Perserteppich Hamadan 145 x 108 cm Wolle handgeknüpft

692$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 145 x 108 cm | Muster: Traditionelles geometrisches Design | Zustand: Gut erhalten

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Inventarnummer: 5D903A48

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Wolle. Die Handarbeit verbindet das Material mit einer traditionellen Form der Teppichherstellung, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird. Der Flor aus Wolle verleiht dem Teppich eine angenehme Haptik und eine belastbare Oberfläche. Die Wolle wird im vorliegenden Teppich als Material des Flors angegeben; eine zusätzliche Angabe zur Kette liegt nicht vor.

Die Knotendichte beträgt 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt, wie viele einzelne Knoten auf einer bestimmten Fläche verarbeitet wurden, und steht bei handgeknüpften Teppichen in Zusammenhang mit der Ausarbeitung von Linien und Motiven. Die Dichte ist dabei gemeinsam mit Material, Knüpftechnik und Ausführung zu betrachten. Sie allein ersetzt keine umfassende Beurteilung des jeweiligen Teppichs.

Wolle wird seit Jahrhunderten für Orientteppiche verwendet, weil die Faser widerstandsfähig und zugleich flexibel ist. Ihre natürliche Struktur kann dazu beitragen, dass eine Oberfläche im täglichen Gebrauch angenehm bleibt. In der Beschreibung dieses Teppichs werden Wolle, eine sorgfältige Verarbeitung und eine pflegeleichte, angenehme Beschaffenheit miteinander verbunden. Der Teppich ist gut erhalten.

Zur sachgerechten Pflege gehört regelmäßiges, schonendes Staubsaugen. Dabei sollte die Düse nicht aggressiv über die Oberfläche geführt werden. Eine gelegentliche professionelle Reinigung kann Schmutz und Staub gründlich entfernen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Für Flecken empfiehlt sich eine fachgerechte Behandlung, statt die Wolle stark zu durchnässen oder zu reiben.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im westlichen Iran und gehört zu den bekannten Teppichregionen des Landes. Unter dem Namen Hamadan werden in der Teppichkunde Erzeugnisse aus einer weitläufigen Umgebung zusammengefasst. Diese Region besitzt eine lange Tradition der handwerklichen Teppichherstellung. Teppiche aus dem Hamadan-Gebiet werden häufig mit einer klaren, gut lesbaren Zeichnung und einer praktischen, robusten Ausrichtung verbunden.

Die geographische Lage im westlichen Iran hat die Entwicklung verschiedener lokaler Knüpftraditionen begünstigt. Dörfer und kleinere Orte pflegten eigene Vorstellungen von Rapport, Bordüre und Farbwirkung. Dadurch ist Hamadan kein vollkommen einheitlicher Stil, sondern ein Sammelbegriff für eine vielfältige regionale Teppichkultur. Gemeinsam ist vielen Arbeiten die Verbindung aus dekorativer Ordnung, handwerklicher Zweckmäßigkeit und einer Bildsprache, die über Generationen weitergegeben wurde.

Das Knüpfen eines Teppichs beginnt mit dem Aufbau des Grundgerüsts. Auf der Kette werden die farbigen Knoten in Reihen gesetzt und anschließend durch Schussfäden gesichert. Danach wird die Oberfläche verdichtet und in vielen Arbeitsgängen geglättet. Die genaue Ausführung kann je nach Werkstatt und Ort unterschiedlich sein. Die Handarbeit macht den Entstehungsprozess langsam und erfordert Erfahrung, Konzentration und ein beständiges Verständnis für die Proportionen des Musters.

Iranische Teppiche werden traditionell nicht nur nach ihrer Herkunft, sondern auch nach ihren Mustern und ihrer technischen Ausführung unterschieden. Hamadan steht dabei neben Regionen wie Kerman, Tabriz und Isfahan. Diese Namen bezeichnen eigenständige regionale Traditionen und dürfen nicht ohne Weiteres gleichgesetzt werden. Beim vorliegenden Teppich ist Hamadan als Herkunft angegeben. Die Erwähnung anderer iranischer Teppichzentren beschreibt die Vielfalt der persischen Teppichkultur, nicht die Herkunft dieses Stücks.

Regionale Teppiche aus dem Iran sind Zeugnisse einer Verbindung von Gebrauch und Gestaltung. Ein Teppich erfüllt zunächst eine praktische Funktion, wird durch die Wahl von Farben, Bordüren und Motiven jedoch zugleich zu einem kulturellen Ausdruck. Geometrische Ordnungen konnten innerhalb einer Familie oder Region über lange Zeit weitergeführt werden, während einzelne Knüpferinnen und Knüpfer ihnen eine eigene Ausprägung gaben.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles geometrisches Design beschrieben. Geometrische Teppichmuster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, Medaillons, Feldern und wiederkehrenden Formen. Ihre Wirkung entsteht durch die Wiederholung und durch das Verhältnis von Innenfeld und Bordüre. Anders als eine frei gemalte Darstellung entwickelt sich ein solches Muster aus klar gesetzten Einheiten, die sich über die Fläche ordnen.

In der Hamadan-Tradition finden sich häufig kompakte, gut erkennbare Kompositionen. Ein zentrales Medaillon kann den Blick in die Mitte führen, während Nebenmotive das Feld beleben. Ebenso möglich sind durchgehende Muster, bei denen sich ein Rapport über die gesamte Fläche wiederholt. Welche dieser Ordnungen hier im Einzelnen vorliegt, ist mit der Bezeichnung traditionelles geometrisches Design festgehalten; zusätzliche konkrete Einzelmotive werden nicht angegeben.

Bordüren bilden bei vielen persischen Teppichen einen Rahmen zwischen dem Hauptfeld und der Außenkante. Sie können aus wiederholten geometrischen Formen, stilisierten Blüten oder rhythmischen Linien bestehen. Der Rahmen stabilisiert die Gesamtkomposition optisch und gibt dem Muster einen Abschluss. Bei geometrischen Entwürfen entsteht die Spannung oft aus dem Wechsel von geraden Linien, kleinen Winkeln und unterschiedlich großen Flächen.

Die Beschreibung hebt außerdem ein lebendiges Farbschema mit tiefen Rottönen, beruhigenden Blautönen und sanften Erdtönen hervor. Rot kann in traditionellen Teppichkompositionen als tragende Grundfarbe erscheinen, Blau schafft häufig einen deutlichen Kontrast, und erdige Nuancen verbinden kräftige und zurückhaltende Bereiche. Die Wirkung eines Farbtons hängt immer von seiner Nachbarschaft, der Dichte des Musters und dem Zustand der Wolle ab.

Geometrische Muster lassen sich in unterschiedliche Einrichtungsumgebungen einordnen, weil ihre Struktur sowohl traditionelle als auch zeitgemäße Räume ergänzen kann. Dabei bleibt die regionale Herkunft sichtbar, ohne dass die Gestaltung auf eine bestimmte Raumart beschränkt ist. Ein Teppich kann im Wohnbereich, im Essbereich oder in einem anderen passenden Innenraum eingesetzt werden. Entscheidend sind die vorhandenen Farben, die Proportionen der Einrichtung und der gewünschte Gebrauch.

Die Mustertradition persischer Teppiche ist nicht als starres System zu verstehen. Überlieferte Formen werden in verschiedenen Orten unterschiedlich gezeichnet, vereinfacht oder miteinander verbunden. Gerade diese Unterschiede erklären, warum regionale Teppiche trotz gemeinsamer Grundideen eine eigene Erscheinung besitzen. Bei diesem Stück treffen die Herkunft Hamadan, die traditionelle geometrische Gestaltung und die angegebene farbige Wirkung zusammen.

Besonderheiten

Zu den festgehaltenen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Herkunft aus dem Iran, die Zuordnung zu Hamadan, die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor, die Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter und das traditionelle geometrische Design. Der Zustand wird als gut erhalten beschrieben. Diese Angaben bilden die sachliche Grundlage für die Einordnung des Einzelstücks.

Die Kombination aus Wolle und Handknüpfung ist für den Gebrauch als Orientteppich relevant. Wolle wird als strapazierfähig, von Natur aus schmutzabweisend und angenehm im Gefühl beschrieben. Außerdem wird ihr eine antiallergische Eigenschaft zugeschrieben. Für den langfristigen Erhalt bleiben eine regelmäßige Pflege und ein angemessener Schutz vor direkter Sonne wichtig.

Die farbliche Gestaltung mit Rot, Blau und Erdtönen steht neben der klaren geometrischen Musterung im Mittelpunkt. Dadurch verbindet der Teppich eine geordnete Zeichnung mit einer vielseitig einsetzbaren Farbwirkung. Seine Erhaltung und die handwerkliche Fertigung machen ihn als einzelnes Stück der iranischen Teppichtradition einordbar.

FAQ

Woran erkennt man die Qualität eines Perserteppichs?

Bei der Beurteilung werden unter anderem Knotendichte, Materialverarbeitung und Farben betrachtet. Eine höhere Knotenzahl pro Quadratmeter kann eine feinere Ausarbeitung von Linien und Motiven ermöglichen. Ebenso wichtig sind die Qualität des Flors, die Gleichmäßigkeit der Verarbeitung und der Erhaltungszustand. Bei diesem Teppich sind ein Wollflor, eine Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter, eine handgeknüpfte Herstellung und ein gut erhaltener Zustand angegeben. Die einzelnen Merkmale sollten stets gemeinsam betrachtet werden, weil kein einzelner Wert die gesamte Qualität beschreibt.

Wie pflegt man einen Perserteppich richtig?

Regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen entfernt losen Staub aus dem Wollflor. Die Oberfläche sollte dabei nicht mit unnötigem Druck behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, damit die Farben nicht ungleichmäßig verblassen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt die gründliche Entfernung von Schmutz und Staub. Bei verschütteten Flüssigkeiten oder Flecken sollte nicht stark gerieben und die Wolle nicht großflächig durchnässt werden. Für eine sichere Behandlung ist eine Fachreinigung geeignet.

Wo kann man einen authentischen Perserteppich kaufen?

Authentische Perserteppiche werden in spezialisierten Teppichgeschäften, Antiquitätenläden und bei renommierten Online-Marktplätzen angeboten. Vor dem Kauf sollten Herkunft und Material nachvollziehbar beschrieben sein. Bei diesem Stück sind Iran als Herkunft, Hamadan als Zuordnung und Wolle als Material angegeben. Zusätzlich nennt die Beschreibung die handgeknüpfte Technik, das traditionelle geometrische Design und den gut erhaltenen Zustand. Eine vollständige Produktbeschreibung hilft dabei, ein einzelnes Stück sachlich mit anderen Teppichen zu vergleichen.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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