




Perserteppich Hamadan 220 x 135 cm Wolle handgeknüpft
1030$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 220 x 135 cm | Muster: vielfältiges Design mit geometrischen und floralen Motiven
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 00D0BC07
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich wird in traditioneller handgeknüpfter Technik gefertigt. Die Knoten werden einzeln von Hand gesetzt, sodass die Oberfläche eine eigenständige Struktur erhält und nicht wie ein industriell gefertigter Belag wirkt. Die handwerkliche Arbeitsweise verbindet die Herstellung mit der regionalen Teppichtradition und macht den Herstellungsprozess unmittelbar nachvollziehbar. Jeder Abschnitt des Teppichs entsteht durch das wiederholte Knüpfen und Verdichten der Fäden.
Als Hauptmaterial des Flors dient widerstandsfähige Wolle. Wolle wird bei Hamadan Teppichen wegen ihrer Robustheit und ihrer Fähigkeit geschätzt, Wärme zu speichern. Zugleich besitzt sie eine griffige, angenehme Haptik, die zur charakteristischen Oberfläche handgeknüpfter Teppiche beiträgt. Die Wollfasern können eine weiche Oberfläche bilden und bleiben dabei für eine Nutzung im Wohnbereich geeignet. Das Material verbindet damit praktischen Nutzen mit einer textilen, fühlbaren Ausstrahlung.
Traditionell werden Schafswolle und Baumwolle miteinander eingesetzt. Baumwolle findet dabei häufig in der Unterlage und bei der Knotengarantie Verwendung, während die Wolle den sichtbaren Flor bildet. Die Kombination unterschiedlicher Fasern unterstützt den Aufbau des Teppichs und trennt die Aufgaben von Flor und Grundgewebe. So entsteht eine Konstruktion, bei der der Flor die Oberfläche prägt und die Kette den handgeknüpften Aufbau trägt.
Die handgeknüpfte Technik verlangt ein kontrolliertes Vorgehen und Aufmerksamkeit für die Gestaltung. Knoten, Reihen und Farbflächen werden während der Arbeit Schritt für Schritt aufgebaut. Dadurch kann das Muster präzise gegliedert werden, ohne dass der Teppich seine handwerkliche Eigenart verliert. Die traditionelle Verarbeitung steht außerdem für eine Herstellung, bei der das Ergebnis nicht allein aus dem Material, sondern ebenso aus dem Können der Knüpfer entsteht.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Westen des Iran und ist als gleichnamige Teppichregion mit einer reichen Knüpftradition verbunden. Die Region wird im Zusammenhang mit der iranischen Teppichkunst seit langer Zeit genannt und besitzt eine Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Ein Hamadan Perserteppich steht daher für eine Herkunft, bei der textile Handarbeit, regionale Muster und die Weitergabe von Wissen eng miteinander verbunden sind. Die Bezeichnung verweist auf die Region Hamadan und nicht lediglich auf eine allgemeine Stilrichtung.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist durch handwerkliche Kontinuität geprägt. Techniken werden von Generation zu Generation weitergegeben und innerhalb von Familien bewahrt. Es ist in der Region nicht ungewöhnlich, dass Familien über lange Zeit in der Teppichknüpfkunst tätig sind. Dieses Weitergeben betrifft nicht nur einzelne Knoten, sondern ebenso den Umgang mit Wolle, den Aufbau der Grundstruktur, die Gliederung von Feldern und die Auswahl harmonierender Farben.
Die Tradition der Region verbindet den praktischen Zweck eines Teppichs mit einer eigenständigen Gestaltung. Teppiche aus Hamadan sind für kräftige Farben und vielseitige Muster bekannt. In diesen Entwürfen können geometrische Formen, florale Elemente und paisleyartige Motive zusammen auftreten. Die Kombination zeigt, dass regionale Teppiche nicht auf ein einziges festes Muster beschränkt sind. Vielmehr bietet die Hamadan Tradition Raum für unterschiedliche Kompositionen, die dennoch durch ihre handwerkliche Herkunft zusammengehalten werden.
Die Geschichte der Region wirkt dabei nicht nur als zeitlicher Hintergrund. Der Teppich spiegelt auch die Kultur und das tägliche Leben der Menschen wider, die ihn knüpfen. In einer solchen Arbeit verbinden sich überlieferte Gestaltungsvorstellungen mit der Erfahrung der jeweiligen Knüpfer. Der handgeknüpfte Teppich wird dadurch zu einem textilen Ausdruck der Region, ohne dass seine Funktion als Gebrauchsgegenstand verloren geht. Seine Herkunft zeigt sich in der Verbindung von Material, Technik und überliefertem Formenschatz.
Hamadan gehört zu den ältesten Städten des Iran und ist für seine vielseitige Teppichproduktion bekannt. Die regionale Tradition hat unterschiedliche Muster und Farbstimmungen hervorgebracht. Dabei bleibt die Herstellung eng mit dem Können der Menschen verbunden, die die einzelnen Arbeitsschritte ausführen. Ein Teppich aus Hamadan lässt sich deshalb als Ergebnis einer gewachsenen Handwerkskultur verstehen: Das Wissen über Knüpftechnik und Gestaltung wird bewahrt, zugleich kann jede Arbeit eine eigene Zusammenstellung von Formen und Farben erhalten.
Die Herkunft aus Nordwestpersien ordnet den Teppich in den kulturellen Raum des iranischen Teppichhandwerks ein. Sie ist von der Geschichte Hamadans, der Familienarbeit und der Überlieferung handwerklicher Methoden geprägt. Die regionale Identität entsteht somit nicht durch ein einzelnes Merkmal, sondern durch das Zusammenspiel von Wolle, Handknüpftechnik, überlieferten Mustern und der langen Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung.
Design und Muster
Hamadan Teppiche zeichnen sich durch eine große Vielfalt im Design aus. Typisch ist die Verbindung geometrischer Motive mit floralen Akzenten. Geradlinige Formen können den Aufbau ordnen, während Pflanzenformen und paisleyartige Elemente für eine bewegtere Zeichnung sorgen. Die Muster wirken dadurch nicht eindimensional, sondern verbinden klare Struktur mit dekorativen Einzelheiten. Welche Elemente stärker hervortreten, kann innerhalb der regionalen Gestaltungstradition unterschiedlich ausfallen.
Geometrische Muster gehören zu den wiederkehrenden Ausdrucksformen der Hamadan Teppiche. Linien, Winkel und gegliederte Formen geben einem Entwurf eine erkennbare Ordnung. Florale Motive ergänzen diese Ordnung durch weichere Konturen und Anspielungen auf Pflanzenformen. Paisleyartige Figuren können zwischen beiden Bereichen vermitteln. Sie greifen eine traditionsreiche Formensprache auf und lassen sich in ein insgesamt geometrisch oder florale geprägtes Muster einfügen.
Die Gestaltung ist nicht nur dekorativ. Muster und Farben tragen auch kulturelle Bedeutung und verweisen auf die Geschichte und Tradition der Region. In einem handgeknüpften Teppich werden solche Formen nicht lediglich auf eine Oberfläche gedruckt, sondern Knoten für Knoten aufgebaut. Das gibt den Motiven eine textile Tiefe und macht ihre Anordnung zu einem Bestandteil der handwerklichen Arbeit. Die Muster erzählen dabei nicht im Sinn eines einzelnen festgelegten Bildes, sondern bewahren regionale Zeichen und überlieferte Gestaltungsideen.
Die Farbpalette der Hamadan Teppiche reicht von tiefen Rottönen über sanfte Beige- und Blautöne. Diese Farben können in unterschiedlichen Verhältnissen zusammenwirken und dem Muster verschiedene Schwerpunkte geben. Rot kann Flächen deutlich hervorheben, Beige kann Übergänge ruhiger erscheinen lassen, und Blau kann einen klaren Kontrast innerhalb der Komposition schaffen. Die Kombination kräftiger und sanfter Töne unterstützt die Vielseitigkeit, für die Hamadan Teppiche bekannt sind.
Die genannten Farbstimmungen basieren auf natürlichen Farbstoffen. Dadurch steht die Farbgebung in Beziehung zu einer traditionellen Arbeitsweise, bei der das Färben ein eigener Teil der textilen Herstellung ist. Natürliche Farbstoffe werden in der regionalen Teppichkunst nicht nur als technische Mittel verstanden, sondern auch als Teil der überlieferten Materialkultur. Im Zusammenspiel mit Wolle entsteht eine Oberfläche, auf der Farben und Muster gemeinsam wahrgenommen werden.
Ein Hamadan Muster kann somit mehrere gestalterische Ebenen vereinen: eine geometrische Grundordnung, florale oder paisleyartige Ergänzungen und eine Farbpalette aus Rot, Beige und Blau. Diese Elemente bilden keine starre Vorlage für jeden Teppich der Region. Sie beschreiben vielmehr die Formenvielfalt, innerhalb derer Hamadan Teppiche gestaltet werden. Die Verbindung von kulturell geprägter Symbolik und handwerklicher Ausführung ist ein wesentlicher Teil ihrer regionalen Identität.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Hamadan Perserteppichs ist die Verbindung von handgeknüpfter Verarbeitung und widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird für ihre Robustheit und ihre Fähigkeit geschätzt, Wärme zu speichern. Zusammen mit der traditionellen Herstellungsweise unterstützt sie die Strapazierfähigkeit, die Hamadan Teppichen zugeschrieben wird. Der Teppich ist deshalb auch für Bereiche geeignet, in denen ein Bodenbelag regelmäßig genutzt wird.
Die Oberfläche erhält durch die Handarbeit und die verwendeten Materialien eine eigene Struktur. Wolle fühlt sich angenehm an und bringt eine warme, textile Wirkung in den Raum. Die Kombination aus unterschiedlichen Farbtönen und der gegliederten Musterung kann außerdem zu einer wohnlichen Atmosphäre beitragen. Diese Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Haptik, Farbvielfalt und handwerklicher Oberfläche, nicht aus einem zusätzlichen dekorativen Aufdruck.
Funktionalität und Kunstfertigkeit stehen bei diesem Teppich nebeneinander. Er ist als Gebrauchsgegenstand robust angelegt und zeigt zugleich die Gestaltungsmöglichkeiten der Hamadan Tradition. Seine Besonderheiten liegen damit in der Materialwahl, der handgeknüpften Verarbeitung, der regionalen Musterwelt und der vielseitigen Farbgebung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich am besten?
Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, Staub und Schmutzpartikel aus dem Flor zu entfernen. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch und einer milden Seifenlösung behandelt werden. Scharfe Chemikalien sind zu vermeiden, weil sie Farben und Materialien beschädigen können. Je nach Beanspruchung kann außerdem alle paar Jahre eine professionelle Teppichreinigung in Betracht gezogen werden. Die Pflege sollte insgesamt schonend erfolgen, damit die Wolloberfläche und die Farbigkeit erhalten bleiben.
Woher kommt der Hamadan Perserteppich?
Der Hamadan Perserteppich stammt aus der gleichnamigen Region im Iran. Hamadan gehört zu den ältesten Städten des Landes und besitzt eine reiche Teppichtradition. In dieser Region entstehen kunstvolle und vielseitige Designs, die handwerkliches Können mit überlieferten Formen verbinden. Die Herkunft zeigt sich in der Verbindung aus handgeknüpfter Technik, regionaler Musterwelt und der langen Geschichte der Teppichherstellung. Hamadan Teppiche gelten als sichtbarer Ausdruck der Kultur und Geschichte der Menschen, die sie knüpfen.
Welche Farben und Muster sind für Hamadan Teppiche typisch?
Typisch sind kräftige Rottöne sowie Beige- und Blautöne. Die Farbpalette kann tiefe und sanfte Nuancen miteinander verbinden und basiert auf natürlichen Farbstoffen. Bei den Mustern kommen häufig geometrische Motive vor, die durch florale oder paisleyartige Elemente ergänzt werden können. Diese Gestaltung ist nicht nur dekorativ, sondern trägt auch kulturelle Symbolik. Die Formen und Farben stehen in Verbindung mit der Geschichte und Tradition der Region Hamadan.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













