



Perserteppich Hamadan 110 x 68 cm Wolle handgeknüpft
379$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 110 x 68 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 846FF094
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der persischen Teppichherstellung. Sie wird wegen ihrer belastbaren Eigenschaften eingesetzt und eignet sich für einen Teppich, der im Alltag verwendet werden kann. Die Oberfläche dieses Teppichs wird im Quelltext als reichhaltig und weich beschrieben. Damit verbindet die Ausführung eine strapazierfähige Materialbasis mit einer angenehm wirkenden Floroberfläche.
Die Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und hilft dabei, die handwerkliche Ausführung einzuordnen. Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in die Kettfäden eingebracht. Anschließend wird der Flor durch weitere Arbeitsschritte geordnet und verdichtet. Die Knotendichte steht dabei in Zusammenhang mit der möglichen Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten, sagt aber allein nichts über das konkrete Motiv dieses Teppichs aus.
Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht in einem industriellen Durchlauf. Die Arbeit verbindet das vorbereitete Grundgewebe mit dem von Hand geknüpften Flor. Gerade bei regionalen Teppichen ist diese Technik Teil einer überlieferten Herstellungskultur. Die robuste Wolle unterstützt die praktische Nutzung, während die handwerkliche Knüpfweise die Grundlage für die vielfältigen Gestaltungen bildet, die mit Hamadan verbunden werden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan ist zugleich der Name der Stadt und der Region, die für ihre Teppichherstellung bekannt ist. Als iranischer Teppich gehört dieses Stück zur persischen Teppichtradition. Diese Tradition umfasst unterschiedliche regionale Schulen, deren Eigenheiten sich in Materialwahl, Farbgebung, Aufbau und Ornamentik zeigen können. Hamadan steht dabei nicht für ein einziges starres Muster, sondern für eine vielseitige regionale Herkunft.
Zum weiteren Umfeld von Hamadan werden Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel gezählt. Diese Orte und Gebiete bringen jeweils eigene Muster und Farbkombinationen hervor. Die Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche nicht anhand eines einzigen Dekors beschrieben werden. Regionale Herkunft und gestalterische Sprache können sich innerhalb des Hamadan-Gebiets unterscheiden, bleiben aber in der gemeinsamen iranischen Knüpftradition miteinander verbunden.
Die Teppichkultur Irans entwickelte sich über viele Generationen hinweg in Städten, Dörfern und nomadisch geprägten Gebieten. In jedem dieser Zusammenhänge wurden Formen, Farben und Arbeitsweisen weitergegeben und zugleich verändert. Bei Hamadan zeigt sich diese regionale Vielfalt besonders deutlich. Geometrische Ordnung kann neben weicheren floralen Formen stehen, während traditionelle Symbole in unterschiedliche Kompositionen eingebunden werden. Die Bezeichnung Hamadan verweist deshalb sowohl auf einen Herkunftsraum als auch auf ein breites Spektrum handwerklicher Ausdrucksformen.
Die Stadt Hamadan liegt in einer Landschaft, in der sich Handelswege und kulturelle Einflüsse begegneten. Solche Verbindungen begünstigten den Austausch von Mustern und handwerklichem Wissen. Dennoch entwickelten die einzelnen Gegenden ihre eigenen Farbkombinationen und Zeichensprachen. Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel werden deshalb als Beispiele für die regionale Differenzierung genannt. Ein Hamadan-Teppich steht in diesem Zusammenhang für eine Herkunft mit mehreren lokalen Ausprägungen.
Ähnliche Teppichmuster sind auch aus anderen iranischen Regionen bekannt. Bakhtiari wird mit lebendigen Farben und komplexen Mustern verbunden, während Nain für feine Knotung und elegante Designs bekannt ist. Sarough und Kashan stehen ebenfalls für hochwertige Teppiche mit eigenständigen Gestaltungen und ausgeprägter Handwerkskunst. Diese Vergleiche zeigen die Breite der persischen Teppichlandschaft, ersetzen jedoch nicht die Herkunftsbezeichnung dieses Stücks: Es ist ein Hamadan-Perserteppich.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für vielfältige Designs bekannt. Zum überlieferten Formenspektrum gehören geometrische Muster, florale Motive und traditionelle persische Symbole. Diese Kategorien können sehr unterschiedlich angeordnet und miteinander verbunden werden. Ein geometrischer Aufbau kann durch kleinere Ornamente gegliedert sein, während florale Formen einer Komposition weichere Übergänge geben. Traditionelle Symbole tragen dabei nicht automatisch eine einheitliche Bedeutung; ihre Wirkung entsteht aus ihrer Einbindung in das gesamte Muster.
Auch die Farbgestaltung gehört zur regionalen Vielfalt. Die Hamadan-Tradition umfasst unterschiedliche Farbkombinationen, die von lebendigen Zusammenstellungen bis zu stärker abgestimmten Kontrasten reichen können. Im vorliegenden Fall wird das Muster als vielfältig beschrieben. Daraus lässt sich die Zugehörigkeit zur variantenreichen Hamadan-Gestaltung ableiten, nicht jedoch ein einzelnes, nicht genanntes Leitmotiv. Eine sachgerechte Beschreibung bleibt daher bei den überlieferten Mustergruppen und der genannten Vielfalt.
Geometrische Motive entstehen aus klaren Linien, Winkeln, Wiederholungen und symmetrischen oder rhythmischen Anordnungen. Florale Motive greifen dagegen Formen aus der Pflanzenwelt auf und können stilisiert oder ornamenthaft erscheinen. Persische Symbole werden häufig in Bordüren, Felder oder kleinere Detailbereiche integriert. Die handgeknüpfte Herstellung ermöglicht es, solche Elemente Knoten für Knoten aufzubauen. Die angegebene Knotendichte bildet dafür den technischen Rahmen, ohne das konkrete Dekor dieses Teppichs im Einzelnen festzulegen.
Hamadan-Muster lassen sich in unterschiedliche Wohnumgebungen einordnen, weil die regionale Gestaltung sowohl traditionelle als auch klar gegliederte Formen kennt. Ein lebendiges Muster kann in einem klassisch eingerichteten Raum eine Verbindung zu persischer Ornamentik herstellen. Geometrische Zeichnungen können sich ebenso in eine zurückhaltende oder modernere Umgebung einfügen. Diese allgemeine gestalterische Vielseitigkeit gehört zur Tradition der Hamadan-Teppiche und ist nicht als Aussage über eine bestimmte Raumgestaltung dieses einzelnen Stücks zu verstehen.
Die Bezeichnung eines Musters sollte von der Herkunft getrennt werden. Ein Teppich aus Hamadan kann unterschiedliche regionale oder persische Ornamentformen aufnehmen, ohne dadurch aus einer anderen Provinz zu stammen. Bei diesem Stück ist Hamadan als Herkunft genannt und das Muster als vielfältig beschrieben. Die sachliche Einordnung lautet daher: persischer Hamadan-Teppich mit vielfältigem Design, in dem geometrische, florale und traditionelle persische Gestaltungselemente vorkommen können.
Besonderheiten
Als besondere Merkmale dieses Einzelstücks werden die Herkunft aus Hamadan, die handgeknüpfte Ausführung, die widerstandsfähige Wolle und die vielfältige Gestaltung genannt. Die Knotendichte wird mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Außerdem befindet sich der Teppich in sehr gutem Zustand. Diese Angaben beschreiben die wesentlichen Eigenschaften, ohne zusätzliche Provenienz, ein bestimmtes Alter oder eine Signatur hinzuzufügen.
Die Kombination aus iranischer Herkunft und traditioneller Handarbeit ordnet den Teppich in die persische Teppichkultur ein. Die Wolle steht für das genannte robuste Material, während die handgeknüpfte Technik die Herstellungsweise bezeichnet. Das Design bleibt innerhalb der von Hamadan bekannten Vielfalt. Da jeder handgeknüpfte Teppich als eigenes Stück betrachtet wird, entsteht die Besonderheit hier aus dem Zusammenspiel von Herkunft, Material, Verarbeitung, Musterangabe und Zustand.
FAQ
Was macht den Perserteppich aus Hamadan besonders?
Besonders sind die Herkunft aus Hamadan im Nordwesten Irans, die widerstandsfähige Wolle, die handgeknüpfte Herstellung und die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommt das vielfältige Design mit den für Hamadan genannten geometrischen, floralen und traditionellen persischen Gestaltungselementen. Der Teppich befindet sich außerdem in sehr gutem Zustand.
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege genügt Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz, damit loser Schmutz entfernt wird, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Starke Chemikalien sollten vermieden werden, damit die Farben nicht gefährdet werden. Bei einer aufwendigeren Reinigung ist eine fachkundige Teppichwäsche sinnvoll, besonders wenn der Fleck tief in die Wolle eingedrungen ist.
Kann ich einen Hamadan-Teppich in jedem Raum verwenden?
Hamadan-Teppiche sind vielseitig einsetzbar und können in nahezu jedem Raum verwendet werden. Ihre widerstandsfähige Wolle und die traditionelle Knüpftechnik machen sie grundsätzlich auch für stärker frequentierte Bereiche geeignet. Gleichzeitig passen die vielfältigen Muster in Wohn- und Schlafräume. Die konkrete Eignung hängt vom jeweiligen Raum, der Nutzung und der Behandlung des Teppichs ab; der vorliegende Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












