









Perserteppich Ghom 120 x 78 cm Seide handgeknüpft
3595$
Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: hoch | Material: Flor Seide | Größe: 120 x 78 cm | Muster: geblümt | Zustand: neuwertig
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Beschreibung
Ghom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Ghom besteht aus Seide. Das Material ist mit 100 Prozent Seide angegeben und bildet den Flor des Teppichs. Seide wird im Teppichhandwerk wegen ihrer feinen Faser, ihrer glatten Oberfläche und ihres charakteristischen Lichtspiels verwendet. Je nach Lichteinfall können sich bei einem Seidenteppich unterschiedliche Helligkeiten zeigen, ohne dass sich das Grundmaterial verändert. Die Oberfläche wirkt dadurch präzise und nuancenreich.
Der Teppich ist handgeknüpft und handgefertigt. Beim Knüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Anschließend werden die Knoten durch Schussfäden gehalten und die Floroberfläche wird bearbeitet. Diese Arbeitsweise unterscheidet einen geknüpften Teppich von einem flach gewebten Kelim. Die Herstellungsmethode ist für dieses Stück als geknüpft ausgewiesen.
Die Knotendichte ist als hoch angegeben. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es grundsätzlich, feine Linien, kleine Konturen und differenzierte florale Einzelheiten darzustellen. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und ist ein wichtiger technischer Hinweis auf die Ausarbeitung eines geknüpften Teppichs. Über das Material der Kette enthält die Beschreibung keine Angabe; deshalb wird hier ausschließlich der Seidenflor genannt.
Der Zustand dieses Einzelstücks ist neuwertig. Für die Pflege wird eine professionelle Reinigung empfohlen. Bei handgeknüpften Seidenteppichen ist eine fachgerechte Behandlung besonders wichtig, weil Seide empfindlich auf ungeeignete Reinigungsmittel, starke Reibung und übermäßige Feuchtigkeit reagieren kann. Eine regelmäßige, vorsichtige Entfernung von losem Staub und eine sachkundige Reinigung tragen dazu bei, die Oberfläche und die Bindung des Teppichs zu schonen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird der Teppichstadt Ghom, auch Qom genannt, zugeordnet. Ghom zählt zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt liegt im zentralen Iran und entwickelte sich zu einem wichtigen Ort für die Herstellung fein gearbeiteter Teppiche. In den Werkstätten werden unterschiedliche Materialien und Mustertraditionen gepflegt, wobei Seidenteppiche einen besonderen Platz einnehmen.
Persische Teppiche entstehen in einer Kultur, in der das Knüpfen über lange Zeit als handwerkliche und gestalterische Disziplin weitergegeben wurde. Ein Entwurf wird zunächst in ein genaues Muster übertragen. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen dieses Muster Knoten für Knoten um und orientieren sich dabei an Farben, Konturen und Wiederholungen des Plans. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit, weil schon kleine Abweichungen die Linienführung oder die Symmetrie eines Motivs verändern können.
Ghom ist besonders mit fein ausgeführten Teppichen verbunden. Die Verwendung von Seide erlaubt eine glatte, eng bearbeitete Oberfläche und unterstützt eine detaillierte Darstellung. In der regionalen Tradition werden häufig florale Kompositionen, Medaillons, Ranken und fein gegliederte Felder miteinander verbunden. Diese Elemente können streng symmetrisch aufgebaut sein oder innerhalb eines wiederholten Rahmens variieren. Die konkrete Gestaltung dieses Teppichs ist als geblümt bezeichnet.
Die persische Teppichherstellung umfasst zahlreiche regionale Schulen. Isfahan, Tabriz, Kashan, Nain und Kerman stehen jeweils für eigene gestalterische Schwerpunkte, während Ghom für seine fein geknüpften Arbeiten bekannt ist. Solche Ortsbezeichnungen beschreiben nicht lediglich eine dekorative Richtung, sondern verweisen auf gewachsene Werkstatttraditionen, regionale Entwürfe und überlieferte Fertigkeiten. Bei diesem Teppich ist Ghom die angegebene Herkunft; andere Städte werden nicht als Herkunft dieses Stücks genannt.
Die handwerkliche Tradition verbindet den praktischen Aufbau eines Teppichs mit einer sorgfältig geplanten Bildsprache. Kette, Schuss, Knoten, Flor und Abschluss müssen als zusammenhängendes Gefüge funktionieren. Der Entwurf legt fest, wie sich ein Motiv über das Feld bewegt und wie die Bordüre den inneren Bereich fasst. Auch bei einem dekorativen Einzelstück bleibt diese Verbindung aus Konstruktion und Muster ein wesentlicher Bestandteil der persischen Teppichkunst.
Design und Muster
Das Muster dieses Ghom Perserteppichs ist geblümt. Florale Muster gehören zu den dauerhaft bedeutenden Gestaltungsmöglichkeiten der persischen Teppichkunst. Blüten, Blätter, Ranken und geschwungene Stängel können einzeln erscheinen oder zu einem fortlaufenden Rapport verbunden werden. Durch ihre Wiederholung entsteht ein rhythmisches Muster, das eine Fläche gliedert, ohne auf geometrische Formen beschränkt zu sein.
In persischen Entwürfen werden florale Motive häufig in einem zentralen Feld, entlang von Ranken oder innerhalb einer Bordüre angeordnet. Eine Bordüre bildet einen äußeren Rahmen und kann das Innenfeld optisch ordnen. Ein Muster kann dabei streng gespiegelt sein oder eine scheinbar freie Bewegung der Pflanzenformen zeigen. Die Bezeichnung geblümt beschreibt bei diesem Teppich die sichtbare Motivrichtung; eine genauere Angabe zu Medaillon, Farbpalette oder einzelnen Blütenformen liegt nicht vor.
Die hohe Knotendichte ist für die Wirkung feiner Muster von Bedeutung. Je enger ein Muster umgesetzt werden kann, desto genauer lassen sich kleine Blätter, Blütenblätter und geschwungene Linien voneinander absetzen. Seide unterstützt diese präzise Wirkung durch ihre feine Faser und ihre reflektierende Oberfläche. Das Zusammenspiel von Knüpftechnik, Faser und Entwurf erklärt, warum Seidenteppiche häufig eine besonders klare Zeichnung zeigen können. Diese allgemeine Eigenschaft beschreibt die Tradition des Materials und ersetzt keine zusätzliche Aussage über einzelne Farbtöne dieses Teppichs.
Persische Muster sind über Jahrhunderte in vielen Varianten entwickelt worden. Neben floralen Kompositionen gehören auch geometrische Felder, Medaillons, stilisierte Pflanzen und freie Allover-Entwürfe zum Repertoire. Die Motive werden nicht nur als Schmuck eingesetzt, sondern strukturieren die gesamte Teppichfläche. Wiederkehrende Formen schaffen einen Zusammenhang zwischen Zentrum, Seitenfeldern und Rahmen. In Ghom werden solche klassischen Prinzipien mit der für die Region typischen Feinheit der Ausführung verbunden.
Die Wirkung eines Blumenmusters hängt stark von Maßstab, Abstand und Linienführung ab. Große Blüten setzen deutliche Akzente, während kleine Ranken eine feinere, textile Bewegung erzeugen. Bei einem handgeknüpften Entwurf entsteht jede dieser Linien aus vielen einzelnen Knoten. Deshalb lässt sich die Gestaltung zugleich als Bild und als technische Umsetzung lesen. Der vorliegende Teppich wird sachlich als geblümt beschrieben; Aussagen über bestimmte Farben oder eine konkrete Komposition wären darüber hinaus nicht belegt.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Eigenschaften dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Iran, die Zuordnung zu Ghom, der Flor aus 100 Prozent Seide, die handgeknüpfte und handgefertigte Herstellung sowie die hohe Knotendichte. Als Muster ist eine geblümte Gestaltung angegeben. Der Zustand wird als neuwertig bezeichnet. Diese Merkmale geben einen klaren Überblick über Material, Technik, Gestaltung und Erhaltungszustand, ohne Eigenschaften hinzuzufügen, die nicht beschrieben sind.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Nutzungsmöglichkeit sollte mit einer fachgerechten Verlegung verbunden werden. Für die Pflege wird professionelle Reinigung empfohlen. Gerade bei Seide ist es sinnvoll, Verschmutzungen nicht mit aggressiven Mitteln oder starkem Druck selbst zu behandeln. Die Empfehlung zur professionellen Reinigung ist Teil der Produktangaben und unterstützt einen schonenden Umgang mit dem handgeknüpften Gewebe.
Als handgefertigtes Einzelstück besitzt der Teppich die für handgeknüpfte Arbeiten typische Verbindung aus textilem Aufbau und individuell ausgeführtem Muster. Die Beschreibung nennt keine Signatur, kein Herstellungsjahr und keine zusätzliche Provenienz. Diese Angaben werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Wie wird der Ghom Perserteppich gepflegt?
Für diesen Teppich wird eine professionelle Reinigung empfohlen. Bei einem handgeknüpften Seidenteppich sollte die Pflege besonders schonend erfolgen. Lose Verschmutzungen können vorsichtig entfernt werden, ohne die Floroberfläche stark zu reiben. Aggressive Haushaltsreiniger, intensive Nässe und ungeeignete Geräte sollten vermieden werden, weil sie die feine Seide und die Knoten beanspruchen können. Bei Flecken ist eine fachkundige Behandlung die sichere Vorgehensweise. Eine direkte, dauerhaft starke Sonneneinstrahlung sollte ebenfalls vermieden werden, damit die Oberfläche möglichst gleichmäßig erhalten bleibt.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Der Teppich stammt aus dem Iran und ist Ghom zugeordnet. Ghom ist ein etabliertes Zentrum der persischen Teppichherstellung und bekannt für fein gearbeitete, handgeknüpfte Teppiche. In der regionalen Tradition werden unter anderem florale Entwürfe und Seidenarbeiten gepflegt. Die Herkunftsangabe bezieht sich auf dieses Stück; andere im Zusammenhang mit persischen Teppichen bekannte Orte wie Isfahan, Tabriz oder Kashan sind keine zusätzliche Herkunftsangabe für diesen Teppich.
Woran erkennt man die technische Ausführung?
Die technische Ausführung wird hier durch mehrere Angaben beschrieben: Der Teppich ist handgeknüpft, handgefertigt, besteht aus 100 Prozent Seide und weist eine hohe Knotendichte auf. Bei geknüpften Teppichen werden die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingesetzt. Eine hohe Knotendichte kann eine detaillierte Zeichnung mit feinen Konturen unterstützen. Zusammen mit dem geblümten Muster entsteht so die für fein gearbeitete persische Seidenteppiche typische Verbindung aus präziser Handarbeit und dekorativer Gestaltung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















