Perserteppich Hamadan 337 x 99 cm Wolle handgeknüpft

Ursprünglicher Preis war: 2791$Aktueller Preis ist: 780$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 337 x 99 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot

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Inventarnummer: 7813472C

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die handwerkliche Fertigung verbindet zahlreiche einzelne Knoten zu einer belastbaren Teppichfläche. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck oder durch eine serienmäßige Oberflächenbehandlung, sondern während des eigentlichen Knüpfvorgangs. Dadurch wird die Gestaltung Schritt für Schritt in die Struktur des Teppichs eingearbeitet.

Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine vergleichsweise dichte Ausarbeitung der Oberfläche und ermöglicht die Darstellung unterschiedlicher Musterformen. Die Wolle ist als widerstandsfähiges Material beschrieben. Sie macht den Teppich für Bereiche geeignet, in denen eine strapazierfähige textile Ausstattung gefragt ist, und trägt zu seiner praktischen Verwendbarkeit im Alltag bei.

Wolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell wegen ihrer robusten Beschaffenheit eingesetzt. Im beschriebenen Hamadan-Teppich bildet sie den Flor. Das Material wird als widerstandsfähig gegenüber Abnutzung und Verfärbung dargestellt. Zudem wird Wolle eine Eigenschaft zugeschrieben, Schmutz und Staub abzuweisen. Das unterstützt eine unkomplizierte Pflege, ersetzt jedoch keine regelmäßige, schonende Reinigung.

Die Fertigung von Hand gehört zur Aussage dieses Teppichs ebenso wie das Material. Handknüpfen verlangt einen fortlaufenden Arbeitsprozess, bei dem Knoten, Farbfolge und Musteraufbau miteinander verbunden werden. Die genannte Knotendichte und die handgeknüpfte Ausführung beschreiben deshalb sowohl die technische Herstellung als auch die sichtbare Detailausarbeitung des Stücks.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan ist eine historisch bedeutende Stadt und zugleich der Name einer Teppichregion, deren handwerkliche Tradition über die Stadtgrenzen hinausreicht. Wenn von Hamadan-Teppichen gesprochen wird, kann damit die Erzeugnispalette eines größeren regionalen Gebiets gemeint sein. Die Bezeichnung verweist damit auf eine gewachsene Knüpftradition und nicht ausschließlich auf eine einzelne Werkstatt.

Die Hamadan-Region umfasst kleinere Städte und Dörfer wie Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese Orte gehören zu einem vielfältigen kulturellen und handwerklichen Umfeld. Die jeweiligen lokalen Arbeitsweisen können sich in Aufbau, Farbwahl und Musterordnung unterscheiden. Deshalb treten unter der Bezeichnung Hamadan verschiedene Erscheinungsbilder auf. Gemeinsamer Bezugspunkt ist die nordwestiranische Herkunftsregion mit ihrer langen Geschichte der Teppichherstellung.

Im Nordwesten Irans hat das Knüpfen von Teppichen eine wichtige Rolle in der regionalen Handwerkskultur. Kenntnisse über Wolle, Farbkombinationen, Knotentechnik und Muster werden innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht dabei nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Das Grundgerüst wird vorbereitet, die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt, und die Zeichnung wird fortlaufend kontrolliert. Die Arbeit verbindet praktische Erfahrung mit einem überlieferten Formenschatz.

Hamadan wird häufig als Sammelbezeichnung für Teppiche aus der weiteren Umgebung verwendet. Diese regionale Zuordnung erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht nur ein einheitliches Muster besitzen. Die Landschaft aus Städten, Dörfern und kleineren Produktionsorten hat unterschiedliche Einflüsse hervorgebracht. Regionale Teppiche können deshalb in ihrer Ornamentik variieren und dennoch derselben übergeordneten Tradition zugeordnet werden.

Die iranische Teppichkultur ist durch die Verbindung von Gebrauch und Gestaltung geprägt. Teppiche werden als textile Bodenbeläge gefertigt, zugleich tragen sie die Zeichen ihrer Herkunft in Farben, Ornamenten und handwerklicher Ausführung. Bei Hamadan steht diese Verbindung für eine Tradition, in der robuste Materialien und differenzierte Muster nebeneinander bestehen. Der vorliegende Teppich wird als Perserteppich aus dieser nordwestiranischen Region bezeichnet.

Hamadan steht außerdem in Beziehung zu anderen bekannten iranischen Teppichregionen, ohne mit ihnen gleichgesetzt zu werden. Bakhtiari-Teppiche und Tabriz-Teppiche gehören ebenfalls zur reichen Vielfalt persischer Knüpfkunst, entwickeln jedoch eigene gestalterische Traditionen. Der Vergleich macht sichtbar, dass iranische Teppiche keine einzige, unveränderliche Form bilden. Jede Region pflegt charakteristische Kombinationen aus Technik, Ornament und Farbgebung.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Beide Farbbereiche prägen die sichtbare Gestaltung und verbinden kühle sowie warme Farbakzente. Blau kann in orientalischen Teppichen als ruhiger, tiefer Farbton eingesetzt werden, während Rot häufig eine stärkere visuelle Präsenz entwickelt. Die Kombination schafft einen klaren farblichen Rahmen, ohne auf ein einziges festgelegtes Ornament beschränkt zu sein.

Hamadan-Teppiche sind für eine große Bandbreite an Mustern bekannt. Zu den in der Beschreibung genannten Formen gehören geometrische und florale Gestaltungen. Geometrische Ornamente arbeiten mit Linien, Winkeln, Wiederholungen und symmetrischen oder rhythmischen Anordnungen. Florale Muster greifen dagegen Blüten, Blätter und stilisierte Pflanzenformen auf. In regionalen Teppichen können diese beiden Richtungen getrennt auftreten oder miteinander verbunden werden.

Die Vielfalt der Hamadan-Designs hängt mit der regionalen Struktur der Herkunftsgebiete zusammen. Verschiedene Orte und Werkstätten entwickeln eigene Vorlieben für Bordüren, Mittelfelder und die Verteilung der Ornamente. Manche Entwürfe wirken stärker gegliedert, andere lassen florale Formen über größere Flächen laufen. Die Bezeichnung Hamadan lässt daher Raum für unterschiedliche Kompositionen, während die Herkunft aus dem nordwestiranischen Umfeld erhalten bleibt.

Bei einem handgeknüpften Muster wird die Zeichnung über die Anordnung der Knoten und Farben aufgebaut. Ein geometrisches Motiv benötigt eine genaue Abfolge, damit Linien und wiederkehrende Formen erkennbar bleiben. Bei floralen Ornamenten kommt es auf die abgestufte Darstellung von Blüten- und Blattformen an. Die handwerkliche Umsetzung kann dem Muster eine textile Tiefe geben, weil die Gestaltung unmittelbar mit dem Flor verbunden ist.

Blau und Rot werden in der Hamadan-Tradition häufig als ausdrucksstarke Farbfamilien verwendet. Ihre Wirkung hängt von der jeweiligen Anordnung und vom Verhältnis zu weiteren Tönen ab. Die Beschreibung dieses Teppichs nennt Blau und Rot als zentrale Farben, ohne eine einzelne Ornamentform festzulegen. Deshalb steht hier die gestalterische Vielfalt im Vordergrund: Der Teppich gehört zu einer Tradition, in der sowohl klare Geometrie als auch florale Zeichnung ihren Platz haben.

Zum Vergleich werden Bakhtiari und Tabriz als verwandte persische Teppicharten genannt. Bakhtiari-Muster können blühende Landschaften und Tiermotive zeigen. Tabriz ist für kunstvolle Jagdszenen und klassische Ornamente bekannt. Diese Beispiele gehören nicht zur Herkunftsangabe dieses Teppichs, sondern ordnen die Hamadan-Tradition in die größere Vielfalt iranischer Teppiche ein. Hamadan bleibt dabei durch seine eigenen regionalen Designs und seine blau-rote Farbgestaltung erkennbar.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die handgeknüpfte Herstellung, die widerstandsfähige Wolle und die vielfältige Gestaltung in Blau und Rot. Die hohe Knotendichte unterstützt die detaillierte Ausarbeitung der Muster. Zusammen ergeben diese Angaben ein Bild eines strapazierfähigen Perserteppichs mit regionaler Zuordnung zu Hamadan im Nordwesten Irans.

Die Wolloberfläche wird als widerstandsfähig gegenüber Abnutzung und Verfärbung beschrieben. Außerdem kann Wolle Schmutz und Staub abweisen, was die laufende Pflege erleichtert. Für die Reinigung empfiehlt sich regelmäßiges, sanftes Absaugen. Flecken sollten zeitnah behandelt werden. Eine professionelle Teppichreinigung kann genutzt werden, um Farben und Wollfasern schonend zu pflegen.

Als Läufer ist der Teppich besonders für längliche Wohnbereiche, Flure und Durchgänge einsetzbar. Die Beschreibung nennt außerdem Wohnzimmer und Esszimmer als geeignete Räume. Seine strapazierfähige Beschaffenheit macht ihn sowohl für private Haushalte als auch für gewerbliche Räume verwendbar. Damit verbindet er eine traditionelle iranische Herkunft mit einer praktischen Nutzung in unterschiedlich frequentierten Bereichen.

FAQ

Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich am besten?

Der Teppich sollte regelmäßig und sanft abgesaugt werden, damit sich Schmutz und Staub nicht dauerhaft in der Wolloberfläche festsetzen. Flecken sollten möglichst sofort behandelt werden, um bleibende Veränderungen zu vermeiden. Bei einer gründlicheren Reinigung kann ein professioneller Teppichreinigungsdienst beauftragt werden. So lassen sich die Farben frisch halten und die Wolle schonend behandeln. Die widerstandsfähige Wollqualität erleichtert die Pflege, ersetzt aber keine vorsichtige Reinigung und keine zeitnahe Fleckenbehandlung.

Was macht den Hamadan-Perserteppich einzigartig?

Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Fertigung, widerstandsfähiger Wolle, hoher Knotendichte sowie vielfältigen Mustern in Blau und Rot. Die Hamadan-Region im Nordwesten Irans besitzt eine lange Tradition der Teppichherstellung. Diese Tradition umfasst unterschiedliche lokale Stile aus Städten und Dörfern wie Assadabad, Khamseh und Nahawand. Geometrische und florale Gestaltungen gehören zu den genannten Ausdrucksformen und zeigen die Bandbreite der regionalen Knüpfkunst.

Welche Räume sind am besten für einen Hamadan-Perserteppich geeignet?

Der Teppich passt in Wohnräume, Esszimmer und Flure. Als Läufer eignet er sich besonders für längliche Bereiche und Durchgänge. Seine strapazierfähige Beschaffenheit erlaubt den Einsatz in ruhigeren ebenso wie in stärker frequentierten Bereichen. Er kann in privaten Haushalten und in gewerblichen Räumen verwendet werden. Die blau-rote Musterwelt ergänzt dabei unterschiedliche Raumfunktionen, ohne dass der Teppich auf einen einzigen Einsatzort beschränkt ist.

Zusätzliche Informationen
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