





Perserteppich Fars 260 x 182 cm Wolle handgewebt
1031$
Handgewebter Fars Perserteppich | Knotendichte: hoch | Material: Flor Wolle | Größe: 260 x 182 cm | Muster: Einfarbig | Zustand: Neu ohne Etikett
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 58195061
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Fars Perserteppich ist als handgewebter Kelim beschrieben und aus Wolle gefertigt. Zusätzlich wird er als 100% handgeknüpft bezeichnet. Beide Angaben gehören zu den Produktinformationen. Die Bezeichnung handgewebter Kelim beschreibt die Webart, während die ergänzende Angabe auf eine vollständig von Hand ausgeführte Knüpfung verweist. Die Ausführung wird daher mit beiden Begriffen wiedergegeben, ohne eine der Angaben durch eine andere Bezeichnung zu ersetzen.
Wolle ist ein traditionelles Material für Orientteppiche. Sie wird wegen ihrer natürlichen Wärme, ihrer angenehmen Haptik und ihrer vielseitigen Verarbeitung verwendet. Bei diesem Teppich wird der Flor als kurz angegeben. Ein kurzer Flor liegt vergleichsweise flach und verändert dadurch die Wahrnehmung der Oberfläche. Die Quelle beschreibt die Wolle außerdem als weich. Damit verbindet der Teppich eine textile, handwerklich hergestellte Oberfläche mit einer für Wolle typischen warmen und angenehmen Beschaffenheit.
Die Knotendichte wird als hoch beziehungsweise als erstklassig beschrieben. Bei handgefertigten Teppichen beeinflusst die Knotendichte die Festigkeit, die Oberflächenwirkung und den möglichen Detailgrad eines Musters. Eine hohe Knotendichte kann zu einer differenzierten Textur beitragen und wird häufig im Zusammenhang mit strapazierfähigen Teppichen genannt. Zugleich ist dieses Stück als Kelim angegeben. Da die Quelle beide Herstellungsbegriffe verwendet, werden keine weiteren technischen Einzelheiten zur Konstruktion ergänzt.
Handarbeit beruht bei traditionellen Teppichen auf einer Folge sorgfältiger Arbeitsschritte. Wolle wird vorbereitet, auf dem Webstuhl oder in der Knüpfkonstruktion verarbeitet und zu einer zusammenhängenden Fläche aufgebaut. Bei einer Knüpftechnik entsteht die Struktur aus einzelnen Knoten; beim Weben werden Kett- und Schussfäden miteinander verbunden. Welche dieser Arbeitsschritte bei einem konkreten Stück im Vordergrund steht, muss aus der jeweiligen Produktangabe hervorgehen. Für dieses Stück sind Handwebung, Kelim, Wolle und zusätzlich Handknüpfung genannt.
Der Teppich ist beidseitig verwendbar. Diese Eigenschaft gehört besonders zur praktischen Nutzung flach gearbeiteter textiler Bodenbeläge, weil beide Seiten in den Wohnbereich integriert werden können. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Die Angaben bezeichnen ihn als allergikergeeignet und umweltfreundlich. Der Zustand ist neu, ohne Etikett. Als Herstellungszeitraum ist das 21. Jahrhundert, ab 2000, angegeben.
Herkunft und Tradition
Fars ist eine Provinz im Iran und besitzt einen bedeutenden Platz in der Geschichte der persischen Teppichkultur. Die Tradition der Teppichknüpferei in der Region reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Fars war einst ein Zentrum der persischen Kultur. Diese historische Bedeutung zeigt sich auch in den handwerklichen Traditionen, die in der Region über lange Zeit gepflegt und weitergegeben wurden.
Die Bezeichnung Fars verweist nicht auf eine einzige, überall gleich ausgeführte Teppichform. Die Provinz umfasst unterschiedliche Landschaften, Siedlungsformen und Gemeinschaften. In den regionalen Werkstätten und in ländlich oder nomadisch geprägten Umfeldern entwickelten sich verschiedene Arten, Wolle zu verarbeiten, Flächen aufzubauen und Muster zu ordnen. Deshalb kann ein Fars-Teppich je nach lokaler Tradition in Aufbau, Ornamentik, Farbwirkung und Ausführung unterschiedlich erscheinen.
Shiraz ist eine bekannte Stadt in Fars und wird mit eigenen Designs und lebhaften Farben in Verbindung gebracht. Die Stadt steht innerhalb der regionalen Teppichgeschichte für eine urbane Tradition, während andere Arbeiten aus Fars stärker von ländlichen oder nomadischen Formen geprägt sein können. Der Name der Provinz bezeichnet somit einen kulturellen und geografischen Rahmen, in dem mehrere textile Ausdrucksformen nebeneinander bestehen.
Die Herstellung von Teppichen war in Fars stets mit dem verfügbaren Material und dem täglichen Leben verbunden. Wolle konnte aus der regionalen Viehzucht gewonnen, vorbereitet und für verschiedene textile Zwecke verwendet werden. Je nach Technik entstanden geknüpfte Teppiche oder flach gewebte Kelims. Ein Kelim besitzt grundsätzlich eine andere textile Wirkung als ein hochfloriger Teppich, weil das Muster in die flache Gewebestruktur eingebunden wird. Beide Formen gehören zur langen Geschichte orientalischer Handarbeit.
Das Wissen über Fasern, Färbung, Weben und Knüpfen wurde traditionell innerhalb von Familien und örtlichen Gemeinschaften weitergegeben. Erfahrene Kunsthandwerker vermittelten dabei nicht nur einzelne Handgriffe, sondern auch den Umgang mit Proportionen, Wiederholungen und regionalen Mustern. Diese Weitergabe über Generationen erklärt, warum sich bestimmte Gestaltungsideen über lange Zeit erhalten konnten. Zugleich bleibt jedes handgefertigte Stück ein eigenes textiles Werk.
Fars-Teppiche werden häufig mit floralen und geometrischen Motiven verbunden. Florale Formen können Pflanzen, Blüten, Blätter, Ranken oder Gärten stilisieren. Geometrische Elemente arbeiten mit Rauten, Linien, Winkeln, gestuften Formen und wiederholten Feldern. Solche Motive spiegeln sowohl die Naturvorstellungen als auch die architektonische und ornamentale Sprache der Region. Sie können als dekorative Zeichen wirken und zugleich auf überlieferte kulturelle Vorstellungen verweisen.
Persische Muster besitzen oft mehrere Bedeutungsebenen. Eine Blüte kann als stilisierte Naturform erscheinen, eine Ranke kann Bewegung und Wachstum andeuten, und eine streng gegliederte Bordüre kann die Fläche ordnen. Die genaue Bedeutung hängt vom jeweiligen Muster, seiner Anordnung und dem kulturellen Zusammenhang ab. Allgemeine Aussagen über diese Symbolik dürfen nicht mit einer zusätzlichen Musterbeschreibung des einzelnen Teppichs verwechselt werden.
Bei diesem Stück ist die Herkunft Fars im Iran angegeben. Es handelt sich daher um einen Perserteppich. Die Bezeichnung gründet sich auf die iranische Herkunft und nicht allein auf die Verwendung eines bestimmten Ornaments. Als Herstellungszeitraum ist das 21. Jahrhundert ab 2000 genannt. Das Stück gehört damit zu einer jüngeren Herstellung, steht jedoch in Verbindung mit einer regionalen Tradition, deren Geschichte deutlich weiter zurückreicht.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als einfarbig angegeben. Er wird daher als ruhige, monochrome Fläche beschrieben und nicht als Teppich mit einer konkret ausgeführten floralen oder geometrischen Komposition. Bei einer einfarbigen Gestaltung treten Material, Webstruktur und die handwerkliche Ausführung stärker in den Vordergrund. Der kurze Flor unterstützt die flache und klar erkennbare Wirkung der Oberfläche.
Die regionale Fars-Tradition umfasst daneben eine große Vielfalt an Musterformen. Florale Kompositionen können aus einzelnen Blüten, Blättern und Ranken aufgebaut sein oder größere, miteinander verbundene Felder bilden. Manche Entwürfe orientieren sich an Gärten und Pflanzen, andere verwenden stark stilisierte Formen. Die Motive können symmetrisch angeordnet, in Borten eingefasst oder über eine ganze Fläche verteilt werden.
Geometrische Muster bilden eine zweite wichtige Gruppe. Rauten, Rechtecke, Linien, Winkel und gestufte Konturen geben der Fläche eine erkennbare Ordnung. Wiederholungen erzeugen Rhythmus, während Bordüren einzelne Bereiche voneinander trennen können. In handgefertigten Teppichen wird diese Ordnung nicht nur durch die Zeichnung, sondern auch durch die Folge der Arbeitsschritte hergestellt. Kleine Abweichungen können dabei Teil der handwerklichen Entstehung sein, ohne dass sie für dieses Stück behauptet werden.
Für Fars werden häufig Blau- und Rottöne genannt, die mit erdigen Nuancen verbunden werden können. Diese Farbangaben beschreiben die regionale Gestaltungstradition und nicht konkrete Farben dieses Teppichs. Sein Muster ist als einfarbig angegeben. Bei persischen Textilien beeinflusst die Farbverteilung maßgeblich, ob eine Komposition kontrastreich, geschlossen oder zurückhaltend erscheint. Bei einer monochromen Fläche entsteht die Wirkung stattdessen aus dem Zusammenspiel von Farbton, Wolle, Struktur und Lichteinfall.
Ein Kelim wird traditionell über seine flache textile Struktur wahrgenommen. Das Muster entsteht durch die Verbindung von Kett- und Schussfäden und nicht durch einen hohen Flor. Dadurch kann die Vorder- und Rückseite ähnlich nutzbar sein. Die beidseitige Verwendbarkeit dieses Teppichs entspricht dieser praktischen Eigenschaft. Da das konkrete Muster als einfarbig angegeben ist, steht nicht die Erklärung eines bestimmten Fars-Ornaments, sondern die schlichte Flächengestaltung im Mittelpunkt.
Die Einbindung regionaler Gestaltungsideen in den Alltag ist ein wesentlicher Bestandteil der Fars-Tradition. Teppiche und Kelims konnten den Boden bedecken, Räume strukturieren und zugleich kulturell überlieferte Formen zeigen. Ihre Muster waren daher sowohl dekorativ als auch mit dem Gebrauch verbunden. Bei diesem Teppich ist ausschließlich die Einfarbigkeit als konkretes Mustermerkmal belegt. Florale und geometrische Motive sowie Blau-, Rot- und Erdtöne gehören zum allgemeinen Hintergrund der Region und werden nicht als zusätzliche Eigenschaften dieses Einzelstücks ausgegeben.
Die reduzierte Gestaltung kann mit klassischen wie auch mit modernen Einrichtungen kombiniert werden. Dieser Hinweis bezieht sich auf die zeitlose Wirkung einfarbiger Flächen und stellt keine bestimmte Raumgestaltung für den Teppich fest. Die schlichte Musterangabe lässt Möbel, Wandfarben und andere Textilien stärker an der Gesamtwirkung des Raumes teilhaben. So bleibt die regionale Herkunft erkennbar, ohne dass ein detailliertes Ornament vorausgesetzt wird.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird ohne Etikett angeboten. Er ist aus Wolle gefertigt, hat einen kurzen Flor und wird als allergikergeeignet sowie umweltfreundlich beschrieben. Er kann beidseitig verwendet werden und ist für Fußbodenheizung geeignet. Als weitere Produktmerkmale sind die Handwebung als Kelim und die zusätzliche Angabe 100% handgeknüpft genannt.
Die Beschreibung hebt außerdem eine hohe beziehungsweise erstklassige Knotendichte, Strapazierfähigkeit und eine leichte Reinigung hervor. Für die Pflege wird empfohlen, den Teppich auf niedrigster Stufe abzusaugen oder eine professionelle Teppichreinigung zu verwenden. Scharfe Chemikalien sollen vermieden werden, damit Farben und textile Oberfläche nicht beschädigt werden. Die Herkunft Fars im Iran, das einfarbige Muster und der Herstellungszeitraum ab 2000 ergänzen die belegten Merkmale dieses Stücks.
FAQ
Wie reinige ich den Fars Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Reinigung eignet sich vorsichtiges Absaugen auf niedrigster Stufe. Die Oberfläche sollte dabei nicht unnötig stark beansprucht werden. Bei einer gründlicheren Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Scharfe Chemikalien sollten nicht verwendet werden, da sie Farben und textile Oberfläche beschädigen können. Die Pflege sollte die Wolle und den kurzen Flor berücksichtigen. Weil der Teppich beidseitig verwendet werden kann, können beide Seiten bei Bedarf sorgfältig gereinigt werden. Die Angaben zur Handwebung als Kelim und zur zusätzlichen Handknüpfung werden durch diese Reinigungsempfehlung nicht verändert.
Woher stammt der Fars Perserteppich und was macht ihn besonders?
Der Teppich stammt aus Fars im Iran. Die Provinz ist für eine lange Tradition der Teppichherstellung bekannt, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, und war einst ein Zentrum der persischen Kultur. Fars wird mit floralen und geometrischen Mustern sowie mit Blau-, Rot- und Erdtönen in Verbindung gebracht. Das konkrete Muster dieses Stücks ist jedoch als einfarbig angegeben. Besonders an den Produktangaben sind außerdem die Wolle, der kurze Flor, die hohe Knotendichte, die neue Beschaffenheit ohne Etikett, die beidseitige Verwendbarkeit und die Eignung für Fußbodenheizung.
Passt der Fars Perserteppich zu modernen Einrichtungsstilen?
Ja. Das einfarbige Muster und die flache Wirkung des kurzen Flors können mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbunden werden. In modernen Räumen kann die ruhige Fläche einen sachlichen Kontrast zu klaren Möbeln bilden. In klassisch eingerichteten Bereichen lässt sie sich mit vorhandenen Farben und Textilien kombinieren. Die zurückhaltende Musterung verlangt keine bestimmte Dekoration und lässt andere Elemente des Raumes sichtbar bleiben. Die Verwendung auf beiden Seiten und die Eignung für Fußbodenheizung erweitern die praktischen Einsatzmöglichkeiten. Diese Eigenschaften bestimmen jedoch nicht einen einzigen Stil, sondern lassen verschiedene Raumkonzepte zu.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |













