







Perserteppich Hamadan 148 x 100 cm Wolle handgeknüpft
657$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 160.000 Knoten/m² | Material: 100% Wolle | Größe: 148 x 100 cm | Muster: Traditionelles geometrisches Design | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100% Wolle. Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so eine belastbare textile Fläche, deren Muster unmittelbar aus der Folge der gesetzten Knoten hervorgeht. Die handwerkliche Herstellung unterscheidet den Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen, bei denen das Muster in einem automatisierten Verfahren entsteht.
Die angegebene Knotendichte beträgt 160.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine Knotendichte beschreibt, wie viele einzelne Knoten auf einer bestimmten Fläche liegen. Sie gibt einen technischen Hinweis auf den Aufbau des Teppichs, ist jedoch nicht allein entscheidend für seine Wirkung. Ebenso wichtig sind die Ausführung der Knoten, die Spannung des Gewebes, die Gestaltung des Musters und die Behandlung der verwendeten Wolle.
Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell für den Flor verwendet. Das Naturmaterial lässt sich verspinnen, färben und in Knoten verarbeiten. Seine Fasern bilden eine griffige Oberfläche und können Farbtöne unterschiedlich aufnehmen, wodurch innerhalb eines Musters feine Nuancen entstehen. Für diesen Teppich ist als Material 100% Wolle angegeben. Weitere Materialangaben, etwa zur Kette oder zu einem separaten Grundgewebe, liegen nicht vor.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran und wird als Hamadan bezeichnet. Hamadan liegt im westlichen Iran und ist seit langer Zeit ein bedeutendes Zentrum der Teppichherstellung. Unter dem Namen Hamadan werden in der Teppichkunde sowohl Arbeiten aus der Stadt als auch aus verschiedenen Orten der umliegenden Region zusammengefasst. Die regionale Teppichtradition ist deshalb durch unterschiedliche lokale Ausprägungen gekennzeichnet.
In den westiranischen Webgebieten wurden Teppiche traditionell für den Gebrauch im Alltag und für den Handel hergestellt. Die Herstellung verbindet praktische Anforderungen mit überlieferten Formen. Webende Familien und Werkstätten entwickelten Muster, Bordüren und Farbzusammenstellungen weiter, ohne die grundlegende Ordnung der regionalen Teppichsprache aufzugeben. Hamadan-Teppiche werden deshalb häufig über ihre klar lesbare Struktur, ihre geordneten Bordüren und ihre regional geprägte Ornamentik erkannt.
Die Herkunftsbezeichnung Hamadan verweist nicht auf ein einziges, überall identisches Muster. Sie bezeichnet vielmehr eine weit gefasste regionale Tradition. Innerhalb dieser Tradition kommen unterschiedliche Medaillons, Reihenmuster, Herati-Elemente, Rauten und andere geometrische Kompositionen vor. Auch die Größe, die Ausführung und die Farbwirkung können zwischen einzelnen Stücken deutlich variieren. Eine solche Bandbreite ist typisch für Teppiche, die aus einem größeren handwerklichen Gebiet stammen.
Iranische Teppiche werden weltweit mit einer langen Geschichte der Knüpfkunst verbunden. Die Weitergabe von Techniken erfolgte über Generationen, wobei regionale Kenntnisse über Knoten, Webaufbau, Farben und Ornamentik eine wichtige Rolle spielten. Hamadan steht dabei für eine westiranische Richtung, die ornamentale Klarheit und handwerkliche Zweckmäßigkeit miteinander verbindet. Die Bezeichnung Iran ist die im Produkt angegebene Herkunft; Hamadan ist die zugehörige regionale Einordnung dieses Teppichs.
Bei der Betrachtung eines Hamadan-Teppichs ist es sinnvoll, zwischen Herkunft, Muster und Herstellung zu unterscheiden. Ein geometrisches Design kann in mehreren iranischen Regionen vorkommen und macht einen Teppich nicht automatisch zu einem Erzeugnis einer anderen Provinz. Ebenso sind verwandte Motive kein Beleg für eine abweichende Herkunft. Entscheidend für die Einordnung dieses Stücks sind die angegebene Herkunft Iran und die Bezeichnung Hamadan.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles geometrisches Design beschrieben. Geometrische Muster beruhen auf Linien, Winkeln, Rauten, Vielecken, wiederkehrenden Feldern und symmetrischen Anordnungen. Durch die Wiederholung einzelner Formen entsteht ein geordnetes Gesamtbild. Die Gestaltung kann dabei streng axial aufgebaut sein oder aus kleineren Ornamenten bestehen, die sich über die Fläche verteilen.
In der iranischen Teppichkunst dienen geometrische Formen nicht nur der Verzierung. Sie strukturieren die Fläche und geben dem Knüpfer ein System für die Anordnung der Knoten und Farbbereiche. Ein Medaillon kann als zentraler Orientierungspunkt wirken, während seitliche Felder und Bordüren die Komposition fassen. Bei einem durchgehenden Muster entsteht dagegen ein Rapport, in dem sich ein Ornament in regelmäßiger Folge wiederholt.
Traditionelle geometrische Designs können auf stark vereinfachte Pflanzenformen, Sterne, Rauten oder regionale Ornamente zurückgreifen. Dabei werden natürliche Vorbilder nicht naturgetreu wiedergegeben, sondern in Linien und Flächen übersetzt. Diese Abstraktion verleiht dem Muster seine klare Kontur. Die Geometrie ist deshalb sowohl eine ästhetische Entscheidung als auch ein Mittel, komplexe Motive in einer knüpfbaren Form zu ordnen.
Die Bordüre erfüllt bei vielen Orientteppichen eine doppelte Funktion. Sie begrenzt das Innenfeld und stellt zugleich einen Übergang zwischen der zentralen Musterfläche und den Außenkanten her. Mehrere schmale Nebenbordüren können eine breitere Hauptbordüre begleiten. Je nach regionaler Tradition wechseln sich dabei Winkelmotive, Rauten, Rosetten oder ineinandergreifende Linien ab. Für diesen Teppich ist ausdrücklich ein traditionelles geometrisches Design genannt; einzelne Ornamentnamen oder eine konkrete Bordürenfolge sind nicht angegeben.
Ein Muster wird durch das Zusammenspiel von Knoten, Reihen und Farbflächen sichtbar. Kleine Unterschiede in der Handarbeit können dazu führen, dass eine geometrische Linie nicht vollkommen technisch gleichförmig erscheint. Gerade diese von Hand aufgebaute Struktur gehört zur Herstellung geknüpfter Teppiche. Das Design bleibt lesbar, erhält aber eine textile und handwerkliche Oberfläche, die sich von gedruckten oder maschinell reproduzierten Mustern unterscheidet.
Hamadan-Muster werden häufig im Zusammenhang mit regionaler Ornamentik des westlichen Iran betrachtet. Dabei können ähnliche geometrische Grundformen auch bei anderen iranischen Teppichtraditionen vorkommen. Die reine Ähnlichkeit eines Motivs reicht daher nicht aus, um die Herkunft neu zu bestimmen. In diesem Fall bleibt die Beschreibung bei der belegten Einordnung: ein Hamadan aus Iran mit traditionellem geometrischem Design.
Besonderheiten
Zu den konkreten Angaben dieses Teppichs gehören die Handknüpfung, das Material 100% Wolle, die Knotendichte von 160.000 Knoten pro Quadratmeter, die Herkunft Iran, die Bezeichnung Hamadan, das traditionelle geometrische Design und der gut erhaltene Zustand. Diese Merkmale beschreiben Herstellung, Material, Gestaltung und Erhaltungszustand des einzelnen Stücks.
Der gut erhaltene Zustand ist eine Zustandsbeschreibung dieses Teppichs. Bei gebrauchten handgeknüpften Teppichen wird der Zustand im Zusammenhang mit Flor, Kanten, Fransen, Farben und möglichen Reparaturen beurteilt. Die vorliegenden Angaben nennen keine einzelnen Restaurierungen, keine Schäden und keine besondere Altersangabe. Deshalb werden hierzu keine zusätzlichen Aussagen gemacht.
Die Kombination aus regionaler Bezeichnung, handwerklicher Herstellung und geometrischem Muster ordnet den Teppich klar in die iranische Teppichtradition ein. Die angegebenen Daten stehen dabei für dieses Einzelstück; jeder handgeknüpfte Teppich ist durch seine konkrete Knüpfung und Musteranordnung ein Unikat.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Wollteppich?
Regelmäßiges vorsichtiges Staubsaugen hilft, lose Partikel aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte kein Bürstenaufsatz verwendet werden, damit die Wollfasern nicht unnötig beansprucht werden. Flüssigkeiten und Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen werden. Für eine gründliche Behandlung eignet sich ein spezieller Teppichreiniger; bei Unsicherheit ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.
Welche Bedeutung können geometrische Muster haben?
Geometrische Muster ordnen eine Teppichfläche durch Wiederholungen, Symmetrie und klar abgegrenzte Formen. Rauten, Sterne, Linien und stilisierte Pflanzenformen können in regionalen Traditionen unterschiedliche symbolische Bezüge besitzen. Zugleich erfüllen sie eine praktische gestalterische Aufgabe: Sie teilen das Innenfeld, bilden Bordüren und geben der Knüpfarbeit eine nachvollziehbare Struktur. Die konkrete Bedeutung eines einzelnen Motivs lässt sich jedoch nicht allein aus der allgemeinen Musterform ableiten.
Woran erkenne ich einen authentischen handgeknüpften Perserteppich?
Bei der Beurteilung spielen Material, handwerkliche Ausführung und Muster eine wichtige Rolle. Die Rückseite kann Hinweise auf die einzelnen Knoten und die handgefertigte Struktur geben, während die Vorderseite Aufschluss über Flor und Musterzeichnung liefert. Auch Kanten, Fransen und die Gleichmäßigkeit des Gewebes werden betrachtet. Für eine verbindliche Einschätzung können ein Zertifikat oder das Gutachten einer erfahrenen Fachperson herangezogen werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















