






Perserteppich Hamadan 230 x 140 cm Schurwolle handgeknüpft
937$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: ca. 200.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 230 x 140 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch | Zustand: Neu mit Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1BC3C948
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft. Bei dieser Technik wird jeder Knoten einzeln von Hand in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so eine eigenständige textile Oberfläche. Die Arbeit unterscheidet sich grundlegend von einem maschinellen Herstellungsverfahren, bei dem die Konstruktion industriell ausgeführt wird. Beim Handknüpfen bestimmen die Anordnung der Knoten, die Spannung der Kette und die anschließende Verdichtung des Gewebes den Aufbau des Teppichs.
Der Flor besteht aus 100% Schurwolle. Schurwolle wird seit langer Zeit für handgeknüpfte Teppiche verwendet, weil ihre natürliche Faserstruktur einen angenehmen Griff mit einer belastbaren Oberfläche verbindet. Wolle kann Farbstoffe aufnehmen und trägt dadurch zur Wirkung traditioneller Muster bei. Außerdem besitzt sie eine textile Tiefe, die bei der Betrachtung und bei der Berührung erkennbar bleibt. Bei diesem Stück bildet die Wolle den Hauptbestandteil des Flors.
Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Sie bildet die Längsstruktur des Teppichs und dient als Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. Die Kette muss während der Herstellung gleichmäßig gespannt sein, damit das Muster geordnet in die Fläche übertragen werden kann. Die Verbindung aus Wollflor und Baumwollkette ist eine traditionelle Materialkombination bei persischen Teppichen. Für dieses Einzelstück ist außerdem eine Knotendichte von ca. 200.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben.
Die Knotendichte beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche. Sie steht in Zusammenhang mit der möglichen Feinheit von Linien, Konturen und kleinen Musterelementen, ist aber nicht das einzige Merkmal der handwerklichen Ausführung. Auch Wolle, Kettmaterial, Knüpftechnik und die sorgfältige Nachbearbeitung beeinflussen das Ergebnis. Der Teppich ist handgeknüpft und wird als Unikat beziehungsweise Einzelstück angeboten.
Der Zustand ist neu mit Etikett. Die Eignung für Fußbodenheizung ist angegeben. Bei einem Wollteppich empfiehlt sich grundsätzlich eine schonende, fachgerechte Pflege, damit die Oberfläche nicht unnötig belastet wird. Regelmäßiges Entfernen von Staub und eine vorsichtige Behandlung bei Flecken unterstützen die Erhaltung der handgeknüpften Struktur.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im westlichen Iran und bezeichnet sowohl eine Stadt als auch eine bedeutende Provinz der persischen Teppichherstellung. Die Region gehört zu den gewachsenen Zentren iranischer Knüpfkunst. Kenntnisse über das Vorbereiten der Kette, das Spinnen und Färben der Wolle, das Anlegen eines Musters und das Verdichten der Knoten wurden in vielen Teppichregionen über Generationen weitergegeben. Der Name Hamadan verweist daher auf eine Herkunftsregion mit eigener handwerklicher Geschichte.
Die Provinz Hamadan umfasst unterschiedliche Landschaften und Siedlungsräume. Neben städtischen Werkstätten prägten kleinere Orte und ländliche Gemeinden die regionale Teppichproduktion. Dadurch entstand eine große Bandbreite an Zeichnungen und Ausführungen. Unter der Bezeichnung Hamadan können daher verschiedene Musterformen erscheinen. Gemeinsam ist ihnen die Verbindung zur regionalen Knüpftradition und zur persischen Verwendung von Wolle als wichtigem Material.
Persische Teppichherstellung ist nicht auf die sichtbare Ornamentik beschränkt. Die Gestaltung wird mit der Konstruktion geplant. Eine vorbereitete Kette bildet das Gerüst, in das die Knoten nach einem Entwurf eingearbeitet werden. Nach jeder Reihe wird das Gewebe verdichtet, damit die Knoten an ihrem Platz bleiben und die Fläche stabiler wird. Anschließend folgen Arbeitsschritte zur Formung, Sicherung und Fertigstellung des Teppichs.
Die handwerkliche Weitergabe umfasst deshalb zahlreiche einzelne Kenntnisse. Dazu gehören der Umgang mit Rohwolle, die Auswahl und Vorbereitung der Fasern, das Färben, die Führung der Musterzeichnung und die Beurteilung der fertigen Oberfläche. Je nach Ort und Werkstatt können sich Proportionen, Farben und Motive unterscheiden. Diese Unterschiede gehören zur Vielfalt der persischen Teppichkultur und schließen den gemeinsamen regionalen Bezug nicht aus.
Hamadan-Teppiche wurden traditionell sowohl für den häuslichen Gebrauch als auch für repräsentative Räume gefertigt. Ein Teppich musste als Bodenbelag geeignet sein und zugleich eine geordnete textile Gestaltung bieten. Daraus erklärt sich die Verbindung von praktischer Konstruktion und dekorativer Musterung. Die Herstellung diente nicht nur der Ausstattung, sondern bewahrte auch regionale Formen, Arbeitsweisen und überlieferte Vorstellungen von ausgewogenem Design.
Persische Teppiche werden häufig nach ihrem Herstellungsort, ihrer Provinz oder ihrer regionalen Ausprägung benannt. Hamadan steht dabei neben Bakhtiari, Kerman, Tabriz, Nain und Kashan, die jeweils eigene Traditionen besitzen. Diese Bezeichnungen sind nicht beliebig austauschbar. Dieses Stück ist als Perserteppich aus Persien, Provinz Hamadan, ausgewiesen. Ein Ortsname in einer Musterbezeichnung würde dagegen lediglich auf das Motiv verweisen und nicht automatisch die Herkunft bestimmen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Die persische Formensprache arbeitet häufig mit einer Verbindung aus geometrischen Strukturen und stilisierten floralen Elementen. Geometrische Linien, Rauten, Felder, Medaillons oder Bordüren können den Aufbau ordnen. Blüten, Blätter und Ranken ergänzen diese Struktur. Welche Elemente im Einzelfall überwiegen, kann von Entwurf zu Entwurf unterschiedlich sein.
Geometrische Motive entstehen durch die bewusste Anordnung von Linien und Flächen. Ein wiederholtes Zeichen kann als fortlaufendes Muster eingesetzt werden, während ein zentrales Feld oder ein Medaillon den Blick bündelt. Bordüren fassen die Komposition ein und schaffen einen Übergang zwischen dem inneren Feld und dem Rand. Die Wirkung eines solchen Musters entsteht nicht nur aus den einzelnen Formen, sondern auch aus deren Abstand, Richtung und Wiederholung.
Florale Motive werden in der persischen Teppichkunst meist stilisiert dargestellt. Pflanzenformen müssen so gezeichnet sein, dass sie in eine textile Fläche übertragen werden können. Eine Ranke kann eine Bordüre führen, ein Blütenmotiv kann ein Innenfeld beleben, und kleine Blätter können rhythmisch wiederkehren. Dadurch entsteht ein dekoratives Bild, das botanische Anklänge aufnimmt, ohne eine naturgetreue Abbildung anzustreben.
Hamadan ist keine Bezeichnung für ein einziges festgelegtes Muster. Regionale Teppiche können stärker geometrisch, stärker floral oder aus beiden Gestaltungsarten zusammengesetzt sein. Die Herkunftsbezeichnung beschreibt bei diesem Teppich die Provinz Hamadan. Sie sagt nicht, dass jedes Stück aus dieser Region dieselbe Zeichnung besitzt. Charakteristisch ist vielmehr die Verbindung von regionaler Herstellung, persischer Ornamentik und handgeknüpfter Ausführung.
Die Beschreibung führt die Farbwirkung auf die Verwendung natürlicher Farbstoffe zurück. In der traditionellen persischen Färberei wurden pflanzliche, mineralische und andere natürliche Quellen genutzt. Das Ergebnis hängt von der Vorbereitung der Wolle, der Zusammensetzung des Färbebades, der Temperatur und der Dauer des Färbens ab. Mehrere Farbtöne wirken in einem Teppich durch Kontraste, Übergänge und Wiederholungen zusammen. Die Farbe unterstützt damit die Lesbarkeit des Musters.
Orientalische Muster können ornamental und zugleich überlieferungsgeschichtlich verstanden werden. Wiederholte Zeichen schaffen einen Rhythmus, während die Anordnung von Feldern und Bordüren eine visuelle Ordnung herstellt. Muster werden nicht nur kopiert, sondern innerhalb regionaler Traditionen weiterentwickelt. So können vertraute Motive in unterschiedlichen Zusammensetzungen erscheinen. Bei einem handgeknüpften Teppich wird diese Zeichnung Schritt für Schritt in die Oberfläche umgesetzt.
Der traditionell persische Stil kann in Wohnzimmern, Schlafzimmern oder Büros eingesetzt werden. Ein geordnetes Muster lässt sich mit klassischer Einrichtung verbinden und kann ebenso einen Kontrast zu einer schlichteren Umgebung bilden. Die konkrete Wirkung hängt vom Raum, vom Lichteinfall und von den angrenzenden Farben ab. Die genannten Einsatzbereiche beschreiben mögliche Verwendungen und keine zusätzliche Eigenschaft des einzelnen Teppichs.
Besonderheiten
Dieses Stück ist ein Unikat und Einzelstück. Es wird neu mit Etikett angeboten und stammt aus Persien, Provinz Hamadan. Der Flor besteht aus 100% Schurwolle, die Kette aus 100% Baumwolle. Zusammen mit der handgeknüpften Verarbeitung und der angegebenen Knotendichte von ca. 200.000 Knoten pro Quadratmeter ergibt sich eine klar beschriebene Konstruktion.
Die Eignung für Fußbodenheizung ist angegeben. Für die Pflege eignet sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Gelegentliches Ausklopfen im Freien wird ebenfalls empfohlen. Bei Flecken sollte ein spezieller Teppichreiniger zunächst an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Eine zurückhaltende Behandlung schützt die Wollfasern und die handgeknüpfte Oberfläche.
FAQ
Wie pflege ich den Hamadan Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Loser Staub und alltäglicher Schmutz werden dadurch entfernt, ohne den Wollflor unnötig stark zu beanspruchen. Gelegentliches Ausklopfen im Freien kann die Reinigung ergänzen. Bei Flecken sollte ein spezieller Teppichreiniger verwendet und zunächst an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Starkes Reiben, übermäßige Feuchtigkeit und ungeprüfte Haushaltsmittel können Fasern oder Farben beeinträchtigen. Eine schonende Reinigung hilft, die handgeknüpfte Oberfläche und den angenehmen Griff der Schurwolle zu erhalten.
Woher kommt die hohe Qualität der Wolle in diesem Perserteppich?
Der Flor dieses Teppichs besteht aus 100% Schurwolle. Die Beschreibung verbindet die Wolle mit den Hochlandregionen Irans, in denen Schafe unter geeigneten Bedingungen grasen. Wolle ist eine natürliche Faser mit belastbarer Struktur und angenehmem Griff. Sie kann Farbstoffe aufnehmen und dadurch zur Wirkung traditioneller Muster und natürlicher Farbtöne beitragen. Die Kette aus 100% Baumwolle bildet die Grundlage für die handgeknüpfte Verarbeitung und ergänzt den Wollflor konstruktiv.
Warum sind handgeknüpfte Teppiche teurer als maschinell gefertigte?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln von Hand gesetzt. Die Herstellung erfordert deshalb Zeit, Übung und sorgfältige Koordination von Kette, Muster und Knotenreihen. Die angegebene Knotendichte von ca. 200.000 Knoten pro Quadratmeter beschreibt eine fein gegliederte Konstruktion. Handwerkliches Können und der manuelle Arbeitsaufwand unterscheiden diese Herstellung von einem industriellen Verfahren. Auch die verwendeten Materialien und die abschließende Bearbeitung gehören zum Aufbau eines solchen Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








