Perserteppich Hamadan 198 x 134 cm Wolle handgeknüpft

923$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 198 x 134 cm | Muster: Vielfältige Muster | Zustand: Sehr gut

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Inventarnummer: 6F735417

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird seit langer Zeit für persische Teppiche verwendet, weil sie belastbar ist und bei sorgfältiger Verarbeitung einen angenehm fühlbaren Flor bildet. Die widerstandsfähige Qualität des Materials macht den Teppich für Wohnbereiche und auch für Räume geeignet, die regelmäßig genutzt werden. Seine Herstellung durch Handknüpfung steht für eine textile Arbeit, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten. Sie gehört bei Hamadan-Teppichen zu den Angaben, anhand derer sich die handwerkliche Ausführung und die mögliche Detailtiefe einordnen lassen. Der Flor aus Wolle verbindet dabei eine angenehme Haptik mit der im Quelltext genannten Widerstandsfähigkeit.

Beim Handknüpfen wird das Muster nicht lediglich auf eine fertige Oberfläche aufgebracht. Es entsteht unmittelbar während des Aufbaus der Teppichfläche. Die Knoten bilden zusammen mit den Schuss- und Kettfäden die textile Struktur, während die unterschiedlichen Farben und Formen das sichtbare Muster ergeben. Für einen Hamadan-Teppich ist diese Verbindung aus Wolle, Handarbeit und variantenreicher Gestaltung charakteristisch.

Die Angaben zur Materialausführung beziehen sich auf einen Wollflor. Eine zusätzliche Materialangabe zur Kette liegt nicht vor. Festgehalten ist, dass der Teppich handgeknüpft wurde, dass seine Knotendichte zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter liegt und dass die verwendete Wolle als widerstandsfähig beschrieben wird. Dadurch bleiben die Eigenschaften dieses einzelnen Stücks klar von allgemeinen Aussagen über andere Hamadan-Teppiche getrennt.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist zugleich der Name einer Stadt und einer bedeutenden Teppichregion. Der Hamadan-Perserteppich steht in der Tradition dieser nordwestpersischen Herkunft. Die Region zählt zu den produktivsten Gebieten der persischen Teppichknüpferei. Neben der Stadt Hamadan haben zahlreiche Dörfer und Orte zur Entwicklung einer großen Bandbreite an Teppichen beigetragen.

Zu den im Zusammenhang mit der Hamadan-Region genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Ihre Beteiligung an der regionalen Teppichproduktion erklärt, weshalb der Begriff Hamadan nicht nur mit einem einzigen, unveränderlichen Muster verbunden ist. Vielmehr umfasst die Region eine Vielfalt von Gestaltungen, die sich in Aufbau, Ornamentik und Farbwirkung unterscheiden können. Die Herkunftsbezeichnung verweist damit auf eine gewachsene Landschaft des Knüpfens und nicht auf ein einziges Dekor.

Die handwerkliche Teppichherstellung in Hamadan wird traditionell von Generation zu Generation weitergegeben. Dieses Weiterreichen von Wissen betrifft den Umgang mit Wolle, die Auswahl und Verbindung von Farben, die Umsetzung von Ornamenten und die Geduld, die eine handgeknüpfte Arbeit erfordert. Die regionale Tradition verbindet praktische Erfahrung mit einer über lange Zeit entwickelten Formsprache. So kann jedes einzelne Stück innerhalb einer bekannten Herkunftstradition eine eigene Ausprägung erhalten.

Persische Teppichregionen werden häufig über ihre charakteristischen Gestaltungsweisen unterschieden, zugleich stehen sie in engem Austausch miteinander. Teppiche aus der weiteren Umgebung, darunter Bijar und Sarough, teilen nach der Beschreibung ähnliche handwerkliche Techniken und Designs. Beide werden außerdem mit Strapazierfähigkeit und der Verwendung reiner Wolle verbunden. Diese Nähe macht sichtbar, dass regionale Teppichkultur aus vielen verwandten Traditionen besteht, ohne die Herkunft eines Hamadan-Teppichs mit der eines Bijar oder Sarough gleichzusetzen.

Auch Nain und Kashan gehören zu den bekannten Namen der persischen Teppichwelt. Nain-Teppiche werden mit feinen, detaillierten Mustern verbunden, während Kashan-Teppiche für opulente Farbgebung und komplexe Designs bekannt sind. Diese Vergleiche dienen der Einordnung verschiedener persischer Stilrichtungen. Der hier beschriebene Teppich bleibt ein Hamadan-Perserteppich aus Nordwestpersien und wird nicht durch die Erwähnung anderer Orte einem anderen Ursprung zugeschrieben.

Die regionale Geschichte zeigt, weshalb Hamadan als Herkunftsbezeichnung eine große gestalterische Spannbreite zulässt. Stadt und Umland haben über viele Orte hinweg eine Teppichkultur entwickelt, in der geometrische, florale und medaillonbezogene Lösungen nebeneinander bestehen. Die Tradition ist daher sowohl durch handwerkliche Kontinuität als auch durch Vielfalt geprägt. Der Name Hamadan verbindet diese unterschiedlichen Ausprägungen mit dem nordwestpersischen Knüpfgebiet.

Design und Muster

Das Design dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Bei Hamadan-Teppichen reicht die überlieferte Formensprache von geometrischen Mustern über florale Motive bis zu komplexen Medaillons. Diese drei Gestaltungsrichtungen können einzeln auftreten oder in einer Komposition miteinander verbunden werden. Geometrische Formen geben einem Entwurf klare Begrenzungen und rhythmische Wiederholungen, florale Motive bringen geschwungene Linien und pflanzliche Anklänge ein, während ein Medaillon den Aufbau der Fläche ordnen kann.

Die Vielfalt der Hamadan-Muster hängt mit der großen Zahl an Dörfern und Werkstätten in der Region zusammen. Unterschiedliche lokale Traditionen entwickelten eigene Vorlieben für Ornamente, Anordnung und Farbzusammenstellung. Deshalb muss ein Hamadan-Teppich nicht einem einzigen Standardschema folgen. Die Herkunft bezeichnet den regionalen Zusammenhang, während das konkrete Muster die individuelle Gestaltung des jeweiligen Stücks sichtbar macht.

In der beschriebenen Farbwelt finden sich tiefe Rottöne, sanfte Blautöne und erdige Nuancen. Solche Farben können miteinander kombiniert werden, um ein ausgewogenes Gesamtbild zu schaffen. Die Quellenbeschreibung nennt außerdem natürliche Farbstoffe als Grundlage, die bei diesen Designs häufig verwendet werden. Dadurch entsteht eine Farbpalette, die von kräftigen bis zu zurückhaltenden Wirkungen reicht und sowohl geometrische als auch florale oder medaillonartige Muster tragen kann.

Bei der Betrachtung eines orientalischen Teppichmusters ist die Beziehung zwischen Grundfläche, Bordüre und Binnenornamenten wichtig. Ein geometrischer Entwurf kann durch Wiederholung und Symmetrie gegliedert sein. Florale Formen können eine Bordüre beleben oder sich über die Innenfläche verteilen. Ein Medaillon wiederum kann als zentraler Bezugspunkt dienen, um den weitere Ornamente angeordnet werden. Diese Begriffe beschreiben die Gestaltungstraditionen der Hamadan-Teppiche und sind keine zusätzliche Festlegung auf ein nicht genanntes Einzelmotiv dieses Teppichs.

Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt die differenzierte Wiedergabe solcher Muster. Jede farbige Fläche wird aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut, wodurch Konturen, Übergänge und ornamentale Einzelheiten entstehen können. Die genannte Knotendichte steht dabei in Verbindung mit der möglichen Detailgenauigkeit, ohne das konkrete Muster auf eine bestimmte Form zu reduzieren. Bei einem als vielfältig bezeichneten Design bleibt Raum für die charakteristische Mischung regionaler Gestaltungsweisen.

Hamadan steht damit für eine Mustertradition, in der klare Geometrie, florale Bewegungen und komplexe Mittelkompositionen nebeneinander vorkommen. Im Unterschied dazu werden Nain eher feine und detaillierte Muster und Kashan eher opulente Farbgebungen sowie komplexe Designs zugeschrieben. Bijar und Sarough werden als verwandte Beispiele aus der Umgebung genannt. Diese Einordnung macht die Bandbreite persischer Teppiche verständlich, ohne die Musterbezeichnungen anderer Regionen auf dieses Stück zu übertragen.

Besonderheiten

Der Teppich wird als in sehr gutem Zustand beschrieben. Zu seinen festgehaltenen Merkmalen gehören die Herkunft aus Nordwestpersien, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sein Design ist vielfältig und kann im Rahmen der Hamadan-Tradition geometrische, florale oder medaillonartige Elemente aufgreifen.

Die Kombination aus Wolle und Handknüpfung verbindet eine angenehme Florwirkung mit einer widerstandsfähigen Materialqualität. Die regionale Zuordnung zu Hamadan verweist auf eine traditionsreiche und vielseitige persische Knüpfkultur. Dabei handelt es sich um ein einzelnes Stück mit eigener Musteranordnung; allgemeine Varianten der Region werden hier nicht als zusätzliche Eigenschaften dieses Teppichs ausgegeben.

FAQ

Was zeichnet einen Hamadan-Perserteppich aus?

Typisch für Hamadan sind eine vielfältige Gestaltung, handwerkliche Herstellung und die Verwendung von Wolle. Die Muster können geometrisch, floral oder von komplexen Medaillons geprägt sein. Dieses Stück wird zusätzlich durch seine hohe Knotendichte und seinen sehr guten Zustand beschrieben.

Wie pflege ich diesen Hamadan-Teppich?

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen. Bei Bedarf sollte eine professionelle Reinigung erfolgen. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen und die beschriebene Farbwirkung möglichst erhalten bleibt.

Woher stammt der Hamadan-Perserteppich?

Hamadan liegt im Nordwesten Irans. Die Bezeichnung umfasst die Stadt und die umliegende Teppichregion, zu der unter anderem Assadabad, Khamseh und Nahawand beitragen. Dieser Teppich wird als Hamadan-Perserteppich aus Nordwestpersien eingeordnet.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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