



Perserteppich Fars 198 x 110 cm Schurwolle handgeknüpft
1127$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glanzvolle Schurwolle | Größe: 198 x 110 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und besteht im Flor aus glanzvoller Schurwolle. Die Wolle prägt die Haptik des Teppichs und verleiht seiner Oberfläche einen natürlichen Glanz. Schurwolle wird bei Gabbeh-Teppichen wegen ihrer belastbaren Faser und ihrer angenehmen, griffigen Struktur eingesetzt. Dadurch entsteht eine Oberfläche, die nicht glatt und distanziert wirkt, sondern den rustikalen Charakter der Gabbeh-Tradition sichtbar macht.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im angegebenen Bereich von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung der fantasievollen Muster und unterstützt zugleich die feste Struktur des handgeknüpften Gewebes. Jeder einzelne Knoten wird in den Aufbau des Teppichs eingebunden; dadurch entsteht kein maschinell wiederholtes Bild, sondern ein von der Arbeit des Knüpfers geprägtes Muster.
Schurwolle besitzt einen natürlichen Glanz und wird mit der Zeit nicht zu einer rein dekorativen Oberfläche. Bei diesem Teppich verbindet sich das Material mit der handwerklichen Knüpftechnik und der für Gabbeh Shuli typischen eigenständigen Gestaltung. Der Teppich wird als neu angeboten. Für die regelmäßige Pflege nennt die Produktbeschreibung Staubsaugen sowie das sofortige Abtupfen von Flecken mit einem feuchten Tuch. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen kann die Wolle pflegen und die Farben auffrischen.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, in der Nähe von Shiraz. Fars gehört zu den wichtigen Landschaften der persischen Teppichkultur. Die Region ist mit nomadischen und ländlichen Lebensformen verbunden, in denen Teppiche nicht allein als repräsentative Einrichtungsstücke entstanden. Sie waren Teil des täglichen Lebens, wurden für den Gebrauch gefertigt und spiegelten zugleich die Wahrnehmung ihrer Weberinnen und Weber wider.
Gabbeh-Teppiche stehen in dieser Tradition für eine direkte, eigenständige Form des Knüpfens. Ihre Gestaltung folgt nicht ausschließlich einem festgelegten höfischen Musterbuch. Stattdessen können Knüpferinnen und Knüpfer Motive aus ihrer Umgebung, aus Erinnerungen und aus der eigenen Vorstellung in eine freie Komposition übertragen. Beim Gabbeh Shuli zeigt sich diese Haltung in den ausgefallenen und fantasievollen Designs, die im Ausgangstext ausdrücklich als von den Knüpfern selbst entworfen beschrieben werden.
Die Weitergabe des Knüpfwissens von Generation zu Generation ist ein wesentlicher Bestandteil der altnomadischen Teppichtradition. Techniken, Materialkenntnis und ein Gefühl für Farbe werden nicht nur schriftlich vermittelt, sondern im praktischen Arbeiten erlernt. Das Handwerk verbindet dabei überlieferte Abläufe mit individueller Gestaltung. So kann eine traditionelle Herstellungsweise bestehen bleiben, ohne dass jedes Muster gleich aussehen muss.
Die Nähe zu Shiraz verweist auf den kulturellen Raum, in dem Fars als Herkunftsregion dieser Teppichart genannt wird. Dabei ist die Herkunft von der Musterbezeichnung zu unterscheiden. Gabbeh Shuli bezeichnet hier die Teppichart und ihre Gestaltungstradition; der Ursprung dieses Stücks wird als Region Fars angegeben. Die Bezeichnung macht ihn zu einem persischen Teppich aus dem Süden Persiens und nicht zu einem Erzeugnis einer anderen, lediglich im Muster ähnlichen Region.
In Fars bestehen neben geknüpften Gabbeh-Teppichen auch Kelim-Traditionen. Kelims werden flach gewebt und zeigen häufig geometrische Muster sowie kräftige Farben. Sie gehören damit zu einer verwandten regionalen Welt, unterscheiden sich aber in der Technik deutlich vom handgeknüpften Gabbeh Shuli. Auch Nain und Isfahan sind für wichtige Traditionen der persischen Teppichkunst bekannt. Ihre Teppiche werden im Ausgangstext als meist feiner und detaillierter gearbeitet beschrieben, während Gabbeh Shuli eine rustikale und primitive Formensprache bewahrt.
Diese Unterschiede zeigen, dass die persische Teppichkunst nicht aus einem einzigen Stil besteht. Innerhalb Persiens haben sich verschiedene Materialien, Techniken, Musterordnungen und Gebrauchszwecke entwickelt. Der Gabbeh Shuli aus Fars steht dabei für eine handwerkliche Tradition, in der Robustheit, Schurwolle und eine freie Bildidee eng miteinander verbunden sind. Seine Geschichte liegt in der Verbindung von nomadischer Überlieferung und persönlicher Gestaltung.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Die Gestaltung ist nicht auf ein einzelnes, streng benanntes Motiv reduziert. Gerade die freie Entwicklung der Designs gehört zu den Kennzeichen, die im Ausgangstext mit dieser Gabbeh-Variante verbunden werden. Der Knüpfer kann eine eigene Bildidee umsetzen und damit dem Teppich eine individuelle Ordnung geben.
Die Farbwelt, die für Gabbeh Shuli genannt wird, umfasst lebhaftes Rot, sanftes Beige, elegantes Grau und erdiges Braun. Diese Farben werden mit der natürlichen Umgebung der Region Fars in Verbindung gebracht. Rot kann als kräftiger Akzent in Erscheinung treten, während Beige, Grau und Braun eine erdbezogene Grundlage bilden. Welche Farbe in welchem Verhältnis sichtbar wird, gehört zur jeweiligen Komposition und macht jedes Stück der handgeknüpften Gruppe eigenständig.
Fantasievolle Muster können bei Gabbeh-Teppichen gegenständliche Anklänge, vereinfachte Formen oder frei gesetzte Bildzeichen aufnehmen. Die Aussage über diesen Teppich bleibt dabei bewusst bei den ausgefallenen, fantasievollen Designs; ein einzelnes konkretes Motiv wird nicht benannt. Das Muster soll daher nicht mit einem bestimmten Medaillon, einer festgelegten Bordüre oder einem ausschließlich geometrischen Schema beschrieben werden. Entscheidend ist die freie, vom Knüpfer entwickelte Gestaltung.
Die handwerkliche Technik unterstützt diese Wirkung. Beim Knüpfen entsteht das Bild Schritt für Schritt aus farbigen Wollbereichen und der Anordnung der Knoten. Anders als bei einem flach gewebten Kelim besitzt ein geknüpfter Gabbeh einen Flor. Die Farben können dadurch in einer plastischeren Oberfläche erscheinen, während die Knotenanordnung feine Übergänge und individuelle Unregelmäßigkeiten ermöglicht. Die hohe Knotendichte steht dabei mit der Detailausarbeitung der Muster in Verbindung, ohne den rustikalen Charakter der Gabbeh-Formensprache aufzuheben.
Gabbeh Shuli unterscheidet sich deshalb von Teppichen, deren Wirkung vor allem auf einer streng wiederholten Ornamentik beruht. Die Muster entstehen aus einer Verbindung von Überlieferung und persönlicher Erfindung. Das erklärt, warum zwei Teppiche derselben Tradition nicht wie identische Serienprodukte wirken müssen. Der vorliegende Teppich wird als Unikat beschrieben und trägt diese individuelle Gestaltung in seiner eigenen Musterordnung.
Der Vergleich mit anderen persischen Teppichtraditionen verdeutlicht die Eigenart des Designs. Kelims aus Fars zeigen flach gewebte, geometrische Formen und kräftige Farben. Nain und Isfahan stehen für Musterwelten, die im Ausgangstext als feiner und detaillierter bezeichnet werden. Gabbeh Shuli folgt dagegen einer rustikaleren und primitiveren Ästhetik. Diese Bezeichnung meint eine bewusst unmittelbare, nicht übermäßig formalisierte Bildsprache und keine geringere handwerkliche Bedeutung.
Besonderheiten
Die Besonderheit dieses Teppichs liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Ausführung, glanzvoller Schurwolle, hoher Knotendichte und fantasievoller Musterentwicklung. Die Schurwolle bringt natürlichen Glanz und eine angenehme Haptik ein. Die angegebene Knotendichte unterstützt die Detailgenauigkeit und die feste Struktur. Gemeinsam mit der robusten Materialeigenschaft erklärt dies, warum Gabbeh Shuli auch für stark frequentierte Bereiche geeignet ist.
Der Teppich wird als neu und als Unikat angeboten. Seine Gestaltung ist nicht als standardisierte Wiederholung beschrieben, sondern als Ausdruck der Kreativität des Knüpfers. Für die Nutzung im Alltag empfiehlt die Produktbeschreibung regelmäßiges Staubsaugen. Flecken sollen sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden; eine professionelle Reinigung alle paar Jahre kann die Wolle pflegen und die Farben auffrischen.
FAQ
Was macht einen Gabbeh Shuli besonders?
Ein Gabbeh Shuli verbindet eine handgeknüpfte Ausführung mit fantasievollen, vom Knüpfer entwickelten Designs. Bei diesem Teppich kommt eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter hinzu. Die glanzvolle Schurwolle prägt die Haptik und unterstützt die robuste Struktur. Da jeder Teppich als Unikat beschrieben wird, spiegelt die Musterordnung die individuelle Kreativität der jeweiligen Knüpfarbeit wider.
Wie lässt sich ein Gabbeh Shuli pflegen?
Für die laufende Pflege sollte der Teppich regelmäßig abgesaugt werden. Entstehende Flecken werden möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft, anstatt sie lange in der Wolle zu belassen. Die Produktbeschreibung nennt außerdem eine professionelle Reinigung alle paar Jahre. Sie kann dazu beitragen, die Farben aufzufrischen und die Schurwolle zu pflegen. Eine sorgfältige, regelmäßige Behandlung erhält die textile Oberfläche im Alltag.
Ist ein Gabbeh Shuli für stark frequentierte Bereiche geeignet?
Ja. Die robuste Schurwolle und die hohe Knotendichte machen Gabbeh Shuli für stark frequentierte Bereiche geeignet. Die Konstruktion ist darauf ausgerichtet, täglicher Belastung standzuhalten und dabei die beschriebene Musterwirkung zu bewahren. Dadurch kann ein Gabbeh Shuli nicht nur in ruhig genutzten Räumen, sondern auch in Bereichen eingesetzt werden, in denen der Teppich regelmäßig begangen wird.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











