






Perserteppich Hamadan 112 x 70 cm Wolle handgeknüpft
473$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 112 x 70 cm | Muster: vielfältiges Design
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 110F735B
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Verwendung von Wolle gehört zu den prägenden Merkmalen vieler Teppiche aus Hamadan. Als Material verbindet sie eine belastbare Struktur mit einer angenehm textilen Oberfläche. Der Flor wird als üppig und weich beschrieben, sodass der Teppich neben seiner Widerstandsfähigkeit auch einen komfortablen Tritt bietet. Die Kombination aus handwerklicher Knüpfarbeit und Wolle bestimmt den Charakter dieses Teppichs.
Beim Handknüpfen entsteht der Teppich Knoten für Knoten. Jeder Knoten wird einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet, bevor die Florfäden weiterbearbeitet und die Oberfläche ausgearbeitet wird. Dieses Vorgehen unterscheidet handgeknüpfte Teppiche von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Kleine Abweichungen in der Ausführung können dabei Teil der manuellen Arbeit sein. Sie verweisen auf den Herstellungsprozess und nicht auf eine industrielle Serienproduktion.
Hamadan-Teppiche werden mit unterschiedlichen Knotendichten gefertigt. Die im kurzen Produktprofil genannte Dichte liegt in einem Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche handwerkliche Konstruktion erlaubt eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten. Die Wolle unterstützt dabei die praktische Nutzung, weil sie für Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit bekannt ist. Für dieses Stück sind Wolle, Handknüpfung und die genannte Knotendichte als Eigenschaften festgehalten.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan ist eine historische Teppichregion mit einer über Jahrhunderte gewachsenen Knüpftradition. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf ein weit gefasstes regionales Umfeld und nicht ausschließlich auf die Stadt selbst. In der Region haben sich zahlreiche Orte und Dörfer an der Herstellung beteiligt. Dadurch konnte sich innerhalb der Hamadan-Teppiche eine große Bandbreite an Formen, Farben und Ausprägungen entwickeln.
Neben der Stadt Hamadan sind Assadabad, Khamseh und Nahawand als Orte bekannt, die ebenfalls für ihre Teppichproduktion stehen. Jeder dieser Orte bringt eigene gestalterische Akzente in die regionale Tradition ein. Unterschiede können sich in der Anordnung der Ornamente, in der Wahl der Farben und in der Behandlung geometrischer oder pflanzlicher Formen zeigen. Die gemeinsame Herkunft verbindet diese Arbeiten, während die einzelnen Produktionsorte für eine abwechslungsreiche regionale Sprache sorgen.
Die iranische Teppichknüpfkunst ist eng mit überliefertem Wissen verbunden. Fertigkeiten werden innerhalb von Werkstätten, Familien und lokalen Gemeinschaften weitergegeben. Dazu gehören der Umgang mit Wolle, die Vorbereitung des Grundgewebes, das Setzen der Knoten und die Ausarbeitung der Muster. Bei einem handgeknüpften Hamadan wird dieses Wissen in einem einzelnen Stück sichtbar. Der Teppich steht damit für eine Herstellung, bei der Material, Technik und Gestaltung unmittelbar miteinander verbunden sind.
Hamadan liegt in einer Region, in der städtische und dörfliche Einflüsse aufeinandertreffen. Diese Verbindung erklärt die Vielfalt, die Hamadan-Teppichen zugeschrieben wird. Manche Muster wirken streng geometrisch, andere greifen florale Formen auf. Auch die Farbwirkung kann von lebendigen, kontrastreichen Zusammenstellungen bis zu ruhigeren Kompositionen reichen. Die regionale Tradition ist deshalb nicht durch ein einziges starres Muster definiert, sondern durch unterschiedliche lokale Varianten innerhalb einer gemeinsamen Herkunft.
Im Umfeld iranischer Perserteppiche wird Hamadan häufig neben anderen bekannten Teppichregionen genannt. Kerman und Tabriz besitzen ebenfalls eigene Traditionen und charakteristische Formen. Nain und Kashan sind für jeweils eigene Stilrichtungen bekannt. Der Vergleich dieser Regionen macht deutlich, dass die iranische Teppichkultur aus vielen spezialisierten Zentren besteht. Hamadan bildet darin eine eigenständige Herkunft mit einer ausgeprägten Designvielfalt und einer langen Geschichte handwerklicher Produktion.
Design und Muster
Das Design dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Die Hamadan-Tradition umfasst sowohl geometrische Muster als auch florale Motive. Geometrische Kompositionen können durch klar gegliederte Felder, wiederkehrende Rauten, Linien und stilisierte Ornamente geprägt sein. Florale Muster arbeiten dagegen mit Blüten, Blättern und anderen pflanzlich inspirierten Formen. In regionalen Teppichen werden solche Motive häufig vereinfacht oder stilisiert, damit sie sich in eine geknüpfte Gesamtkomposition einfügen.
Die Muster entstehen nicht unabhängig von der Knüpftechnik. Ein Entwurf muss so aufgebaut sein, dass Linien, Konturen und Wiederholungen in Knoten umgesetzt werden können. Bei geometrischen Formen unterstützt das Raster der Knoten eine klare Gliederung. Bei floralen Motiven verlangt die Übertragung besondere Aufmerksamkeit, damit Blüten und Ranken trotz der textilen Struktur erkennbar bleiben. Die handwerkliche Ausführung verbindet deshalb die visuelle Idee mit den Möglichkeiten des Materials.
Hamadan-Teppiche zeigen eine regionale Vorliebe für abwechslungsreiche Kompositionen. Ein Muster kann im Zentrum konzentriert sein oder sich über die gesamte Fläche wiederholen. Bordüren fassen das Innenfeld häufig ein und schaffen einen Übergang zwischen dem zentralen Ornament und dem äußeren Abschluss. Je nach lokalem Einfluss können die Proportionen, die Dichte der Motive und die Beziehung zwischen Fläche und Bordüre unterschiedlich ausfallen. Diese Variationsbreite gehört zur beschriebenen Designvielfalt der Herkunft.
Auch Farben tragen zur Wirkung eines Teppichmusters bei. Für Hamadan-Teppiche werden lebendige Farben genannt, die geometrische und florale Formen deutlich voneinander absetzen können. Farbflächen helfen dabei, ein Ornament zu gliedern und die Hierarchie innerhalb eines Entwurfs sichtbar zu machen. Bei traditionellen Kompositionen werden Farben nicht nur dekorativ eingesetzt, sondern auch zur Abgrenzung von Feld, Bordüre und Nebenmotiven. So entsteht ein Muster, das sowohl aus einzelnen Zeichen als auch aus ihrer Beziehung zueinander besteht.
Die Motive können außerdem Bezüge zur natürlichen Umgebung der Region aufnehmen. Pflanzliche Formen werden in der Teppichkunst nicht als naturgetreue Abbildung verstanden, sondern häufig in eine ornamentale Sprache übertragen. Blätter, Blüten und Ranken erscheinen dadurch geordnet, wiederholt oder vereinfacht. Geometrische Formen können daneben einen klaren, strukturierten Gegenpol bilden. Die Verbindung beider Gestaltungselemente macht verständlich, warum Hamadan-Teppiche mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen und Raumfunktionen in Verbindung gebracht werden.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Besonderheiten dieses Stücks gehören seine Herkunft aus Hamadan, die handgeknüpfte Fertigung und die Verwendung widerstandsfähiger Wolle. Der Flor wird als üppig und weich beschrieben. Dadurch vereint der Teppich eine robuste Materialeigenschaft mit einer angenehmen Oberfläche. Die regionale Designvielfalt erlaubt unterschiedliche Muster innerhalb der Hamadan-Tradition, von geometrischen Formen bis zu floralen Motiven.
Die hohe Variationsbreite der Hamadan-Teppiche ist auch für die Einordnung dieser Herkunft wichtig. Nicht jedes Stück folgt derselben Komposition, denn Stadt, Dorf und Werkstatt können eigene gestalterische Entscheidungen einbringen. Bei diesem Teppich sind keine zusätzlichen Angaben zu einem bestimmten Dorf, zu einem Herstellungsjahr, zu einer Signatur oder zu einem Erhaltungszustand festgehalten. Entscheidend bleiben daher die genannten Merkmale: Hamadan, Iran, Wolle und Handknüpfung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Teppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen hilft, losen Staub und alltägliche Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche schonend behandelt werden. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich die Inanspruchnahme eines professionellen Teppichreinigungsdienstes. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Eine gleichmäßige, sorgfältige Pflege unterstützt die Nutzbarkeit und die textile Oberfläche des handgeknüpften Wollteppichs.
Woher weiß ich, ob mein Hamadan Teppich authentisch ist?
Für die Einordnung eines Hamadan-Teppichs können mehrere Merkmale betrachtet werden. Dazu gehören die Knotendichte, die verwendete hochwertige Wolle, das Muster und die Verarbeitung. Handgeknüpfte Teppiche zeigen häufig kleine Unregelmäßigkeiten, weil jeder Knoten manuell gesetzt wird. Solche Abweichungen können den handwerklichen Herstellungsprozess sichtbar machen. Zusätzlich ist es sinnvoll, die regionale Gestaltung mit typischen geometrischen oder floralen Hamadan-Motiven zu vergleichen.
Kann ich einen Hamadan Teppich in jedem Raum verwenden?
Hamadan-Teppiche können in unterschiedlichen Räumen eingesetzt werden, etwa im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur. Die widerstandsfähige Wolle macht sie grundsätzlich auch für stärker frequentierte Bereiche geeignet. Welche Platzierung sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Raumnutzung und vom Schutz des Teppichs ab. Regelmäßige Pflege und der Schutz vor direkter Sonne tragen dazu bei, die Oberfläche und die Farbwirkung im täglichen Gebrauch zu erhalten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















