




Perserteppich Hamadan 202 x 139 cm Wolle handgeknüpft
1030$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 202 x 139 cm | Muster: vielfältige geometrische und florale Designs | Ursprung: Nordwestpersien
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Das robuste Wollmaterial gehört zu den charakteristischen Eigenschaften, die Hamadan-Teppiche für den praktischen Einsatz interessant machen. Die Wolle bildet einen hohen Flor und verleiht der Oberfläche eine ausgeprägte, angenehme Haptik. Zugleich unterstützt ihre Widerstandsfähigkeit die lange Nutzung des Teppichs.
Die Knotendichte von Hamadan-Teppichen bewegt sich zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Bandbreite steht für unterschiedliche Ausführungen innerhalb der Herkunftsgruppe und verbindet eine klar erkennbare textile Struktur mit einer belastbaren Oberfläche. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten. Dadurch erhält die Oberfläche ihre typische textile Tiefe und die Zeichnung kann sich differenziert über den Flor entwickeln.
Wolle wird bei persischen Teppichen traditionell wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen Griffigkeit verwendet. Beim Hamadan verbindet sie eine robuste Beschaffenheit mit einem hohen Flor. Das Material ist zudem schmutzabweisend, wodurch die Pflege im Alltag erleichtert wird. Der Teppich eignet sich deshalb auch für Bereiche, die regelmäßig genutzt werden.
Die handwerkliche Verarbeitung zeigt sich nicht nur in der Knüpftechnik, sondern auch in der Verbindung von Material, Flor und Knotendichte. Ein handgeknüpfter Hamadan ist kein industriell identisches Serienprodukt. Seine Oberfläche entsteht in einem langsamen Arbeitsprozess, bei dem die Gestaltung unmittelbar in die Knüpfarbeit eingebunden wird. So stehen bei diesem Teppichtyp Gebrauchstauglichkeit und traditionelle Herstellung nebeneinander.
Herkunft und Tradition
Der Hamadan Perserteppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan zählt zu den traditionsreichen Teppichregionen Persiens und ist für eine große Vielfalt an dörflichen Knüpftraditionen bekannt. Die Bezeichnung Hamadan verweist daher nicht nur auf eine einzelne Stadt, sondern auch auf ein weit gefasstes Umfeld mit zahlreichen Orten, in denen eigene Ausprägungen der Teppichkunst entstanden sind.
Zum Herkunftsgebiet werden unter anderem Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel gezählt. Diese Orte tragen mit eigenen Zeichnungen, Musterordnungen und handwerklichen Gewohnheiten zur Vielfalt der Hamadan-Teppiche bei. Trotz gemeinsamer regionaler Bezeichnung können Teppiche aus dem Gebiet deshalb sehr unterschiedlich wirken. Manche erscheinen stärker geometrisch, andere zeigen florale Elemente oder eine besonders lebhafte Farbwirkung.
Die Teppichtradition Nordwestpersiens ist eng mit dörflicher Handarbeit verbunden. Das Knüpfen wurde über Generationen weitergegeben und entwickelte sich in den einzelnen Orten zu einer erkennbaren Form kulturellen Ausdrucks. Geometrische Formen konnten dabei ebenso Teil der regionalen Bildsprache werden wie stilisierte Blüten, Ranken und andere florale Zeichen. Die Vielfalt ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, was Hamadan-Teppiche von einer einheitlichen Manufakturware unterscheidet.
Die Geschichte der Region reicht bis in die Antike zurück. In diesem geschichtlichen Umfeld hat sich die Teppichherstellung zu einem wichtigen Ausdruck iranischer Kultur entwickelt. Ein Hamadan-Teppich verbindet damit eine konkrete handwerkliche Technik mit der Identität einer Region, deren Dörfer eigene Muster und Farbvorstellungen pflegen. Die Bezeichnung Perserteppich beschreibt bei diesem Stück seine iranische Herkunft und ordnet es in die lange Tradition persischer Knüpfkunst ein.
Im weiteren Umfeld persischer Teppichkultur finden sich auch andere bekannte Herkunftsgruppen. Kashan-Teppiche werden häufig mit aufwendigen floralen Motiven verbunden, während Isfahan-Teppiche oft detaillierte Medaillons und komplexe Muster zeigen. Kerman und Tabriz sind ebenfalls für ihre Manufakturen, ihre Knüpfkunst und die Verwendung langlebiger Materialien bekannt. Diese Regionen stehen in einem größeren kulturellen Zusammenhang, bleiben jedoch eigenständige Teppichtraditionen. Der Hamadan wird durch seine nordwestpersische Herkunft und seine dörfliche Designvielfalt bestimmt.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für eine hohe Designvielfalt bekannt. Zu den typischen Gestaltungsmöglichkeiten gehören traditionelle geometrische Muster, florale Motive und lebendige Farbwirkungen. Diese Elemente können einzeln auftreten oder miteinander verbunden werden. Die Muster werden beim Handknüpfen unmittelbar in die textile Fläche umgesetzt und erhalten dadurch eine klare, handwerklich geprägte Präsenz.
Geometrische Muster geben einem Hamadan häufig eine strukturierte und gut lesbare Ordnung. Linien, Winkel, Rauten und andere stilisierte Formen können ein Feld gliedern oder einen wiederkehrenden Rapport bilden. Florale Motive bringen dagegen eine weichere, dekorative Zeichensprache in das Muster. Blüten, Ranken und pflanzliche Formen werden in persischen Teppichen oft stilisiert dargestellt, sodass sie nicht als naturgetreue Abbildung, sondern als Teil einer überlieferten Ornamentik erscheinen.
Die Farbpaletten von Hamadan-Teppichen reichen von tiefem Rot und Blau bis zu sanften Erd- und Naturtönen. Lebendige Farben können ein Muster deutlich hervorheben, während gedecktere Töne eine ruhigere Gesamtwirkung erzeugen. Die Kombination aus Farbwahl und Zeichnung trägt wesentlich dazu bei, dass Teppiche aus dem Hamadan-Gebiet trotz gemeinsamer Herkunft sehr verschieden aussehen können. Die regionale Vielfalt zeigt sich somit nicht nur in der Knüpfarbeit, sondern auch in der visuellen Gestaltung.
Ein Hamadan-Muster muss nicht auf eine einzige feste Komposition reduziert werden. Die Vielzahl der Dörfer im Herkunftsgebiet hat unterschiedliche Bildsprachen hervorgebracht. Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel stehen in diesem Zusammenhang für ein breites Spektrum regionaler Ausprägungen. Diese Namen bezeichnen Orte des Herkunftsraums und erklären die Vielfalt innerhalb der Hamadan-Tradition; sie machen aus einem Hamadan nicht automatisch einen Teppich einer anderen Provenienz.
Auch im Vergleich mit anderen persischen Teppichregionen wird die Eigenständigkeit der Muster sichtbar. Kashan ist für florale Gestaltung bekannt, Isfahan für Medaillons und komplexe Muster. Hamadan steht daneben für eine vielseitige Verbindung aus geometrischer Ordnung, floraler Ornamentik und unterschiedlichen Farbpaletten. Das Design bleibt dabei in der Tradition persischer Teppichkunst verankert, ohne auf ein einziges Dekor beschränkt zu sein.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, das widerstandsfähige Wollmaterial, der hohe Flor und die große Designvielfalt der Hamadan-Tradition. Die Wolle ist schmutzabweisend und erleichtert dadurch die Reinigung und Pflege. Hamadan-Teppiche können deshalb auch in stark frequentierten Bereichen eingesetzt werden, ohne dass ihre dekorative Wirkung verloren geht.
Die Herkunft aus Nordwestpersien verbindet die praktische Beschaffenheit mit einer traditionsreichen regionalen Gestaltung. Der Teppich kann in unterschiedlichen Wohnbereichen verwendet werden. Hamadan-Teppiche eignen sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure und bringen dort textile Wärme und ein traditionelles Muster zusammen. Seine Farbpalette und Zeichnung ordnen sich dabei nicht einer einzigen Einrichtungsrichtung unter, sondern gehören zur vielseitigen Formensprache der Herkunftsregion.
FAQ
Wie erkenne ich die Qualität eines Hamadan-Teppichs?
Die Qualität eines Hamadan-Teppichs lässt sich an mehreren Merkmalen beurteilen. Dazu gehören die Knotendichte, das verwendete Material und die Verarbeitung. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Ebenso wichtig ist die widerstandsfähige Wolle, die als robustes Material einen hohen Flor bildet. Die handgeknüpfte Verarbeitung verbindet diese Eigenschaften mit einer traditionellen Herstellung. Eine höhere Knotendichte und hochwertige Wolle gelten bei Hamadan-Teppichen in der Regel als Hinweise auf Strapazierfähigkeit und lange Haltbarkeit.
Sind Hamadan-Teppiche pflegeleicht?
Ja, Hamadan-Teppiche gelten als pflegeleicht. Die verwendete Wolle ist schmutzabweisend und erleichtert die Reinigung im Alltag. Dadurch kann ein solcher Teppich auch in stark frequentierten Bereichen eingesetzt werden. Für die Pflege ist es sinnvoll, Verschmutzungen zeitnah zu entfernen und die Reinigung an die Eigenschaften eines handgeknüpften Wollteppichs anzupassen. Die robuste Materialbeschaffenheit unterstützt eine lange Nutzung, während der hohe Flor die typische angenehme Oberfläche erhält.
Welche Räume eignen sich für einen Hamadan-Teppich?
Hamadan-Teppiche eignen sich für verschiedene Wohnbereiche. Dazu gehören Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure. Im Wohnzimmer kann die vielseitige Musterung mit tiefen Rot- und Blautönen oder mit Erd- und Naturtönen verbunden werden. Im Schlafzimmer schafft die Wolloberfläche eine textile, warme Wirkung. Im Flur kommt die robuste Beschaffenheit dem regelmäßigen Gebrauch entgegen. Welche Wirkung entsteht, hängt von der Einrichtung, der Farbpalette und dem jeweiligen geometrischen oder floralen Muster ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












