



Perserteppich Fars 60 x 60 cm Wolle handgeknüpft
492$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 60 x 60 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Hochwertige Verarbeitung
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VERSANDPARTNERInventarnummer: D023D304
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus der Provinz Fars wird aus natürlicher Wolle gefertigt und von Hand geknüpft. Die Verwendung dieses Materials gehört zur überlieferten Herstellung der Ghashghai-Teppiche aus Südpersien. Natürliche Wolle verleiht dem Teppich seine charakteristische textile Oberfläche und bildet die Grundlage für die im Produkt beschriebene hochwertige Verarbeitung.
Die Knotendichte liegt bei 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht die Ausarbeitung von geometrischen Ornamenten mit klar erkennbaren Konturen. Jeder Knoten wird einzeln in die Bindung eingearbeitet; dadurch entsteht die für handgeknüpfte Teppiche typische Struktur. Die Ausführung verbindet die natürliche Beschaffenheit der Wolle mit einer sorgfältigen handwerklichen Verarbeitung.
Ghashghai-Teppiche werden zumeist unter freiem Himmel und häufig ohne eine vorherige, vollständig ausgearbeitete Planung geknüpft. Diese Arbeitsweise gehört zur beschriebenen Tradition der Region und wirkt sich auf die individuelle Struktur der einzelnen Stücke aus. Da jeder Teppich von Hand entsteht, ist er ein Einzelstück innerhalb dieser handwerklichen Tradition.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Provinz Fars in Südpersien, dem Lebensraum des Volkes der Ghashghai. Fars zählt zu den Regionen, die für eine lange und eigenständige Teppichknüpftradition bekannt sind. Die Herstellung ist über Jahrhunderte gewachsen und steht in Verbindung mit der Lebensweise der Ghashghai. In dieser Tradition werden Kenntnisse über Wolle, Farben, Bindung und Muster von einer Generation an die nächste weitergegeben.
Die Ghashghai gehören zu den bedeutenden Nomaden- und Stammesgemeinschaften Irans. Ihre Teppiche stehen deshalb nicht nur für eine bestimmte handwerkliche Technik, sondern auch für eine kulturelle Ausdrucksform aus dem südlichen Iran. Anders als streng standardisierte Manufakturarbeiten entstehen viele Ghashghai-Teppiche in einem Arbeitsprozess, der Raum für eine eigenständige Anordnung der Ornamente lässt. Die Gestaltung folgt dabei der regionalen Bildsprache und dem überlieferten Umgang mit geometrischen Formen.
Zur Herstellung wird natürliche Wolle verwendet. Wolle ist in den Teppichtraditionen Fars seit Langem ein wichtiges Material, weil sie für den Flor geeignet ist und eine griffige, belastbare Oberfläche bildet. Bei Ghashghai-Teppichen verbindet sich dieses Material mit der Handarbeit am Knüpfstuhl. Die im Freien und oft ohne vorherige vollständige Planung ausgeführte Arbeit erklärt die individuelle Wirkung, die für diese Art von Teppich charakteristisch ist.
Die Region Fars umfasst verschiedene Teppichtraditionen. Teppiche aus Shiraz werden häufig mit helleren Farben und weniger komplexen Designs verbunden. Kerman-Teppiche sind dagegen für florale Muster und feine Knoten bekannt. Auch Tabriz besitzt eine renommierte Teppichmanufakturtradition, in der traditionelle und moderne Stile sowie hochwertige Materialien miteinander verbunden werden. Diese regionalen Beispiele gehören zur weiteren Teppichkultur Irans; der hier beschriebene Teppich ist ein Ghashghai-Perserteppich aus Fars.
Die lange Geschichte der Knüpfkunst in Fars zeigt sich in der Verbindung von praktischem Gebrauch und dekorativer Gestaltung. Ein Teppich wird dabei nicht nur als Bodenbelag betrachtet. Seine Muster, seine Wolle und seine Herstellung verweisen zugleich auf die kulturelle Herkunft. Jeder Ghashghai-Teppich steht in dieser regionalen Tradition und trägt die Merkmale einer Arbeit, die von Hand und nicht als vollständig identische Serienproduktion ausgeführt wird.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Die Gestaltung arbeitet mit klaren Formen und wiederkehrenden Motiven, anstatt eine naturalistische Darstellung in den Mittelpunkt zu stellen. Geometrische Ornamente sind ein kennzeichnendes Element der Ghashghai-Teppiche und prägen deren visuelle Ordnung. Durch die handgeknüpfte Ausführung erhält die Anordnung der Formen eine eigene, individuelle Ausprägung.
Die Muster der Ghashghai werden häufig von der Natur und von Symbolen aus dem kulturellen Umfeld der Knüpfer inspiriert. Solche Motive können in vereinfachter, geometrischer Form erscheinen. Sie werden nicht als naturgetreue Abbildungen ausgeführt, sondern in Linien, Winkeln, Rauten und anderen wiederkehrenden Zeichen geordnet. Dadurch entsteht eine Ornamentik, die zugleich dekorativ und mit der regionalen Tradition verbunden ist.
Die beschriebene Farbwelt wird von lebendigen Rottönen und Brauntönen bestimmt. Rot und Braun geben den geometrischen Ornamenten einen deutlichen Kontrast und gehören zur überlieferten Ausdrucksweise, die mit Ghashghai-Teppichen verbunden wird. Die Farben erfüllen dabei nicht nur eine dekorative Funktion. Sie spiegeln auch kulturelle und regionale Zusammenhänge wider, in denen Naturmotive und überlieferte Zeichen eine Rolle spielen.
Bei handgeknüpften Ghashghai-Teppichen muss die Gestaltung nicht vollständig vorab festgelegt sein. Das Knüpfen ohne vorherige, vollständig ausgearbeitete Planung kann zu einer eigenständigen Verteilung der Ornamente führen. Diese Arbeitsweise macht die Komposition nicht beliebig, sondern verbindet ein überliefertes Formenvokabular mit der individuellen Entscheidung der Knüpfer. Das geometrische Muster erhält dadurch seine besondere persönliche Ausprägung.
Die klare Ornamentik lässt sich in unterschiedliche Einrichtungsstile einordnen. Geometrische Muster können in einem traditionellen Umfeld ebenso eingesetzt werden wie in einer schlichter gestalteten, modernen Umgebung. Dabei bleibt die Herkunft aus Fars sichtbar: Die Farben, die vereinfachten Naturmotive und die geometrische Ordnung verweisen auf die Ghashghai-Tradition. Der Teppich verbindet so regionale Gestaltungselemente mit einer allgemein verständlichen dekorativen Struktur.
Andere Teppichzentren Irans setzen teilweise andere Schwerpunkte. Shiraz wird eher mit helleren Farben und weniger komplexen Designs verbunden, während Kerman für florale Muster bekannt ist. Tabriz steht häufig für kunstvolle Entwürfe, in denen traditionelle und moderne Stilrichtungen zusammenkommen. Der geometrische Ornamentcharakter dieses Teppichs ordnet ihn dagegen klar in die beschriebene Ghashghai-Tradition von Fars ein.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus natürlicher Wolle, Handarbeit und geometrischer Gestaltung. Er besitzt eine Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter und wird mit hochwertiger Verarbeitung beschrieben. Die handgeknüpfte Herstellung macht jedes Stück zu einem Einzelstück. Seine Struktur entsteht nicht durch eine industrielle Serienfertigung, sondern durch die einzelne Arbeit der Knüpfer.
Ghashghai-Teppiche werden traditionell häufig unter freiem Himmel und ohne vollständig vorbereiteten Entwurf gefertigt. Diese Herstellung gehört zur überlieferten Arbeitsweise der Region Fars. Die natürliche Wolle und die lange Lebensdauer, die mit dieser Teppichart verbunden werden, machen den Teppich zu einer nachhaltigen Wahl innerhalb der im Text beschriebenen Verwendung natürlicher Materialien.
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farbwirkung geschont wird. Flecken sollten sofort mit einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Diese Maßnahmen unterstützen den Erhalt der Wolle und der geometrischen Gestaltung im täglichen Gebrauch.
FAQ
Wie pflege ich meinen Ghashghai-Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig gesaugt und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Flecken behandelt man am besten sofort mit einem milden Reinigungsmittel. So lässt sich vermeiden, dass Verschmutzungen dauerhafte Schäden an der natürlichen Wolle oder an der Farbwirkung hinterlassen. Eine zurückhaltende, regelmäßige Pflege unterstützt die lange Nutzbarkeit des handgeknüpften Teppichs.
Welches Muster ist typisch für Ghashghai-Teppiche?
Typisch sind geometrische Ornamente mit unterschiedlichen Symbolen und vereinfachten Naturmotiven. Die Formen werden in einer klaren, wiederkehrenden Ordnung angelegt und erhalten durch die Handarbeit ihre individuelle Ausprägung. Häufig erscheinen solche Muster in lebendigen Rottönen und Brauntönen. Diese Gestaltung verbindet die regionale Bildsprache von Fars mit einer dekorativen, geometrischen Oberfläche.
Warum sind Ghashghai-Teppiche teurer als Shiraz-Teppiche?
Ghashghai-Teppiche werden mit einer höheren Knotendichte und hochwertigeren Materialien verbunden als Shiraz-Teppiche. Diese Merkmale tragen zu ihrer Qualität und Langlebigkeit bei. Deshalb sind sie in der Regel teurer als Shiraz-Teppiche. Shiraz-Teppiche werden dagegen häufig durch hellere Farben und weniger komplexe Designs charakterisiert, während Ghashghai für die dichtere, aufwendigere Ausführung steht.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












