



Perserteppich Hamadan 119 x 80 cm Wolle handgeknüpft
511$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 119 x 80 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Teppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Handarbeit verbindet das Material mit einer traditionellen Herstellung, bei der die einzelnen Knoten von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet werden. Dadurch entsteht kein industriell gleichförmiges Erzeugnis, sondern ein Teppich mit der charakteristischen Struktur handgeknüpfter Ware. Die Wolle bildet dabei den sichtbaren Flor und gibt dem Teppich seine robuste textile Oberfläche.
Wolle wird bei Hamadan-Teppichen traditionell wegen ihrer Strapazierfähigkeit verwendet. Sie ist zugleich für einen angenehmen Flor bekannt und kann im Wohnbereich vielseitig eingesetzt werden. Ihre natürliche Beschaffenheit macht sie vergleichsweise pflegeleicht und schmutzabweisend. Das Material eignet sich daher auch für Bereiche, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotendichte ermöglicht bei handgeknüpften Teppichen eine klar ausgearbeitete Oberfläche und unterstützt die Haltbarkeit der Verarbeitung. Sie steht außerdem für den Arbeitsaufwand, der mit der Herstellung verbunden ist. Der Teppich ist sehr gut erhalten und verbindet damit die handwerkliche Fertigung mit einem gepflegten Erhaltungszustand.
Herkunft und Tradition
Hamadan-Teppiche stammen aus Nordwestpersien und werden mit der Region Hamadan verbunden. Hamadan ist kein einzelner, eng begrenzter Werkstattort, sondern ein bedeutendes Teppichgebiet mit einer Vielzahl von Dörfern und Städten. Teppiche aus Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel werden häufig unter dem Handelsnamen Hamadan angeboten. Die Bezeichnung verweist damit auf eine regionale Tradition und auf ein breites Umfeld unterschiedlicher Weborte.
Die Vielfalt dieser Herkunft erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche nicht über ein einziges, unveränderliches Muster definiert werden. Jede Ortschaft und jede handwerkliche Gemeinschaft entwickelte eigene Vorlieben bei Aufbau, Ornamentik und Farbwirkung. Manche Entwürfe sind stärker geometrisch geprägt, andere zeigen florale Elemente oder ein Medaillon im Zentrum. Trotz dieser Unterschiede verbindet sie die Zuordnung zur Teppichregion Hamadan.
Die Teppichherstellung in Nordwestpersien ist durch handwerkliche Weitergabe geprägt. Kenntnisse über das Vorbereiten der Wolle, das Spannen des Grundgewebes, das Knüpfen und das anschließende Ausarbeiten der Oberfläche werden traditionell innerhalb von Familien und Werkstätten vermittelt. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster Schritt für Schritt aus einzelnen Knoten. Die regionale Eigenart zeigt sich deshalb nicht nur im fertigen Ornament, sondern auch in der Art, wie Material und Technik miteinander verbunden werden.
Der Handelsname Hamadan hilft bei der Einordnung einer Gruppe von Teppichen, deren Herkunft im weiteren Umfeld der Region liegt. Er steht für die Verbindung von praktischer Gebrauchstauglichkeit und dekorativer Gestaltung. Diese Kombination hat dazu beigetragen, dass Hamadan-Teppiche über die Region hinaus bekannt wurden. Ihre widerstandsfähige Wolle und ihre unterschiedlichen Muster machen sie zu einem eigenständigen Teil der persischen Teppichtradition.
Im Vergleich mit anderen persischen Teppichzentren zeigt Hamadan besonders deutlich, wie stark regionale Vielfalt die Teppichkunst prägt. Tabriz ist für kunstvolle Entwürfe, komplizierte Muster und eine hohe Knotenzahl bekannt. Isfahan wird häufig mit aufwändigen floralen Motiven und der Verwendung feiner Seide verbunden. Diese Herkunftsbezeichnungen stehen jeweils für eigene Gestaltungstraditionen. Hamadan ergänzt dieses Spektrum durch seine zahlreichen lokalen Ausprägungen und eine ausgeprägte Verbindung von dekorativem Muster und robuster Ausführung.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für eine große Bandbreite an Designs bekannt. Die Muster dieses Typs können geometrisch aufgebaut sein, florale Motive aufnehmen oder ein traditionelles Medaillon zeigen. Aus der Vielfalt der Herkunftsorte ergibt sich keine einzelne verbindliche Komposition. Vielmehr gehört die Unterschiedlichkeit der Entwürfe zu den kennzeichnenden Eigenschaften der Hamadan-Tradition.
Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, Winkeln, Wiederholungen und symmetrischen oder rhythmischen Anordnungen. Solche Formen können ein Zentrum betonen, eine Bordüre gliedern oder die gesamte Fläche in einzelne Bereiche teilen. Die Geometrie verleiht dem Entwurf eine gut erkennbare Ordnung. In handgeknüpften Teppichen wird diese Ordnung aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut, sodass das Muster aus der Nähe eine textile Struktur und aus größerer Entfernung ein geschlossenes Gesamtbild bildet.
Florale Motive bringen eine andere Formensprache in den Teppich. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können als einzelne Ornamente erscheinen oder sich zu fortlaufenden Mustern verbinden. In persischen Teppichentwürfen werden natürliche Formen häufig nicht naturgetreu kopiert, sondern in dekorative Zeichen übertragen. Dadurch bleiben sie in die Gesamtkomposition eingebunden und können mit geometrischen Elementen kombiniert werden.
Das Medaillon ist ein traditionelles Gestaltungselement, das den Mittelpunkt eines Teppichs hervorheben kann. Es kann von weiteren Ornamenten, Eckfeldern und Bordüren begleitet werden. Ein solcher Aufbau führt den Blick von der Mitte nach außen und schafft eine klare Hierarchie innerhalb des Musters. Bei Hamadan-Teppichen gehört diese Möglichkeit neben geometrischen und floralen Varianten zur großen Auswahl regionaler Designs, ohne dass sie für jedes Stück verbindlich wäre.
Bordüren übernehmen bei vielen orientalischen Teppichen eine ordnende Funktion. Sie fassen das Innenfeld ein und schaffen einen Übergang zwischen Musterfläche und Rand. Mehrere schmale Nebenbordüren können eine breitere Hauptbordüre begleiten. Die Wiederholung von Motiven sorgt dabei für Rhythmus, während das Innenfeld den jeweiligen Charakter des Entwurfs trägt. Die vielfältigen Hamadan-Designs lassen unterschiedliche Verhältnisse zwischen Zentrum, Feld und Rand zu.
Die Mustertradition macht diesen Teppichtyp sowohl für klassische als auch für zeitgemäße Räume anschlussfähig. Geometrische Entwürfe können eine klare, strukturierte Wirkung erzeugen, florale Muster eine dekorative Note vermitteln und Medaillonkompositionen einen traditionellen Mittelpunkt schaffen. Diese allgemeine gestalterische Bandbreite beschreibt die Hamadan-Tradition; sie ersetzt nicht die Betrachtung des konkreten Musters dieses Einzelstücks. Fest steht, dass der Teppich unter dem Mustermerkmal vielfältige Designs geführt wird.
Auch andere persische Regionen zeigen, wie unterschiedlich sich Teppichmuster entwickeln können. Tabriz verbindet oft komplexe Ornamente mit einer hohen Knotenzahl, während Isfahan für florale Kompositionen bekannt ist. Gabbeh-Teppiche aus Fars stehen dagegen für schlichtere Formen und lebendige Farben. Diese Beispiele verdeutlichen, dass regionale Teppichnamen nicht nur geografische Hinweise sind, sondern auch auf bestimmte Gestaltungsgeschichten verweisen. Hamadan bleibt dabei durch seine Vielzahl an lokalen Entwürfen charakterisiert.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle, die Knotendichte im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und der sehr gute Erhaltungszustand. Die Kombination aus handwerklicher Fertigung und strapazierfähigem Material entspricht den Eigenschaften, für die Hamadan-Teppiche bekannt sind. Die Wolle ist pflegeleicht und von Natur aus schmutzabweisend.
Die regionale Einordnung in Nordwestpersien verbindet das Einzelstück mit einer Teppichtradition, die aus vielen Dörfern und Städten hervorgegangen ist. Gleichzeitig lässt die Bezeichnung Hamadan Raum für unterschiedliche Muster. Genau diese Verbindung von regionaler Zuordnung, vielfältiger Gestaltung und praktischer Materialeigenschaft kennzeichnet den Teppich.
Handgeknüpfte Wollteppiche werden außerdem wegen ihrer langen Nutzbarkeit als nachhaltige Wahl betrachtet. Die Herstellung erfolgt von Hand und verwendet ein natürliches Material. Eine lange Lebensdauer kann dazu beitragen, dass ein Teppich über lange Zeit genutzt und innerhalb einer Familie weitergegeben wird. Diese allgemeine Eigenschaft der Teppichart ergänzt den sehr guten Zustand dieses Stücks.
FAQ
Was sind die Hauptmerkmale eines Hamadan-Teppichs?
Hamadan-Teppiche stammen aus Nordwestpersien und werden häufig unter einem gemeinsamen Handelsnamen für Teppiche aus verschiedenen Dörfern und Städten der Region angeboten. Zu ihren typischen Merkmalen gehören handwerkliche Herstellung, widerstandsfähige Wolle, eine hohe Knotendichte und eine große Auswahl an Mustern. Geometrische Ornamente, florale Motive und Medaillonkompositionen kommen ebenso vor. Der konkrete Teppich ist handgeknüpft, besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle, eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und ist sehr gut erhalten.
Wie pflege ich einen Perserteppich Hamadan richtig?
Regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Bei einem Fleck sollte möglichst rasch gehandelt werden. Geeignet sind milde Reinigungsmittel und eine behutsame Behandlung, damit die Fasern und die Musteroberfläche geschont werden. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichreinigung. Wolle gilt als pflegeleicht und von Natur aus schmutzabweisend, dennoch sollte ein handgeknüpfter Teppich nicht mit aggressiven Mitteln oder unnötig starker Feuchtigkeit behandelt werden.
Wo kann ich einen authentischen Hamadan-Teppich kaufen?
Hamadan-Teppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften, auf Teppichmessen und bei vertrauenswürdigen Online-Händlern erhältlich. Beim Kauf sollten die Herkunftsangabe und die Materialbeschaffenheit geprüft werden. Wichtig ist außerdem, zwischen dem regionalen Handelsnamen Hamadan und einem konkreten Herstellungsort zu unterscheiden, da Teppiche aus mehreren Dörfern und Städten unter dieser Bezeichnung angeboten werden. Angaben zu Knüpftechnik, Flor und Erhaltungszustand helfen dabei, das jeweilige Einzelstück sachlich einzuordnen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












