







Perserteppich Hamadan 143×81 cm Wolle handgeknüpft
549$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 143 x 81 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 433B1EC6
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle. Die Verwendung von Wolle gehört zu den prägenden Merkmalen vieler Teppiche aus der Region. Als Material für den Flor verbindet sie eine natürliche, strapazierfähige Beschaffenheit mit einer angenehm weichen Oberfläche. Der dichte Flor prägt die Haptik des Teppichs und unterstützt die klare Wirkung der geknüpften Muster.
Beim Handknüpfen entsteht jedes einzelne Element des Teppichs in vielen aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten. Die Knoten werden von Hand gesetzt und anschließend durch die weiteren Reihen stabilisiert. Dadurch wird die Gestaltung nicht durch ein industrielles Druckverfahren erzeugt, sondern unmittelbar in der Struktur des Teppichs aufgebaut. Die angegebene Knotendichte liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie ermöglicht eine detailreiche Ausarbeitung der Motive.
Die hochwertige Wolle ist sowohl für die Oberfläche als auch für die praktische Nutzung von Bedeutung. Ihre Faserstruktur kann Farbtöne differenziert aufnehmen und verleiht den Flächen eine lebendige, textile Wirkung. Der dichte Flor fühlt sich beim Begehen angenehm an. Bei diesem Einzelstück wird die handgeknüpfte Ausführung mit einem sehr guten Zustand verbunden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan bezeichnet dabei eine weit gefasste Teppichregion, deren Knüpftradition nicht auf eine einzige Werkstatt oder einen einzigen Ort beschränkt ist. Teppiche aus dieser Gegend kommen aus verschiedenen Städten und Dörfern. Zu den im Zusammenhang mit dieser Tradition genannten Herstellungsorten gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand.
Diese unterschiedlichen Herkunftsorte erklären, warum Hamadan-Teppiche kein vollkommen einheitliches Erscheinungsbild haben. Die lokalen Werkstätten und dörflichen Knüpfergemeinschaften entwickeln eigene Vorlieben bei Aufbau, Farbwahl und Ornamentik. So kann die Bezeichnung Hamadan eine Gruppe verwandter regionaler Arbeiten umfassen, ohne dass jedes Stück dieselbe Zeichnung besitzt. Die Vielfalt der Herstellungsorte ist daher ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Identität.
Die Teppichkultur Hamadans steht für eine Verbindung von handwerklicher Erfahrung und einer zweckmäßigen, klar lesbaren Gestaltung. In den Städten und Dörfern wurden Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knüpftechnik und Muster über Generationen weitergegeben. Das Handwerk ist dabei nicht nur durch dekorative Absichten geprägt. Ein Teppich musste zugleich als belastbares textiles Gebrauchsobjekt funktionieren. Aus dieser Verbindung entwickelte sich eine Tradition, in der sorgfältige Verarbeitung und eine markante Zeichnung nebeneinanderstehen.
Hamadan liegt in einer historisch bedeutenden Landschaft des Iran, in der städtische und dörfliche Lebensformen aufeinandertreffen. Diese unterschiedlichen kulturellen Umfelder spiegeln sich in der regionalen Teppichproduktion. Städtische Einflüsse können zu geordneten Kompositionen und einer stärker ausgearbeiteten Ornamentik führen, während dörfliche Arbeiten häufig eine unmittelbarere und eigenständigere Zeichensprache zeigen. Solche Unterschiede sind allgemeine Merkmale der Region und machen die Herkunftsbezeichnung besonders vielseitig.
Die Weitergabe der Muster erfolgt in der traditionellen Teppichherstellung nicht ausschließlich über schriftliche Vorlagen. Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten vielfach mit überlieferten Vorstellungen von Bordüren, Feldern und einzelnen Ornamenten. Dabei können bekannte Motive verändert, vereinfacht oder neu kombiniert werden. Die regionale Tradition bleibt erkennbar, obwohl jedes handgeknüpfte Stück eine eigene Ausführung besitzt. Hamadan-Teppiche stehen deshalb für eine lebendige, nicht völlig starre Form des orientalischen Knüpfhandwerks.
Die iranische Herkunft ist für die Einordnung dieses Teppichs entscheidend. Hamadan gehört zu den bekannten persischen Teppichregionen, wobei der Begriff Perserteppich die Herkunft aus dem Iran bezeichnet. Die Bezeichnung verweist nicht auf ein bestimmtes, überall gleiches Muster, sondern auf den kulturellen und handwerklichen Zusammenhang der iranischen Teppichproduktion. Bei diesem Stück verbinden sich diese Herkunft mit hochwertiger Wolle, Handarbeit und einer Farbwelt aus Blau und Rot.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Damit ist keine einzige, festgelegte Ornamentform vorgegeben, sondern eine abwechslungsreiche Gestaltung innerhalb dieser Farbwelt. Blau und Rot können in der traditionellen Teppichkunst sowohl als Hauptfarben als auch in abgestuften Nebenfeldern auftreten. Ihr Zusammenspiel schafft einen deutlichen Kontrast und lässt die einzelnen Musterbereiche klar hervortreten.
Zu den typischen Mustergruppen von Hamadan-Teppichen gehören florale Motive, geometrische Formen und medaillonartige Zentralmuster. Florale Ornamente können Blätter, Blüten und stilisierte Ranken darstellen. Sie müssen dabei nicht naturgetreu ausgeführt sein; in der Knüpfkunst werden Formen häufig rhythmisch vereinfacht und in eine symmetrische oder wiederholte Ordnung gebracht. Geometrische Motive geben dem Entwurf dagegen eine klarere, stärker gegliederte Struktur.
Ein Medaillon kann den Mittelpunkt eines Teppichs markieren und von weiteren Feldern oder Bordüren begleitet werden. Bei anderen regionalen Entwürfen steht kein einzelnes Zentrum im Vordergrund. Stattdessen kann ein Muster über die gesamte Fläche wiederholt werden. Diese unterschiedlichen Kompositionsformen gehören zum breiten Spektrum der Hamadan-Tradition. Die allgemeine Herkunftsbezeichnung schreibt daher nicht vor, dass jeder Teppich ein Medaillon oder ein bestimmtes florales Schema besitzen muss.
Bordüren übernehmen in vielen orientalischen Teppichen eine ordnende Funktion. Sie fassen das Innenfeld ein und schaffen einen Übergang zwischen dem zentralen Muster und dem äußeren Abschluss. Schmale Nebenbordüren können die Hauptbordüre begleiten und deren Rhythmus aufnehmen. In einer geometrisch geprägten Gestaltung entsteht dadurch ein Wechsel von Linien, Winkeln und wiederkehrenden Zeichen. Bei floralen Entwürfen können Ranken oder Blüten die Verbindung zwischen den einzelnen Bändern herstellen.
Die Farben Blau und Rot besitzen in der iranischen Teppichgestaltung eine lange Verwendungstradition. Blau kann je nach Färbung kühl, tief oder gedämpft erscheinen, während Rot von einem kräftigen bis zu einem dunkleren, erdigen Ton reichen kann. Die konkrete Wirkung hängt von der verwendeten Wolle, der Färbung und dem Verhältnis der Flächen zueinander ab. Für dieses Stück ist die Farbgestaltung in Blau und Rot als wesentlicher Teil des Designs angegeben, ohne dass eine einzelne Farbabstufung festgelegt wird.
Die Vielfalt der Muster steht in engem Zusammenhang mit den unterschiedlichen Herstellungsorten innerhalb der Hamadan-Region. Assadabad, Khamseh und Nahawand werden als Beispiele für Orte genannt, die zur regionalen Teppichtradition gehören. Ihre Arbeiten können sich in Ornamenten, Proportionen und Farbverteilungen unterscheiden. Deshalb lässt sich die Hamadan-Ästhetik eher als ein regionales Spektrum denn als ein einziges Musterbuch verstehen.
Handgeknüpfte Zeichnungen besitzen außerdem eine textile Tiefe, die bei einer gedruckten Oberfläche nicht auf dieselbe Weise entsteht. Die Farbflächen werden durch die Richtung des Flors, die Knotenanordnung und die Übergänge zwischen den Motiven geprägt. Kleine Unterschiede in der Ausführung sind Teil des handwerklichen Prozesses. Bei diesem Teppich verbindet sich die regionale Musterfülle mit der ausdrücklich genannten Farbpalette aus Blau und Rot.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Einzelstücks ist die Verbindung aus iranischer Herkunft, hochwertiger Wolle und handgeknüpfter Ausführung. Die Knotendichte liegt im angegebenen Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und steht für eine detailreiche Musteranlage. Der dichte Flor ergänzt diese Verarbeitung durch eine kompakte, angenehm begehbare Oberfläche.
Die Gestaltung bleibt durch ihre vielfältigen Designs offen für mehrere traditionelle Mustergruppen. Florale Motive, geometrische Formen und medaillonartige Zentralmuster gehören zum typischen Spektrum, während Blau und Rot die benannte Farbwelt bestimmen. Der sehr gute Zustand ist ein weiteres Merkmal dieses Teppichs. Pflegegerecht behandelt, kann die Wolloberfläche ihre textile Struktur und die Lesbarkeit der Muster bewahren.
Als Hamadan-Teppich steht das Stück für eine regionale Tradition mit verschiedenen Städten und Dörfern als Herstellungsorten. Assadabad, Khamseh und Nahawand verdeutlichen die Bandbreite dieser Herkunft. Die Kombination aus regionaler Vielfalt und handwerklicher Ausführung macht die Einordnung nachvollziehbar, ohne das Muster auf eine einzige Vorlage zu reduzieren.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich?
Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch wird loser Staub entfernt, ohne den dichten Wollflor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern belasten und den Fleck tiefer in die Oberfläche drücken. Für die weitere Behandlung eignen sich spezielle Teppichreiniger, die für die jeweilige Wolloberfläche geeignet sind. Eine professionelle Reinigung wird alle paar Jahre empfohlen. Zeitpunkt und Umfang sollten sich am tatsächlichen Gebrauch und am Zustand des Teppichs orientieren.
Woher stammen die Muster der Hamadan-Teppiche?
Die Muster der Hamadan-Teppiche sind häufig von der Natur, von historischen Motiven und von kulturellen Symbolen der Region inspiriert. Diese Einflüsse werden in der traditionellen Knüpfkunst nicht immer naturalistisch wiedergegeben. Blätter, Blüten, Ranken und andere Formen können stilisiert, rhythmisch wiederholt oder mit geometrischen Elementen verbunden werden. Auch medaillonartige Zentralmuster und klar gegliederte Bordüren gehören zum regionalen Spektrum. Da Hamadan mehrere Städte und Dörfer mit eigenen handwerklichen Vorlieben umfasst, unterscheiden sich die Zeichnungen von Stück zu Stück. Jedes Muster erhält dadurch eine eigene Identität innerhalb der gemeinsamen Tradition.
Wie erkenne ich die Qualität eines Hamadan Perserteppichs?
Für die Beurteilung eines Hamadan-Teppichs sind mehrere Merkmale gemeinsam zu betrachten. Dazu gehören die Knotendichte, das verwendete Material sowie die Feinheit und Detailtreue der Muster. Eine hohe Knotendichte kann eine differenzierte Zeichnung ermöglichen, sagt allein aber nicht alles über die handwerkliche Qualität aus. Ebenso wichtig sind eine sorgfältig gearbeitete Oberfläche, eine nachvollziehbare Musterordnung und die Beschaffenheit des Flors. Hochwertige Teppiche werden aus reiner Wolle oder Seide gefertigt. Bei diesem Stück ist hochwertige Wolle als Material angegeben. Die handgeknüpfte Verarbeitung, der dichte Flor, die detailreiche Musterwirkung und der sehr gute Zustand ergänzen diese Einordnung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
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