





Perserteppich Hamadan 185 x 124 cm Wolle handgeknüpft
728$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 185 x 124 cm | Muster: Vielfältige Muster | Zustand: Gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 35D1E03E
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Handarbeit verbindet das Material mit einer traditionellen Herstellungsweise, bei der Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht werden. Dadurch entsteht ein textiles Einzelstück, dessen Oberfläche und Muster durch die Arbeit der Knüpferinnen und Knüpfer geprägt sind. Wolle wird bei persischen Teppichen seit langer Zeit verwendet, weil sie strapazierfähig ist und sich für einen belastbaren Flor eignet. Ihre natürliche Faserstruktur kann den Teppich im täglichen Gebrauch widerstandsfähig machen, während die Oberfläche zugleich eine angenehme textile Haptik behält.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine Knotendichte beschreibt, wie viele einzelne Knoten in einer bestimmten Fläche des Teppichs verarbeitet sind. Sie steht in Zusammenhang mit der möglichen Feinheit von Linien und Ornamenten, ist jedoch nicht allein ein Maß für die Qualität eines Teppichs. Auch Wolle, Knüpftechnik, Ausarbeitung und der Umgang mit dem fertigen Stück gehören zur Beurteilung. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung der Knoten.
Die Kombination aus handgeknüpfter Verarbeitung, widerstandsfähiger Wolle und der genannten Knotendichte ordnet den Teppich in die traditionelle persische Teppichherstellung ein. Das Material ist im Quelltext als widerstandsfähig beschrieben. Der Zustand dieses Exemplars ist als gut erhalten angegeben. Damit werden für dieses Stück genau die Merkmale festgehalten, die seine Verarbeitung, sein Material und seine gegenwärtige Erhaltung beschreiben, ohne zusätzliche Angaben zu Farben, Fransen oder einzelnen Arbeitsschritten zu machen.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Persiens beziehungsweise im Nordwesten Irans und ist als Herkunftsregion für handgeknüpfte Teppiche bekannt. Die Bezeichnung Hamadan verweist auf ein weit gefasstes Teppichgebiet, in dem neben der Stadt auch verschiedene Dörfer und lokale Produktionsorte eine Rolle spielen. In der überlieferten Teppichkultur dieser Region verbinden sich handwerkliche Erfahrung, regionale Gestaltung und die Verwendung von Wolle. Der Name der Region steht deshalb nicht nur für einen Ort, sondern auch für eine gewachsene Tradition der Teppichherstellung.
Die Teppiche aus Hamadan werden mit der Hand geknüpft. Dieses Verfahren gehört zu den ältesten Formen der Herstellung von Orientteppichen. Ein Grundgewebe bildet die Basis, während die Knoten Schritt für Schritt gesetzt und anschließend durch Schussfäden sowie weitere Arbeitsschritte stabilisiert werden. Die genaue Ausführung kann innerhalb einer großen Herkunftsregion unterschiedlich sein. Gerade diese Verbindung aus gemeinsamer regionaler Tradition und lokaler Ausprägung erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Mustern und mit verschiedenen Graden an Feinheit vorkommen.
Zum Umfeld der Hamadan-Produktion werden im Quelltext unter anderem Assadabad, Khamseh und Maslaghan genannt. Solche Orte stehen für die Vielfalt der Werkstätten und Dörfer, die im weiteren Gebiet mit der Herstellung von Hamadan-Teppichen verbunden sind. Die regionale Teppichkultur ist damit nicht auf ein einziges Erscheinungsbild beschränkt. Vielmehr gibt es innerhalb der Herkunftsbezeichnung unterschiedliche Einflüsse, handwerkliche Arbeitsweisen und Gestaltungstraditionen.
Hamadan gehört zur persischen Teppichlandschaft, deren Entwicklung über viele Generationen von der Weitergabe handwerklichen Wissens geprägt wurde. Wolle, Handarbeit und die Gestaltung durch wiederkehrende Ornamente bilden wichtige Grundlagen dieser Tradition. Persische Teppiche werden außerdem nach ihren Herkunftsgebieten unterschieden, weil regionale Zentren eigene Muster, Farbauffassungen und handwerkliche Schwerpunkte entwickelt haben. Kurdistan-Teppiche aus demselben kulturellen Raum werden häufig mit robusten Materialien und kräftigen Farben verbunden, während Qom-Teppiche für feine Knüpftechnik und elegante Entwürfe bekannt sind. Diese Vergleiche dienen der Einordnung der regionalen Vielfalt und beschreiben nicht zusätzliche Eigenschaften dieses Hamadan-Teppichs.
Auch Tabriz und Isfahan gehören zu den international bekannten persischen Teppichzentren. Ihre Teppiche unterscheiden sich in künstlerischer Gestaltung und Materialwahl von anderen regionalen Traditionen. Der Überblick zeigt, dass persische Teppiche nicht als einheitliche Gruppe verstanden werden sollten. Jede Herkunftsregion bringt eigene Formen der Musterbildung und handwerkliche Sprache hervor. Hamadan steht innerhalb dieser Vielfalt für eine nordwestpersische Tradition, die durch handgeknüpfte Teppiche aus Wolle und eine breite Palette an Designs geprägt ist.
Design und Muster
Das Design dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Die Hamadan-Tradition umfasst sowohl geometrische Formen als auch florale Motive. Geometrische Muster arbeiten mit klar gegliederten Linien, wiederholten Formen und einer gut erkennbaren Ordnung. Florale Motive greifen dagegen Blüten, Blätter und pflanzliche Elemente auf, die als einzelne Ornamente, als Bordüre oder als Teil einer größeren Komposition erscheinen können. Welche dieser Möglichkeiten bei einem bestimmten Teppich im Vordergrund steht, ist jeweils an seinem individuellen Muster abzulesen.
Bei handgeknüpften Teppichen wird das Muster Knoten für Knoten aufgebaut. Die Gestaltung entsteht aus dem Zusammenspiel von Ornamenten, Linien und Farbflächen. Eine Bordüre kann das innere Feld rahmen, während das Zentrum durch ein geschlossenes Muster oder durch wiederkehrende Motive gegliedert wird. Geometrische und florale Elemente können dabei klar voneinander getrennt sein oder miteinander verbunden werden. Die Vielfalt der Hamadan-Designs ergibt sich auch daraus, dass städtische, dörfliche und regionale Einflüsse nebeneinander bestehen.
Die Muster persischer Teppiche sind nicht bloß dekorative Wiederholungen. Sie gehören zu einer Bildsprache, die über Generationen weitergegeben und in unterschiedlichen Werkstätten neu ausgearbeitet wurde. Wiederkehrende Pflanzenformen, Ranken, Medaillons, stilisierte Blüten oder geometrische Zeichen können eine Komposition strukturieren. Dabei entstehen nicht bei jedem Teppich identische Flächen. Die handwerkliche Ausführung lässt Raum für individuelle Proportionen, für eine eigene Linienführung und für eine besondere Anordnung der Ornamente.
Zur Hamadan-Tradition gehören vielfältige Entwürfe, die von zurückhaltend gegliederten geometrischen Kompositionen bis zu stärker floralen Gesamtbildern reichen. Farben können in solchen persischen Teppichen eine warme und einladende Wirkung unterstützen; im Ausgangstext wird außerdem erwähnt, dass lebendige Farben häufig aus natürlichen Farbstoffen gewonnen werden. Diese allgemeine Einordnung der Hamadan-Teppiche ersetzt keine Beschreibung der konkreten Farbgebung dieses Exemplars. Zu den Farben dieses Teppichs liegen keine weiteren Einzelangaben vor.
Die Mustertradition lässt sich auch im Vergleich mit anderen persischen Regionen betrachten. Kurdistan ist häufig mit kräftigen Farben und robusten Materialien verbunden, Qom mit feiner Knüpftechnik und eleganten Designs. Tabriz und Isfahan werden international für ihre eigenständige künstlerische Gestaltung und Materialwahl anerkannt. Hamadan bleibt dabei eine eigene Herkunftsbezeichnung. Ein vielfältiges Muster macht diesen Teppich nicht zu einem Qom-, Tabriz- oder Isfahan-Teppich; entscheidend für die Einordnung ist die angegebene Herkunft Hamadan.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Stücks ist die Verbindung aus handgeknüpfter Herstellung und widerstandsfähiger Wolle. Das Material ist für einen strapazierfähigen Flor geeignet und gehört zu den traditionellen Werkstoffen persischer Teppiche. Die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter verweist auf die differenzierte handwerkliche Ausarbeitung, die bei der Gestaltung von Ornamenten eine wichtige Rolle spielen kann. Der Teppich wird außerdem als gut erhalten beschrieben.
Seine weitere Besonderheit liegt in der regionalen Einordnung. Hamadan im Nordwesten Irans besitzt eine vielfältige Teppichtradition mit unterschiedlichen Mustern und mehreren bekannten Produktionsorten im weiteren Umfeld. Assadabad, Khamseh und Maslaghan werden als Beispiele genannt. Das erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche nicht auf ein einziges Muster festgelegt sind, sondern geometrische wie florale Gestaltungen umfassen können. Dieses Exemplar wird entsprechend als Hamadan Perserteppich mit vielfältigem Muster geführt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz gehört zu den empfohlenen Maßnahmen. Zusätzlich kann der Teppich gelegentlich ausgeklopft werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Eine schonende, gleichmäßige Pflege trägt dazu bei, die textile Oberfläche und die Farbwirkung des handgeknüpften Teppichs zu erhalten.
Wo kann ich einen authentischen Hamadan Perserteppich kaufen?
Authentische Hamadan Teppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften, bei Antiquitätenhändlern und über vertrauenswürdige Online-Plattformen erhältlich. Beim Kauf ist es sinnvoll, den Herkunftsnachweis zu prüfen. So lässt sich nachvollziehen, ob die Bezeichnung Hamadan für das angebotene Stück plausibel dokumentiert ist. Bei einem Einzelstück sollten außerdem die Angaben zu Material, Verarbeitung, Größe, Knotendichte und Zustand miteinander übereinstimmen.
Was macht Hamadan Teppiche besonders?
Hamadan Teppiche verbinden eine traditionelle Handarbeit mit der Verwendung von Wolle und einer großen Bandbreite an Mustern. Die regionale Tradition umfasst geometrische Formen und florale Motive. Die Knotendichte kann je nach Teppich unterschiedlich ausfallen; bei diesem Stück ist sie mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Jedes handgeknüpfte Stück steht zudem für die über Generationen entwickelte Kultur und Handwerkskunst der Region Hamadan.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













