








Perserteppich Hamadan 162 x 96 cm Wolle handgeknüpft
692$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 120.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 162 x 96 cm | Muster: Traditionelles geometrisches Design | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus Wolle, während die textile Basis aus Baumwolle gefertigt ist. Die genannte Knotendichte beträgt 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Damit sind die wesentlichen Angaben zur Konstruktion klar umrissen: Wolle bildet die sichtbare Oberfläche, Baumwolle die Grundlage, und die Ausführung erfolgt durch Handknüpfung.
Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster durch einzelne Knoten, die in eine vorbereitete Kette eingearbeitet werden. Die Knoten werden in Reihen gesetzt und durch Schussfäden gesichert. So wächst der Flor schrittweise aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Im Unterschied zu einem bedruckten Teppich ist das Muster nicht lediglich auf die Oberfläche aufgebracht, sondern Teil des textilen Aufbaus. Die Handarbeit verbindet dabei die technische Struktur mit der dekorativen Zeichnung.
Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk häufig für den Flor verwendet. Das Material lässt sich verspinnen, färben und zu einer belastbaren Oberfläche verarbeiten. Je nach Verarbeitung kann Wolle unterschiedliche Griffe und Florwirkungen entwickeln. Baumwolle wird als Kettenmaterial eingesetzt, weil sie eine regelmäßige und stabile Grundlage für die Knüpfung bilden kann. Die Kombination von Wollflor und Baumwollbasis gehört zu den bekannten Konstruktionen persischer Teppiche.
Die Knotendichte ist ein technischer Wert. Sie beschreibt, wie viele Knoten auf einer bestimmten Fläche liegen, und gibt dadurch einen Hinweis auf die Feinheit der Ausführung. Sie ist jedoch nicht allein eine Aussage über Alter, Herkunftsgeschichte, Farbqualität oder Wert eines Teppichs. Für die Beurteilung eines handgeknüpften Stücks müssen Material, Muster, Verarbeitung und Erhaltungszustand gemeinsam betrachtet werden.
Der Teppich ist gut erhalten. Diese Angabe beschreibt den Zustand des angebotenen Stücks. Sie wird nicht um ein bestimmtes Alter, eine Restaurierung, eine Signatur oder eine besondere Patina ergänzt, da solche Informationen nicht vorliegen. Festgehalten sind die Handknüpfung, der Wollflor, die Baumwollbasis und die angegebene Knotendichte. Der handwerkliche Aufbau macht das Exemplar zu einem einzelnen Teppich mit eigener Ausführung.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im westlichen Iran und zählt zu den bekannten Teppichregionen des Landes. Die Bezeichnung Hamadan kann sich auf ein größeres geografisches Umfeld beziehen, in dem verschiedene Dörfer und Werkstätten Teppiche herstellten. Deshalb ist ein Hamadan-Teppich nicht auf ein einziges, unveränderliches Muster beschränkt. Innerhalb der regionalen Tradition finden sich unterschiedliche Feldaufteilungen, Bordüren, Ornamente und Farbanordnungen.
Die persische Teppichherstellung verbindet praktisches Textilhandwerk mit einer eigenständigen Ornamentik. Teppiche wurden für den täglichen Gebrauch, für Wohnräume und für repräsentative Bereiche gefertigt. Das Wissen über das Spannen der Kette, die Vorbereitung der Wolle, das Einsetzen der Knoten und den Abschluss der Arbeit wurde über Generationen weitergegeben. Jede Region entwickelte dabei eigene Vorlieben, die von lokalen Materialien, überlieferten Zeichnungen und den Arbeitsweisen einzelner Gemeinschaften geprägt wurden.
Westiranische Teppiche werden häufig mit klar gegliederten Kompositionen verbunden. In der Hamadan-Tradition kommen sowohl zentrale Medaillons als auch durchgehende Muster und kleinteilige Wiederholungen vor. Eine wichtige Rolle spielen die Bordüren. Sie rahmen das Innenfeld ein und schaffen eine visuelle Verbindung zwischen der Hauptzeichnung und den äußeren Kanten. Die genaue Gestaltung eines einzelnen Teppichs muss jedoch immer an seinem tatsächlichen Muster abgelesen werden.
Die Herkunftsbezeichnung Hamadan verweist auf den iranischen Ursprung und damit auf eine persische Teppichtradition. Sie ist nicht lediglich ein Name für ein beliebiges Dekor. Das persische Teppichhandwerk umfasst zahlreiche regionale Zentren wie Hamadan, Isfahan, Tabriz, Kashan und Qom. Diese Orte besitzen jeweils eigene historische Entwicklungen und Formensprachen. Isfahan ist für fein ausgearbeitete Entwürfe bekannt, Tabriz für vielfältige Kompositionen, Kashan für klassische persische Muster und Qom für feine Seidenarbeiten. Solche allgemeinen Unterschiede erklären die Vielfalt persischer Teppiche, verändern aber nicht die Herkunftsangabe dieses Hamadan-Teppichs.
Auch Gabbeh-Teppiche gehören zu den iranischen Teppicharten. Sie stammen aus der Region Fars und sind häufig für einfachere, ausdrucksstarke Entwürfe bekannt. Qom-Teppiche wiederum werden mit feinen Seidenmustern und einer sorgfältigen Verarbeitung verbunden. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich iranische Teppichtraditionen sein können. Ein Hamadan-Teppich ist deshalb innerhalb einer großen kulturellen Landschaft zu verstehen, ohne dass Merkmale anderer Regionen automatisch auf ihn übertragen werden dürfen.
Tradition wird nicht nur durch die Wiederholung eines Motivs bewahrt. Ebenso wichtig sind die praktische Vorbereitung des Webstuhls, die Einteilung der Fläche, die Abstimmung von Knoten und Konturen sowie die Behandlung der Kanten und Abschlüsse. Ein handgeknüpfter Teppich verbindet dadurch eine regionale Bildsprache mit einer komplexen textilen Technik. Hamadan bezeichnet bei diesem Stück den iranischen Herkunftsrahmen. Eine bestimmte Werkstatt, ein Herstellungsjahr oder eine persönliche Provenienz sind damit nicht ausgesagt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles geometrisches Design beschrieben. Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, Hakenformen, Sternen, Rosetten und stilisierten Blüten. Solche Formen können einzeln auftreten oder zu wiederholten Ornamenten verbunden werden. Durch ihre klare Gliederung lässt sich die Fläche übersichtlich strukturieren, während unterschiedliche Größen und Abstände für Bewegung innerhalb der Komposition sorgen.
Viele persische Teppiche sind in ein Innenfeld und eine oder mehrere Bordüren gegliedert. Das Innenfeld trägt die Hauptzeichnung. Die Bordüren rahmen diese Fläche und führen die Ornamentik entlang der Seiten und Abschlüsse weiter. Bei einem geometrischen Entwurf können wiederholte Rauten, unterbrochene Linien, gereihte Haken oder kleine Eckformen den Übergang zwischen Feld und Rahmen gestalten. Welche dieser Elemente bei diesem Teppich tatsächlich vorkommen, wird in der Beschreibung nicht näher ausgeführt.
Geometrische Ornamentik entsteht häufig durch starke Vereinfachung. Eine Blüte, ein Blatt oder eine Ranke muss nicht naturgetreu wiedergegeben werden, sondern kann auf wenige charakteristische Linien reduziert sein. Auch Tierformen und Pflanzenmotive können in kantige Zeichen verwandelt werden. Durch Wiederholung, Spiegelung und leichte Abwandlung entsteht ein zusammenhängendes Muster. Die einzelnen Formen bleiben dabei dekorativ lesbar, ohne eine naturalistische Darstellung anzustreben.
In der Hamadan-Tradition begegnen sowohl kompakte als auch offenere Musteraufbauten. Kleine Ornamente können eine dichte, rhythmische Fläche bilden. Größere Formen sorgen für eine deutlichere Unterteilung und lassen einzelne Motive stärker hervortreten. Für die Gesamtwirkung sind deshalb nicht nur die Motive selbst entscheidend, sondern auch die Breite der Zwischenräume, die Ordnung der Bordüren und das Verhältnis von Innenfeld und Außenrahmen.
Persische Muster werden häufig aus überlieferten Zeichnungen entwickelt, aber in der Handarbeit nicht immer wie ein industrielles Raster wiederholt. Unterschiede in Proportion, Linienführung und Wiederholung können den Charakter eines einzelnen Teppichs bestimmen. Die Angaben zu diesem Stück nennen ein traditionelles geometrisches Design, aber kein bestimmtes Medaillon, keine einzelne Ornamentbezeichnung und keine konkrete Farbfolge. Solche Details dürfen daher nicht aus der regionalen Bezeichnung abgeleitet werden.
Die Geometrie steht in enger Beziehung zur Knüpftechnik. Konturen werden über aufeinanderfolgende Knotenreihen aufgebaut. Wiederkehrende Formen lassen sich über das Feld führen und durch Bordüren begrenzen. Aus der Entfernung bleibt die Grundordnung des Entwurfs erkennbar, während bei näherer Betrachtung die vielen einzelnen Knoten sichtbar werden, aus denen das Muster zusammengesetzt ist. So verbinden sich traditionelle Formensprache und handwerkliche Konstruktion.
Ein geometrisches Muster muss nicht vollkommen starr wirken. Kleine Veränderungen in der Ausrichtung können einer Wiederholung eine handwerkliche Eigenart verleihen. Gleichzeitig sorgen symmetrische Beziehungen, gereihte Ornamente und begrenzende Linien für Zusammenhalt. Diese allgemeinen Prinzipien gehören zur persischen Gestaltungstradition. Sie erläutern den Typus des Teppichs, ohne ihm ein nicht genanntes Einzelmotiv oder eine nicht belegte symbolische Bedeutung zuzuschreiben.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Besonderheiten gehören die Herkunft aus dem Iran, die Einordnung als Hamadan Perserteppich, die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor auf einer Baumwollbasis, die Knotendichte von 120.000 Knoten pro Quadratmeter, das traditionelle geometrische Design und der gute Erhaltungszustand. Diese Angaben beziehen sich auf das angebotene Einzelstück.
Die verschiedenen Informationen erfüllen unterschiedliche Funktionen. Hamadan bezeichnet den regionalen Ursprung, die Handknüpfung die Herstellungstechnik, Wolle und Baumwolle die textile Konstruktion, die Knotendichte einen technischen Wert, das geometrische Design die sichtbare Musterwelt und der gute Erhaltungszustand den Zustand des Teppichs. Ein bestimmtes Alter, eine Signatur, eine Werkstatt oder eine Restaurierung werden nicht genannt und daher nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Wollteppich richtig?
Regelmäßiges und vorsichtiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht mit unnötig hoher Kraft behandelt werden. Flüssigkeiten sollten möglichst sofort mit einem saugfähigen Tuch aufgenommen werden. Starkes Reiben kann die Fasern belasten und einen Fleck weiter in den Flor drücken. Für eine gründliche Reinigung ist ein Fachbetrieb sinnvoll, der Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen besitzt. Eine professionelle Reinigung in angemessenen Abständen kann dazu beitragen, Fasern und Farben zu schonen. Dauerhafte Feuchtigkeit sollte vermieden werden. Der Teppich sollte außerdem möglichst flach liegen und vor intensiver, einseitiger Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Welche Eigenschaften machen einen Perserteppich besonders wertvoll?
Bei der Einordnung eines Perserteppichs spielen mehrere Faktoren zusammen. Dazu gehören die Herkunft, die Handwerkskunst, die verwendeten Materialien, die Feinheit und Ausführung der Muster, die Knotendichte und der Erhaltungszustand. Eine höhere Knotendichte kann auf eine feinere Konstruktion hinweisen, ist aber kein alleiniger Maßstab für Qualität oder Wert. Ebenso muss ein aufwendiges Muster handwerklich überzeugend ausgeführt sein. Bei älteren Teppichen können Seltenheit und Geschichte zusätzlich eine Rolle spielen. Bei diesem Stück sind Hamadan im Iran, die Handknüpfung, Wolle auf Baumwollbasis, die genannte Knotendichte, das traditionelle geometrische Design und der gute Erhaltungszustand dokumentiert.
Wie erkenne ich einen echten handgeknüpften Perserteppich?
Bei der Prüfung eines handgeknüpften Teppichs ist die Rückseite besonders aufschlussreich. Dort sollte die Musterbildung erkennbar sein, weil sie durch die Knoten und nicht durch einen bloßen Oberflächendruck entsteht. Die Rückseite sieht nicht genauso aus wie der Flor, zeigt aber die textile Struktur und die Anordnung der Knoten. Zusätzlich sollten Herkunft, Material, Technik und Zustand in sich nachvollziehbar sein. Bei Unsicherheit kann eine fachkundige Person die Knoten, die Kanten und den Aufbau des Teppichs untersuchen. Für dieses Stück sind der iranische Ursprung, Hamadan, die Handknüpfung, Wolle auf Baumwollbasis, das geometrische Muster, die Knotendichte und der gute Erhaltungszustand angegeben. Eine Aussage über Signatur oder Alter wird nicht getroffen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















