






Perserteppich Hamadan 218 x 120 cm Wolle handgeknüpft
746$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 218 x 120 cm | Muster: Vielfältiges Design | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle wird seit langer Zeit für die Herstellung persischer Teppiche verwendet, weil sie eine belastbare Oberfläche mit einer angenehmen Haptik verbindet. Beim Handknüpfen entsteht ein Teppich in vielen einzelnen Arbeitsschritten. Die Knoten werden von Hand gesetzt, Reihe für Reihe verdichtet und in die Gesamtgestaltung eingebunden. Das Verfahren unterscheidet sich grundlegend von einer industriellen Herstellung, bei der identische Stücke in gleichbleibenden Abläufen entstehen. Jeder handgeknüpfte Teppich erhält durch die Arbeit des Knüpfers seine eigene textile Ausführung.
Die Knotendichte beeinflusst bei handgeknüpften Teppichen, wie fein Einzelheiten eines Entwurfs dargestellt werden können. Viele Knoten auf einer bestimmten Fläche erlauben eine differenzierte Zeichnung von Linien, Blüten, Ranken und geometrischen Formen. Bei Hamadan-Teppichen steht diese technische Eigenschaft neben einer praktischen Orientierung. Die widerstandsfähige Wolle wird wegen ihrer Belastbarkeit geschätzt und eignet sich für ein textiles Bodenobjekt, das im Alltag verwendet werden kann. Die handwerkliche Fertigung bleibt dabei ein wesentlicher Teil des Charakters.
Der Teppich ist gut erhalten. Als Material ist widerstandsfähige Wolle angegeben; eine Baumwollkette wird nicht genannt. Wollflor kann Wärme und Komfort vermitteln und wird in der Teppichherstellung außerdem wegen seiner robusten Eigenschaften eingesetzt. Die Oberfläche entsteht durch das Zusammenspiel von Fasern, Knoten und Schur. Bei einem handgeknüpften Stück gehören geringfügige Unterschiede in der Ausführung zur individuellen Herstellung. Sie sind keine Folge einer standardisierten Serienproduktion, sondern Ausdruck der manuellen Arbeit.
Die Verarbeitung persischer Teppiche verbindet technische Ordnung mit gestalterischer Arbeit. Für den Aufbau werden Knoten in fortlaufenden Reihen angelegt, anschließend wird das Gewebe verdichtet und die Oberfläche bearbeitet. Der Arbeitsablauf verlangt Erfahrung, weil Fadenspannung, Knotensetzung und Musterverlauf miteinander übereinstimmen müssen. Die Wolle bildet dabei den sichtbaren Flor. Je nach Gestaltung kann sie Konturen weich erscheinen lassen oder klare Abgrenzungen zwischen einzelnen Motivelementen unterstützen. Bei diesem Stück sind handgeknüpfte Ausführung und widerstandsfähiges Wollmaterial ausdrücklich genannt.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und gehört zu den historisch bedeutenden Regionen der persischen Teppichherstellung. Die Stadt und ihr Umland sind seit langer Zeit mit handgeknüpften Teppichen verbunden. Rund um Hamadan liegen zahlreiche Dörfer, deren Weber eigene Ausprägungen innerhalb der regionalen Tradition entwickelt haben. Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten zählen Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Die Vielzahl dieser örtlichen Zentren erklärt, weshalb Hamadan eine breite Gruppe verwandter Teppiche bezeichnet und nicht nur ein einziges, streng festgelegtes Muster.
Die regionale Teppichkultur ist stark von dörflicher Handarbeit geprägt. Kenntnisse über das Knüpfen, über den Aufbau von Feldern und Bordüren sowie über Farben und Motive wurden innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Ein Hamadan-Teppich verbindet deshalb eine gemeinsame Herkunft mit unterschiedlichen lokalen Handschriften. Die einzelnen Dörfer konnten überlieferte Formen bewahren und zugleich eigene Varianten entwickeln. Unterschiede in Zeichnung, Farbzusammenstellung und Anordnung gehören zur Geschichte dieser vielfältigen Regionaltradition.
Hamadan war und ist ein wichtiger Bezugspunkt der persischen Textilkunst im Nordwesten Irans. Die Region vereint lange handwerkliche Erfahrung, historische Kontinuität und eine große Bandbreite an Gestaltungsideen. Persische Teppiche sind dort nicht nur Gebrauchsgegenstände. Sie gehören zu einer textilen Kultur, in der Wissen über Material, Werkzeug, Knotentechnik und Muster von einer Generation an die nächste übermittelt wird. Der Hamadan-Typ bewahrt die Verbindung zwischen praktischer Nutzung und überlieferter Gestaltung.
Die Herkunftsbezeichnung Hamadan beschreibt die persische Region, aus der diese Teppichtradition stammt. Sie steht nicht bloß für ein beliebiges Orientmuster. Andere iranische Teppichregionen besitzen ebenfalls eigenständige Traditionen. Tabriz ist häufig mit aufwendigen Mustern, floralen Motiven und eleganten Bordüren verbunden. Kerman wird oft durch sanfte Farben und detailreiche, teilweise bildhafte Entwürfe charakterisiert. Sarough ist für tiefe Rot- und Blautöne bekannt. Diese Beispiele zeigen die Vielfalt persischer Knüpfregionen, ohne die Herkunft eines Hamadan-Teppichs zu verändern.
Regionale Teppichnamen sind in der persischen Kunst deshalb mehr als reine Stilbezeichnungen. Sie verweisen auf Orte, Arbeitsgemeinschaften, überlieferte Techniken und gewachsene Musterwelten. Zugleich dürfen sie nicht als starre Schablonen verstanden werden. Ein Muster kann in mehreren Dörfern in verwandter Form erscheinen, während eine Werkstatt ihre eigene Ausführung beibehält. Die Geschichte Hamadans ist somit von Gemeinsamkeiten und lokalen Unterschieden geprägt. Diese Verbindung erklärt die große gestalterische Bandbreite, die mit Hamadan-Teppichen verbunden wird.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Diese Eigenschaft gehört zu den bekannten Merkmalen der Hamadan-Tradition. In der regionalen Teppichkunst finden sich florale und geometrische Formen. Florale Kompositionen können Blätter, Blüten und stilisierte Ranken aufnehmen. Geometrische Entwürfe arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, wiederholten Einheiten oder abgegrenzten Feldern. Beide Gestaltungsrichtungen können klar voneinander getrennt auftreten oder in einer gemeinsamen Komposition miteinander verbunden werden.
Traditionelle Hamadan-Motive spiegeln häufig die Kultur und Geschichte der Region wider. Viele Entwürfe werden innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Überlieferung bedeutet dabei nicht, dass jede Ausführung unverändert bleibt. Grundformen können neu angeordnet, vereinfacht oder mit anderen regionalen Elementen kombiniert werden. So entsteht ein Stil, der wiedererkennbare Merkmale besitzt und dennoch Raum für die Interpretation des jeweiligen Knüpfers lässt. Die starke Designvielfalt ist daher ein Ergebnis von Tradition und individueller Handarbeit.
Bei persischen Teppichen besteht häufig eine bewusste Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre. Das Innenfeld bildet den zentralen Bereich des Entwurfs, während eine oder mehrere Bordüren die Komposition einfassen. Florale Muster können ihre Formen regelmäßig über die Fläche verteilen oder in geordneten Ranken anlegen. Geometrische Muster können mit Symmetrie, Wiederholung und klaren Linien arbeiten. Welche konkrete Anordnung dieses Einzelstück besitzt, ist in der Beschreibung nicht näher ausgeführt. Genannt werden das vielfältige Design sowie der allgemeine Bezug der Hamadan-Tradition zu floralen und geometrischen Mustern.
Kräftige und satte Farben werden in der Beschreibung als häufig für Hamadan-Teppiche genannt. Farben haben in der persischen Teppichgestaltung nicht nur eine dekorative Funktion. Sie trennen Felder voneinander, heben Bordüren hervor und machen die Gliederung eines Entwurfs sichtbar. Bei floralen Formen können unterschiedliche Farbtöne Blüten, Blätter und Ranken unterscheiden. Bei geometrischen Formen unterstützen sie die Lesbarkeit von Linien, Winkeln und wiederholten Flächen. Die Wirkung eines Musters entsteht somit aus dem Zusammenspiel von Zeichnung und farblicher Ordnung.
Der Vergleich mit anderen regionalen Traditionen macht die Stellung Hamadans innerhalb der persischen Teppichkunst verständlich. Tabriz wird mit aufwendigen Entwürfen, floralen Motiven und eleganten Bordüren verbunden. Kerman ist für sanfte Farben und detailreiche Designs bekannt, die auch bildhafte oder kulturelle Bezüge enthalten können. Sarough wird wegen tiefer Rot- und Blautöne geschätzt. Diese Musterwelten gehören zum iranischen Kulturraum, sind aber nicht austauschbar. Das beschriebene Stück bleibt ein Hamadan-Perserteppich mit vielfältigem Design.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Ausführung, die widerstandsfähige Wolle, die starke Designvielfalt und der gute Erhaltungszustand. Der Teppich verbindet damit eine traditionelle Herstellungsweise mit einem Material, das für seine Belastbarkeit verwendet wird. Als funktionales Heimtextil kann ein Wollteppich Wärme und Komfort vermitteln und zur Raumakustik beitragen. Natürliche Materialien werden außerdem mit einem angenehmen Raumklima verbunden.
Die Pflege eines Hamadan-Teppichs ist unkompliziert. Regelmäßiges Staubsaugen hilft, Staub und Schmutz von der Oberfläche zu entfernen. Für eine gründliche Reinigung wird eine gelegentliche professionelle Teppichreinigung empfohlen. Sie unterstützt den Erhalt von Farben und Struktur. Hamadan-Teppiche werden zudem in der Regel als lichtecht beschrieben. Der Teppich ist gut erhalten; konkrete weitere Angaben zu Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Restaurierungen liegen nicht vor.
FAQ
Wie erkenne ich die Qualität eines Hamadan-Teppichs?
Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, das verwendete Material und die Detailgenauigkeit des Musters. Hamadan-Teppiche werden als handgeknüpfte Wollteppiche hergestellt. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Darstellung von Einzelheiten ermöglichen. Für dieses Stück sind widerstandsfähige Wolle, eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und ein vielfältiges Design angegeben. Auch der gute Erhaltungszustand gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften.
Sind Hamadan-Teppiche in verschiedenen Größen erhältlich?
Ja. Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Größen hergestellt. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu großen Raumteppichen. Dadurch lassen sie sich in verschiedene Wohnbereiche integrieren. Die konkrete Größe dieses Einzelstücks ist in den Produktdaten angegeben; sie beschreibt ausschließlich diesen Teppich und darf nicht auf andere Hamadan-Teppiche übertragen werden.
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich am besten?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, Staub und Schmutz zu entfernen. Für eine gründliche Pflege sollte der Teppich gelegentlich von einem Fachmann gereinigt werden. Eine fachgerechte Reinigung trägt dazu bei, Farben und Struktur zu erhalten. Die Farben von Hamadan-Teppichen gelten in der Regel als lichtecht. Die Pflege sollte dennoch auf die handgeknüpfte Ausführung und das widerstandsfähige Wollmaterial abgestimmt sein.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














