Perserteppich Ghom 305 x 220 cm Seide handgeknüpft

2782$

Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: 100% Baumwolle, 100% Seide, 100% Wolle | Größe: 305 cm x 220 cm | Muster: Geblümt | Zustand: Top Zustand, Top Qualität, neuwertig

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Inventarnummer: 24E4AF90

Beschreibung

Ghom Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Ghom wurde handgeknüpft. Die Herstellung von Hand verbindet das Stück mit einer überlieferten persischen Teppichtechnik, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird. Als Materialien sind 100% Baumwolle, 100% Seide und 100% Wolle angegeben. Der Titel hebt Seide hervor, während die Materialangabe zusätzlich Baumwolle und Wolle nennt. Damit sind für diesen Teppich textile Naturmaterialien in der Produktbeschreibung festgehalten.

Die hohe Knotendichte gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Dichte durch die Anzahl und die enge Anordnung der einzelnen Knoten. Sie ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Konturen, Blüten und wiederkehrenden Ornamenten. Die handwerkliche Fertigung bedeutet außerdem, dass das Gewebe nicht als industrielles Serienprodukt entsteht, sondern in einer Folge einzelner Arbeitsschritte aufgebaut wird.

Die Herstellung wird dem späten 20. Jahrhundert zugeordnet, genauer dem Zeitraum von 1970 bis 1999. Der Teppich ist als neuwertig, in Top-Zustand und von Top-Qualität beschrieben. Außerdem wird angegeben, dass er sorgfältig gereinigt und aufbereitet wurde. Diese Angaben beziehen sich auf den Zustand des konkreten Stücks und ergänzen die Informationen zu seiner handwerklichen Fertigung.

Die Eignung für Fußbodenheizung ist ebenfalls ausdrücklich vermerkt. Bei der Nutzung sollte eine fachgerechte Unterlage verwendet werden, damit der Teppich flach liegt und die Wärme gleichmäßig an den Raum abgegeben werden kann. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Flecken werden zunächst mit einem trockenen Tuch abgetupft; für eine weitergehende Reinigung sind professionelle Dienste vorgesehen.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Iran und wird der Ghom-Tradition zugeordnet. Ghom, auch Qom genannt, ist ein bedeutendes Teppichzentrum im zentralen Iran. Die dortige Knüpfkunst entwickelte sich besonders im 20. Jahrhundert zu einer eigenständigen Werkstatttradition. Ghom-Teppiche werden häufig mit sorgfältig ausgearbeiteten Zeichnungen, feinen Details und einer hohen Knotendichte verbunden. Diese Verbindung von präziser Handarbeit und komplexer Gestaltung prägt den Ruf der Region.

Die persische Teppichkunst reicht historisch weit zurück. Teppiche dienten in Iran sowohl dem täglichen Gebrauch als auch der repräsentativen Ausstattung von Räumen. Mit der Zeit entstanden in unterschiedlichen Städten und Provinzen eigene Vorlieben für Farben, Bordüren, Medaillons und florale Kompositionen. Ghom zählt zu den Zentren, in denen die zeichnerische Genauigkeit und die dekorative Wirkung des Musters eine besonders wichtige Rolle spielen. Dabei wird das Design gewöhnlich nach einem Plan gearbeitet, der den Aufbau des Mittelfelds und der Randzonen vorgibt.

Für die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs wird zunächst ein Grundgerüst aus Kette und Schuss aufgebaut. Anschließend werden die farbigen Fäden nach dem vorgesehenen Muster eingeknüpft. Jede Reihe wird verdichtet und durch Schussfäden stabilisiert. Die Knotendichte beeinflusst, wie fein sich Linien, Blätter, Blüten und kleine Ornamente wiedergeben lassen. Hohe Dichte ist deshalb nicht nur eine technische Kennzahl, sondern steht in direktem Zusammenhang mit der möglichen Detailtiefe einer Zeichnung.

Ghom ist außerdem für die Verwendung feiner Materialien und für eine ausgearbeitete florale Formensprache bekannt. Seide kann in der persischen Teppichkunst verwendet werden, um Konturen und kleine Musterbereiche klar hervorzuheben. Wolle wird traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen und angenehm griffigen Eigenschaften eingesetzt, während Baumwolle häufig als stabiler Bestandteil des Teppichaufbaus dient. Für dieses konkrete Stück nennt die Produktbeschreibung alle drei Materialien, ohne ihre jeweilige Funktion innerhalb des Aufbaus näher zuzuordnen.

Die Einordnung in das späte 20. Jahrhundert zeigt, dass dieser Teppich aus einer modernen Phase der persischen Handwerksproduktion stammt. Die Werkstätten dieser Zeit greifen weiterhin auf traditionelle Entwürfe und manuelle Arbeitsschritte zurück, verbinden sie jedoch mit den Anforderungen zeitgenössischer Innenräume. Ein Ghom-Teppich kann deshalb sowohl historische Gestaltungsmittel als auch eine Fertigung aus der jüngeren Teppichgeschichte in sich vereinen.

Andere bekannte iranische Teppichzentren wie Isfahan, Tabriz, Kashan und Nain haben jeweils eigene gestalterische und technische Traditionen. Bakhtiari steht häufig für robuste Materialien und kräftigere geometrische Kompositionen. Qom beziehungsweise Ghom wird dagegen eher mit feinen floralen Entwürfen und hoher Knotenzahl in Verbindung gebracht. Diese regionalen Bezeichnungen beschreiben gewachsene Herkunfts- und Stiltraditionen; sie sind nicht austauschbar. Der vorliegende Teppich ist der Herkunft Iran und der Bezeichnung Ghom zugeordnet.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als geblümt beschrieben. In der ausführlicheren Beschreibung werden florale und geometrische Elemente genannt, die in lebendigen Farben harmonisch miteinander verbunden sind. Damit besteht die Gestaltung nicht nur aus einzelnen Blüten, sondern aus einem Zusammenspiel organischer Formen und klarer geometrischer Ordnungen. Diese Kombination ist in der persischen Teppichkunst verbreitet, weil sie eine reiche Ornamentik mit einer geordneten Gesamtwirkung verbindet.

Florale Muster können Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen umfassen. Sie werden im Teppich nicht wie eine naturgetreue Abbildung eingesetzt, sondern in eine regelmäßige ornamentale Struktur übertragen. Wiederholungen sorgen für Rhythmus, während unterschiedlich große Motive den Blick durch die Fläche führen. Bei hoher Knotendichte lassen sich schmale Konturen und kleine Binnenzeichnungen genauer ausarbeiten. Die genauen einzelnen Blütenformen oder die Anordnung eines möglichen Mittelfeldes sind für dieses Stück nicht näher benannt und werden daher nicht festgelegt.

Geometrische Elemente geben einer floralen Komposition zusätzliche Ordnung. Gerade Linien, Achsen, symmetrische Wiederholungen und klar begrenzte Ornamentfelder können den Aufbau eines Teppichmusters gliedern. In persischen Entwürfen stehen solche Elemente oft nicht im Gegensatz zu Blüten und Ranken, sondern bilden deren Rahmen und rhythmische Grundlage. Das Ergebnis kann zugleich dekorativ und strukturiert wirken, ohne dass die Muster auf ein einziges Motiv reduziert werden.

Die Beschreibung nennt lebendige Farben und eine harmonische Verbindung der Motive. Die Farbangabe wird hier als allgemeine Eigenschaft der Gestaltung wiedergegeben; einzelne Farbtöne sind nicht angegeben. Bei handgeknüpften Teppichen werden Farben in einem vorgegebenen Entwurf so verteilt, dass sich das Verhältnis von Grundfläche, Ornamenten und Randzonen nachvollziehen lässt. Kleine Farbwechsel können dabei Blüten voneinander absetzen, Konturen hervorheben oder geometrische Bereiche klarer lesbar machen.

Die Ghom-Tradition unterstützt eine solche detailorientierte Gestaltung. Feine Zeichnungen, florale Elemente und eine hohe Knotendichte werden häufig gemeinsam betrachtet, weil die technische Präzision die Umsetzung eines komplexen Musters ermöglicht. Dennoch bleibt jeder handgeknüpfte Teppich ein einzelnes Stück. Kleine Unterschiede in Knoten, Farbverlauf und Ausführung entstehen durch die manuelle Arbeit. Das allgemeine Vokabular der Ghom-Muster beschreibt daher die regionale Tradition, während die konkrete Gestaltung dieses Teppichs durch seine geblümten, floralen und geometrischen Elemente gekennzeichnet ist.

Persische Teppichmuster werden traditionell nicht nur als Dekoration verstanden. Sie übermitteln Formen, Rhythmen und regionale Gestaltungsvorstellungen über Generationen hinweg. Ein florales Muster kann dabei für eine geordnete, bepflanzte Bildwelt stehen, während geometrische Strukturen den Entwurf zusammenhalten. Bei diesem Teppich wird diese gestalterische Verbindung mit lebendigen Farben und einer sorgfältigen handwerklichen Ausarbeitung beschrieben.

Besonderheiten

Zu den besonderen Angaben dieses Stücks gehören seine Herkunft aus Iran, die Zuordnung zu Ghom, die handgeknüpfte Herstellung und die hohe Knotendichte. Als Herstellungszeitraum ist das späte 20. Jahrhundert angegeben. Die Materialbeschreibung nennt 100% Baumwolle, 100% Seide und 100% Wolle; der Titel hebt Seide besonders hervor. Das Muster wird als geblümt sowie als floral und geometrisch beschrieben.

Der Zustand ist mit Top-Zustand, Top-Qualität und neuwertig angegeben. Zusätzlich wird der Teppich als gereinigt und aufbereitet beschrieben. Er kann auf Fußbodenheizung verwendet werden. Für seinen Erhalt sind eine regelmäßige schonende Pflege, Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und eine professionelle Behandlung bei stärkeren Verschmutzungen vorgesehen. Die Produktbeschreibung nennt den Teppich als geeignet für Wohn- und Esszimmer sowie für den Eingangsbereich.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich?

Der Teppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Gestaltung möglichst gleichmäßig erhalten bleibt. Bei einem Fleck wird die Stelle zunächst mit einem trockenen Tuch abgetupft, anstatt sie stark zu reiben. Für eine gründliche oder anspruchsvolle Reinigung empfiehlt sich ein professioneller Reinigungsdienst. Da der Teppich für Fußbodenheizung geeignet ist, sollte er mit einer passenden Unterlage flach und sicher auf dem Boden liegen.

Wo kann der Teppich liegen?

Die Produktbeschreibung nennt das Wohn- und Esszimmer als geeignete Bereiche. Dort kann das geblümte Muster mit seinen floralen und geometrischen Elementen als gestalterischer Bestandteil des Raumes wirken. Auch im Eingangsbereich ist der Teppich vorgesehen. Entscheidend ist ein ebener Untergrund, auf dem der handgeknüpfte Teppich sicher liegt. Seine Eignung für Fußbodenheizung erweitert die möglichen Einsatzbereiche in entsprechend ausgestatteten Räumen.

Woran erkennt man die Qualität eines Perserteppichs?

Wichtige Merkmale sind die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Präzision des Musters. Bei diesem Stück wird eine hohe Knotendichte genannt. Als Materialien sind 100% Baumwolle, 100% Seide und 100% Wolle angegeben. Die handgeknüpfte Fertigung ermöglicht die schrittweise Ausarbeitung der floralen und geometrischen Details. Zusätzlich ist der Zustand mit Top-Zustand, Top-Qualität und neuwertig beschrieben; der Teppich wurde außerdem gereinigt und aufbereitet.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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