


Perserteppich Hamadan 123 x 80 cm Wolle handgeknüpft
521$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: ca. 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 123 x 80 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 4853AD57
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verbindet eine strapazierfähige Beschaffenheit mit einem weichen, angenehmen Griff. Der Flor ist üppig ausgeführt und prägt damit sowohl die sichtbare Oberfläche als auch die haptische Wirkung des Teppichs. Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer belastbaren Faserstruktur verwendet. Sie lässt sich zu einem dichten Flor verarbeiten und eignet sich dadurch für Teppiche, die im Alltag genutzt werden.
Die angegebene Knotendichte liegt bei etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Spannbreite beschreibt die unterschiedliche Feinheit, die bei Hamadan-Teppichen vorkommen kann. Die Knoten bilden die Grundlage für die Gestaltung des Flors: Je nach Ausführung können sie geometrische Konturen, Blütenformen und andere dekorative Einzelheiten klar voneinander abgrenzen. Bei diesem Teppich verbindet sich die handwerkliche Knüpftechnik mit einem ausdauernden Wollflor und einer vielfältigen Gestaltung.
Handknüpfen bedeutet, dass der Flor Knoten für Knoten aufgebaut wird. Die Arbeit verlangt eine fortlaufende Abstimmung von Knoten, Reihen, Farben und Musterflächen. So entsteht kein industriell wiederholtes Erzeugnis, sondern ein einzelnes textiles Werk. Die handwerkliche Fertigung ist ein wesentlicher Bestandteil der persischen Teppichtradition und erklärt, weshalb jeder geknüpfte Teppich seine eigene Ausprägung besitzt.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichkultur. Unter dem Namen Hamadan werden Teppiche aus der Stadt und aus dem weiteren regionalen Umfeld zusammengefasst. In dieser Gegend entwickelte sich über viele Generationen eine vielseitige Knüpftradition. Sie umfasst unterschiedliche Muster, Farbanordnungen und Ausführungen, die den Charakter der jeweiligen Werkstatt oder Herkunftsgemeinde sichtbar machen können.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist mit dem ländlichen und städtischen Handwerk der Region verbunden. Wissen über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Schichten des Flors und das Zurückschneiden der Oberfläche wird innerhalb der handwerklichen Tradition weitergegeben. Dabei entstehen Teppiche, die nicht nur einem festen Schema folgen. Die Bezeichnung Hamadan steht vielmehr für eine breite Gruppe persischer Arbeiten mit einer erkennbaren Verbindung zu dieser iranischen Teppichlandschaft.
Persische Teppiche werden traditionell nicht allein nach ihrem Material, sondern auch nach ihrer Herkunft und ihrer Gestaltung betrachtet. Hamadan nimmt dabei eine eigene Stellung ein. Die Region ist für eine große Vielfalt an Designs und für Teppiche bekannt, die auf Langlebigkeit und praktische Nutzung ausgerichtet sind. Neben repräsentativen Stücken gehören auch Formate zur regionalen Tradition, die als Läufer oder als kleinere Raumteppiche verwendet werden. Die Herstellung bleibt dabei eng mit der lokalen Kultur und dem überlieferten Wissen der Knüpfer verbunden.
Die Herkunft Hamadan verweist außerdem auf eine Teppichkultur, in der regionale Eigenheiten und Einflüsse nebeneinander bestehen. Muster können von klaren geometrischen Formen bis zu floralen Kompositionen reichen. Manche Arbeiten zeigen eine zentrale Anordnung, andere eine fortlaufende Struktur oder eine stärker gegliederte Fläche. Diese Vielfalt ist kein Widerspruch zur gemeinsamen Herkunft, sondern ein Merkmal der Hamadan-Tradition. Der einzelne Teppich steht innerhalb dieser Tradition als eigenständige Arbeit mit seiner eigenen Zusammenstellung von Flor, Knoten und Muster.
Auch andere iranische Teppichzentren sind international bekannt. Kerman wird häufig mit feinen und detailreichen Motiven verbunden, Isfahan mit einer reichen Farbpalette und Tabriz mit ausgefeilter Knüpftechnik sowie komplexen Mustern. Diese Regionen unterscheiden sich in Stil und Ausprägung von Hamadan. Gemeinsam ist ihnen die Bedeutung des überlieferten Handwerks in der persischen Teppichherstellung. Der vorliegende Teppich gehört durch seine Herkunft zu Hamadan und nicht zu diesen anderen Zentren.
Design und Muster
Das Muster dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Diese Angabe lässt Raum für die gestalterische Bandbreite, die mit Hamadan verbunden ist. Geometrische Formen gehören ebenso zu den möglichen Ausdrucksmitteln wie florale Motive. Linien, Felder, Medaillons, Ranken und Blüten können in unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt werden. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelnes verbindliches Muster, sondern die abwechslungsreiche Gestaltung innerhalb der regionalen Tradition.
Geometrische Muster beruhen auf klaren Achsen, wiederkehrenden Formen und einer bewussten Gliederung der Fläche. Winkel, Rauten, Hakenformen und abgestufte Konturen können dabei eine rhythmische Ordnung erzeugen. Florale Muster arbeiten dagegen mit Blüten, Blättern, Ranken und geschwungenen Linien. In persischen Teppichen werden solche Formen häufig stilisiert, damit sie sich in die Knotenstruktur und in die begrenzten Musterfelder einfügen. Die handgeknüpfte Ausführung gibt jeder Linie eine textile, leicht reliefartige Präsenz.
Ein Teppichdesign kann seine Wirkung durch die Beziehung zwischen Hauptmotiv und Umrandung entfalten. Ein zentrales Feld wird oft von Bordüren begleitet, während kleinere Motive Übergänge und Zwischenräume ordnen. Bei einer vielfältigen Hamadan-Gestaltung können solche Elemente unterschiedlich gewichtet sein. Ein Muster kann dadurch geschlossen und dicht erscheinen oder durch wiederkehrende Abstände eine offenere Wirkung erhalten. Welche konkrete Anordnung dieser Teppich zeigt, wird im Musterhinweis nicht weiter benannt; festgehalten ist seine Vielfalt an Designs.
Farbe und Zeichnung arbeiten in der Teppichkunst zusammen. Farbflächen machen ein Motiv lesbar, grenzen es von benachbarten Bereichen ab und geben der Gesamtkomposition eine visuelle Ordnung. Die Wirkung eines geometrischen Feldes entsteht durch Kontrast und Wiederholung, während florale Motive durch geschwungene Linien und abgestufte Formen geprägt werden. Hamadan-Teppiche sind gerade wegen dieser unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten bekannt. Die Muster können traditionell wirken und zugleich in verschiedene Einrichtungskonzepte eingeordnet werden.
Im Unterschied zu einem maschinell vervielfältigten Dekor entsteht das Muster beim Handknüpfen Schritt für Schritt. Die Knoten setzen die Zeichnung in eine textile Oberfläche um. Dadurch stehen Technik und Design in unmittelbarer Verbindung: Die Knotendichte beeinflusst die Möglichkeit, Details auszuarbeiten, während das Muster die Anordnung der Knoten bestimmt. Bei diesem Teppich treffen die handgeknüpfte Herstellung, der Wollflor und die beschriebene Vielfalt der Designs aufeinander.
Besonderheiten
Als Besonderheiten dieses Teppichs sind seine Herkunft aus Hamadan, die handgeknüpfte Fertigung, der widerstandsfähige Wollflor, die angegebene Knotendichte und die vielfältigen Designs festzuhalten. Sein Zustand wird als gut erhalten beschrieben. Die Kombination aus persischer Herkunft, traditioneller Knüpftechnik und strapazierfähigem Material bildet den sachlichen Charakter dieses Einzelstücks.
Die regionale Einordnung macht den Teppich innerhalb der persischen Teppichwelt klar erkennbar. Hamadan steht für eine vielfältige Herstellung mit unterschiedlichen gestalterischen Lösungen. Der Wollflor bringt die im Produkttext genannte Widerstandsfähigkeit und einen angenehmen Griff zusammen. Die handgeknüpfte Ausführung macht jedes Stück zu einem Unikat, weil die Musterung und die textile Oberfläche durch manuelle Arbeit entstehen. Diese Merkmale werden durch den gut erhaltenen Zustand ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Teppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen unterstützt die laufende Pflege des Hamadan-Teppichs. Dabei sollte die Oberfläche schonend behandelt werden, damit der üppige Wollflor nicht unnötig belastet wird. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Eine gleichmäßige, zurückhaltende Pflege trägt dazu bei, die Oberfläche, die Musterwirkung und den gut erhaltenen Zustand möglichst lange zu bewahren.
Was macht einen Hamadan Teppich einzigartig?
Seine Eigenständigkeit ergibt sich aus dem Zusammenspiel von vielfältigen Designs, hochwertiger beziehungsweise widerstandsfähiger Wolle und traditioneller handgeknüpfter Herstellung. Hamadan-Teppiche können geometrische Formen ebenso wie florale Motive zeigen und besitzen dadurch keine auf ein einziges Dekor beschränkte Gestaltung. Das Wissen über die Herstellung wird in der Region von Generation zu Generation weitergegeben. Jedes handgeknüpfte Stück erhält durch seine konkrete Musterzusammenstellung und seine textile Ausführung einen eigenen Charakter. Dieser Teppich wird zusätzlich durch seinen gut erhaltenen Zustand und seine Herkunft aus Hamadan bestimmt.
Passt ein Hamadan Teppich zu einem modernen Einrichtungsstil?
Ja. Die vielfältigen Muster eines Hamadan-Teppichs können auch in modernen Einrichtungsstilen eingesetzt werden. Geometrische Zeichnungen lassen sich mit klaren Möbeln und reduzierten Flächen verbinden, während florale Motive einen traditionellen Kontrast zu einer schlichten Umgebung bilden können. Lebendige Farben und eine eigenständige Musterung können dabei als Blickfang in einem minimalistischen oder modernen Wohnraum dienen. Die Verbindung von überlieferter persischer Knüpfkunst und unterschiedlichen Designs macht Hamadan-Teppiche in verschiedenen Einrichtungskonzepten verwendbar.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











