








Perserteppich Hamadan 142 x 96 cm Wolle handgeknüpft
639$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 150.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 142 x 96 cm | Muster: Traditionelles, geometrisches Design | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus hochwertiger Wolle gefertigt. Die Verbindung von Wollflor und Handarbeit gehört zu den grundlegenden Merkmalen traditioneller persischer Teppiche. Wolle wird seit langer Zeit für Teppiche verwendet, weil sie eine belastbare, angenehm griffige Oberfläche ermöglicht und sich für eine präzise Ausarbeitung geknüpfter Muster eignet. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen maschinellen Druck oder eine industrielle Oberflächenbehandlung, sondern durch die Anordnung vieler einzelner Knoten.
Die im Teppich vorhandenen Knoten bilden gemeinsam den Flor und geben dem Gewebe seine Struktur. Eine Knotendichte von 150.000 Knoten pro Quadratmeter weist auf eine detaillierte handwerkliche Ausarbeitung hin. Die Knotenzahl ist dabei ein technisches Maß für die Anzahl der Knoten auf einer bestimmten Fläche; sie beschreibt nicht allein den Charakter eines Teppichs, sondern steht im Zusammenhang mit Zeichnung, Material und Ausführung. Hochwertige Wolle unterstützt eine klare, strapazierfähige Oberfläche und passt zur traditionellen Verwendung natürlicher Wollfasern im persischen Teppichhandwerk.
Handknüpfen erfordert, dass das Muster Schritt für Schritt in die Konstruktion des Teppichs eingebracht wird. Jeder einzelne Knoten ist Teil des Gesamtbildes. Dadurch unterscheidet sich ein handgeknüpfter Teppich grundsätzlich von einem maschinell hergestellten Produkt. Bei diesem Stück sind die Verarbeitung als handgeknüpfter Teppich, das Material Wolle und die hohe Knotendichte die wesentlichen technischen Angaben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und ist als Hamadan Perserteppich eingeordnet. Hamadan bezeichnet eine traditionsreiche Teppichregion im westlichen Iran. Unter dieser Bezeichnung werden Teppiche aus einem weiten Umfeld der Stadt und der umliegenden Dörfer zusammengefasst. Die Region ist historisch von einer Vielzahl lokaler Web- und Knüpftraditionen geprägt. Deshalb können Hamadan-Teppiche in ihrer Zeichnung, Farbwirkung und Ausführung unterschiedlich erscheinen, ohne dass ihre regionale Einordnung verloren geht.
Das persische Teppichhandwerk entwickelte sich über viele Generationen. Teppiche waren in iranischen Haushalten Gebrauchsgegenstände, zugleich aber auch Träger von überlieferten Formen und regionalem Können. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Einbringen der Knoten, das Anschlagen der Schüsse und das Ausarbeiten des Flors wurde innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben. Bei Hamadan-Teppichen zeigt sich diese Tradition häufig in einer klaren, gut lesbaren Gestaltung, die für den praktischen Gebrauch ebenso geeignet ist wie für eine dekorative Funktion.
Die Herkunft Iran ist von anderen Ortsbezeichnungen zu unterscheiden, die bei Teppichen gelegentlich als Muster- oder Stilbezeichnungen verwendet werden. Isfahan, Täbriz, Kashan, Kerman, Mashhad, Nain und Bijar stehen jeweils für eigene regionale Traditionen oder bekannte Musterwelten. Sie sind nicht automatisch mit einem Hamadan gleichzusetzen. Dieses Stück ist ein iranischer Perserteppich aus der Region Hamadan; seine Einordnung beruht auf dieser Herkunftsangabe und nicht auf einem fremden Motivnamen.
In der Geschichte persischer Teppiche haben regionale Unterschiede eine wichtige Rolle. Die verfügbare Wolle, die örtlichen Vorstellungen von Ornament und Farbzusammenstellung sowie die Arbeitsweise einzelner Knüpfer beeinflussten das Erscheinungsbild. Hamadan wird dabei häufig mit handwerklich geprägten Teppichen verbunden, deren Muster eine deutliche Ordnung erkennen lassen. Die Herstellung bleibt dennoch ein individuelles Handwerk: Auch innerhalb einer Region ist kein Teppich vollständig identisch mit einem anderen.
Die Tradition des Knüpfens verbindet Funktion und Gestaltung. Ein Teppich schützt den Boden und schafft eine textile Oberfläche, zugleich kann er geometrische Zeichen, rhythmische Bordüren und zentrale oder dezentrale Ornamente tragen. In der persischen Teppichkultur werden solche Elemente nicht nur als Dekoration verstanden, sondern als Teil einer regional gewachsenen Formensprache. Der Hamadan-Bezug dieses Teppichs ordnet ihn in diese iranische Handwerkstradition ein.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles, geometrisches Design beschrieben. Geometrische Teppichmuster beruhen auf Linien, Winkeln, Flächen und wiederkehrenden Rhythmen. Ihre Wirkung entsteht durch die genaue Anordnung von Formen und durch das Verhältnis zwischen Innenfeld und Bordüre. Anders als bei einer frei gemalten Darstellung wird ein geometrisches Muster in wiederholbaren Einheiten aufgebaut. Der Knoten für Knoten entstehende Aufbau verleiht den Konturen eine textile, handwerkliche Eigenart.
Zu den häufigen Bausteinen persischer Geometrie gehören Rauten, Hakenformen, gestufte Linien, Zacken, Rosetten und stilisierte Blätter. Solche Begriffe beschreiben allgemeine Formfamilien und legen nicht fest, dass jedes einzelne dieser Motive in diesem Teppich vorhanden ist. Entscheidend ist hier die vom Muster her überlieferte geometrische Gestaltung. Sie kann den Blick durch ein Zentrum führen, eine Folge von Feldern ordnen oder das Innenfeld mit einer klar gefassten Umrandung verbinden.
Bordüren spielen in vielen persischen Teppichen eine wichtige Rolle. Sie rahmen das Hauptfeld und schaffen einen Übergang zwischen dem inneren Muster und dem äußeren Abschluss. Bei geometrischen Entwürfen können Bordüren aus wiederholten Winkelformen, kleinen Medaillons oder linearen Ornamenten bestehen. Die Wiederholung sorgt für Rhythmus, während Abweichungen in der handgeknüpften Ausführung den individuellen Charakter eines Stücks erhalten. Ein Muster wirkt deshalb nicht wie eine vollkommen gleichförmige Druckfläche.
Die geometrische Formensprache von Hamadan-Teppichen steht in einer regionalen Tradition, die deutlich strukturierte Ornamente schätzt. In anderen persischen Regionen finden sich ebenfalls geometrische Entwürfe, doch deren Proportionen, Motive und Kompositionen können anders ausfallen. Isfahan ist beispielsweise für fein ausgearbeitete florale Kompositionen bekannt, während bei Täbriz häufig differenzierte Medaillon- und Jagdszenen vorkommen. Kerman wird oft mit eleganten, detailreichen Dessins verbunden. Diese Vergleiche erklären die Vielfalt persischer Teppiche, ändern aber nicht die Herkunft dieses Hamadan.
Geometrische Muster können einen Raum visuell gliedern, weil sie klare Richtungen und wiederkehrende Formen einsetzen. Ihre Wirkung hängt von der gesamten Komposition ab, nicht von einem einzelnen Ornament. Ein traditionelles Design bleibt dabei offen für handwerkliche Unterschiede in Knoten, Linienführung und Farbverteilung. Die Gestaltung dieses Teppichs verbindet somit die regionale Einordnung Hamadan mit der ausdrücklich genannten geometrischen Mustertradition.
Persische Muster werden oft mit kulturellen Erinnerungen, regionalen Symbolen und überlieferten Gestaltungsideen in Verbindung gebracht. Eine einzelne Form besitzt jedoch nicht immer nur eine feststehende Bedeutung. Vieles wird über Generationen weitergegeben und zugleich von einzelnen Werkstätten verändert. Das macht die Musterkunde zu einem historischen und handwerklichen Feld. Bei diesem Teppich steht die sachliche Beschreibung im Vordergrund: Er zeigt ein traditionelles geometrisches Design und ist als Hamadan Perserteppich dem iranischen Knüpfhandwerk zugeordnet.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die handgeknüpfte Herstellung, die Verwendung hochwertiger Wolle, die Knotendichte von 150.000 Knoten pro Quadratmeter und das traditionelle geometrische Design. Der Teppich ist gut erhalten. Diese Angaben beschreiben Material, Verarbeitung, Muster und Zustand, ohne dem Stück eine nicht belegte Signatur, ein bestimmtes Alter oder eine zusätzliche Provenienz zuzuschreiben.
Die Kombination aus iranischer Herkunft und Hamadan-Einordnung macht den Teppich zu einem Beispiel regionaler persischer Knüpftradition. Seine Gestaltung ist klar als geometrisch beschrieben, während die Wolle eine traditionelle textile Grundlage bildet. Die gute Erhaltung ergänzt die technischen Angaben um den aktuellen Zustand des Teppichs.
FAQ
Woran erkennt man einen echten Perserteppich?
Ein Perserteppich wird zunächst über seine Herkunft aus dem Iran eingeordnet. Weitere Anhaltspunkte sind die handwerkliche Verarbeitung, die verwendeten Materialien, die Knotendichte und die Gestaltung. Bei diesem Teppich sprechen die Herkunft Iran, die handgeknüpfte Ausführung, die hochwertige Wolle, 150.000 Knoten pro Quadratmeter und das traditionelle geometrische Muster für die Einordnung als Hamadan Perserteppich. Eine genaue Beurteilung sollte immer das gesamte Stück berücksichtigen, da einzelne Muster oder Materialangaben allein keine vollständige Herkunftsbestimmung ersetzen.
Wie pflegt man einen Perserteppich richtig?
Für die laufende Pflege eignet sich regelmäßiges, schonendes Staubsaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft in den Flor gelangen. Starkes Reiben und aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden, weil sie Fasern und Farben belasten können. Bei einer gründlichen Reinigung ist ein Fachbetrieb für Teppiche sinnvoll. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung kann textile Farben mit der Zeit verändern; ein geeigneter Standort und eine gleichmäßige Belastung helfen, die Oberfläche möglichst schonend zu behandeln.
Welche Vorteile hat ein Perserteppich gegenüber einem maschinell hergestellten Teppich?
Ein handgeknüpfter Perserteppich entsteht in einer individuellen Arbeitsfolge aus vielen einzelnen Knoten. Dadurch besitzt jedes Stück eine eigene Ausführung, während maschinell hergestellte Teppiche nach einem industriell wiederholbaren Verfahren produziert werden. Handarbeit ermöglicht eine differenzierte Musterbildung und verbindet den Teppich mit einer regionalen Handwerkstradition. Bei diesem Hamadan zeigt sich das in der handgeknüpften Verarbeitung, der hohen Knotendichte und dem traditionellen geometrischen Design. Die Verwendung hochwertiger Wolle ergänzt diese handwerklichen Eigenschaften.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















