






Perserteppich Hamadan 280 x 105 cm Wolle handgeknüpft
959$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 280 x 105 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: BA7C80F9
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Verwendung von Wolle gehört zu den prägenden Merkmalen vieler iranischer Teppiche. Als Naturmaterial verbindet sie eine robuste Oberfläche mit einer angenehmen Haptik. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Grundgewebe Knoten für Knoten aufgebaut. Dadurch entsteht ein textiles Stück, dessen Muster unmittelbar aus dem Arbeitsprozess des Knüpfens hervorgeht.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knotenzahl beschreibt, wie viele einzelne Knoten auf einer bestimmten Fläche verarbeitet wurden. Sie steht in Zusammenhang mit der möglichen Zeichengenauigkeit, ist aber nicht allein für die Wirkung eines Teppichs entscheidend. Ebenso wichtig sind die Wollqualität, die Farbgebung, die Gestaltung und die handwerkliche Ausführung.
Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit eingesetzt, weil sie widerstandsfähig und vielseitig zu verarbeiten ist. Ein Wollflor kann Farben klar aufnehmen und dem Muster eine deutlich erkennbare Oberfläche geben. Bei einem handgeknüpften Exemplar wird die Florhöhe durch den Knüpfvorgang und die anschließende Bearbeitung bestimmt. Der Teppich verbindet damit das Material Wolle mit einer traditionellen iranischen Herstellungstechnik.
Der Zustand dieses Einzelstücks ist als gut erhalten angegeben. Material, Knüpftechnik und Erhaltungszustand bilden gemeinsam die sachlichen Merkmale dieses Hamadan-Teppichs. Er ist kein industriell identisches Serienprodukt, sondern ein einzelnes handgeknüpftes Stück mit eigener Farb- und Musterwirkung.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten des Iran und ist zugleich der Name einer bedeutenden Teppichregion. Die Stadt und ihr Umland verfügen über eine lange Tradition der Teppichherstellung. Unter der Handelsbezeichnung Hamadan werden Teppiche aus einem größeren regionalen Umfeld zusammengefasst. Dadurch steht der Name nicht nur für einen einzelnen Ort, sondern auch für ein weit verzweigtes Netz lokaler Knüpftraditionen.
Die Teppichproduktion in Hamadan ist durch eine große Vielfalt geprägt. Unterschiedliche Orte und Dörfer der Umgebung haben eigene Erfahrungen, Vorlieben und überlieferte Gestaltungsweisen entwickelt. Zu den Orten, die im Zusammenhang mit der regionalen Teppichknüpfkunst genannt werden, gehören Assadabad, Khamseh, Hosseinabad, Maslaghan und Nahawand. Ihre Erzeugnisse tragen zur Bandbreite dessen bei, was im Handel als Hamadan angeboten wird.
Die regionale Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche nicht auf ein einziges Muster festgelegt sind. Je nach Herkunft innerhalb des Gebiets können Zeichnung, Farbwahl und Aufbau unterschiedlich ausfallen. Geometrische Formen stehen neben floralen Motiven, und sowohl klar gegliederte als auch bewegtere Kompositionen gehören zur regionalen Bildsprache. Der gemeinsame Bezug liegt in der iranischen Knüpftradition und in der handwerklichen Fertigung.
Iranische Teppiche werden in vielen Regionen unter unterschiedlichen Namen hergestellt und gehandelt. Hamadan gehört dabei zu den bekannten Herkunftsbezeichnungen. Isfahan und Tabriz sind weitere iranische Teppichregionen mit eigenen Traditionen. Isfahan wird häufig mit floralen Motiven und lebendigen Farben verbunden, während Tabriz oft Medaillons und detaillierte Muster zeigt. Nain und Kashan ergänzen dieses Spektrum mit weiteren Formen der persischen Teppichkunst. Diese Namen bezeichnen jeweils eigene regionale Traditionen und sind nicht mit Hamadan gleichzusetzen.
Die Geschichte der Region zeigt sich nicht nur in ornamentalen Formen, sondern auch in der Weitergabe des handwerklichen Wissens. Das Knüpfen erfordert eine sorgfältige Abstimmung von Material, Knotenfolge und Farbverteilung. Überlieferte Muster können dabei als Orientierung dienen, während die Ausführung von Teppich zu Teppich variiert. So entsteht die charakteristische Verbindung aus regionaler Herkunft und individueller handwerklicher Umsetzung.
Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Formaten hergestellt. Das Spektrum reicht traditionell von schmalen Läufern bis zu größeren Teppichen für Wohnräume. Diese Formatvielfalt hängt mit den unterschiedlichen Verwendungsbereichen zusammen. Ein Teppich kann einen Durchgang begleiten, einen Sitzbereich strukturieren oder als eigenständige textile Fläche im Raum wirken. Das hier beschriebene Stück gehört mit seiner länglichen Form in den Bereich der vielseitig einsetzbaren Teppiche.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Beide Farbbereiche prägen die sichtbare Gestaltung und können in unterschiedlichen Abstufungen und Verteilungen miteinander verbunden sein. Blau und Rot gehören zu den häufig anzutreffenden Farben iranischer Teppiche. Ihre Kombination ermöglicht einen klaren farblichen Gegensatz, ohne dass die Gestaltung auf ein einziges festgelegtes Ornament beschränkt sein muss.
Hamadan-Teppiche zeigen traditionell eine große Bandbreite an Mustern. Geometrische Formen können aus Rauten, Linien, Winkeln oder wiederholten Bordüren bestehen. Florale Darstellungen arbeiten dagegen mit Blüten, Blättern, Ranken oder stilisierten Pflanzenformen. In vielen regionalen Teppichen werden diese beiden Gestaltungssprachen miteinander verbunden. Ein Muster kann dadurch zugleich geordnet und lebendig erscheinen, ohne seine handwerkliche Klarheit zu verlieren.
Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Design aus der Folge einzelner farbiger Knoten. Die Zeichnung wird nicht auf eine fertige Fläche aufgedruckt, sondern während des Knüpfens aufgebaut. Kleine Abweichungen sind Teil der manuellen Herstellung und unterscheiden ein Einzelstück von einem maschinell wiederholten Produkt. Die Knotendichte schafft dabei die Grundlage für die Ausarbeitung von Linien und Ornamenten, während Farbe und Komposition den visuellen Charakter bestimmen.
Die regionale Hamadan-Tradition kennt sowohl zentral angelegte Kompositionen als auch Muster, die über die gesamte Fläche verteilt sind. Bordüren können das Innere eines Teppichs fassen und für eine klare Rahmung sorgen. Wiederholte Motive verleihen einer Fläche Rhythmus, während größere Einzelornamente den Blick bündeln können. Welche dieser Möglichkeiten eingesetzt wird, hängt von der jeweiligen regionalen und handwerklichen Gestaltung ab.
Blau und Rot können in einem Teppich unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Blau kann Flächen ordnen, Konturen hervorheben oder als ruhiger Grundton wirken. Rot kann Akzente setzen, Motive voneinander abgrenzen oder der Komposition mehr Farbgewicht geben. Die konkrete Wirkung hängt von der Verteilung der Farben und von den übrigen Zeichenelementen ab. Bei diesem Hamadan-Teppich ist die Farbwelt auf diese beiden genannten Farbbereiche ausgerichtet.
Die Mustertradition von Hamadan steht für keine starre Vorlage. Gerade die Verbindung verschiedener lokaler Knüpfzentren hat eine vielfältige Bildsprache hervorgebracht. Deshalb können unter demselben regionalen Namen unterschiedliche geometrische und florale Lösungen erscheinen. Der vorliegende Teppich wird durch seine vielfältige Gestaltung sowie durch die Verbindung von Blau und Rot beschrieben und bleibt dabei der regionalen Hamadan-Tradition zugeordnet.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster verbindet vielfältige Designs mit einer Farbgebung in Blau und Rot. Der Teppich ist gut erhalten.
Die robuste Wolle macht den Teppich zu einem Material, das für den regelmäßigen Gebrauch geeignet ist. Wie bei jedem Wollteppich sollte die Pflege dem Flor angepasst werden. Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz schont die Oberfläche. Direkte Sonneneinstrahlung kann ein Ausbleichen der Farben begünstigen und sollte vermieden werden. Bei Flecken empfiehlt sich eine unmittelbare Behandlung mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich am besten?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz ist eine geeignete Grundpflege, weil der Wollflor dadurch geschont wird. Der Teppich sollte außerdem nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, damit die Farben möglichst nicht ausbleichen. Entsteht ein Fleck, sollte er sofort behandelt werden. Dafür kann ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel verwendet werden. Bei der Reinigung ist es sinnvoll, vorsichtig vorzugehen und den Flor nicht unnötig zu belasten.
Was macht Hamadan-Teppiche besonders?
Hamadan-Teppiche verbinden die iranische Herkunftsregion Hamadan mit handwerklicher Knüpfarbeit. Charakteristisch ist die Vielfalt der Designs, die von geometrischen bis zu floralen Gestaltungen reicht. Die Verwendung widerstandsfähiger Wolle, die handgeknüpfte Herstellung und eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter sind bei diesem Stück ausdrücklich genannt. Seine Farbgestaltung in Blau und Rot ergänzt diese regionalen und handwerklichen Merkmale.
In welchen Größen sind Hamadan-Teppiche erhältlich?
Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Formaten hergestellt. Das Angebot reicht von kleinen Läufern bis zu größeren Teppichen für Wohnräume. Dadurch können sie für unterschiedliche Bereiche wie Flur, Schlafzimmer oder Wohnzimmer ausgewählt werden. Die Formate sind Teil der regionalen Vielfalt und richten sich nach dem jeweiligen Verwendungszweck. Dieses Einzelstück besitzt ein längliches Format, das sich grundsätzlich für verschiedene Raumzusammenhänge eignet.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Form | |
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| Material |














