






Perserteppich Fars 273 x 157 cm Wolle handgewebt
1110$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: gewebt ohne Flor | Größe: 273 x 157 cm | Muster: beidseitig identisch | Zustand: sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: D2ED52E4
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim ist vollständig handgewebt und als Gewebe ohne Flor ausgeführt. Anders als ein klassischer Teppich mit aufgerichteter Florfläche entsteht seine Oberfläche durch die Verbindung der Schuss- und Kettfäden. Dadurch bleibt die Struktur flach und klar erkennbar. Die Webtechnik gehört zu den traditionellen Herstellungsformen orientalischer Teppiche und macht jedes einzelne Stück zu einem handgefertigten Unikat.
Für diesen Kelim werden Wolle und Baumwolle genannt. Beide Naturmaterialien sind seit Langem mit der Herstellung von Kelims verbunden. Wolle wird traditionell wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen haptischen Eigenschaften verwendet, während Baumwolle in der Teppichherstellung eine wichtige textile Grundlage bildet. Die Kombination der genannten Materialien gehört zur überlieferten Arbeitsweise und verleiht dem Gewebe seinen textilen Charakter.
Die flache Webart unterscheidet den Kelim deutlich von geknüpften Teppichen. Es gibt keinen Flor, der in eine bestimmte Richtung liegt; das Muster ist Bestandteil der gewebten Fläche. Die handwerkliche Ausführung kann kleine Unterschiede in Farbe und Muster zeigen. Solche Abweichungen entstehen durch die manuelle Arbeit und gehören zum Charakter eines handgewebten Einzelstücks.
Der Kelim befindet sich in sehr gutem Zustand. Seine gewebte, flache Oberfläche ist für eine vielseitige Verwendung geeignet. Im Wohnbereich kann er als Teppich eingesetzt werden, zugleich wird er als traditioneller Wandbehang geschätzt. Die Verarbeitung verbindet damit textile Funktion und dekorative Gestaltung, ohne dass die handgewebte Struktur verborgen wird.
Herkunft und Tradition
Der Kelim stammt aus Fars im Iran. Fars gehört zu den wichtigen Kulturlandschaften des Landes und ist eng mit den handwerklichen Traditionen des südlichen Iran verbunden. Die Region ist historisch durch unterschiedliche sesshafte und nomadische Gemeinschaften geprägt. In diesem Umfeld entwickelten sich textile Arbeiten, die für den täglichen Gebrauch ebenso wichtig waren wie für die Weitergabe von Mustern, Techniken und regionalem Wissen.
Kelim ist die Bezeichnung für ein flach gewebtes Textil. Die Gestaltung entsteht nicht durch das Einsetzen einzelner Knoten, sondern durch das Weben farbiger Fäden. Diese Herstellungsweise erlaubt klare Flächen, rhythmische Übergänge und wiederholte Ornamente. Je nach regionaler Tradition können Kelims als Bodenbelag, Decke, Trenntextil, Satteltasche oder Wandbehang verwendet werden. Ihre praktische Funktion und ihre dekorative Wirkung sind daher von Anfang an miteinander verbunden.
Im Iran werden Kelims in unterschiedlichen Regionen und mit verschiedenen lokalen Besonderheiten hergestellt. Fars ist dabei besonders mit einer vielfältigen textilen Kultur verbunden. Nomadische und dörfliche Webtraditionen haben Formen hervorgebracht, bei denen die Muster nicht nur der Verzierung dienen, sondern auch über Generationen weitergegeben werden. Ein Kelim kann so Kenntnisse über Farbkombinationen, Webrhythmen und traditionelle Zeichen bewahren, ohne dass jedes Motiv einer einzigen festen Bedeutung zugeordnet werden muss.
Die Geschichte des Kelims ist außerdem von seiner Beweglichkeit geprägt. Ein flach gewebtes Textil lässt sich vergleichsweise leicht verwenden, wenden, zusammenlegen und in unterschiedlichen Bereichen einsetzen. Aus diesem praktischen Zusammenhang heraus entwickelte sich der Kelim zu einem eigenständigen Bestandteil der orientalischen Teppichtradition. Er steht nicht nur für eine bestimmte Webtechnik, sondern auch für eine Form textiler Kultur, in der Gebrauch und Gestaltung eng verbunden sind.
Die Herkunft aus Fars verweist auf den iranischen Ursprung dieses Stücks. Zugleich bleibt ein Kelim immer ein Produkt konkreter Handarbeit: Die regionale Tradition liefert die Grundlage, während die ausführende Hand die genaue Anordnung, Spannung und Wirkung des Gewebes bestimmt. Deshalb gleicht kein handgewebter Kelim vollständig einem anderen. Die Verbindung von iranischer Herkunft, überlieferter Webtechnik und individueller Ausführung prägt den Charakter dieses Stücks.
Design und Muster
Das zentrale Merkmal dieses Kelims ist das beidseitig identische Muster. Vorder- und Rückseite zeigen dieselbe Gestaltung. Diese Eigenschaft unterscheidet ihn von vielen Textilien, bei denen nur eine Seite als Schauseite gedacht ist. Der Kelim kann dadurch gewendet werden, ohne dass sich die sichtbare Musterordnung verändert. Seine Gestaltung bleibt unabhängig davon erhalten, welche Seite im Raum nach außen zeigt.
Die doppelte Musterung ist eine unmittelbare Folge der Webtechnik. Bei einem flach gewebten Kelim wird das Muster in die textile Fläche eingearbeitet. Es liegt nicht als gesonderte Florzeichnung auf einer Unterlage, sondern gehört zur Struktur des Gewebes. Dadurch kann die Gestaltung auf beiden Seiten lesbar bleiben. Das macht den Kelim sowohl als Bodenbelag als auch als Wandbehang interessant.
In der Kelimtradition werden Muster häufig aus wiederholten Flächen, Linien und geometrisch geordneten Zeichen aufgebaut. Solche Ordnungen können einen Rhythmus erzeugen, der sich über die gesamte textile Fläche erstreckt. Regionale Webtraditionen greifen dabei auf überlieferte Formen zurück, verändern sie jedoch je nach Werkstatt, Gemeinschaft und Ausführung. Ein allgemeiner Hintergrund zu Kelimmustern erklärt deshalb die Tradition, ohne diesem einzelnen Stück nicht genannte Einzelmotive zuzuschreiben.
Die Farb- und Musterwirkung eines Kelims entsteht aus dem Zusammenspiel der verwendeten Fäden und der Webstruktur. Die flache Oberfläche lässt die Anordnung der Farben unmittelbar sichtbar werden. Bei handgefertigten Stücken können geringfügige Unterschiede auftreten, weil die Fadenspannung und die Ausführung nicht maschinell vereinheitlicht werden. Diese individuellen Merkmale gehören zur Herstellung und machen die Musterung eines handgewebten Einzelstücks nachvollziehbar.
Der Kelim lässt sich als traditioneller Wandbehang verwenden und kann ebenso in eine zeitgenössische Wohnumgebung integriert werden. Seine textile Fläche wirkt als eigenständiges Gestaltungselement, während das beidseitig identische Muster eine flexible Ausrichtung ermöglicht. Er passt damit zu einer Einrichtung, in der textile Arbeiten, handwerkliche Oberflächen und traditionelle Formen miteinander verbunden werden. Die Gestaltung beruht nicht auf einer nachträglichen Dekoration, sondern auf dem Webvorgang selbst.
Besonderheiten
Die wichtigste Besonderheit ist die identische Musterung auf Vorder- und Rückseite. Der Kelim kann gewendet werden und behält dabei seine Gestaltung. Dadurch eignet er sich nicht nur für die Nutzung auf dem Boden, sondern auch als traditioneller Wandbehang. Die flache, florlose Ausführung macht seine gewebte Struktur auf beiden Seiten erkennbar.
Die Herstellung erfolgt von Hand und vermeidet eine maschinelle Fertigung. In Verbindung mit Wolle und Baumwolle wird der Kelim als nachhaltig orientiertes textiles Stück beschrieben. Kleine Abweichungen in Muster und Farbe sind bei dieser Arbeitsweise möglich und verweisen auf die Individualität des jeweiligen Exemplars. Der Zustand dieses Kelims ist sehr gut.
Zur Pflege sollte der Kelim regelmäßig ausgeschüttelt und mit einer sanften Bürste abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Flecken sollten sofort vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Eine gelegentliche Nutzung im Freien ist möglich, besonders auf einer überdachten Terrasse; starke Witterung kann jedoch Farben und Struktur beeinträchtigen.
FAQ
Wie pflege ich den Kelim richtig?
Schütteln Sie den Kelim regelmäßig aus und verwenden Sie beim Absaugen eine sanfte Bürste. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben ihre Wirkung behalten. Entfernen Sie Flecken möglichst sofort, indem Sie die betroffene Stelle vorsichtig mit einem feuchten Tuch abtupfen. Eine schonende Behandlung berücksichtigt die flache, handgewebte Struktur.
Kann der Kelim im Freien verwendet werden?
Der Kelim kann gelegentlich im Freien verwendet werden, beispielsweise auf einer überdachten Terrasse. Für Innenräume ist er besonders geeignet. Extreme Witterungsbedingungen sollten vermieden werden, da sie die Farben und die Struktur des Gewebes beeinträchtigen können. Bei einer Nutzung im Freien ist daher ein geschützter Standort erforderlich.
Zu welchem Einrichtungsstil passt ein Kelim?
Ein Kelim lässt sich mit Boho-, Vintage-, modernen und traditionellen Einrichtungsstilen verbinden. Seine vielseitige textile Gestaltung kann in unterschiedlichen Räumen eingesetzt werden. Holz und andere Naturmaterialien ergänzen den handgewebten Charakter und schaffen eine stimmige Verbindung zwischen traditioneller Textilarbeit und zeitgemäßer Einrichtung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft |














