Perserteppich Hamadan 122 x 74 cm Wolle handgeknüpft

511$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 122 x 74 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten

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Inventarnummer: 185A9CCA

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Die Wolle ist ein traditionelles Material für Teppiche aus dem nordwestpersischen Raum. Sie wird wegen ihrer Stärke und ihrer angenehmen Weichheit verwendet. Im Flor verbindet sie eine robuste Oberfläche mit einem komfortablen Griff. Die wollene Oberfläche kann außerdem zur Isolierung eines Raumes beitragen und macht den Teppich für den täglichen Gebrauch geeignet.

Die handgeknüpfte Herstellung entsteht Knoten für Knoten. Dabei wird der Flor mit der Kette verbunden, sodass ein eigenständiges textiles Stück entsteht und nicht ein industriell bedruckter Bodenbelag. Die Knüpfarbeit erlaubt es, Linien, Formen und Farbflächen präzise auszuführen. Bei Hamadan-Teppichen gehört diese handwerkliche Ausführung zur überlieferten regionalen Herstellung. Die im Angebot genannte Knotendichte steht für eine feine und detailreiche Knüpftechnik.

Die Wolle bildet bei diesem Teppich den Flor. Ihre Widerstandsfähigkeit ist eine wesentliche Eigenschaft des Materials und erklärt, warum Hamadan-Teppiche traditionell auch für Bereiche genutzt werden, in denen ein Teppich regelmäßig wahrgenommen und betreten wird. Zugleich bleibt Wolle ein natürliches Material mit einer weichen Haptik. Die Verbindung aus Handarbeit und Wolle prägt den Charakter dieses einzelnen Perserteppichs.

Der angebotene Teppich ist gut erhalten. Diese Zustandsangabe beschreibt den Zustand des konkreten Stücks. Sie ergänzt die Angaben zu Material und Herstellung, ohne eine neue Aussage über Alter, Restaurierungen oder einzelne Gebrauchsspuren zu treffen. Eine Signatur, das Alter oder besondere Reparaturen sind nicht angegeben und werden daher nicht behauptet.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und ist als Zentrum einer weit verzweigten Teppichregion bekannt. Der Name Hamadan steht deshalb nicht nur für eine einzelne Werkstatt, sondern auch für eine Vielzahl von Knüpfgebieten im weiteren Umfeld. In dieser Region entwickelten sich unterschiedliche lokale Ausdrucksformen. Sie zeigen, wie Dörfer und kleinere Produktionsorte eigene Vorstellungen von Zeichnung, Farbaufteilung und Teppichaufbau bewahren konnten.

Die Teppichtradition von Hamadan ist eng mit der ländlichen und städtischen Handarbeit des nordwestpersischen Raums verbunden. Teppiche wurden in verschiedenen Gemeinden geknüpft und anschließend häufig unter dem übergeordneten Handelsnamen Hamadan zusammengefasst. Zu den genannten Herkunftsorten dieser weiteren Region zählen Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Diese Orte werden als Beispiele für unterschiedliche Designs innerhalb des Hamadan-Gebiets genannt; sie sind keine zusätzliche Herkunftsangabe für dieses einzelne Stück.

Gerade diese regionale Vielfalt macht Hamadan-Teppiche in der Geschichte persischer Knüpfkunst erkennbar. Ein Teppich aus diesem Umfeld kann eine eher geradlinige, geometrische Zeichnung tragen oder stärker von floralen Formen geprägt sein. Auch Medaillonkompositionen gehören zu den beliebten traditionellen Lösungen. Die gemeinsame Bezeichnung verbindet somit verschiedene lokale Stile, statt ein einziges starres Muster vorzuschreiben.

Die Herstellung von Perserteppichen ist in Iran tief in der Kultur und in überlieferten Fertigkeiten verwurzelt. Beim Handknüpfen werden Muster nicht einfach auf eine fertige Fläche aufgebracht. Sie entstehen aus der Folge vieler einzelner Knoten und aus der bewussten Anordnung der Farben. Diese Arbeitsweise verlangt Erfahrung, Aufmerksamkeit und ein Verständnis für die geplante Komposition. Das Ergebnis ist ein textiles Einzelstück, dessen Muster durch die Arbeit der Knüpferinnen und Knüpfer aufgebaut wird.

Hamadan gehört innerhalb der persischen Teppichwelt zu den Regionen, die durch ihre große Zahl an Mustervarianten auffallen. Die regionale Tradition erklärt, weshalb unter diesem Namen so unterschiedliche Zeichnungen anzutreffen sind. Sie erklärt auch die Verbindung aus praktischer Haltbarkeit und dekorativer Gestaltung. Der konkrete Teppich bleibt dabei ein einzelnes handgeknüpftes Werk aus dieser persischen Herkunftstradition, ohne dass ihm eine engere Dorfprovenienz zugeschrieben wird.

Zum Vergleich werden in der Welt der Perserteppiche auch Tabriz und Isfahan genannt. Tabriz ist für feine Details und lebhafte Farben bekannt, während Isfahan häufig aufwendig ausgeführte florale Motive zeigt. Qom wird wiederum mit luxuriösen Seidenmaterialien und kunstvollen Designs verbunden. Diese Regionen und Stile gehören zur größeren Vielfalt iranischer Teppichkunst. Sie beschreiben nicht die Herkunft dieses Hamadan-Teppichs, sondern helfen dabei, seine Stellung innerhalb der persischen Tradition einzuordnen.

Design und Muster

Die Musterwelt der Hamadan-Teppiche ist vielfältig. Zum regionalen Spektrum gehören geometrische Formen ebenso wie florale Motive. Linien, Winkel und wiederkehrende Formen können einer Komposition eine klare Ordnung geben. Pflanzliche Elemente bringen dagegen weichere Konturen und eine stärker ornamentale Wirkung ein. Welche dieser Möglichkeiten ein einzelner Teppich aufgreift, gehört zu seiner individuellen Gestaltung.

Auch traditionelle Medaillons zählen zu den beliebten Hamadan-Motiven. Ein Medaillon kann das Zentrum einer Teppichkomposition bilden und von weiteren Ornamenten oder einer strukturierten Fläche begleitet werden. Daneben gibt es Entwürfe, bei denen sich das Muster über die gesamte Fläche verteilt. Diese unterschiedlichen Anordnungen zeigen, dass der Handelsname Hamadan mit einer Reihe von Designtraditionen verbunden ist und nicht mit einer einzigen Vorlage.

Harmonische Farbkombinationen sind ein weiterer Bestandteil der beschriebenen Hamadan-Tradition. Farben können geometrische Gliederungen hervorheben, florale Formen voneinander absetzen oder ein Medaillon optisch zusammenhalten. Bei einem handgeknüpften Teppich werden solche Farbflächen aus einzelnen Garnen und Knoten aufgebaut. Dadurch entsteht die Zeichnung schrittweise und erhält die textile Struktur, die für einen geknüpften Orientteppich charakteristisch ist.

Die Bezeichnung „vielfältige Designs“ beschreibt bei diesem Angebot die breite Mustertradition des Hamadan-Gebiets. Sie legt kein bestimmtes Medaillon, keine einzelne Blüte und keine konkrete Bordüre für dieses Stück fest. Deshalb wird der Teppich sachlich als Hamadan mit vielfältigem Design beschrieben. Seine regionale Einordnung bleibt dabei erhalten, ohne ein Detail zu behaupten, das in der Produktbeschreibung nicht ausdrücklich genannt wird.

Geometrische und florale Gestaltungen lassen sich in unterschiedlichen Wohnumgebungen einsetzen. Ein geordnetes Muster kann einen Raum klar strukturieren, während florale Ornamente eine dekorative textile Ebene schaffen. Traditionelle Medaillons setzen einen möglichen Mittelpunkt. Der Teppich ist damit sowohl als handwerkliches Zeugnis der Hamadan-Tradition als auch als gestaltendes Element für Wohn- und Eingangsbereiche verständlich, ohne dass seine Nutzung auf einen bestimmten Raum beschränkt werden muss.

Die Mustertradition steht außerdem für den Austausch zwischen regionaler Überlieferung und praktischer Gestaltung. Ein Teppich muss als Gebrauchsgegenstand funktionieren und zugleich eine lesbare Ornamentik tragen. Hamadan-Teppiche verbinden diese beiden Aufgaben durch robuste Wolle, handwerkliche Knüpfung und ein breites Repertoire an Zeichnungen. Beim konkreten Stück bleibt die genaue Musterbeschreibung auf die im Angebot genannten vielfältigen Designs beschränkt.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören seine Herkunft aus dem Hamadan-Gebiet, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Kombination verbindet eine traditionelle Herstellung mit einem belastbaren natürlichen Material. Die angegebene Knotendichte steht außerdem für eine feine, detailreiche Knüpftechnik. Der Teppich ist gut erhalten, was ihn als gepflegtes Einzelstück der persischen Teppichtradition ausweist.

Hamadan-Teppiche zeichnen sich durch die Vielfalt ihrer Designs aus. Geometrische und florale Motive sowie traditionelle Medaillons gehören zum regionalen Musterspektrum. Bei diesem Angebot wird keine engere Unterregion, kein bestimmtes Motiv und keine Signatur genannt. Ebenso sind kein Alter und keine Restaurierung angegeben. Die Besonderheiten dieses Teppichs werden daher durch seine belegte Herkunft, seine Materialien, seine Technik, seine Musterbreite und seinen erhaltenen Zustand bestimmt.

FAQ

Wie pflege ich einen Hamadan Perserteppich?

Regelmäßiges Saugen entfernt Staub und Schmutz aus dem Flor und gehört zur grundlegenden Pflege. Flecken sollten möglichst sofort mit einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Bei einer gründlichen Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung empfehlenswert. Sie trägt dazu bei, Farben und Struktur des Teppichs zu erhalten. Aggressive Mittel, starkes Reiben und eine ungeeignete Behandlung können die textile Oberfläche belasten und sollten vermieden werden.

Was macht einen Hamadan-Teppich einzigartig?

Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus widerstandsfähiger Wolle, handgeknüpfter Verarbeitung und einer vielfältigen regionalen Mustertradition. Hamadan-Teppiche können geometrische Formen, florale Motive oder traditionelle Medaillons zeigen. Jeder handgeknüpfte Teppich entsteht aus einer eigenen Folge von Knoten und Farbentscheidungen. Dadurch spiegelt er die handwerkliche Arbeit und die kulturelle Tradition des nordwestpersischen Iran wider.

Wo kann ich einen Hamadan Perserteppich kaufen?

Hamadan Perserteppiche werden in spezialisierten Teppichgeschäften, auf Kunstmessen und im Onlinehandel angeboten. Beim Kauf ist es sinnvoll, auf einen seriösen Händler und eine klare Beschreibung von Herkunft, Material, Technik und Zustand zu achten. So lassen sich die Angaben zum jeweiligen Einzelstück nachvollziehen. Die Bezeichnung Hamadan verweist auf die persische Herkunftsregion und ihre vielfältigen Knüpfgebiete; sie sollte nicht mit einem beliebigen Muster ohne regionale Einordnung verwechselt werden.

Zusätzliche Informationen
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