





Perserteppich Fars 205×155 cm Wolle handgewebt
656$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Flor 100% Wolle | Größe: 205 cm x 155 cm | Muster: Mehrfarbig | Zustand: Neu ohne Etikett | Besonderheit: Für Fußbodenheizung geeignet
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Fars-Perserteppich ist handgewebt und als Kelim in Flachgewebetechnik ausgeführt. Bei einem Flachgewebe entsteht die textile Fläche nicht durch einen dichten Flor, sondern durch das Verweben von Kett- und Schussfäden. Dadurch erhält ein Kelim seine charakteristisch ebene Oberfläche. Die Webart unterscheidet ihn von einem handgeknüpften Teppich, bei dem einzelne Knoten den Flor bilden. Beim Kelim liegen die farbigen Schussfäden direkt in der Gewebefläche und bestimmen gemeinsam mit der Kette die Struktur.
Das Material dieses Teppichs ist zu 100 Prozent Wolle. Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit genutzt, weil sie sich zu belastbaren Garnen verspinnen lässt und eine angenehm textile Oberfläche besitzt. Je nach Spinnung, Färbung und Webspannung kann Wollgarn eine unterschiedliche Haptik und Farbwirkung zeigen. Bei einem Flachgewebe trägt die Anordnung der Schussfäden wesentlich zum Erscheinungsbild bei. Die Oberfläche bleibt eben und lässt sowohl die Farben als auch die Webstruktur sichtbar hervortreten.
Handgewebte Kelims werden auf einem Webstuhl Abschnitt für Abschnitt aufgebaut. Die Kettfäden bilden das Grundgerüst. Danach werden die Wollschüsse von Hand eingetragen und mit einem Webkamm oder einem vergleichbaren Werkzeug verdichtet. Anders als bei einem geknüpften Teppich gibt es bei einem Flachgewebe keine Knotendichte, die die Feinheit des Flors bestimmt. Für dieses Stück ist deshalb keine Knotendichte angegeben. Festgehalten sind die handgewebte Herstellung, die Flachgewebetechnik und das Material aus 100 Prozent Wolle.
Je nach Muster können beim Weben unterschiedliche Farbflächen nacheinander eingearbeitet werden. Farbwechsel erfordern eine sorgfältige Führung des Garns, damit die Flächen miteinander verbunden werden und die Spannung des Gewebes erhalten bleibt. Traditionelle Webtechniken erlauben sowohl klar gegliederte Bereiche als auch feinere Übergänge. Die flache Konstruktion macht die Arbeitsweise in der Oberfläche unmittelbar nachvollziehbar.
Der Teppich ist neu und wird ohne Etikett angeboten. Diese Zustandsangabe beschreibt das konkrete Stück, während die Bezeichnung handgewebt seine Herstellung erklärt. Ein neues Stück kann somit eine traditionelle textile Technik besitzen, ohne maschinell gefertigt zu sein. Die Verbindung aus Wolle, Handarbeit und flacher Webstruktur prägt die sachlichen Eigenschaften dieses Kelims.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird der Provinz Fars im Iran zugeordnet. Fars ist eine der bekannten Regionen der iranischen Teppich- und Textiltradition. Die Provinz umfasst unterschiedliche Landschaften und Siedlungsräume, in denen sich verschiedene Formen des Webens entwickelt haben. Neben geknüpften Teppichen sind flach gewebte Textilien ein wichtiger Bestandteil der regionalen Handwerkskultur. Ein Kelim steht deshalb nicht für eine einzige, überall identische Gestaltung, sondern für eine Webtechnik, die in verschiedenen lokalen Traditionen angewendet wird.
Die Geschichte von Fars ist eng mit der Geschichte Irans verbunden. Die Region war über lange Zeit ein bedeutender Kulturraum und bewahrte handwerkliche Kenntnisse in Familien, Werkstätten und nomadisch geprägten Gemeinschaften. Textile Arbeiten konnten für den täglichen Gebrauch, für die Ausstattung von Innenräumen, für den Transport oder für zeremonielle Zusammenhänge hergestellt werden. Das Weben war dabei nicht von der übrigen Lebenswelt getrennt. Die verfügbare Wolle, die Färbung, die Wahl der Muster und die Art des Webstuhls standen in Beziehung zu den örtlichen Bedingungen.
Unter dem Namen Fars werden unterschiedliche textile Ausdrucksformen zusammengefasst. Dazu gehören Arbeiten aus ländlichen Webzentren ebenso wie Textilien, die mit nomadischen Gruppen verbunden sind. Gerade bei Kelims zeigt sich, dass regionale Identität nicht nur über einen bestimmten Flor oder eine festgelegte Ornamentik vermittelt wird. Entscheidend sind auch die flache Konstruktion, die Verwendung von Wolle, die farbliche Gestaltung und die Art, wie Muster in das Gewebe eingebracht werden. Diese Merkmale können innerhalb der Provinz variieren.
Die Herstellung auf einem Webstuhl verlangt eine kontrollierte Kettspannung. Die Kette wird zunächst eingerichtet; anschließend werden die Schussfäden durch die Kettfäden geführt und an das bereits vorhandene Gewebe angeschlagen. Bei gemusterten Kelims können Farbflächen getrennt gearbeitet, ineinander verzahnt oder durch besondere Schusstechniken miteinander verbunden werden. Solche Verfahren erfordern Aufmerksamkeit, weil Farbwechsel, Kanten und die Spannung des Gewebes während des gesamten Arbeitsablaufs ausgeglichen bleiben müssen.
Handwerkliches Wissen wurde in den Webtraditionen von Fars über praktische Arbeit weitergegeben. Kenntnisse über das Vorbereiten der Wolle, das Spinnen, das Färben, die Webspannung und die Musterbildung entstehen nicht nur durch schriftliche Regeln, sondern vor allem durch Übung. Überlieferte Grundformen können erhalten bleiben, während Farben oder die Gesamtwirkung an andere Wohnumgebungen angepasst werden. So kann eine regionale Technik in unterschiedlichen Zeiten und Kontexten weitergeführt werden.
Fars steht außerdem für eine Region, in der textile Erzeugnisse eng mit dem Alltag verbunden waren. Ein Kelim konnte als Gebrauchsgegenstand, als textile Abdeckung oder als Teil der häuslichen Ausstattung dienen. Seine flache Konstruktion war für verschiedene praktische Anwendungen geeignet. Zugleich bot die Webfläche Raum für eine eigenständige Gestaltung. Geometrische Ordnung, farbige Gliederung und die rhythmische Wiederholung von Formen konnten in einer einzigen Arbeit zusammenkommen.
Der vorliegende Teppich verbindet die angegebene Herkunft mit der Stilzuordnung Art déco und dem Hinweis auf regionales Design. Die Herkunftsangabe benennt den iranischen Kulturraum Fars. Die Bezeichnung regionales Design nennt dagegen keinen einzelnen historischen Mustertyp, sondern beschreibt einen regionalen Bezug der Gestaltung. Als iranischer Kelim gehört das Stück zur Tradition der Perserteppiche; seine konkrete Herstellung bleibt die eines handgewebten Flachgewebes und nicht die eines geknüpften Teppichs.
Design und Muster
Das Muster dieses Fars-Kelims ist mehrfarbig. Bei einem Flachgewebe bedeutet Mehrfarbigkeit nicht nur eine größere Zahl an Farbtönen, sondern auch ein Zusammenspiel aus Flächen, Linien und Übergängen. Da kein Flor die Zeichnung überlagert, liegen die Farben direkt in der gewebten Oberfläche. Die Wirkung entsteht aus dem Verhältnis der Wollgarne, der Webstruktur und der Anordnung der Musterbereiche.
Als Stil ist Art déco angegeben. Art déco entwickelte sich im frühen 20. Jahrhundert als Gestaltungssprache, die klare Geometrie, rhythmische Wiederholung und eine geordnete dekorative Wirkung verbindet. Zu ihrem allgemeinen Formenvokabular gehören häufig gegliederte Flächen, gestufte Formen, lineare Akzente und bewusst komponierte Symmetrie. Diese Merkmale erklären die Stilbezeichnung, ohne dem konkreten Teppich ein nicht genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben.
In der Teppichgestaltung kann ein Art-déco-Bezug durch geometrische Konturen, abgestufte Linien oder klar voneinander abgegrenzte Farbzonen sichtbar werden. Bei einem Kelim werden solche Elemente nicht in einen geschnittenen Flor geknüpft, sondern durch die Platzierung der Schussfäden gewebt. Die flache Technik eignet sich für grafisch wirkende Flächen, weil die Konturen auf einer ebenen Ebene erscheinen. Kleine Abweichungen der Handarbeit können den Verlauf von Linien und die Grenzen zwischen Farbfeldern beeinflussen.
Die Bezeichnung regionales Design ergänzt die Stilzuordnung Art déco. Sie weist auf eine Gestaltung hin, die einen regionalen Bezug mit einer moderneren Formensprache verbindet. Fars-Kelims müssen daher nicht ausschließlich historisch festgelegte Ornamente zeigen. In regionalen Textiltraditionen können geometrische Strukturen, vereinfachte Naturformen und zeitgemäße Farbzusammenstellungen nebeneinanderstehen. Für dieses Stück sind die genannten Merkmale maßgeblich: Fars, mehrfarbig, Art déco und regionales Design.
Farben erfüllen bei Kelims mehrere Aufgaben. Sie gliedern das Muster, markieren Übergänge und führen den Blick über die textile Fläche. Wolle nimmt Farbstoffe je nach Garn, Färbung und Verarbeitung unterschiedlich auf. Dadurch kann eine mehrfarbige Gestaltung verschiedene Nuancen zeigen, statt vollkommen gleichförmige Farbflächen zu bilden. Die Webstruktur bleibt dabei Teil des Designs. Sie wirkt gemeinsam mit den Farbtönen und verleiht der Oberfläche den Charakter eines gewebten Textils.
Ein grafisch geprägtes Muster kann in unterschiedlichen Einrichtungskontexten gelesen werden. Die klare Flächigkeit eines Kelims lässt sich mit modernen Möbeln ebenso verbinden wie mit traditionellen Holztönen oder anderen textilen Oberflächen. Das ist eine allgemeine gestalterische Möglichkeit und keine Aussage über einen vorgeschriebenen Einsatzort. Der Teppich wird als für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur und Büro einsetzbar beschrieben; seine konkrete Wirkung hängt von Licht, Umgebung und den vorhandenen Farben ab.
Die Musterwirkung eines handgewebten Kelims bleibt eng mit seiner Konstruktion verbunden. Bei einem geknüpften Teppich entsteht das Bild aus Knoten und Flor. Bei einem Kelim ist es Teil der gewebten Ebene. Deshalb hat die Oberfläche eine andere textile Wirkung als ein Teppich mit Flor. Die mehrfarbige Art-déco-Gestaltung steht nicht losgelöst vom Material, sondern wird durch die Verwendung von Wolle und die Flachgewebetechnik getragen.
Besonderheiten
Eine ausdrücklich genannte Besonderheit dieses Teppichs ist seine Eignung für Räume mit Fußbodenheizung. Er kann auf einem beheizten Fußboden verwendet werden. Die Heiztemperatur sollte dabei nicht unnötig hoch eingestellt werden, damit die Fasern nicht übermäßig belastet werden. Regelmäßiges Lüften unterstützt außerdem einen ausgeglichenen Umgang mit Feuchtigkeit im Raum.
Der Teppich ist neu und ohne Etikett. Seine handgewebte Ausführung verbindet eine flache Oberfläche mit einer mehrfarbigen Gestaltung im Art-déco-Stil und einem regionalen Designbezug. Als Kelim ist er anders einzuordnen als ein Teppich mit Flor: Die sichtbare Struktur entsteht aus der Webung selbst. Die handgewebte Herstellung und die Verwendung von Wolle gehören zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Einzelstücks.
Zur Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Frische Flecken sollten sofort mit einem sauberen, feuchten Tuch behandelt werden. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre kann dazu beitragen, Farben aufzufrischen und die Fasern zu schonen. Bei der Reinigung sollte die flache Konstruktion berücksichtigt werden, damit das Gewebe nicht unnötig beansprucht wird.
FAQ
Wie pflege ich den handgewebten Fars-Kelim?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz ist für die Grundpflege geeignet. Wird Flüssigkeit verschüttet, sollte der Fleck sofort mit einem sauberen, feuchten Tuch behandelt werden. Starkes Reiben oder eine intensive Bearbeitung kann das Gewebe unnötig belasten. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre ist ratsam, um die Farben aufzufrischen und die Wollfasern zu schonen. Da es sich um ein handgewebtes Flachgewebe handelt, sollte die Reinigung auf diese Konstruktion abgestimmt sein.
Kann der Teppich auf Fußbodenheizung verwendet werden?
Ja. Dieser Fars-Kelim ist für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet. Die Heiztemperatur sollte nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Fasern nicht geschädigt werden. Zusätzlich ist es sinnvoll, den Raum und den Teppich regelmäßig zu lüften. Dadurch lässt sich die Feuchtigkeit im Umfeld des Gewebes regulieren. Die Eignung für Fußbodenheizung ist eine Besonderheit dieses Teppichs und ergänzt seine handgewebte Flachgewebekonstruktion.
Für welche Räume eignet sich der Teppich?
Der mehrfarbige Kelim mit Art-déco-Stil und regionalem Design kann in unterschiedlichen Räumen eingesetzt werden. Im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Büro kann er als flache textile Fläche mit grafischer Farbwirkung dienen. Auch ein Flur kommt als Einsatzort infrage. Welche Kombination am besten passt, hängt von der vorhandenen Einrichtung, dem Licht und den übrigen Farben ab. Der Teppich ist neu, handgewebt und für Fußbodenheizung geeignet, sodass diese Eigenschaften bei der Raumplanung berücksichtigt werden können.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Herkunft | |
| Material |














