


Perserteppich Fars 60×60 cm Wolle handgeknüpft
604$
Handgeknüpfter Ghashghai Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 60 x 60 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Farben: Rottöne und Brauntöne
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 53E1027B
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghashghai Perserteppich ist handgeknüpft und aus natürlicher Wolle gefertigt. Die Wolle bestimmt den Charakter des Flors und verbindet eine weiche Haptik mit einer robusten Oberfläche. Als Naturfaser wird Wolle traditionell für Teppiche verwendet, weil sie belastbar ist und sich für eine dichte Knüpfung eignet. Bei diesem Teppich wird die handwerkliche Ausführung durch eine Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter beschrieben.
Die Handknüpfung entsteht Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grund. Dabei wird das Muster nicht gedruckt oder maschinell aufgebracht, sondern während des Knüpfens aufgebaut. Das Verfahren verlangt Aufmerksamkeit bei der Anordnung der Farben und Ornamente. Die natürliche Wolle bildet dabei sowohl die Grundlage für den Flor als auch den sichtbaren haptischen Eindruck des Teppichs.
Wolle besitzt natürliche Eigenschaften, die sie für den täglichen Gebrauch geeignet machen. Sie kann zur Wärmeisolierung beitragen und wird als schmutzabweisend beschrieben. Zugleich verleiht sie dem Teppich einen festen, eigenständigen Charakter. Die Kombination aus natürlichem Material und Handarbeit gehört zu den wesentlichen Merkmalen dieses Ghashghai Teppichs.
Herkunft und Tradition
Ghashghai Teppiche stammen aus der Provinz Fars im Südpersien. Fars ist eine bedeutende Kulturlandschaft des Iran und wird mit der Tradition des Ghashghai-Volkes verbunden. Die Teppiche stehen damit nicht nur für eine bestimmte textile Arbeit, sondern auch für eine regionale Form des Kunsthandwerks. In ihnen verbinden sich praktische Nutzung, überlieferte Fertigkeiten und die kulturelle Identität der Menschen, die diese Tradition pflegen.
Die Ghashghai sind für eine textile Kultur bekannt, in der Teppiche, Taschen und andere gewebte oder geknüpfte Arbeiten eine wichtige Rolle spielen. Geometrische Formen lassen sich in dieser Tradition klar ordnen und in einem begrenzten Web- oder Knüpfrahmen entwickeln. Die Gestaltung kann dadurch unmittelbar, rhythmisch und gut ablesbar wirken. Überlieferte Muster werden nicht nur als Dekoration verstanden, sondern auch als Ausdruck einer regionalen Bildsprache.
Ghashghai Teppiche werden häufig mit einer spontanen, nicht streng vorgeplanten Gestaltung verbunden. Die Quelle beschreibt, dass sie oft im Freien ohne vorherige Planung geknüpft werden. Diese Arbeitsweise erklärt den handwerklichen Charakter solcher Teppiche und ihre Nähe zu einer lebendigen Nomaden- und Stammestradition. Sie unterscheidet sich von einer vollständig standardisierten industriellen Fertigung, bei der jedes Detail vorab festgelegt wird.
Die Provinz Fars hat über Jahrhunderte verschiedene Formen persischer Handwerkskunst hervorgebracht. Ghashghai Teppiche gehören zu den regionalen Ausdrucksformen dieser Geschichte. Ihre Bedeutung entsteht aus dem Zusammenspiel von Herkunft, Material, Knüpftechnik und Muster. Im Vergleich zu Shiraz-Teppichen werden Ghashghai Teppiche als von hoher Qualität beschrieben. Tabriz-Teppiche, Nain-Teppiche sowie Arbeiten aus Kerman und Isfahan gehören zu weiteren iranischen Traditionen, bleiben jedoch eigenständige Herkunfts- und Stilbereiche.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Gestaltung arbeitet mit Linien, Winkeln, Rauten, Feldern und wiederkehrenden Formen. Solche Elemente können zu einem geordneten Rapport verbunden oder in einer freieren Komposition angelegt werden. Entscheidend ist dabei der Rhythmus, der durch die Wiederholung der Formen entsteht.
Die Farbgebung wird durch Rottöne und Brauntöne bestimmt. Rot kann in traditionellen Teppichen als kräftige und tragende Grundfarbe auftreten, während Braun eine erdige Verbindung zur Umgebung herstellt. Zusammen ergeben beide Farbfamilien ein warmes Erscheinungsbild. Die Farben prägen die Lesbarkeit der geometrischen Ornamente und geben dem Teppich seinen charakteristischen visuellen Rahmen.
Die Motive der Ghashghai-Tradition werden häufig mit der Natur und der Lebenswelt der Menschen in Fars in Verbindung gebracht. Abstrakte Geometrie kann Pflanzen, Tiere, Landschaften oder Alltagsgegenstände nicht unmittelbar abbilden, sondern in vereinfachte Zeichen überführen. Dadurch bleibt das Muster klar, ohne auf eine naturalistische Darstellung angewiesen zu sein. Jedes Ornament erhält seine Wirkung aus Form, Wiederholung und farblicher Anordnung.
Die klare Geometrie macht Ghashghai Teppiche in unterschiedlichen Einrichtungsstilen verwendbar. In einer traditionellen Umgebung kann sie die übrigen orientalischen Elemente aufnehmen. In einer modernen Einrichtung bildet sie einen handwerklichen und farblichen Kontrast zu schlichten Flächen. Diese Einordnung beschreibt die Wirkung der Mustertradition; sie verändert nicht die Herkunft des Teppichs aus Fars und macht ihn nicht zu einem Tabriz-, Nain- oder Shiraz-Teppich.
Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Design aus der Verbindung von Knüpfreihen und farbigen Flächen. Kleine Abweichungen im Ablauf können den Eindruck der Handarbeit erhalten. Die geometrischen Ornamente bleiben dabei das zentrale Gestaltungsmittel. Die rot-braune Palette unterstützt eine deutliche, geschlossene Gesamtwirkung, ohne dass zusätzliche florale oder bildhafte Motive behauptet werden müssen.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Ghashghai-Zuordnung, die Herkunft aus Fars, die Handknüpfung und die Verwendung natürlicher Wolle. Hinzu kommen die hohe Knotendichte, geometrische Ornamente sowie die Farbgebung in Rot- und Brauntönen. Die Ghashghai-Teppiche werden außerdem als qualitativ hochwertiger im Vergleich zu Shiraz-Teppichen beschrieben.
Die Wolle verbindet eine natürliche Materialbasis mit einer für Teppiche geeigneten Widerstandsfähigkeit. Ihre schmutzabweisenden Eigenschaften und die mögliche Wärmeisolierung gehören zu den praktischen Aspekten des Materials. Die regionale Tradition und die handgeknüpfte Ausführung geben dem Stück zugleich eine klare kulturelle Einordnung.
FAQ
Was zeichnet einen Ghashghai Perserteppich aus?
Typisch sind die Herkunft aus Fars im Südpersien, die handgeknüpfte Ausführung, natürliche Wolle und geometrische Ornamente. Rottöne und Brauntöne prägen häufig die Farbgebung. Eine hohe Knotendichte gehört ebenfalls zu den genannten Merkmalen der Ghashghai-Tradition. Die Muster werden mit der Lebenswelt und der Natur der Region verbunden.
Wie pflege ich einen Ghashghai Perserteppich?
Regelmäßiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen zu entfernen. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei starker Verschmutzung wird eine professionelle Reinigung empfohlen, die auf die natürliche Wolle und die handgeknüpfte Struktur abgestimmt ist.
Woher stammen Ghashghai Perserteppiche?
Ghashghai Perserteppiche stammen aus der Provinz Fars im Südpersien und sind mit dem Ghashghai-Volk verbunden. Sie gelten als Ausdruck der kulturellen Identität und der handwerklichen Tradition dieser Region. Häufig werden sie im Freien ohne vorherige Planung geknüpft, wodurch ihre unmittelbare, traditionelle Arbeitsweise geprägt wird.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











