



Perserteppich Hamadan 123 x 75 cm Wolle handgeknüpft
540$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 123 x 75 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus robuster Wolle. Die Handknüpftechnik gehört zu den traditionellen Herstellungsverfahren persischer Teppiche. Dabei wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angabe beschreibt die Dichte der Konstruktion und steht bei Hamadan-Teppichen in einem Zusammenhang mit der Ausarbeitung ihrer Muster.
Wolle wird bei Hamadan-Teppichen vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer praktischen Eigenschaften verwendet. Ein Wollflor ist belastbar und eignet sich deshalb auch für Räume, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird. Die robuste Wolle dieses Teppichs verbindet die handwerkliche Herstellung mit einer zweckmäßigen Materialwahl. Sie verleiht der Oberfläche eine natürliche Struktur und macht den Teppich zu einem funktionalen Bestandteil der Einrichtung.
Die handgeknüpfte Herstellung erfordert zahlreiche einzelne Arbeitsschritte. Das Muster wird Knoten für Knoten aufgebaut, während die Florfäden in das Grundgewebe eingebunden werden. Je nach Dichte können dabei klare geometrische Formen oder differenzierte florale Einzelheiten entstehen. Bei diesem Teppich sind die handwerkliche Knüpftechnik, der Wollflor und die genannte Knotendichte die maßgeblichen Merkmale der Verarbeitung.
Herkunft und Tradition
Der Hamadan-Perserteppich stammt aus Nordwestpersien, aus der Region Hamadan im Iran. Hamadan ist ein bedeutendes Teppichgebiet mit einer über lange Zeit gewachsenen Knüpftradition. Die Stadt und ihr Umland bilden ein Zentrum, in dem Teppiche mit unterschiedlichen Mustern, Farben und handwerklichen Ausprägungen hergestellt werden. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf die Herkunftsregion und auf die dort entwickelte Teppichtradition.
Zum weiteren Umfeld der Region gehören zahlreiche Dörfer und kleinere Orte. Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel werden mit jeweils eigenen Designs und Techniken in Verbindung gebracht. Diese Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche nicht nur in einem einzigen Muster erscheinen. Je nach Ort können Aufbau, Farbwirkung und Ornamentik unterschiedlich ausfallen, während die gemeinsame regionale Herkunft erhalten bleibt.
Die Teppichherstellung in Nordwestpersien ist eng mit der Weitergabe von Fertigkeiten innerhalb von Familien und Werkstätten verbunden. Kenntnisse über das Aufspannen des Grundgewebes, das Einsetzen der Knoten, das Ausarbeiten von Konturen und das abschließende Bearbeiten der Oberfläche werden über Generationen übermittelt. Ein Hamadan-Teppich steht deshalb nicht für eine einzige festgelegte Vorlage, sondern für eine regionale Gruppe mit zahlreichen Varianten.
Hamadan-Teppiche werden traditionell aus Wolle gefertigt und sind für ihre robuste Ausführung bekannt. Die Verbindung aus widerstandsfähigem Material und handgeknüpfter Konstruktion erklärt ihre praktische Bedeutung innerhalb der persischen Teppichkunst. Sie wurden und werden sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als dekorative textile Arbeiten eingesetzt. Ihre regionale Tradition unterscheidet sich dabei von den feineren, stärker spezialisierten Stilrichtungen anderer iranischer Teppichzentren.
Auch außerhalb Hamadans gibt es persische Teppichregionen mit eigenen Traditionen. Kerman ist für feine Muster und den Einsatz von Seide bekannt. Qom wird häufig mit aufwendigen floralen Motiven und leuchtenden Farben verbunden. Nain und Tabriz stehen ebenfalls für eigenständige Gestaltungs- und Knüpftraditionen, die teils feinere Konstruktionen und kostspieligere Materialien verwenden. Nomadische Teppiche der Qashqai oder Bakhtiari zeigen wiederum kräftige Farben und geometrische Muster. Diese Beispiele verdeutlichen die Bandbreite persischer Teppichkunst, ohne die Herkunft eines Hamadan-Teppichs zu verändern.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für eine große Vielfalt an Designs bekannt. Die Muster können floral oder geometrisch gestaltet sein. Florale Kompositionen arbeiten mit Blüten, Blättern, Ranken und wiederkehrenden Ornamenten. Geometrische Entwürfe beruhen dagegen auf klaren Linien, Winkeln, Rauten, Medaillons oder rhythmisch angeordneten Feldern. Die regionale Tradition lässt Raum für unterschiedliche Kombinationen und für die individuelle Interpretation durch die Knüpfer.
Die Muster werden nicht auf eine einzige Formensprache beschränkt. Ein Teppich kann ein deutlich gegliedertes Zentrum besitzen, ein durchgehendes Ornament zeigen oder kleinere Motive in einer regelmäßigen Ordnung verbinden. Bei floralen Entwürfen entsteht die Wirkung durch das Zusammenspiel von Konturen und gefüllten Flächen. Geometrische Muster erzeugen ihre Struktur durch Wiederholung, Symmetrie und den Wechsel von Formen. Welche konkrete Gestaltung vorliegt, wird bei diesem Teppich durch die Angabe vielfältiger Designs beschrieben.
Lebhafte Farben werden bei Hamadan-Teppichen häufig eingesetzt. Sie können einen sichtbaren Kontrast zur natürlichen Farbe der Wolle bilden und die einzelnen Musterbereiche voneinander abheben. Farbflächen unterstützen dabei die Lesbarkeit eines Ornaments: Eine Blüte, eine Ranke oder ein geometrisches Feld erhält durch den Wechsel der Farbtöne eine eigene Kontur. Die farbliche Gestaltung gehört damit ebenso zur regionalen Vielfalt wie die Wahl zwischen floraler und geometrischer Ornamentik.
Die Vielseitigkeit der Muster macht Hamadan-Teppiche mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen vereinbar. Ein geometrischer Entwurf kann eine geradlinige Umgebung aufnehmen, während ein florales Muster in einer traditionell eingerichteten Umgebung einen anderen Akzent setzt. Auch die Farbwirkung beeinflusst, wie ein Teppich im Raum wahrgenommen wird. Diese allgemeine gestalterische Bandbreite ist ein Kennzeichen der Hamadan-Tradition und nicht die Aussage, dass jeder Teppich alle genannten Muster zugleich besitzt.
Die Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung von Mustern, weil eine dichtere Konstruktion mehr Möglichkeiten für Konturen und kleine Details bietet. Bei Hamadan-Teppichen verbindet sich diese technische Grundlage mit einer robusten Wollqualität. Dadurch stehen dekorative Gestaltung und praktische Verwendbarkeit nebeneinander. Das Ergebnis ist eine regionale Teppichform, die sowohl mit floralen als auch mit geometrischen Konzepten arbeitet und dabei ihre handwerkliche Herkunft sichtbar macht.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus der Region Hamadan in Nordwestpersien, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus robuster Wolle. Die Knotendichte beträgt 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Außerdem wird der Zustand als sehr gut angegeben. Diese Eigenschaften beschreiben den Teppich sachlich und unterscheiden ihn von Stücken, bei denen Material, Knüpftechnik oder Erhaltungszustand anders angegeben sind.
Eine weitere Besonderheit ist die Vielfalt der Designs, die für Hamadan-Teppiche charakteristisch ist. Die Mustertradition der Region umfasst florale und geometrische Lösungen sowie unterschiedliche Farbwirkungen. Bei diesem Teppich wird deshalb keine einzelne Ornamentbezeichnung behauptet. Festgehalten ist vielmehr, dass vielfältige Designs verfügbar sind. Zusammen mit der robusten Wolle und der handgeknüpften Konstruktion ergibt sich ein Teppich, der dekorative Gestaltung und funktionale Nutzung verbindet.
Der sehr gute Zustand ist für die Einordnung dieses Einzelstücks relevant. Er ergänzt die Angaben zu Material, Verarbeitung und Herkunft, ohne eine zusätzliche Aussage über Alter oder frühere Nutzung zu machen. Angaben zu einem Herstellungsjahr, zu einer Signatur oder zu einer besonderen Restaurierung liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege genügt sorgfältiges Staubsaugen, um Staub und losen Schmutz aus dem Wollflor zu entfernen. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Oberfläche und die Farbwirkung unnötig beanspruchen und sollte vermieden werden. Für eine gründliche Reinigung ist die Beratung durch einen Fachmann sinnvoll, da handgeknüpfte Wollteppiche fachgerecht behandelt werden sollten.
Wo kann ein Hamadan-Perserteppich eingesetzt werden?
Ein Hamadan-Perserteppich kann in verschiedenen Wohnbereichen verwendet werden. Er eignet sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure und kann auch als dekoratives Element in einem Büro dienen. Die robuste Wolle und die handgeknüpfte Konstruktion machen Hamadan-Teppiche grundsätzlich auch für stärker frequentierte Bereiche geeignet. Der konkrete Einsatz sollte zusätzlich von der Raumaufteilung und der täglichen Beanspruchung abhängig gemacht werden.
Wie unterscheidet sich ein Hamadan-Perserteppich von anderen persischen Teppichen?
Hamadan-Teppiche verbinden eine robuste Wollqualität mit handgeknüpfter Verarbeitung und einer vielfältigen Musterwelt. Ihre Designs können floral oder geometrisch ausfallen. Im Vergleich zu Kerman-Teppichen, die häufig mit feinen Mustern und Seide verbunden werden, oder zu Qom-Teppichen mit aufwendigen floralen Motiven und leuchtenden Farben, steht bei Hamadan die regionale Vielfalt mit widerstandsfähiger Wolle im Vordergrund. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












