




Perserteppich Hamadan 170 x 116 cm Wolle handgeknüpft
728$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: ca. 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 170 x 116 cm | Muster: vielfältige Designs und Muster | Herkunft: Nordwestpersien
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Schafswolle wird bei Hamadan-Teppichen traditionell wegen ihrer Verbindung aus weicher Haptik und belastbarer Faser eingesetzt. Sie verleiht dem Flor eine angenehme Oberfläche und unterstützt zugleich die Alltagstauglichkeit des Teppichs.
Die handwerkliche Herstellung entsteht Knoten für Knoten. Dabei wird das Muster nicht industriell auf eine fertige Fläche gedruckt, sondern während des Knüpfens aufgebaut. Das Verfahren verlangt Aufmerksamkeit bei der Anordnung der Farben und Formen. Die genannte Knotendichte von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine detailreiche textile Gestaltung.
Wolle ist bei einem handgeknüpften Teppich nicht nur ein dekoratives Material. Ihre natürliche Strapazierfähigkeit macht sie für Bereiche geeignet, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird. Gleichzeitig bleibt die Oberfläche komfortabel. Die Beschreibung dieses Hamadan-Teppichs hebt daher sowohl die Widerstandsfähigkeit der Wolle als auch die hochwertige Verarbeitung hervor.
Herkunft und Tradition
Hamadan-Teppiche stammen aus dem Nordwesten Irans. Ihr Name verweist auf die Stadt Hamadan und auf das Umland, in dem eine vielseitige Teppichtradition entstanden ist. Zum genannten Herkunftsgebiet gehören auch Dörfer wie Assadabad, Khamseh und Nahawand. Stadt und ländliche Umgebung stehen dabei für eine regionale Knüpfkunst mit eigenen Formen, Farben und handwerklichen Gewohnheiten.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist Teil der jahrhundertealten persischen Handwerkstradition. In einer solchen Tradition werden Kenntnisse über Wolle, Färbung, Musteraufbau und Knüpftechnik über Generationen weitergegeben. Der Teppich verbindet dadurch praktische Nutzung mit einer textilen Form der kulturellen Überlieferung. Seine Herkunft ist nicht nur eine geografische Bezeichnung, sondern verweist auf die Handwerksgeschichte des nordwestlichen Iran.
Für Hamadan ist die Vielfalt innerhalb der Region charakteristisch. Teppiche aus der Stadt und aus den umliegenden Dörfern können sich in Zeichnung, Farbwahl und Ausführung unterscheiden. Diese regionale Bandbreite erklärt, warum der Name Hamadan sowohl mit unterschiedlichen Mustern als auch mit einer robusten Machart verbunden wird. Die gemeinsame Herkunft liegt in der lokalen Knüpftradition, während die konkrete Gestaltung jeweils eigenständig ausfallen kann.
Die handwerkliche Arbeit wurde in Persien traditionell eng mit dem täglichen Leben verbunden. Teppiche dienten als textile Gebrauchsgegenstände und bewahrten zugleich Motive, Farbstimmungen und Formen einer Region. Hamadan-Teppiche werden deshalb als Ausdruck persischer Teppichkunst wahrgenommen. Sie stehen für eine Verbindung von Nutzbarkeit, regionalem Wissen und dekorativer Gestaltung.
Im Vergleich mit anderen bekannten persischen Herkunftsgebieten zeigt Hamadan eine eigene Stellung. Tabriz ist für detaillierte und aufwendige Entwürfe bekannt, Kashan für luxuriöse Designs und Farben. Bijar wiederum wird mit besonderer Strapazierfähigkeit und schlichten, eindrucksvollen Entwürfen verbunden. Diese Beispiele machen die Vielfalt persischer Teppichregionen sichtbar, ohne die Herkunft eines Hamadan-Teppichs zu verändern.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche bieten eine große Bandbreite an Designs und Mustern. Zu den häufig genannten Gestaltungselementen gehören geometrische Formen, florale Motive und stilisierte Tierdarstellungen. Diese Motive können einzeln auftreten oder miteinander verbunden werden. Durch die handgeknüpfte Ausführung erhält die Zeichnung eine textile Tiefe, die nicht mit einer einheitlichen industriellen Druckfläche gleichzusetzen ist.
Geometrische Formen geben einem Entwurf klare Konturen und eine erkennbare Ordnung. Florale Motive bringen dagegen geschwungene Linien und pflanzliche Anklänge in die Komposition. Stilisierte Tiere verweisen auf eine bildhafte, vereinfachte Formensprache. In ihrer Gesamtheit spiegeln diese Muster die kulturelle Geschichte und die gestalterische Vielfalt der Region Hamadan wider.
Auch die Farbwelt der Hamadan-Tradition ist vielseitig. Tiefes Rot und Blau gehören ebenso zu den genannten Farbtönen wie sanfte Erdtöne. Eine solche Palette kann kräftige Akzente mit zurückhaltenden Flächen verbinden. Entscheidend ist dabei nicht nur die einzelne Farbe, sondern ihr Verhältnis zu den Motiven und zur Bordüre. So entstehen unterschiedliche Wirkungen innerhalb derselben regionalen Teppichtradition.
Die Muster werden häufig so angelegt, dass ein Zentrum, ein umlaufender Rahmen oder eine Folge wiederkehrender Zeichen erkennbar wird. Bei geometrischen Entwürfen kann die Wiederholung für Rhythmus sorgen; bei floralen Zeichnungen entsteht ein fließenderer Eindruck. Tierdarstellungen werden in der persischen Teppichkunst meist stilisiert und in die Gesamtordnung eingebunden. Diese Prinzipien erklären die große gestalterische Spannweite, ohne jedem Hamadan-Teppich ein identisches Muster zuzuschreiben.
Ein Teppich aus Hamadan ist damit nicht auf ein einziges Dekor festgelegt. Die regionale Bezeichnung beschreibt Herkunft und Tradition, während das einzelne Stück durch seine konkrete Auswahl von Formen und Farben bestimmt wird. Der vorliegende Teppich gehört zu dieser vielfältigen Gestaltungskultur. Seine handwerkliche Struktur und die detailreiche Knüpfung unterstützen die Lesbarkeit der Muster, ohne dass die regionale Bildsprache auf ein starres Schema reduziert werden muss.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Hamadan-Perserteppichs gehören die handgeknüpfte Ausführung, die widerstandsfähige Wolle und die detailreiche Gestaltung. Die Knotendichte liegt im angegebenen Bereich von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Dadurch kann eine differenzierte Wiedergabe geometrischer, floraler und stilisierter bildhafter Motive entstehen.
Die Kombination aus belastbarem Material und regionaltypischer Musterungsvielfalt macht Hamadan-Teppiche vielseitig einsetzbar. Für die Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliche professionelle Reinigungen empfohlen. Diese Maßnahmen helfen, die Oberfläche und die gestalterische Wirkung des Teppichs über lange Zeit zu erhalten.
FAQ
Was macht einen Hamadan-Perserteppich besonders?
Ein Hamadan-Perserteppich verbindet widerstandsfähige Wolle, handwerkliche Verarbeitung und eine große Vielfalt an Designs. Typisch sind geometrische Formen, florale Motive und stilisierte Tierdarstellungen. Die detailreiche Knüpfung unterstützt die klare Ausarbeitung dieser Muster. Zugleich steht Hamadan für eine traditionsreiche Herkunft aus dem Nordwesten Irans, die von der Stadt Hamadan und den umliegenden Dörfern geprägt ist.
Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege genügt es, den Teppich vorsichtig und regelmäßig abzusaugen. So lassen sich lose Verschmutzungen aus dem Flor entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Eine gelegentliche professionelle Reinigung ergänzt die laufende Pflege. Sie hilft dabei, die Schönheit, die Farbwirkung und die Langlebigkeit der widerstandsfähigen Wolle zu bewahren.
In welchen Größen gibt es Hamadan-Teppiche?
Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Formaten hergestellt. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu großen Raumteppichen. Dadurch können Teppiche aus dieser Region in unterschiedlich großen Wohnbereichen eingesetzt werden. Die Formatvielfalt gehört zur allgemeinen Produktwelt der Hamadan-Teppiche; das einzelne Stück besitzt jeweils seine eigene, festgelegte Größe.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












