






Perserteppich Ghom 115 x 80 cm Wolle handgeknüpft
1124$
Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: fein | Material: Flor Wolle | Größe: 115 x 80 cm | Zustand: gebraucht, neuwertig
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: D5E667E2
Beschreibung
Ghom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Ghom ist handgeknüpft und besteht zu 100 Prozent aus Wolle. Die Wolle ist im Angebot als hochwertig beschrieben. Damit sind Material und Herstellungsweise klar benannt: Der Flor wurde nicht maschinell gefertigt, sondern Knoten für Knoten von Hand aufgebaut. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das textile Gefüge durch das Einbringen einzelner Knoten in das Grundgewebe. Anschließend wird der Flor verdichtet und bearbeitet, damit eine zusammenhängende Oberfläche entsteht. Die handwerkliche Ausführung unterscheidet den Teppich von maschinell hergestellten Bodenbelägen.
Wolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich angenehmen Eigenschaften verwendet. Als Naturfaser kann sie eine griffige Oberfläche bilden und zur Alltagstauglichkeit eines Teppichs beitragen. Bei diesem Stück ist ausschließlich Wolle als Material angegeben; eine Beimischung von Seide oder eine andere Faser wird nicht genannt. Auch Angaben zu Kette, Schuss, Färbemethode oder zur genauen Knotenzahl liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Die Herstellung ist als ethisch produziert ausgewiesen. Diese Angabe gehört ebenso zur Beschreibung des Teppichs wie die handgeknüpfte Ausführung und das verwendete Wollmaterial. Die genannte Knotendichte ist fein, ohne dass eine numerische Dichte angegeben wird. So lässt sich die Verarbeitung sachlich einordnen, ohne eine nicht belegte Zahl oder eine besondere technische Ausführung zu behaupten.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Ghom-Perserteppich aus dem Iran angeboten. Ghom, auch unter der Schreibweise Qom bekannt, zählt zu den wichtigen Teppichzentren des Landes. Die Stadt liegt südlich von Teheran und entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem bedeutenden Ort für die Herstellung feiner persischer Teppiche. Die dortige Teppichtradition verbindet die Gestaltung persischer Manufaktur- und Werkstattteppiche mit einer sorgfältigen, stark auf Zeichnung und Ausarbeitung ausgerichteten Knüpfpraxis.
Persische Teppiche werden nicht allein nach ihrer Farbgebung beurteilt. Für die regionale Einordnung spielen auch die Zeichensprache, die Anordnung des Feldes, die Bordüren und die handwerkliche Ausführung eine Rolle. Bei Ghom-Teppichen findet man in der Tradition sowohl zentrale Medaillons als auch allover angelegte Muster. Häufig werden pflanzliche Formen, Ranken und klar gegliederte Bordüren miteinander verbunden. Diese Merkmale beschreiben die regionale Gestaltungsgeschichte; sie sind keine zusätzliche Festlegung auf das konkrete Muster dieses Exemplars, da für dieses Stück keine einzelne Musterbezeichnung angegeben ist.
Die persische Knüpfkunst besitzt eine lange Geschichte. Teppiche wurden in unterschiedlichen Regionen des Iran als Gebrauchsgegenstände, Ausstattungsstücke und textile Bildträger gefertigt. Das Wissen über Knotung, Materialvorbereitung, Farbaufbau und Musterübertragung wurde in Werkstätten und Familien weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht deshalb in einem langsamen Arbeitsprozess, bei dem die Gestaltung aus der Folge vieler einzelner Arbeitsschritte hervorgeht. Ghom steht innerhalb dieser Tradition für eine eigenständige regionale Herkunft und nicht lediglich für eine allgemeine Stilbezeichnung.
Bei der Betrachtung der Herkunft ist die Unterscheidung zwischen Herstellungsort und Motiv wichtig. Ein persisches Muster kann in verschiedenen Ländern aufgegriffen werden, ohne dass der betreffende Teppich aus dem Iran stammt. Hier ist die Herkunft jedoch ausdrücklich mit Ghom und dem Iran verbunden. Deshalb wird das Stück als Perserteppich bezeichnet. Andere Zentren wie Isfahan, Täbriz oder Kashan besitzen ebenfalls eigene Traditionen, sind aber nicht die Herkunft dieses Teppichs und werden nicht als solche ausgewiesen.
Die Bezeichnung Ghom verweist somit auf einen iranischen Ursprung innerhalb der persischen Teppichkultur. Sie sagt zugleich etwas über den kulturellen Rahmen der Herstellung aus, ersetzt aber keine Angaben, die für das konkrete Stück nicht vorliegen. Weder das genaue Herstellungsjahr noch der Name einer Werkstatt, eine Knüpferin oder ein Knüpfer und auch keine Signatur sind genannt. Die belegten Herkunftsangaben bleiben daher auf Ghom und den Iran beschränkt.
Design und Muster
Für diesen Teppich ist keine konkrete Musterbezeichnung angegeben. Es wird weder ein bestimmtes Medaillon noch ein benanntes Blumen-, Ranken- oder Geometriemotiv festgehalten. Deshalb wird hier kein individuelles Muster als Tatsache beschrieben. Sicher ist lediglich, dass der Teppich der Ghom-Tradition zugeordnet wird. Die Einordnung nach Ghom eröffnet einen gestalterischen Hintergrund, ohne die nicht dokumentierten Einzelheiten des vorliegenden Stücks zu ergänzen.
In der regionalen Ghom-Tradition begegnen verschiedene Formen der Musterkomposition. Ein zentral angelegtes Feld kann von einem Medaillon bestimmt werden, während andere Entwürfe das Muster über die gesamte Fläche führen. Florale Ranken, Blätter, Blüten und fein gesetzte Arabesken werden in persischen Werkstattteppichen häufig so angeordnet, dass ein rhythmischer Zusammenhang entsteht. Bordüren fassen das Mittelfeld ein und schaffen einen Übergang zwischen dem zentralen Entwurf und dem äußeren Abschluss. Diese Gestaltungsmittel gehören zum allgemeinen Formenschatz der Region, nicht zu einer bestätigten Musterbeschreibung dieses Teppichs.
Ghom-Teppiche werden außerdem mit einer ausgearbeiteten Zeichnung und einer differenzierten Ornamentik verbunden. Kleine Details können durch eine feine Knotung präzise wiedergegeben werden. Ein Entwurf kann dabei streng symmetrisch wirken oder bewusst unterschiedliche pflanzliche Formen miteinander kombinieren. Die Wirkung hängt immer vom konkreten Karton, von der Farbwahl und von der Ausführung der jeweiligen Werkstatt ab. Da für dieses Exemplar keine Farben und kein Muster genannt sind, bleiben diese Aspekte offen.
Auch die Materialwahl beeinflusst den Umgang mit einem Muster. Wolle kann Linien und Flächen mit einer eher textilen, körperhaften Oberfläche wiedergeben. In der persischen Teppichkunst werden Muster nicht nur als Dekoration verstanden, sondern als überlieferte visuelle Sprache. Ranken können eine fortlaufende Bewegung erzeugen, eine Bordüre kann den Blick ordnen, und ein Medaillon kann dem Feld eine klare Mitte geben. Solche Funktionen erklären die regionale Designtradition, ohne eine konkrete Ornamentik für diesen Teppich zu behaupten.
Die fehlende Musterangabe ist deshalb eine sachliche Grenze der Beschreibung. Der Teppich lässt sich sicher als handgeknüpfter Ghom-Perserteppich aus Wolle einordnen, doch eine präzise Analyse von Feld, Bordüre, Ornamenten oder Farben wäre ohne weitere Informationen nicht belastbar. Für eine Kaufentscheidung können diese Merkmale am Original betrachtet werden. Die Herkunftsbezeichnung und die handwerkliche Machart bleiben davon unabhängig die dokumentierten Eckpunkte.
Besonderheiten
Als besondere Angaben zu diesem Stück werden die handgeknüpfte Herstellung, die Verwendung von 100 Prozent Wolle, die feine Knotendichte und die ethische Produktion genannt. Der Teppich ist gebraucht und zugleich als neuwertig, in Top-Zustand und von Top-Qualität beschrieben. Diese Zustandsangaben werden gemeinsam geführt: Sie weisen darauf hin, dass es sich nicht um einen neuen Fabrikartikel handelt, der gebrauchte Teppich jedoch einen sehr guten und neuwertigen Erhaltungscharakter besitzt.
Die Beschreibung nennt außerdem regelmäßige Reinigung und Pflege als Grundlage für den hervorragenden Zustand. Dadurch sollen Farbwirkung und Struktur bewahrt worden sein. Konkrete Angaben zu Restaurierungen, Flecken, Ausbesserungen, Kanten, Fransen oder zum genauen Alter enthält die Vorlage nicht. Solche Einzelheiten werden daher nicht ergänzt. Die ethische Produktion ist als weitere Eigenschaft ausgewiesen, ohne dass ein bestimmtes Zertifikat oder ein einzelnes Produktionsprogramm genannt wird.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege wird ein Staubsauger ohne rotierende Bürsten empfohlen. So lässt sich loser Schmutz entfernen, ohne die Wolloberfläche durch eine Bürstenwalze unnötig zu beanspruchen. Zusätzlich wird eine professionelle Reinigung einmal im Jahr empfohlen. Dabei sollte ein Fachbetrieb die für einen handgeknüpften Wollteppich geeignete Vorgehensweise wählen. Die genannte Pflegeempfehlung unterstützt den im Angebot beschriebenen sehr guten, neuwertigen Zustand und hilft, Farbwirkung und Struktur zu erhalten.
Warum sind Perserteppiche aufwendig?
Ein Perserteppich wird in Handarbeit geknüpft. Die Herstellung beruht auf vielen einzelnen Knoten und erfordert dadurch zahlreiche Arbeitsstunden. Hinzu kommen die Auswahl und Verarbeitung hochwertiger Materialien sowie das Wissen um traditionelle Muster und regionale Techniken. Bei diesem Teppich sind eine handgeknüpfte Ausführung, hochwertige Wolle und eine feine Knotendichte angegeben. Der kulturelle Hintergrund der iranischen Teppichkunst ist ein weiterer Bestandteil der Einordnung. Zusammengenommen erklären diese Faktoren, weshalb handgeknüpfte Perserteppiche einen höheren Aufwand und häufig auch einen höheren Preis als maschinell gefertigte Teppiche haben.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja, ein Perserteppich kann grundsätzlich in einem Raum mit Fußbodenheizung verwendet werden. Die Temperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden. Eine zu starke Wärme kann die Wolle belasten und sich nachteilig auf ihre Eigenschaften auswirken. Für die konkrete Nutzung sind außerdem die Hinweise des Herstellers der Fußbodenheizung und eine angemessene Raumtemperatur zu beachten. Der Teppich sollte flach und ohne dauerhaft eingeschlossene Feuchtigkeit liegen, damit seine textile Struktur geschont wird.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














