




Perserteppich Hamadan 140 x 90 cm Wolle handgeknüpft
559$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 140 x 90 cm | Muster: vielfältige Designs | Zustand: sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 6F01C9B0
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht hauptsächlich aus hochwertiger Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verbindet eine weiche Haptik mit der für dieses Material typischen Widerstandsfähigkeit. Dadurch eignet sich der Teppich als funktionaler Bodenbelag ebenso wie als textiles Gestaltungselement. Die handwerkliche Herstellung macht jedes Stück zu einem Unikat, weil die einzelnen Arbeitsschritte von Hand ausgeführt werden und die Gestaltung nicht aus einer industriellen Serienfertigung stammt.
Die Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte steht bei handgeknüpften Teppichen in Verbindung mit einer stabilen, belastbaren Oberfläche. Zusammen mit der verwendeten Wolle ergibt sich eine Verarbeitung, die für den praktischen Gebrauch ausgelegt ist. Die Wolle ist zugleich für ihren weichen Flor und für ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Abnutzung bekannt. Die Ausführung verbindet damit textile Gebrauchseigenschaften mit der sichtbaren Struktur traditioneller Knüpfarbeit.
Beim Handknüpfen wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Das Verfahren verlangt Zeit, Erfahrung und eine genaue Abstimmung von Farben, Motiven und Reihenfolge der Arbeitsschritte. Kleine Unterschiede innerhalb der Zeichnung sind bei einem handgeknüpften Einzelstück Teil der handwerklichen Ausführung. Sie unterscheiden einen solchen Teppich von einem maschinell gefertigten Produkt und machen seine textile Oberfläche als Ergebnis menschlicher Arbeit erkennbar.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan ist eine historische Region mit einer ausgeprägten Teppichknüpftradition. Die Stadt und die umliegenden Dörfer bilden ein weit verzweigtes Zentrum der Herstellung. Zu den genannten Produktionsorten gehören Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Die Vielzahl der Knüpfregionen erklärt, weshalb Hamadan zu den produktivsten Teppichregionen des Landes zählt. Die Bezeichnung Hamadan verweist damit auf eine Region, in der unterschiedliche lokale Ausprägungen innerhalb einer gemeinsamen handwerklichen Tradition entstanden sind.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist eng mit dem Wissen ländlicher und städtischer Werkstätten verbunden. Über Generationen wurden Kenntnisse über das Knüpfen, den Aufbau des Flors, die Auswahl der Wolle und den Einsatz von Farben weitergegeben. Ein Teppich entsteht dabei nicht allein durch ein Muster, sondern durch das Zusammenspiel von Material, Knüpftechnik und regionaler Gestaltung. Die lange Tradition erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als Zeugnisse iranischer Handwerkskultur betrachtet werden.
Die Umgebung von Hamadan bringt eine große Bandbreite an Teppichen hervor. Dörfer und kleinere Produktionsorte können eigene Vorlieben bei Zeichnung, Farbwirkung und Ausführung entwickeln, während die gemeinsame Herkunft die Arbeiten miteinander verbindet. Diese regionale Vielfalt ist ein wesentliches Merkmal der Hamadan-Tradition. Sie ermöglicht unterschiedliche Erscheinungsbilder, ohne dass der Bezug zur nordwestiranischen Teppichkultur verloren geht.
Im weiteren Umfeld iranischer Teppichkunst werden auch andere Typen mit eigenen Traditionen unterschieden. Bijar-Teppiche sind für ihre besonders dichte Knotung und ihre Robustheit bekannt. Sarough-Teppiche werden mit harmonischen Farbspielen verbunden. Gabbeh-Teppiche aus der Region Fars zeigen häufig moderne oder abstrakte Muster. Nain und Qom sind ebenfalls bekannte Herstellungsorte mit einem eigenen Profil. Diese Beispiele verdeutlichen die Vielfalt iranischer Teppichregionen, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Dieser Teppich ist ein Hamadan aus dem Nordwesten Irans.
Die Bewahrung des traditionellen Handwerks besitzt in Hamadan einen hohen Stellenwert. Handgeknüpfte Teppiche verbinden deshalb regionale Herkunft mit einer überlieferten Arbeitsweise. Jeder einzelne Teppich bleibt ein eigenständiges Stück, da seine Muster, Farbverteilung und handwerklichen Details in dieser Form nicht wiederholt werden. So steht ein Hamadan-Teppich zugleich für die Geschichte einer Region und für die konkrete Arbeit, aus der das jeweilige Einzelstück entstanden ist.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird durch vielfältige Mustertraditionen der Hamadan-Region geprägt. Die überlieferte Gestaltung reicht von geometrischen Designs bis zu floralen Motiven. Geometrische Zeichnungen können durch klare Formen, rhythmische Wiederholungen und eine gegliederte Ordnung wirken. Florale Motive arbeiten dagegen mit Pflanzenformen, Blütenelementen und geschwungenen Linien. Beide Richtungen gehören zur regionalen Vielfalt und spiegeln unterschiedliche Ausdrucksformen der iranischen Teppichkunst wider.
Ein Muster entsteht beim Knüpfen nicht nur als dekorative Oberfläche. Es ordnet das gesamte textile Bild und bestimmt, wie sich Formen, Farben und Zwischenräume zueinander verhalten. Wiederholungen geben einem Entwurf Rhythmus, während kleinere Abweichungen die Handarbeit sichtbar halten. Bei einem handgeknüpften Unikat wird die Zeichnung daher nicht vollkommen gleichförmig wie bei einem industriellen Druck. Das Muster bleibt lesbar und erhält zugleich die individuelle Handschrift des Herstellungsprozesses.
Die Farben der Hamadan-Teppiche können leuchtend oder erdig erscheinen. Im überlieferten Zusammenhang werden dafür natürliche Farbstoffe genannt, die aus Pflanzen und Mineralien gewonnen werden. Diese Farbquellen tragen zu einer differenzierten Wirkung bei. Helle und kräftige Töne können Akzente innerhalb einer Zeichnung setzen, während erdige Nuancen ein ruhigeres Zusammenspiel schaffen. Entscheidend ist nicht nur der einzelne Farbton, sondern auch seine Beziehung zu den benachbarten Motiven und zur gesamten Komposition.
Geometrische und florale Elemente können in regionalen Teppichdesigns nebeneinanderstehen oder unterschiedlich stark betont werden. Dadurch entsteht die große Bandbreite, für die Hamadan-Teppiche bekannt sind. Manche Entwürfe wirken durch ihre klare Gliederung, andere durch eine reichere motivische Fülle. Die Muster erzählen dabei keine festgelegte Geschichte für jedes einzelne Stück; sie bewahren vielmehr Formen und Gestaltungsideen, die mit der kulturellen Identität der Region verbunden sind.
Die Vielfalt der Muster macht Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Raumzusammenhängen einsetzbar. Ein geometrischer Entwurf kann eine strukturierte Einrichtung ergänzen, während florale Motive stärker auf dekorative Traditionen verweisen. Diese Einordnung beschreibt die Möglichkeiten der regionalen Gestaltung und keine zusätzliche Behauptung über ein nicht genanntes Einzelmotiv. Für dieses Stück ist die Vielfalt der Designs als prägendes Merkmal angegeben. Seine Gestaltung steht damit im Rahmen der breiten Hamadan-Tradition aus geometrischen und floralen Ausdrucksformen.
Teppiche dieser Art sind mehr als reine Bodenbeläge. Ihre Muster bewahren Erinnerungen an vergangene Generationen und machen regionale Gestaltung im Alltag sichtbar. Die Verbindung aus Zeichnung, Farbe und handgeknüpfter Oberfläche lässt ein textiles Objekt entstehen, das praktischen Nutzen und kulturelle Bedeutung miteinander verbindet. Das Design bleibt dabei eng an die Herkunft Hamadan und an die überlieferte iranische Teppichkunst gebunden.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Hamadan im Nordwesten Irans, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus hochwertiger Wolle und die angegebene Knotendichte. Als Zustand ist sehr gut angegeben. Die vielfältigen Designs ordnen den Teppich in eine regionale Tradition ein, die geometrische ebenso wie florale Gestaltung kennt. Diese Angaben beschreiben das Stück sachlich, ohne ihm eine nicht belegte Signatur, ein bestimmtes Alter oder ein zusätzliches Material zuzuschreiben.
Die Kombination aus handwerklicher Herstellung und widerstandsfähiger Wolle macht den Teppich für den Gebrauch als Bodenbelag geeignet. Seine regionale Herkunft bleibt dabei ebenso sichtbar wie die textile Funktion. Da jeder handgeknüpfte Teppich ein Unikat ist, besitzt auch dieses Stück seine eigene Verbindung von Farbverteilung, Musteraufbau und handwerklicher Ausführung. Der sehr gute Zustand ergänzt die Beschreibung als gepflegtes Einzelstück.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen und die Oberfläche sauber zu halten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Bei Flecken ist schnelles Handeln sinnvoll. Verwenden Sie nur milde Reinigungsmittel und gehen Sie vorsichtig vor, damit Wolle und Farbwirkung geschont werden. Bei einer stärkeren Verschmutzung sollte eine fachgerechte Teppichreinigung gewählt werden, die auf handgeknüpfte Wollteppiche abgestimmt ist.
Woher kommen die Farben der Hamadan-Teppiche?
Die Farben werden in der Regel aus natürlichen Farbstoffen gewonnen, die aus Pflanzen und Mineralien stammen. Diese traditionellen Farbquellen können sowohl leuchtende als auch erdige Wirkungen hervorbringen und geben den Mustern ihre differenzierte Ausstrahlung. Die Farbwirkung entsteht aus dem Zusammenspiel der einzelnen Töne mit den geometrischen oder floralen Motiven. Bei diesem Teppichtyp gehört die Behandlung der Farben zur überlieferten Gestaltungstradition der Region Hamadan.
Wie unterscheiden sich Hamadan-Teppiche von anderen Perserteppichen?
Hamadan-Teppiche verbinden ihre regionale Herkunft mit handgeknüpfter Verarbeitung, hochwertiger Wolle und einer großen Vielfalt traditioneller Muster. Die Designs können geometrisch oder floral gestaltet sein. Im Vergleich zu anderen Perserteppicharten werden sie besonders mit Widerstandsfähigkeit und einer für den praktischen Gebrauch geeigneten Ausführung verbunden. Ihre Knotendichte und die regionale Vielfalt unterscheiden sie innerhalb der iranischen Teppichlandschaft, während andere Orte wie Bijar, Sarough, Nain oder Qom eigene Gestaltungstraditionen besitzen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













