Perserteppich Fars 63 x 60 cm Wolle handgeknüpft

492$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 63 x 60 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Hochwertige Qualität

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: C6A05117 Kategorien: , ,

Inventarnummer: C6A05117

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Ghashghai Perserteppich ist handgeknüpft und aus natürlicher Wolle gefertigt. Die Wollqualität verbindet eine weiche Haptik mit einer robusten Beschaffenheit. Dadurch eignet sich das Material für einen Teppich, der im Wohnbereich nicht nur als dekoratives Element, sondern auch als praktischer Bestandteil der Einrichtung verwendet werden kann. Die natürliche Wolle ist strapazierfähig und trägt dazu bei, dass der Teppich bei angemessener Pflege seine Struktur und seinen Charakter bewahrt.

Die Knüpfarbeit bildet die Grundlage für das geometrische Muster des Teppichs. Eine Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter ermöglicht eine klare Ausarbeitung von Formen und Ornamenten. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht jedes Muster durch das schrittweise Einsetzen einzelner Knoten. So wird die Gestaltung nicht gedruckt oder maschinell aufgebracht, sondern in einer eigenständigen textilen Technik aufgebaut.

Ghashghai Teppiche werden häufig ohne vollständig ausgearbeiteten Plan und unter freiem Himmel geknüpft. Diese Arbeitsweise gehört zur nomadischen Tradition und erklärt den individuellen Charakter, der jedem einzelnen Stück zugeschrieben wird. Der handwerkliche Prozess verbindet praktische Erfahrung mit überlieferten Gestaltungsvorstellungen. Das Ergebnis ist ein Teppich, dessen Material, Knüpfung und Ornamentik als zusammenhängende Arbeit betrachtet werden können.

Herkunft und Tradition

Der Ghashghai Perserteppich stammt aus Südpersien, aus der Provinz Fars. Die Ghashghai sind ein nomadisches Volk im Süden Irans. Ihre Teppiche stehen deshalb in einer Tradition, in der textile Arbeiten eng mit dem Alltag, der Bewegung durch unterschiedliche Landschaften und der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse verbunden sind. Ein Teppich aus dieser Region ist nicht lediglich ein Wohnaccessoire, sondern Teil einer über Jahrhunderte gewachsenen persischen Knüpfkultur.

Die Provinz Fars gehört zu den wichtigen Teppichregionen Irans. In Südpersien haben sich verschiedene Formen der Teppichherstellung entwickelt, die von regionalen Materialien, nomadischen Lebensweisen und überlieferten Mustervorstellungen geprägt sind. Bei Ghashghai Arbeiten zeigt sich diese Verbindung besonders deutlich: Die Herstellung bleibt handwerklich, die Muster sind eigenständig gegliedert, und die verwendete Wolle entspricht den Anforderungen an einen belastbaren Gebrauchsgegenstand.

Die nomadische Herkunft beeinflusst auch die Art, wie ein solcher Teppich verstanden wird. Knüpfen war traditionell eine Tätigkeit, die sich in den Lebensrhythmus der Gemeinschaft einfügte. Erfahrung wurde weitergegeben, ohne dass jede Arbeit einem starren industriellen Schema folgen musste. Dadurch können Ghashghai Teppiche innerhalb ihrer gemeinsamen regionalen Merkmale unterschiedliche Ausprägungen zeigen. Ihre Herkunft ist dennoch klar mit Südpersien und Fars verbunden.

In der weiteren Teppichlandschaft Südpersiens finden sich auch Teppiche aus Shiraz sowie nomadische Luri-Teppiche. Shiraz Arbeiten verwenden ebenfalls häufig geometrische Gestaltungen, werden jedoch als weniger hochwertig und weniger strapazierfähig als Ghashghai Modelle beschrieben. Luri-Teppiche ergänzen die regionale Tradition mit bunten und asymmetrischen Mustern. Diese Vielfalt macht deutlich, dass die Teppiche Südpersiens keiner einzigen Form folgen, sondern mehrere regionale und kulturelle Linien umfassen.

Auch Nain und Isfahan sind bekannte Namen der persischen Teppichwelt. Ihre Arbeiten werden mit feiner Verarbeitung, hoher Knotendichte und traditionellen Mustern verbunden. Sie gehören jedoch zu anderen regionalen Traditionen als der Ghashghai Teppich aus Fars. Die Nennung dieser Orte beschreibt die Vielfalt persischer Teppichkunst und verändert nicht die Herkunft dieses Stücks: Dieser Teppich ist ein Ghashghai aus Südpersien, Provinz Fars.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Gestaltung ist ein charakteristisches Merkmal vieler Ghashghai Teppiche. Linien, Winkel, Rauten, Felder und wiederkehrende Ornamentformen können dabei zu einer klar gegliederten Gesamtfläche verbunden werden. Die Wirkung entsteht nicht durch eine naturalistische Darstellung, sondern durch die Ordnung von Formen und die rhythmische Wiederholung einzelner Elemente.

Die Mustertradition der Ghashghai verbindet regionale Überlieferung mit einer eigenständigen, oft frei wirkenden Anordnung. Bei nomadisch geprägten Knüpfarbeiten müssen die Ornamente nicht zwingend einer vollständig symmetrischen Vorlage folgen. Vielmehr kann die Komposition aus einzelnen Feldern und Zeichen aufgebaut sein, die sich zu einem zusammenhängenden Muster verbinden. Die geometrische Sprache bleibt dabei gut lesbar und verleiht dem Teppich seine prägnante Gestaltung.

Ghashghai Teppiche werden mit kräftigen Farben in Verbindung gebracht. Typische Farbtöne sind warme Rottöne, tiefes Braun sowie lebendige Blau- und Grüntöne. Diese Farben können in unterschiedlichen Verhältnissen miteinander kombiniert werden und stehen in der regionalen Teppichkunst häufig in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Die Farbwirkung unterstützt die geometrische Struktur, indem sie einzelne Felder, Konturen oder Ornamente voneinander abgrenzt.

Die Farben werden in der überlieferten Gestaltung nicht losgelöst vom Muster betrachtet. Ein geometrisches Ornament erhält seine Wirkung durch die Beziehung zwischen Fläche, Linie und Farbkontrast. Warme Töne können größere Bereiche zusammenfassen, während dunklere oder lebendigere Farben einzelne Formen hervorheben. So entsteht eine Gestaltung, die zugleich klar gegliedert und reich an Details sein kann.

Die hohe Knotendichte unterstützt bei Ghashghai Teppichen eine detailreiche Ausarbeitung. Sie erlaubt es, kleinere ornamentale Einheiten und feinere Übergänge innerhalb der geometrischen Komposition darzustellen. Dabei bleibt die handgeknüpfte Herkunft sichtbar: Das Muster ist das Ergebnis vieler einzelner Arbeitsschritte und nicht die Wiederholung eines industriellen Druckbildes. Der individuelle Charakter gehört zur Gestaltungstradition dieser Teppiche.

Ein Ghashghai Teppich kann sich dadurch sowohl in eine traditionelle als auch in eine modern eingerichtete Umgebung einfügen. Geometrische Ornamente wirken strukturiert und deutlich, ohne an eine bestimmte Einrichtungsform gebunden zu sein. Die Verbindung aus natürlicher Wolle, kräftiger Farbtradition und klaren Formen erklärt, weshalb solche Teppiche in verschiedenen Wohnbereichen eingesetzt werden können.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine handgeknüpfte Herstellung, die natürliche Wolle, die geometrischen Ornamente und die Herkunft aus Südpersien in der Provinz Fars. Die angegebene Knotendichte liegt im Bereich von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Außerdem wird der Teppich als hochwertige Qualität beschrieben. Diese Angaben verbinden Material, Verarbeitung, Muster und regionale Einordnung zu einem klaren Gesamtbild.

Die robuste Wollqualität macht die Pflege im Alltag vergleichsweise unkompliziert. Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen werden als ausreichende Grundpflege genannt. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Eine professionelle Teppichreinigung kann zusätzlich genutzt werden, um Farben und Struktur zu erhalten. Die Pflegehinweise beziehen sich auf die Eigenschaften der natürlichen Wolle und die handgeknüpfte Ausführung.

Der Teppich kann in Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur eingesetzt werden. Dort ergänzt er sowohl moderne als auch traditionelle Einrichtungsstile und bringt durch seine geometrische Gestaltung eine klar erkennbare textile Struktur in den Raum. Seine Funktion bleibt dabei nicht auf die Dekoration beschränkt: Die Wolle wird als weich und strapazierfähig beschrieben, während die Herstellung auf eine langlebige Nutzung ausgerichtet ist.

Wie bei Ghashghai Teppichen üblich, steht auch der individuelle Charakter der handwerklichen Arbeit im Vordergrund. Das Knüpfen unter freiem Himmel und ohne vorherige Planung wird als Teil der Herstellungstradition genannt. Daraus ergibt sich die Vorstellung eines Einzelstücks mit eigener Ausprägung und eigener Geschichte. Die Besonderheit liegt somit in der Verbindung von nomadischer Tradition, handwerklicher Knüpftechnik und geometrischer Gestaltung.

FAQ

Was zeichnet einen Ghashghai Perserteppich aus?

Ein Ghashghai Perserteppich steht für eine Knüpftradition aus Südpersien, insbesondere aus der Provinz Fars. Kennzeichnend sind geometrische Ornamente, kräftige Farbtöne und die Verwendung natürlicher Wolle. Die handgeknüpfte Herstellung macht jeden Teppich zu einem eigenständigen Stück. Eine Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt die detailreiche Ausarbeitung. Gleichzeitig wird die Wolle wegen ihrer Weichheit und Strapazierfähigkeit geschätzt. Die Verbindung aus nomadischer Herkunft, handwerklicher Fertigung und klarer Ornamentik bildet den typischen Charakter.

Wie wird ein Ghashghai Perserteppich gepflegt?

Für die regelmäßige Pflege genügt es, den Teppich zu staubsaugen und ihn gelegentlich auszuklopfen. Entsteht ein Fleck, sollte die Stelle unmittelbar mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben sollte dabei vermieden werden, damit die Oberfläche und die Farbwirkung geschont werden. Zusätzlich kann eine professionelle Teppichreinigung in Anspruch genommen werden. Sie hilft dabei, die Farben und die Struktur der natürlichen Wolle zu erhalten. Die robuste Wollqualität macht den Teppich für den praktischen Alltag geeignet, ersetzt jedoch keine sorgfältige Behandlung bei stärkeren Verschmutzungen.

Wo lässt sich ein Ghashghai Perserteppich einsetzen?

Ein Ghashghai Perserteppich eignet sich für das Wohnzimmer, das Schlafzimmer oder den Flur. Seine geometrischen Ornamente können in traditionellen Einrichtungen ebenso verwendet werden wie in modernen Wohnkonzepten. Die natürliche Wolle bringt eine weiche und zugleich strapazierfähige textile Oberfläche ein. Durch die kräftige Farbtradition und die klare Formensprache kann der Teppich einen Raum warm und einladend wirken lassen, ohne auf einen bestimmten Einrichtungsstil festgelegt zu sein. Entscheidend ist eine Platzierung, in der Muster, Material und handwerklicher Charakter sichtbar bleiben.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen