Perserteppich Hamadan 136 x 63 cm Wolle handgeknüpft

473$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 136 x 63 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Gut erhalten

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Inventarnummer: F9A9DC30

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wollfaser wird bei persischen Teppichen traditionell wegen ihrer Belastbarkeit eingesetzt. Sie besitzt eine griffige, zugleich angenehme Haptik und eignet sich für einen Teppich, der im Alltag genutzt wird. Bei diesem Stück wird der Flor als weich und strapazierfähig beschrieben. Die natürliche Faser verbindet damit eine angenehme Oberfläche mit einer praktischen Beständigkeit.

Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der einzelnen Knoten innerhalb einer festgelegten Fläche und gibt einen Hinweis auf die handwerkliche Ausführung. Beim Handknüpfen entsteht der Teppich Knoten für Knoten. Jeder Knoten wird in die Struktur eingearbeitet, anschließend wird der Flor geordnet und weiterbearbeitet. So entsteht ein textiles Stück mit einer eigenständigen, von Hand gefertigten Struktur.

Wolle ist im Teppichhandwerk seit Langem ein wichtiges Material, weil sie widerstandsfähig und pflegepraktisch ist. Ihre Faser kann bei sachgemäßer Behandlung über lange Zeit eine stabile Oberfläche bewahren. Zugleich bringt sie eine natürliche Haptik in den Raum. Die Herstellung von Hand macht jeden Teppich zu einem Einzelstück; auch bei ähnlichen Hamadan-Mustern gleicht kein Exemplar dem anderen vollständig.

Herkunft und Tradition

Der Hamadan stammt aus der Region Hamadan im Iran. Die Gegend im Nordwesten des Landes ist für eine große Vielfalt an Teppichknüpfstädten und Dörfern bekannt. Deshalb bezeichnet Hamadan nicht nur einen einzigen streng begrenzten Musteraufbau, sondern auch eine weit verzweigte regionale Teppichtradition. Viele kleinere Orte haben eigene Ausprägungen entwickelt und dennoch zur gemeinsamen Familie der Hamadan-Teppiche beigetragen.

Zu den im Zusammenhang mit dieser Tradition genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Jeder dieser Orte steht für eigene handwerkliche Erfahrungen und unterschiedliche gestalterische Vorlieben. Die Vielfalt innerhalb der Region erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in zahlreichen Designs vorkommen. Gemeinsame regionale Merkmale können dabei mit lokalen Besonderheiten verbunden sein. Der Name Hamadan verweist somit auf eine Herkunftslandschaft, in der viele Werkstätten und Dörfer an einer lebendigen Knüpfkultur beteiligt sind.

Die persische Teppichknüpfkunst besitzt eine jahrhundertealte Geschichte. In ihr verbinden sich praktische Anforderungen, überlieferte Arbeitsschritte und dekorative Gestaltung. Handgeknüpfte Teppiche wurden in den iranischen Regionen über Generationen hinweg gefertigt und weiterentwickelt. Die Arbeit verlangt Geduld, einen kontrollierten Aufbau der Knoten und Aufmerksamkeit für die Farb- und Musteranordnung. Regionale Traditionen werden dabei nicht ausschließlich durch ein einziges Schema bestimmt, sondern durch die Summe vieler Werkstätten, Familien und lokaler Kenntnisse.

Hamadan-Teppiche spiegeln diese kulturelle Vielfalt wider. Die unterschiedlichen Orte der Region haben Formen, Farben und Techniken in jeweils eigener Weise geprägt. Dadurch entstand eine breite Gruppe von Teppichen, die von zurückhaltenden bis zu stark gegliederten Kompositionen reichen kann. Die Herkunft aus dem Iran ordnet diesen Teppich in die persische Knüpftradition ein. Seine regionale Bezeichnung steht dabei für das Umfeld, in dem verschiedene lokale Stile zusammenkommen.

Auch der Vergleich mit anderen persischen Teppichregionen macht die Einordnung verständlicher. Bijar-Teppiche sind für ihre robuste Qualität und geometrischen Muster bekannt. Kashan-Teppiche werden mit feinen Details und eleganten Designs verbunden. Teppiche aus Kerman fallen häufig durch harmonische Farben und florale Muster auf. Diese Bezeichnungen stehen für jeweils eigene regionale Traditionen. Sie sind nicht mit der Herkunft dieses Hamadan gleichzusetzen, sondern zeigen die Bandbreite der persischen Teppichkunst.

Design und Muster

Das Muster dieses Hamadan wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Die Farbpalette verbindet damit unterschiedliche Blauschattierungen und Rottöne. Diese Farben können in der persischen Teppichgestaltung miteinander kontrastieren oder harmonisch aufeinander abgestimmt werden. Bei einem handgeknüpften Einzelstück entsteht die konkrete Wirkung aus der jeweiligen Anordnung von Grundfarbe, Zeichnung und Farbflächen.

Die Vielfalt der Hamadan-Muster gehört zur regionalen Tradition. Je nach Ort, Werkstatt und überliefertem Entwurf können geometrische Formen, stilisierte Pflanzenmotive, Medaillons oder wiederholte Bordüren eine Rolle spielen. Welche Elemente in einem bestimmten Teppich tatsächlich vorhanden sind, muss am jeweiligen Stück abgelesen werden. Für diesen Teppich ist die Gestaltung als vielfältig sowie in Blau und Rot angegeben; eine weitergehende Einzelbenennung von Motiven ist nicht erforderlich.

In der persischen Mustertradition übernehmen Farben und Linien nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie strukturieren die Fläche, schaffen Übergänge zwischen Innenfeld und Bordüre und geben dem Auge eine Orientierung. Blau wird häufig mit einer ruhigen, klaren Farbwirkung verbunden, während Rot eine kräftige Akzentfarbe bilden kann. Zusammen können beide Farbfamilien ein ausgewogenes und zugleich lebendiges Erscheinungsbild erzeugen. Das beschreibt die allgemeine Rolle dieser Farben, nicht eine zusätzliche, nicht belegte Einzelheit des vorliegenden Musters.

Hamadan-Teppiche werden wegen ihrer unterschiedlichen Designs in viele Einrichtungskontexte eingeordnet. Klassische Räume können die traditionelle Farb- und Formensprache aufnehmen, während moderne Räume durch den Kontrast zwischen klaren Flächen und handgearbeiteten Details ergänzt werden. Auch rustikale Umgebungen können von den warmen Rotanteilen und der natürlichen Wolle profitieren. Die Eignung für Wohnräume, Büros oder gewerbliche Räume wird für Hamadan-Teppiche als vielseitig beschrieben. Entscheidend bleibt dabei die konkrete Farbwirkung des jeweiligen Einzelstücks.

Die Mustertradition der Region steht außerdem im Austausch mit anderen persischen Stilrichtungen. Geometrische Strukturen, florale Anklänge und farblich gegliederte Flächen erscheinen in der iranischen Teppichkunst in vielen regionalen Varianten. Ein Hamadan wird nicht allein durch eine einzelne Farbe definiert, sondern durch das Zusammenspiel aus Herkunft, handwerklicher Ausführung und Gestaltung. Bei diesem Exemplar bilden die vielfältigen Designs und die Farben Blau und Rot die ausdrücklich genannten gestalterischen Merkmale.

Besonderheiten

Der Teppich ist gut erhalten. Als Material wird widerstandsfähige Wolle genannt, die für ihre Strapazierfähigkeit und den angenehmen Flor bekannt ist. Die Kombination aus handgeknüpfter Herstellung und natürlicher Wollfaser verbindet eine traditionelle Fertigungsweise mit praktischen Eigenschaften. Seine Farbgestaltung in Blau und Rot sowie die vielfältigen Designs machen ihn innerhalb der breiten Hamadan-Tradition klar erkennbar.

Hamadan-Teppiche gelten als pflegeleicht und können ihre Farb- und Oberflächenwirkung bei angemessener Nutzung über lange Zeit bewahren. Für die Nutzung in unterschiedlichen Räumen wird ihre Vielseitigkeit hervorgehoben. Der Teppich kann in Wohnräumen ebenso wie in Büros oder gewerblichen Räumen eingesetzt werden. Diese Einordnung beschreibt die praktische Verwendbarkeit der Teppichart und ersetzt keine individuelle Beurteilung der jeweiligen Raumsituation.

FAQ

Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Dabei sollte die Reinigung vorsichtig erfolgen, damit die Wollfaser und die Farben geschont werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie zu einem Verblassen der Farben führen kann. Eine schonende, regelmäßige Pflege unterstützt die Schönheit und Langlebigkeit des handgeknüpften Teppichs.

Woher stammt der Hamadan-Perserteppich?

Der Hamadan stammt aus der gleichnamigen Region im Nordwesten des Iran. Hamadan ist für seine zahlreichen Teppichknüpfstädte und Dörfer bekannt. Dazu zählen unter anderem Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Die verschiedenen Orte haben eigene Designs und handwerkliche Techniken beigesteuert. Deshalb steht Hamadan für eine vielseitige regionale Familie innerhalb der persischen Teppichtradition.

Welche Materialien werden für den Hamadan-Perserteppich verwendet?

Dieser Hamadan besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle wird für ihre Strapazierfähigkeit und ihren weichen Flor geschätzt. Sie besitzt eine angenehme Haptik und eignet sich dadurch für die praktische Nutzung. Zusammen mit der handgeknüpften Fertigung entsteht eine Oberfläche, die traditionelle Handwerkskunst und die natürlichen Eigenschaften der Wollfaser verbindet.

Zusätzliche Informationen
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