Perserteppich Ghashghai 32 x 34 cm Wolle handgeknüpft

189$

Handgeknüpftes Ghashghai Perserkissen | Material: Flor 100% Schurwolle, Rückseite 100% Baumwolle | Größe: 32 x 34 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu mit Etikett

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 1A496919 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 1A496919

Beschreibung

Ghashghai Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieses Ghashghai Kissen ist handgeknüpft und besteht auf der Vorderseite aus 100% Schurwolle. Die Rückseite besteht aus 100% Baumwolle und ist aus altem Jajim gefertigt. Jajim bezeichnet eine flach gewebte textile Tradition, die im Zusammenhang mit Kelim-Arbeiten steht. Bei diesem Stück wird die alte Jajim-Rückseite ausdrücklich als Kelim bezeichnet. Dadurch treffen auf Vorder- und Rückseite zwei unterschiedliche textile Arbeitsweisen aufeinander: Der Flor der Vorderseite entsteht durch das Knüpfen, während die Rückseite aus einem älteren flach gewebten Textil besteht.

Die Verarbeitung wird als aufwendig produziert und handgekettelt beschrieben. Das Handketten bildet den Abschluss an den Kanten und gehört bei einem solchen Kissen zur sichtbaren handwerklichen Ausführung. Die Vorderseite besitzt einen Flor aus Schurwolle mit einer Florhöhe von 12 mm. Die im Kissen verwendeten Materialien sind damit klar getrennt: Schurwolle für den Flor und Baumwolle für die Rückseite. Die Gestaltung ist handwerklich ausgeführt und nicht als industriell bedrucktes Muster angelegt.

Das Kissen wird als neu und perfekt sowie als neu mit Etikett geführt. Zusätzlich wird eine hohe Farbbeständigkeit genannt. Es ist für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben beziehen sich auf die konkrete Ausführung des Kissens und ergänzen die Beschreibung von Material und Verarbeitung. Die Kombination aus handgeknüpfter Vorderseite, gekettelten Kanten und Jajim-Rückseite macht die Konstruktion nachvollziehbar, ohne die beiden Seiten zu vermischen.

Herkunft und Tradition

Ghashghai, auch Qashqai geschrieben, bezeichnet ein nomadisches Volk im Iran. Die Ghashghai leben traditionell in einem weitläufigen Nomadengebiet Persiens und sind für ihre Teppichkunst bekannt. Das Kissen wird als aus Persien stammend und dem Nomadengebiet zugehörig beschrieben. Seine Bezeichnung verweist damit auf eine textile Tradition, die eng mit nomadischer Lebensweise, beweglichen Haushalten und der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse verbunden ist.

Nomadische Teppiche entstehen in einem kulturellen Umfeld, in dem Textilien zugleich praktische Gebrauchsgegenstände und Träger von Gestaltung sind. Ein Teppich, eine Tasche, ein Kissen oder ein flach gewebtes Tuch kann im Alltag verwendet werden und dennoch eine ausgeprägte Ornamentik besitzen. Die Kenntnis des Knüpfens, Webens und Einfassens wird innerhalb von Gemeinschaften weitergegeben. Dabei sind Arbeitsschritte nicht nur technische Abläufe, sondern Teil einer über lange Zeit gewachsenen regionalen Textilkultur.

Ghashghai-Teppiche und Kissen werden mit lebendigen Farben, geometrischen Mustern und traditionellen Symbolen verbunden. Solche Zeichen können auf Natur, Alltag, Tiere, Pflanzen oder Vorstellungen aus dem kulturellen Umfeld verweisen. Ihre Bedeutung ist nicht bei jedem Stück vollständig festgelegt und lässt sich nicht auf ein einzelnes allgemeines Zeichenbuch reduzieren. Entscheidend ist die Verbindung aus überlieferten Formen, persönlicher Gestaltung und der handwerklichen Entscheidung, wie Farben und Motive auf der Fläche angeordnet werden.

Die nomadische Teppichkunst des Iran hat sich über Jahrhunderte weiterentwickelt. Dabei konnten sich Formen verändern, während grundlegende Kenntnisse des Knüpfens und der textilen Verarbeitung erhalten blieben. Die handgeknüpfte Vorderseite dieses Kissens steht in dieser Tradition. Die Rückseite aus altem Jajim ergänzt sie um eine zweite textile Ebene, die an die flach gewebte Kelim-Technik erinnert. So verbindet das Stück eine geknüpfte Oberfläche mit einem bereits gewebten Textil auf der Rückseite.

Persische Nomadentextilien unterscheiden sich in ihrer Wirkung von streng formalisierten Hof- oder Stadtteppichen. Ihre Muster können klar gegliedert, geometrisch und farbintensiv sein. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung handwerklich und individuell. Nicht jedes Motiv muss vollkommen gleichmäßig wiederholt werden; kleine Abweichungen können aus dem Arbeitsprozess entstehen. Bei einem handgefertigten Einzelstück gehört diese Beziehung zwischen überlieferter Form und individueller Ausführung zum Verständnis der Ghashghai-Tradition.

Design und Muster

Das Muster dieses Kissens wird als orientalisch bezeichnet. Die Gestaltung steht damit im Zusammenhang mit der dekorativen Bildsprache orientalischer Textilien, ohne dass ein einzelnes historisches Muster als Bezeichnung für dieses Stück angegeben wird. Der Name Ghashghai verweist auf den kulturellen Rahmen, während die Musterangabe die sichtbare Wirkung allgemein als orientalisch einordnet.

Geometrische Formen gehören zu den bekannten Gestaltungsmitteln der Ghashghai-Teppichkunst. Rauten, Medaillons, Linien, Hakenformen und gestufte Konturen können Flächen gliedern. Ebenso kommen florale Motive und vereinfachte Darstellungen aus der Natur vor. Bei nomadischen Textilien werden solche Formen häufig nicht naturgetreu abgebildet, sondern in eine klare ornamentale Sprache übertragen. Ein Motiv kann dadurch zugleich erkennbar und stark stilisiert wirken.

Farben übernehmen in dieser Tradition mehr als eine rein dekorative Aufgabe. Sie trennen Flächen, betonen Konturen und geben einem geometrischen Aufbau Rhythmus. Lebendige Farbwirkungen werden häufig mit Ghashghai-Textilien verbunden. Bei diesem Kissen wird außerdem eine hohe Farbbeständigkeit genannt. Die Farbaussage beschreibt daher nicht nur die traditionelle Gestaltung, sondern auch eine konkrete Eigenschaft des angebotenen Stücks.

Traditionelle Symbole können Geschichten, Erinnerungen und Vorstellungen aus dem Leben der Nomaden aufnehmen. Ein Kissen muss dabei nicht wie ein Bild gelesen werden. Seine Muster können Hinweise auf Tiere, Pflanzen, Wege, Schutzvorstellungen oder die natürliche Umgebung enthalten, ohne dass jede Bedeutung eindeutig festgelegt ist. In der Ghashghai-Kunst entsteht die Wirkung aus dem Zusammenspiel von Zeichen, Wiederholung, Farbe und der handwerklichen Ausführung.

Das Zusammenspiel von Tradition und moderner Wohnnutzung ist bei einem Kissen besonders deutlich. Die ornamentale Vorderseite kann als textile Fläche im Innenraum erscheinen, während die Form zugleich eine praktische Funktion besitzt. Die Rückseite aus altem Jajim bringt eine flach gewebte Kelim-Struktur in das Design ein. Dadurch erhält das Stück nicht nur eine Vorderansicht, sondern auch eine zweite, eigenständige textile Seite.

Jedes Kissen wird als Unikat beschrieben. Das bedeutet, dass die konkrete Zusammenstellung der Farben, Symbole und handgearbeiteten Details nicht als vollkommen identische Serienausführung verstanden wird. Die überlieferten Gestaltungsmittel bilden den kulturellen Rahmen; ihre konkrete Anordnung macht das einzelne Stück unterscheidbar. Das orientalische Muster bleibt damit mit der Ghashghai-Tradition verbunden und erhält zugleich die Eigenschaften eines handgefertigten Einzelstücks.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Kissens ist die Verbindung einer handgeknüpften Vorderseite mit einer Rückseite aus altem Jajim, das als Kelim bezeichnet wird. Hinzu kommen die handgekettelten Kanten und die aufwendige Produktion. Diese Merkmale machen die textile Konstruktion auf beiden Seiten sichtbar: Vorne liegt ein Wollflor, hinten ein älteres flach gewebtes Textil.

Das Kissen wird als neu und perfekt sowie als neu mit Etikett angeboten. Die hohe Farbbeständigkeit ist ausdrücklich genannt. Außerdem ist es für Fußbodenheizung geeignet. Es ist für Innenräume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Arbeitszimmer vorgesehen. Geschützte Außenbereiche werden als möglich beschrieben, sofern direkte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit vermieden werden.

FAQ

Wie kann ich das Ghashghai Kissen richtig reinigen?

Für die Reinigung wird eine milde Seifenlösung und ein weiches Tuch empfohlen. Arbeiten Sie vorsichtig und behandeln Sie die handgeknüpfte Vorderseite ebenso behutsam wie die Jajim-Rückseite. Aggressive Chemikalien sollten vermieden werden. Auch starke Sonneneinstrahlung kann die Farben beeinträchtigen und sollte deshalb bei der Reinigung und beim Trocknen ausgeschlossen werden. Das Kissen sollte nicht unnötig Feuchtigkeit ausgesetzt werden.

Was macht Ghashghai Kissen besonders?

Ihre Besonderheit liegt in der Verbindung aus traditioneller Knotentechnik, Naturmaterialien und kulturellem Bezug zur Ghashghai-Teppichkunst. Dieses Kissen besitzt eine Vorderseite aus 100% Schurwolle, eine Rückseite aus 100% Baumwolle mit altem Jajim und handgekettelte Kanten. Es wird als handgefertigtes Unikat beschrieben. Orientalische Muster, traditionelle Symbole und die nomadische Herkunft verbinden die dekorative Gestaltung mit persischer Textiltradition.

Können Ghashghai Kissen auch im Freien verwendet werden?

Ghashghai Kissen sind für den Innenbereich konzipiert. Eine Verwendung in geschützten Außenbereichen ist möglich, wenn das Kissen vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit geschützt wird. Diese Vorsicht unterstützt den Erhalt von Farben, Material und handwerklicher Ausführung. Bei offenem Wetter, Nässe oder dauerhafter Sonne sollte das Kissen nicht draußen bleiben.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen