



Perserteppich Fars 64 x 67 cm Wolle handgeknüpft
568$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 64 x 67 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Hochwertige Verarbeitung
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 57C07B56
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus der Provinz Fars ist handgeknüpft und besteht aus natürlicher Wolle. Die handwerkliche Fertigung unterscheidet ihn grundsätzlich von einem maschinell hergestellten Teppich: Jeder Knoten wird einzeln in die vorbereitete Konstruktion eingebracht. Dadurch entsteht ein textiles Stück, dessen Oberfläche und Muster durch viele einzelne Arbeitsschritte aufgebaut werden. Die Fertigung von Hand verlangt Aufmerksamkeit bei der Ausführung und verbindet Material, Technik und Gestaltung unmittelbar miteinander.
Natürliche Wolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer vielseitigen Eigenschaften verwendet. Sie lässt sich zu einem belastbaren Garn verarbeiten und besitzt eine griffige, textile Oberfläche. Zugleich nimmt sie Farbstoffe gut auf, sodass Muster und Farbfelder klar zur Geltung kommen können. Bei einem handgeknüpften Teppich bildet die Wolle den Flor, also den sichtbaren und fühlbaren Teil der Oberfläche. Die Wolloberfläche verleiht dem Teppich seine typische textile Haptik.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung innerhalb der geometrischen Ornamente. Die Knotenzahl beschreibt dabei die Anzahl der einzelnen Knoten in einer bestimmten Fläche; sie ist ein technisches Merkmal der Herstellung und kein Hinweis auf eine maschinelle Fertigung. Zusammen mit der natürlichen Wolle und der handgeknüpften Technik bildet sie die wesentliche Grundlage dieses Teppichs.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Südpersien, aus der Provinz Fars, und wird den Ghashghai zugeschrieben. Die Ghashghai sind ein nomadisches Volk aus Fars. Ihre Teppichtradition ist eng mit einer mobilen Lebensweise und mit handwerklichen Fertigkeiten verbunden, die innerhalb der Gemeinschaft weitergegeben wurden. Das Knüpfen ist dadurch nicht nur eine technische Tätigkeit, sondern Teil einer gewachsenen kulturellen Praxis.
Fars gehört zu den traditionsreichen Teppichregionen Persiens. Die Provinz liegt im Süden des Landes und ist mit unterschiedlichen Formen textiler Handarbeit verbunden. In einer nomadisch geprägten Umgebung mussten Gebrauchsgegenstände zweckmäßig, transportierbar und dauerhaft sein. Diese Bedingungen beeinflussten auch die Entwicklung der Teppiche. Handgeknüpfte Arbeiten konnten im Alltag verwendet werden und zugleich durch ihre Muster eine erkennbare regionale und gemeinschaftliche Identität ausdrücken.
Bei den Ghashghai wurde das Wissen über Wolle, Färbung, Knüpftechnik und Muster von einer Generation an die nächste vermittelt. Eine solche Weitergabe erfolgt nicht nur über schriftliche Anleitungen, sondern vor allem durch praktische Erfahrung. Kenntnisse über die Vorbereitung des Garns, den Aufbau eines Teppichs und die Anordnung der Ornamente werden im Arbeitsprozess erlernt. So steht jeder Teppich aus diesem Umfeld in einer Tradition, die handwerkliche Übung und kulturelle Überlieferung miteinander verbindet.
Die südpersische Herkunft erklärt auch die eigenständige Stellung der Ghashghai-Teppiche innerhalb der persischen Teppichkunst. Sie stehen für eine nomadische Form der Gestaltung, bei der geometrische Ordnung und ausdrucksstarke Farbwirkung eine wichtige Rolle spielen. Dabei ist die Herkunft aus Fars von anderen persischen Zentren zu unterscheiden. Shiraz liegt ebenfalls im weiteren kulturellen Umfeld Süd-Persiens, während Isfahan für eine andere, stärker höfisch und werkstattbezogen geprägte Gestaltungstradition bekannt ist. Ähnliche Einflüsse können in der persischen Teppichkunst vorkommen, machen einen Teppich aus Fars jedoch nicht zu einem Shiraz- oder Isfahan-Teppich.
Die Tradition der Ghashghai zeigt, wie eng Material und Lebensweise miteinander verbunden sein können. Wolle war als natürliches Material verfügbar und für die Herstellung robuster Textilien geeignet. Die handgeknüpfte Technik erlaubte es, Teppiche in einem überschaubaren handwerklichen Prozess herzustellen. Gleichzeitig bot die Musterwelt Raum für überlieferte Formen und persönliche Ausgestaltung. Herkunft bezeichnet hier daher nicht nur einen geografischen Ort, sondern auch den kulturellen Rahmen, in dem diese textile Arbeit entstanden ist.
In der Geschichte persischer Teppiche haben regionale Bezeichnungen eine wichtige Orientierungsfunktion. Sie verweisen auf Herstellungsgebiete, Bevölkerungsgruppen oder gewachsene Stilrichtungen. Fars und die Ghashghai-Tradition stehen für einen bestimmten Zusammenhang aus südpersischer Herkunft, nomadischer Kultur und geometrischer Formensprache. Diese Einordnung ergänzt die Angaben zu Material und Technik, ohne einzelne zusätzliche Eigenschaften dieses Teppichs vorauszusetzen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als geometrische Ornamente beschrieben. Geometrische Gestaltung arbeitet mit Linien, Winkeln, Rauten, Rahmen, Wiederholungen und klar abgegrenzten Feldern. Solche Formen können zu einem rhythmischen Gesamtbild verbunden werden, in dem einzelne Ornamente miteinander korrespondieren. Die Ordnung entsteht durch die Anordnung der Motive und nicht durch eine naturalistische Darstellung einzelner Gegenstände.
In der Ghashghai-Tradition sind geometrische Muster ein wesentlicher Bestandteil der überlieferten Gestaltung. Sie lassen sich gut in eine handwerkliche Arbeitsweise übertragen, weil einzelne Formen wiederholt, gespiegelt oder in wechselnder Folge angeordnet werden können. Ein Ornament kann dabei als eigenständiges Zeichen erscheinen oder mit anderen Formen zu einem größeren Musterfeld verbunden werden. Die handgeknüpfte Ausführung verleiht diesen Strukturen eine textile, von Hand aufgebaute Qualität.
Die Quelle beschreibt außerdem kräftige Farben sowie Rot- und Brauntöne als charakteristisch für die Gestaltung der Ghashghai-Teppiche. Diese Farbwelt wird mit Einflüssen aus der Natur in Verbindung gebracht. Rottöne können in einem Muster als tragende Grund- oder Akzentfarbe wirken, während Brauntöne einen erdverbundenen Kontrast bilden. Die Kombination kräftiger Farbtöne mit geometrischen Formen erzeugt eine klare visuelle Gliederung, ohne dass dafür florale oder figürliche Darstellungen erforderlich sind.
Bei nomadischen Teppichen wird das Muster häufig nicht als streng einheitliches Schema verstanden, sondern als überlieferte Formensprache mit Spielraum für die knüpfende Person. Wiederkehrende Motive können in Größe, Abstand und Zusammensetzung variieren. Das Grundprinzip bleibt dennoch lesbar: Linien und Formen schaffen einen Zusammenhang, der die Fläche strukturiert. Diese Verbindung von Regel und Variation gehört allgemein zu den Besonderheiten handwerklich entwickelter Mustertraditionen.
Die hohe angegebene Knotendichte unterstützt eine feinere Ausarbeitung von Ornamenten. Wo viele einzelne Knoten auf einer Fläche zusammenwirken, können Konturen differenzierter angelegt werden. Das bedeutet nicht, dass ein handgeknüpfter Teppich wie ein Druckbild wirkt. Vielmehr entsteht das Muster aus der fortlaufenden Verbindung kleiner textiler Einheiten. Die Geometrie wird dadurch nicht nur gesehen, sondern ist zugleich in der Konstruktion des Teppichs verankert.
Geometrische Ghashghai-Muster werden oft im Vergleich zu anderen persischen Gestaltungstraditionen betrachtet. Shiraz ist für farbenfrohere und weniger geometrisch geprägte Muster bekannt, während Isfahan häufig mit filigranen Designs und hochwertigen Materialien verbunden wird. Solche Vergleiche zeigen die Vielfalt persischer Teppichkunst. Sie ändern jedoch nichts an der Einordnung dieses Stücks als handgeknüpfter Perserteppich aus Fars mit geometrischen Ornamenten.
Das Design kann sich in unterschiedlichen Wohnumgebungen mit verschiedenen Einrichtungsstilen verbinden, weil geometrische Formen eine klare Struktur besitzen. Kräftige Rot- und Brauntöne setzen dabei einen deutlichen farblichen Schwerpunkt. Die Musterbeschreibung bleibt zugleich sachlich: Im Mittelpunkt stehen geometrische Ornamente und die für Ghashghai-Teppiche beschriebene kräftige Farbwirkung. Weitere einzelne Motive oder eine bestimmte Bordüre sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus der Provinz Fars, die Zuordnung zur Ghashghai-Tradition, die handgeknüpfte Herstellung und die Verwendung natürlicher Wolle. Hinzu kommen die angegebene hohe Knotendichte und das Muster aus geometrischen Ornamenten. Die Quelle beschreibt den Zustand als hochwertige Verarbeitung. Diese Merkmale geben eine klare Einordnung von Herkunft, Material, Technik und Gestaltung.
Die Verbindung von nomadischer Tradition und handwerklicher Ausführung ist für die Einordnung wichtig. Der Teppich steht damit für eine südpersische Textilkultur, in der überlieferte Muster und praktische Fertigung zusammengehören. Seine kräftige, von Rot- und Brauntönen geprägte Farbwirkung sowie die geometrische Formensprache ergänzen diese Einordnung. Aussagen über weitere Details, etwa eine bestimmte Signatur, ein genaues Alter oder eine besondere Bordüre, sind nicht Bestandteil der Beschreibung.
FAQ
Was zeichnet einen Ghashghai-Perserteppich aus?
Ein Ghashghai-Perserteppich wird der nomadischen Teppichtradition der Ghashghai aus der Provinz Fars in Südpersien zugeordnet. Kennzeichnend sind die handgeknüpfte Herstellung, die Verwendung natürlicher Wolle, geometrische Ornamente sowie eine kräftige Farbwirkung mit Rot- und Brauntönen. Bei diesem Teppich wird außerdem eine Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Kombination aus Material, Technik, Herkunft und Muster macht seine Einordnung aus.
Wie pflege ich einen Ghashghai-Perserteppich richtig?
Für die Pflege wird regelmäßiges Absaugen empfohlen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf sollte eine professionelle Reinigung gewählt werden, damit die handgeknüpfte Wolloberfläche fachgerecht behandelt wird. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um einem Verblassen der Farben entgegenzuwirken. Eine zurückhaltende, regelmäßige Pflege unterstützt den Erhalt der Oberfläche und der kräftigen Farbwirkung, ohne zusätzliche Eigenschaften über den Teppich vorauszusetzen.
Für welche Räume eignet sich ein Ghashghai-Perserteppich?
Ein Ghashghai-Perserteppich eignet sich laut Beschreibung für Wohn- und Schlafzimmer ebenso wie für Flure und Essbereiche. Seine geometrischen Ornamente und die warm wirkenden Rot- und Brauntöne lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Die Eignung für verschiedene Räume beruht dabei auf seiner klaren Musterstruktur und der beschriebenen Farbwirkung. Welcher Platz im Raum passend ist, hängt von der vorhandenen Einrichtung und der gewünschten optischen Gliederung ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












