








Perserteppich Hamadan 145 x 100 cm Wolle handgeknüpft
692$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 145 x 100 cm | Muster: Traditionelle geometrische Motive | Zustand: Sehr gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: DA040E69
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus Wolle gefertigt. Die Ausführung von Hand gehört zu den charakteristischen Merkmalen persischer Teppiche: Knoten werden einzeln in die vorbereitete Grundstruktur eingebracht, sodass Flor und Muster Schritt für Schritt entstehen. Bei diesem Teppich beträgt die Knotendichte 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und macht die handwerkliche Struktur des Teppichs nachvollziehbar.
Wolle ist ein traditionell verwendetes Material für Teppiche aus dem Iran. Sie lässt sich verspinnen, färben und zu einem belastbaren Flor verarbeiten. Ihre natürliche Faserstruktur unterstützt eine griffige Oberfläche und eignet sich für die Herstellung von Teppichen, bei denen die Verbindung von Nutzung und ornamentaler Gestaltung eine wichtige Rolle spielt. Bei diesem Stück besteht das angegebene Material aus Wolle; weitere Materialien werden für den Teppich nicht genannt.
Die handgeknüpfte Herstellung unterscheidet sich grundlegend von einer maschinellen Fertigung. Das Muster wird während des Knüpfens aus einzelnen Knoten aufgebaut. Dadurch ist jeder Arbeitsabschnitt Teil des Entstehungsprozesses, und die Zeichnung erhält ihre charakteristische textile Struktur. Die genannte Knotendichte gehört zu den technischen Angaben dieses Exemplars und ergänzt die Beschreibung von Material und Herstellungsweise.
Herkunft und Tradition
Der Hamadan gehört zur persischen Teppichtradition des Iran. Hamadan ist sowohl als Ortsname als auch als Bezeichnung für ein weit gefasstes Teppichgebiet bekannt. In dieser Region entstanden über lange Zeit Teppiche, die durch eine handwerklich geprägte Herstellung und eine klare ornamentale Sprache gekennzeichnet sind. Die Bezeichnung Hamadan verweist bei diesem Teppich auf seine angegebene Herkunft innerhalb der iranischen Teppichwelt.
Persische Teppiche werden in unterschiedlichen Regionen des Iran geknüpft. Isfahan, Tabriz, Kashan und Qom stehen jeweils für eigene textile Traditionen, Zeichnungen und Arbeitsweisen. Hamadan bildet dabei eine eigenständige regionale Einordnung. Die Vielfalt der iranischen Teppichgebiete erklärt, weshalb sich persische Teppiche in Aufbau, Farbwirkung und Musterordnung voneinander unterscheiden können, auch wenn sie grundsätzlich derselben handwerklichen Tradition angehören.
Die Geschichte persischer Teppiche ist eng mit der Weitergabe von Kenntnissen innerhalb von Werkstätten, Familien und lokalen Gemeinschaften verbunden. Das Wissen über das Spinnen der Wolle, das Färben, das Einrichten der Kette und das Umsetzen eines Entwurfs wurde über Generationen bewahrt und weiterentwickelt. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht daher nicht in einem einzigen industriellen Arbeitsschritt, sondern durch das Zusammenwirken vieler aufeinander bezogener Tätigkeiten.
Hamadan-Teppiche werden häufig mit einer deutlichen, gut lesbaren Ornamentik verbunden. Regionale Knüpfer greifen auf überlieferte Formen zurück und ordnen sie so an, dass ein geschlossenes Gesamtbild entsteht. Geometrische Elemente können dabei als Medaillons, Rauten, Felder, Bordüren oder wiederholte Einzelformen auftreten. Die konkrete Gestaltung variiert von Teppich zu Teppich; die regionale Bezeichnung allein legt kein einzelnes Muster fest.
Die iranische Teppichkultur umfasst sowohl kleinformatige Stücke als auch größere Teppiche für unterschiedliche Räume und Zwecke. Maß, Proportion und Musteraufbau werden bei jedem Teppich miteinander verbunden. Bei diesem Exemplar gehören die angegebene Herkunft Hamadan, die handgeknüpfte Fertigung und die traditionelle geometrische Musterung zu seiner Beschreibung. Eine Altersangabe oder eine Signatur ist nicht genannt und wird daher nicht vorausgesetzt.
Als Teil der Orientteppichtradition steht ein Hamadan in Beziehung zu anderen regionalen Erzeugnissen, ohne mit ihnen gleichgesetzt zu werden. Teppiche aus Anatolien, dem Kaukasus oder Nordafrika besitzen eigene historische und technische Entwicklungen. Auch innerhalb Irans unterscheiden sich Hamadan, Isfahan, Tabriz, Kashan und Qom durch ihre jeweiligen Mustertraditionen. Die Herkunftsbezeichnung dient deshalb der Einordnung und ersetzt nicht die Betrachtung des einzelnen Designs.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionell und geometrisch beschrieben. Geometrische Muster beruhen auf klar abgegrenzten Formen, Linien, Winkeln und Wiederholungen. Anders als bei einer rein naturgetreuen Darstellung werden Motive vereinfacht, rhythmisch angeordnet und in ein textiles Raster übertragen. So entsteht eine Ornamentik, die aus der Entfernung geschlossen wirkt und aus der Nähe einzelne Bausteine erkennen lässt.
In der persischen Teppichkunst können geometrische Motive verschiedene Funktionen übernehmen. Ein zentrales Feld kann durch ein Medaillon oder eine gegliederte Form bestimmt werden. Bordüren fassen das Innenfeld ein und schaffen einen Übergang zwischen Teppichmitte und Rand. Wiederkehrende Rauten, Hakenformen, Sterne oder stilisierte Pflanzen können als eigenständige Zeichen erscheinen. Welche dieser Formen bei einem bestimmten Teppich tatsächlich verwendet werden, hängt vom jeweiligen Entwurf ab; für dieses Stück ist die Musterung allgemein als traditionelle geometrische Motivik angegeben.
Traditionelle Muster leben von Wiederholung und Ausgewogenheit. Eine Form kann gespiegelt, in Reihen fortgesetzt oder in unterschiedlich großen Feldern eingesetzt werden. Dadurch erhält das Muster Ordnung, ohne dass jeder Bereich vollkommen gleich gestaltet sein muss. Beim Handknüpfen wird die Zeichnung Knoten für Knoten umgesetzt. Kleine textile Abweichungen gehören zum Entstehungsprozess handgefertigter Teppiche, während die übergeordnete geometrische Struktur das Gesamtbild bestimmt.
Persische Teppichmuster sind nicht auf eine einzige Bildsprache beschränkt. Neben geometrischen Entwürfen gibt es florale, figürliche und all-over angelegte Kompositionen. Die regionale Tradition von Hamadan ist häufig mit klarer Ornamentik und einer gut erkennbaren Gliederung verbunden. Diese allgemeine Einordnung erklärt den Charakter der Mustertradition, ohne dem vorliegenden Teppich einzelne Formen zuzuschreiben, die in der Beschreibung nicht genannt werden.
Die Wirkung eines geometrischen Teppichs entsteht durch das Zusammenspiel von Form, Wiederholung und Fläche. Linien können Bereiche voneinander trennen, Motive können Schwerpunkte bilden, und Bordüren können den Blick entlang des Randes führen. Auch die Farbwahl ist bei persischen Teppichen ein wichtiges Gestaltungsmittel, doch konkrete Farben werden für dieses Exemplar nicht angegeben. Deshalb bleibt die Beschreibung bei der belegten Aussage einer traditionellen geometrischen Musterung.
Ein Teppich mit geometrischem Muster lässt sich als eigenständige textile Komposition betrachten. Seine Ornamentik ist nicht nur Dekoration, sondern zugleich Ergebnis eines Arbeitsprozesses, bei dem ein Entwurf in Knoten, Reihen und Flächen übersetzt wird. Bei diesem Hamadan verbinden sich die angegebene traditionelle Motivik und die handgeknüpfte Ausführung zu einem regional einzuordnenden Teppichbild.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Teppichs gehören seine Herkunft Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Herstellung, das Material Wolle und die Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster besteht aus traditionellen geometrischen Motiven. Der Zustand ist als sehr gut erhalten beschrieben. Diese Merkmale bilden die sachliche Grundlage für die Einordnung des einzelnen Teppichs.
Die Kombination aus regionaler Bezeichnung, traditioneller Musterung und handwerklicher Fertigung macht die Identität dieses Stücks aus. Die Knotendichte ergänzt die Angaben zu Material und Technik um einen konkreten technischen Wert. Eine Aussage über ein bestimmtes Alter, eine Signatur, besondere Farben oder weitere Materialien ist nicht Bestandteil der Beschreibung.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan Perserteppich richtig?
Ein handgeknüpfter Wollteppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor sammeln. Dabei empfiehlt sich eine Einstellung, die die Oberfläche nicht unnötig belastet. Flüssigkeiten sollten möglichst sofort mit einem saugfähigen Tuch aufgenommen werden; Reiben kann die Fasern und die Musterwirkung beeinträchtigen. Für eine gründliche Behandlung oder bei hartnäckigen Flecken ist eine professionelle Teppichreinigung die geeignete Vorgehensweise. Die Reinigung sollte an Material, Knüpftechnik und Zustand angepasst werden. Der hier beschriebene Teppich ist sehr gut erhalten, dennoch trägt eine vorsichtige, regelmäßige Pflege dazu bei, diesen Zustand zu bewahren.
Was macht einen Hamadan Perserteppich zu einer wertvollen Handarbeit?
Der Wert eines persischen Teppichs wird durch mehrere Merkmale geprägt. Dazu zählen die Herkunft, die Qualität und Art der verwendeten Wolle, die handwerkliche Ausführung, die Musterung und der Erhaltungszustand. Bei diesem Exemplar sind Hamadan als Herkunft, Wolle als Material, die handgeknüpfte Technik, 200.000 Knoten pro Quadratmeter, traditionelle geometrische Motive und ein sehr guter Erhaltungszustand angegeben. Eine hohe Knotendichte ist dabei eine technische Information über die Struktur, aber kein alleiniger Maßstab für den Wert. Ebenso wichtig ist, wie stimmig Material, Verarbeitung, Muster und Zustand zusammenwirken. Eine Wertentwicklung lässt sich aus den genannten Angaben allein nicht ableiten.
Wie unterscheidet sich ein Hamadan von anderen Teppicharten?
Ein Hamadan ist ein persischer Teppich aus dem Iran und wird durch seine regionale Einordnung von Teppichen aus anderen Herkunftsgebieten unterschieden. Die Bezeichnung sagt etwas über die Tradition und den geografischen Zusammenhang aus, nicht über ein einziges verbindliches Muster. Dieses Exemplar ist handgeknüpft, aus Wolle gefertigt und mit traditionellen geometrischen Motiven versehen. Andere persische Regionen wie Isfahan, Tabriz, Kashan oder Qom besitzen jeweils eigene Designtraditionen. Orientteppiche aus Anatolien, dem Kaukasus oder Nordafrika gehören wiederum zu anderen regionalen Zusammenhängen. Die Unterschiede können Herkunft, Muster, Technik und Material betreffen; die konkrete Einordnung sollte immer anhand der Merkmale des jeweiligen Teppichs erfolgen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















