



Perserteppich Hamadan 125 x 80 cm Wolle handgeknüpft
483$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 125 x 80 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1A751880
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle besitzt eine natürliche, textile Oberfläche und wird seit Jahrhunderten für die Herstellung orientalischer Teppiche verwendet. Ihre robuste Beschaffenheit macht sie zu einem geeigneten Material für Bodenbeläge, die im Alltag genutzt werden. Zugleich fühlt sich Wollflor angenehm an und verleiht einem Teppich eine charakteristische Haptik.
Beim Handknüpfen wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Die Knüpferinnen und Knüpfer führen die einzelnen Knoten von Hand in die Kette ein und verdichten sie Reihe für Reihe. Anschließend wird jede Reihe befestigt und ausgerichtet. Dieser Vorgang unterscheidet handgeknüpfte Teppiche grundsätzlich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Die Herstellung ist eine textile Handarbeit, bei der Muster und Farbflächen unmittelbar aus der Anordnung der einzelnen Knoten entstehen.
Die angegebene Knotendichte beträgt 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Bei handgeknüpften Teppichen steht die Knotendichte in Verbindung mit der möglichen Feinheit von Linien, Konturen und Ornamenten. Eine höhere Dichte kann die differenzierte Ausarbeitung eines Musters unterstützen, während auch Wolle, Knüpftechnik und Entwurf die Wirkung der Oberfläche bestimmen. Die Knotenzahl ist deshalb ein technischer Bestandteil der Beschreibung und wird gemeinsam mit Material und Verarbeitung betrachtet.
Widerstandsfähige Wolle eignet sich besonders für Teppiche, bei denen eine belastbare Oberfläche gefragt ist. Die Fasern können eine griffige Struktur und eine natürliche Strapazierfähigkeit verbinden. In der traditionellen Teppichherstellung wird Wolle außerdem wegen ihrer guten Eignung für farbige Flächen und klar erkennbare Ornamente verwendet. Bei diesem Stück bilden die widerstandsfähige Wolle, die handgeknüpfte Verarbeitung und die genannte Knotendichte die ausdrücklich beschriebenen technischen Merkmale.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und ist als bedeutende Teppichregion bekannt. Die Stadt und ihr Umland verfügen über zahlreiche Knüpfdörfer, deren Arbeiten zur regionalen Vielfalt beigetragen haben. Hamadan bezeichnet daher nicht nur eine Stadt, sondern auch eine weit verzweigte Handwerkstradition mit vielen örtlichen Ausprägungen.
Zu den bekannten Dörfern und Zentren in der Umgebung zählen Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese Orte werden mit der Herstellung von Hamadan-Teppichen in Verbindung gebracht und haben jeweils zur Entwicklung der regionalen Musterwelt beigetragen. In dörflichen Werkstätten wurden Kenntnisse über das Spinnen und Färben von Wolle, das Einrichten des Webstuhls und das Knüpfen von Ornamenten über Generationen weitergegeben.
Die Teppichregion Hamadan gehört zu den produktiven Gebieten der persischen Knüpfkunst. Ihre Besonderheit liegt in der Vielzahl lokaler Stile. Nicht jeder Teppich aus Hamadan folgt demselben Aufbau, derselben Farbverteilung oder demselben Ornament. Vielmehr verbindet die Herkunft zahlreiche verwandte Gestaltungen, die durch einzelne Dörfer, Werkstätten und überlieferte Vorlieben geprägt werden.
Persische Teppiche entstanden historisch sowohl in städtischen Manufakturen als auch in kleineren dörflichen und nomadisch geprägten Arbeitsgemeinschaften. In den Städten konnten Entwürfe, Materialien und Arbeitsschritte stärker spezialisiert sein. In den Dörfern wurden Muster häufig nach überlieferten Vorlagen und aus dem Gedächtnis geknüpft. Hamadan steht besonders für die regionale Breite dieser handwerklichen Produktion und für Teppiche, deren Gestaltung nicht auf ein einziges höfisches Schema beschränkt ist.
Zur Tradition gehört auch die Verbindung von Gebrauch und Gestaltung. Ein Teppich schützt den Boden und schafft eine textile Fläche, zugleich wird er durch Farben, Ornamente und die Arbeit des Knüpfers zu einem eigenständigen Einrichtungsgegenstand. Die Muster konnten von Generation zu Generation weitergegeben, vereinfacht oder neu kombiniert werden. Dadurch blieb die regionale Identität erhalten, während innerhalb der Hamadan-Tradition unterschiedliche Erscheinungsbilder entstanden.
Die Verarbeitung von Wolle ist ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Wolle konnte regional gewonnen, versponnen und für den Flor vorbereitet werden. Ihre Widerstandsfähigkeit passte zu Teppichen, die in Wohnräumen und stark genutzten Bereichen eingesetzt wurden. Die handwerkliche Herstellung erforderte Erfahrung bei der Auswahl des Materials, der Spannung der Kette, der Ausführung der Knoten und der Gestaltung der Farbflächen. Diese technischen Kenntnisse gehören zum allgemeinen Hintergrund von Hamadan-Teppichen.
Hamadan ist außerdem in den größeren Zusammenhang der iranischen Teppichkultur einzuordnen. Der Iran besitzt eine lange Geschichte der Teppichherstellung, in der regionale Zentren eigene Formen, Farben und Arbeitsweisen entwickelt haben. Hamadan bildet darin eine eigenständige Herkunftsbezeichnung. Andere persische Teppicharten können im Handel daneben genannt werden, bleiben aber eigene Traditionen und ersetzen nicht die Herkunft aus Hamadan.
Design und Muster
Dieser Teppich wird mit vielfältigen Designs beschrieben. Die Hamadan-Tradition ist für eine große Bandbreite an Musteraufbauten bekannt. Häufig werden geometrische Formen, gegliederte Felder, Medaillons und wiederkehrende Ornamente verwendet. Auch florale Elemente gehören zum regionalen Formenschatz. Die Bezeichnung vielfältige Designs verweist auf diese breite Gestaltungssprache und nicht auf ein einziges festgelegtes Muster.
Geometrische Kompositionen können aus Rauten, Linien, Winkeln, Hakenformen und gestuften Konturen aufgebaut sein. Ein zentrales Medaillon kann die Fläche ordnen, während kleinere Motive den Innenraum und die Randzonen füllen. Andere Entwürfe verteilen die Ornamente über ein durchgehendes Feld. Wiederholungen geben dem Muster Rhythmus, und die handgeknüpfte Ausführung sorgt dafür, dass die Zeichnung aus vielen einzelnen Knoten entsteht.
Florale Designs zeigen meist stilisierte Blüten, Blätter und Ranken. Sie müssen keine naturgetreue Darstellung sein, sondern gehören zur überlieferten Ornamentik persischer Teppiche. Naturformen werden vereinfacht, gespiegelt, gereiht oder mit geometrischen Linien verbunden. So können florale und geometrische Elemente innerhalb einer Komposition zusammenwirken, ohne dass die Gestaltung ihren klaren, dekorativen Charakter verliert.
Die Muster auf Hamadan-Teppichen stehen häufig in Verbindung mit der Natur, der traditionellen persischen Kunst und den kulturellen Einflüssen der Region. Die Knüpferinnen und Knüpfer greifen auf vertraute Ornamente zurück und verändern sie im Rahmen ihrer örtlichen Handwerkstradition. Daraus entstehen Muster, die zugleich geordnet und individuell wirken können. Die Vielfalt der umliegenden Knüpfdörfer erklärt, warum Hamadan-Teppiche unterschiedliche Motive und Kompositionen zeigen.
Leuchtende Farben und detaillierte Motive werden häufig als Merkmale der Hamadan-Designs beschrieben. Die Farbwirkung ergibt sich aus dem Verhältnis von Grundflächen, Umrisslinien und ornamentalen Details. Kontraste können einzelne Motive hervorheben, während verwandte Farbtöne den Übergang zwischen Feldern verbinden. Die Gestaltung wird dadurch nicht nur von den Motiven selbst, sondern auch von ihrer Anordnung und dem Zusammenspiel der Farbflächen bestimmt.
In der persischen Teppichkunst kann ein Muster zugleich dekorative und ordnende Aufgaben erfüllen. Ein Rahmen fasst die Innenfläche zusammen, ein Medaillon lenkt den Blick zur Mitte, und kleinere Ornamente schaffen Übergänge zwischen den Bereichen. Bei all-over gestalteten Feldern entsteht die Wirkung dagegen durch die Wiederholung eines Motivvokabulars. Hamadan-Teppiche können innerhalb dieser Möglichkeiten sehr unterschiedlich aufgebaut sein, weil die Region mehrere lokale Gestaltungstraditionen umfasst.
Die handgeknüpfte Technik beeinflusst die Darstellung der Ornamente. Ein gerader Verlauf, eine Rundung oder eine kleine Blattform wird aus einzelnen Knoten und deren Farbfolge gebildet. Die Arbeit mit der Hand erlaubt eine detaillierte, aber nicht maschinell identische Ausführung. Kleine Abweichungen in der Ausrichtung gehören allgemein zur Herstellung handgeknüpfter Teppiche. Sie stehen neben der überlieferten Ordnung des Musters und unterstreichen den textilen Charakter der Arbeit.
Hamadan-Teppiche werden häufig gemeinsam mit anderen persischen Teppicharten betrachtet. Sarough-Teppiche sind für florale Muster und lebendige Farben bekannt. Bakhtiari-Teppiche zeigen oft geometrische Motive und eine robuste Bauweise. Nain-Teppiche werden mit feinen Details und der Verwendung von Seide verbunden. Isfahan-Teppiche kombinieren kunstvolle Gestaltung mit hoher Knotendichte. Diese Teppicharten besitzen jeweils eigene Traditionen; sie sind keine alternative Herkunftsbezeichnung für diesen Hamadan-Teppich.
Besonderheiten
Zu den für dieses Stück genannten Eigenschaften gehören die Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Herstellung, die widerstandsfähige Wolle, die vielfältigen Designs und der gut erhaltene Zustand. Die Knotendichte ist mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Damit werden Herkunft, Material, Technik, Musterbeschreibung und Erhaltungszustand klar benannt.
Widerstandsfähige Wolle wird wegen ihrer Eignung für den täglichen Gebrauch geschätzt. Die handgeknüpfte Herstellung macht den Teppich zu einem einzelnen textilen Werk. Für die Pflege sollte er regelmäßig abgesaugt und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden, damit Rückstände nicht dauerhaft in die Oberfläche einwirken.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor festsetzen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil eine gleichmäßige Farbwirkung dadurch besser erhalten bleibt. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Dabei sollte die betroffene Stelle vorsichtig bearbeitet werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung die geeignete Maßnahme.
Woher kommen die Muster auf Hamadan-Teppichen?
Die Muster sind häufig von der Natur, der traditionellen persischen Kunst und den kulturellen Einflüssen der Region inspiriert. Geometrische Formen und florale Designs gehören zu den verbreiteten Gestaltungselementen. Sie werden in unterschiedlichen Anordnungen, Wiederholungen und Kombinationen eingesetzt. Die zahlreichen Knüpfdörfer rund um Hamadan haben zur regionalen Vielfalt beigetragen. Deshalb können Teppiche aus Hamadan verschiedene Motive und Kompositionen zeigen, ohne ihre gemeinsame Herkunft zu verlieren.
Was macht Hamadan-Teppiche besonders langlebig?
Die Langlebigkeit wird mit dem Zusammenspiel aus hochwertiger beziehungsweise widerstandsfähiger Wolle, der angegebenen Knotendichte und traditioneller Handwerkskunst erklärt. Wolle ist ein robustes Material, das sich für regelmäßige Nutzung eignet. Bei der handgeknüpften Herstellung wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Diese Verbindung von Material, technischer Dichte und sorgfältiger Handarbeit macht Hamadan-Teppiche widerstandsfähig gegen Abnutzung und zu einer geeigneten Wahl für stark frequentierte Räume.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












