Perserteppich Hamadan 223 x 140 cm Wolle handgeknüpft

1047$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 223 x 140 cm | Muster: vielfältige Designs

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Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird bei Perserteppichen traditionell wegen ihrer belastbaren Faserstruktur, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Eignung für den täglichen Gebrauch eingesetzt. Beim vorliegenden Teppich bildet sie das Flor material. Der Flor wird in der Beschreibung als dicht und weich charakterisiert. Dadurch verbindet die Ausführung eine griffige Oberfläche mit einem angenehmen Tritt.

Die Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und kleinen Musterelementen. Zugleich trägt die handgeknüpfte Konstruktion dazu bei, dass die einzelnen Gestaltungselemente klar nebeneinander stehen können. Die widerstandsfähige Wolle ist für eine Nutzung auch in stärker frequentierten Bereichen geeignet und benötigt im Vergleich zu empfindlicheren Materialien wenig Pflege.

Handgeknüpfte Teppiche entstehen, indem Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht und anschließend verdichtet werden. Die Arbeit verbindet Materialauswahl, Farbgestaltung und Musteraufbau in einem fortlaufenden Herstellungsprozess. Bei einem Hamadan-Teppich steht dabei die Verbindung aus strapazierfähiger Wolle, dichter Knüpfung und regional geprägtem Entwurf im Mittelpunkt. Die Angaben zur Ausführung machen keine Aussage über eine besondere Alterung oder über Restaurierungen.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist als Teppichregion für eine breite Palette handgeknüpfter Arbeiten bekannt. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei sowohl auf die Stadt als auch auf das größere Umfeld, in dem unterschiedliche Dörfer eigene Ausprägungen entwickelt haben. Der vorliegende Teppich wird dieser iranischen Herkunftsregion zugeordnet und ist deshalb ein Perserteppich. Seine Einordnung folgt der genannten Herkunft Hamadan und nicht allein einem bestimmten Muster.

Das regionale Teppichhandwerk ist durch viele lokale Werkstätten und dörfliche Traditionen geprägt. Zur Herkunftsregion Hamadan werden unter anderem Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel gezählt. Diese Orte haben jeweils charakteristische Stile hervorgebracht. Unterschiede können sich in der Anordnung der Ornamente, in der Farbwirkung und in der Gewichtung geometrischer oder floraler Formen zeigen. Die gemeinsame regionale Bezeichnung schließt diese Vielfalt ein, statt sie auf einen einzigen Entwurf zu reduzieren.

Die Lage im Nordwesten Irans hat Hamadan zu einem wichtigen Bezugspunkt innerhalb der persischen Teppichkultur gemacht. In dieser Kultur werden überlieferte Motive nicht nur wiederholt, sondern in verschiedenen Werkstätten und über mehrere Generationen hinweg angepasst. So entsteht ein Nebeneinander von streng gegliederten Kompositionen, bewegten Pflanzenformen und Entwürfen mit stärker dörflichem Charakter. Die Handarbeit bewahrt dabei die grundsätzliche Logik des Knüpfens, während Zeichnung und Farbauswahl regional unterschiedlich ausfallen können.

Die Vielfalt der Hamadan-Region lässt sich auch im Vergleich mit anderen bekannten persischen Teppichgebieten einordnen. Tabriz-Teppiche werden häufig mit aufwendigen Mustern und lebhaften Farben verbunden. Isfahan-Teppiche sind für komplexe florale Kompositionen und feine Details bekannt. Qum-Teppiche werden traditionell mit Seide und einer feinen Knüpftechnik in Verbindung gebracht. Diese Bezeichnungen stehen für jeweils eigene regionale Traditionen. Sie sind nicht mit der Herkunft Hamadan dieses Teppichs gleichzusetzen, zeigen aber die Bandbreite persischer Teppichkunst.

Die regionale Tradition erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht auf eine einzige Form festgelegt sind. Kleine Läufer, mittlere Formate und größere Teppiche gehören gleichermaßen zum Spektrum der Region. Auch wenn der jeweilige Entwurf verschieden ausfällt, bleiben die handwerkliche Herstellung und die Verbindung zur nordwestiranischen Teppichkultur zentrale Bezugspunkte. Der konkrete Teppich wird durch seine Herkunft, seine Wollausführung und seine individuelle Musterung bestimmt.

Design und Muster

Hamadan-Teppiche zeichnen sich durch eine große Designvielfalt aus. Das Spektrum reicht von klassischen floralen Entwürfen bis zu geometrischen Formen. Florale Muster können den Teppich mit Blättern, Blüten und rankenartigen Linien gliedern, während geometrische Kompositionen stärker auf Achsen, Wiederholungen und klar abgegrenzte Flächen setzen. Da die Region viele lokale Stile umfasst, lässt sich aus der Bezeichnung Hamadan allein kein einzelnes Dekor ableiten.

Bei der Gestaltung spielt die Beziehung zwischen Feld und Bordüre eine wichtige Rolle. Ein zentrales Feld kann durch wiederkehrende Ornamente geordnet oder durch eine stärker geschlossene Zeichnung zusammengefasst werden. Eine Bordüre kann diese Fläche rahmen und den Übergang zum Außenrand strukturieren. Je nach Entwurf treten die Ornamente regelmäßig oder bewegter auf. Diese unterschiedlichen Lösungen gehören zur beschriebenen Vielfalt der Hamadan-Teppiche und sagen nichts über ein bestimmtes, hier nicht benanntes Einzelmotiv aus.

Die Mustertradition der Region verbindet überlieferte Formen mit einer variablen Farbgestaltung. In Hamadan finden sich sowohl zurückhaltend gegliederte als auch lebhafter wirkende Entwürfe. Traditionelle Motive verweisen auf die Geschichte und Kultur der Region, ohne dass jeder Teppich dieselbe Bildsprache verwendet. Natürliche Farbstoffe werden bei Hamadan-Teppichen häufig mit der Farbwirkung in Verbindung gebracht; für dieses Einzelstück ist jedoch keine konkrete Färbemethode angegeben. Fest steht die im Ausgangstext beschriebene Vielfalt der Designs.

Eine dichte Knüpfung unterstützt die präzise Darstellung feiner Linien und kleiner Ornamentbereiche. Dadurch können florale und geometrische Elemente deutlich voneinander getrennt oder bewusst miteinander verbunden werden. Die handwerkliche Zeichnung wird nicht durch ein einheitliches Serienmuster bestimmt, sondern kann je nach Werkstatt, Dorftradition und Entwurf variieren. So bleibt die regionale Zugehörigkeit erkennbar, während die konkrete Gestaltung des einzelnen Teppichs eigenständig bleibt.

Die unterschiedlichen Muster machen Hamadan-Teppiche für verschiedene Raumkonzepte einsetzbar. In der Herkunftsbeschreibung werden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur als mögliche Räume genannt. Ob der Entwurf eher floral oder geometrisch wirkt, hängt von der jeweiligen Ausführung ab. Der Teppich kann dadurch in unterschiedlich gegliederte Einrichtungen eingeordnet werden, ohne dass seine Herkunft aus Hamadan oder seine handgeknüpfte Machart verändert wird.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Merkmalen gehören die Herkunft aus Hamadan im Nordwesten Irans, die handgeknüpfte Herstellung, die widerstandsfähige Wolle und die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommt die große Bandbreite an Designs, die für Hamadan-Teppiche charakteristisch ist. Diese Angaben beschreiben Material, Technik, regionale Einordnung und Gestaltungsspektrum.

Die Wollausführung ist für ihre Widerstandsfähigkeit und ihren Komfort bekannt. Der dichte, weiche Flor und die robuste Faser machen den Teppich für stärker genutzte Bereiche geeignet. Zur Pflege werden regelmäßiges Saugen und eine zeitnahe Behandlung von Flecken mit einem feuchten Tuch empfohlen. Eine professionelle Reinigung kann nach einigen Jahren sinnvoll sein, um tiefer sitzende Verschmutzungen zu entfernen. Über das Alter, den Zustand oder eine Signatur dieses Einzelstücks enthält die Beschreibung keine Angaben.

FAQ

Was macht diesen Hamadan-Perserteppich besonders?

Seine Besonderheiten liegen in der Kombination aus handgeknüpfter Verarbeitung, widerstandsfähiger Wolle, hoher Knotendichte und vielfältiger regionaler Mustertradition. Hamadan-Teppiche können florale ebenso wie geometrische Entwürfe zeigen. Die Herkunft aus dem Nordwesten Irans ordnet den Teppich in eine traditionsreiche, zugleich stilistisch vielfältige Region ein.

Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich?

Regelmäßiges Saugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Flecken sollten vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Eine professionelle Teppichreinigung kann nach einigen Jahren eingesetzt werden, wenn sich tiefere Verschmutzungen angesammelt haben. Reiben oder eine unnötig intensive Behandlung sollte vermieden werden.

Welche Größen gibt es bei Hamadan-Perserteppichen?

Hamadan-Perserteppiche werden in unterschiedlichen Formaten gefertigt. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu größeren Teppichen für Wohnzimmer oder Essbereiche. Dadurch stehen für verschiedene Raumaufteilungen unterschiedliche Größen zur Verfügung. Dieses Einzelstück besitzt das im Angebot genannte Format; weitere Formate gehören allgemein zum Sortiment der Hamadan-Teppiche.

Zusätzliche Informationen
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