




Perserteppich Fars 180 x 83 cm Schurwolle handgeknüpft
692$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 180 x 83 cm | Muster: Frei erfundenes, ausgefallenes Shuli-Design | Zustand: Neu und kunstvoll gefertigt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: A92C9F43
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus Schurwolle. Die Verwendung von Schurwolle gehört zu den grundlegenden Merkmalen vieler Gabbeh-Teppiche. Das Material wird für den Flor eingesetzt und gibt der Oberfläche ihre textile Struktur. Wolle lässt sich beim Knüpfen zu einer geschlossenen, belastbaren Fläche verarbeiten und eignet sich deshalb seit langer Zeit für Teppiche, die im Wohnbereich verwendet werden.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt, wie viele einzelne Knoten auf einer bestimmten Fläche gesetzt wurden. Beim Handknüpfen entsteht der Flor Knoten für Knoten. Die Arbeit verlangt eine gleichmäßige Führung des Fadens und eine sorgfältige Weiterarbeit Reihe für Reihe. Anders als bei einem maschinell hergestellten Teppich wird die Struktur dabei unmittelbar durch die Handarbeit bestimmt.
Gabbeh-Teppiche werden traditionell für ihre vergleichsweise klare, textile Wirkung geschätzt. Bei einem handgeknüpften Stück verbinden sich Schurwolle, Knotentechnik und Muster zu einer eigenständigen Oberfläche. Die Bezeichnung Shuli steht hier für die im Produkt genannten Designausrichtung. Der Teppich ist neu und kunstvoll gefertigt. Weitere Eigenschaften wie eine besondere Kantenkonstruktion, eine bestimmte Rückseite oder eine gesonderte Webtechnik sind für dieses Stück nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars in Südpersien. Fars gehört zu den bedeutenden Teppichlandschaften Irans und ist besonders eng mit der Entwicklung von Gabbeh verbunden. Die Region umfasst unterschiedliche Landschaften und Siedlungsräume, in denen sich über lange Zeit eigene textile Gewohnheiten herausgebildet haben. Gabbeh aus Fars stehen dabei für eine Teppichtradition, in der handwerkliche Herstellung und eine bewusst unkomplizierte Bildsprache zusammenfinden.
Die Geschichte persischer Teppiche ist nicht auf einen einzigen Stil begrenzt. In den verschiedenen Regionen Irans entstanden jeweils eigene Vorlieben für Farben, Ornamente, Kompositionen und Materialien. Tabriz, Isfahan und Kashan werden häufig als bekannte Herkunftsregionen genannt. Fars nimmt innerhalb dieser vielfältigen Tradition eine eigene Stellung ein. Gabbeh-Teppiche aus dieser Region werden mit einer reduzierten, oft frei wirkenden Gestaltung verbunden, die sich von den dicht ornamentierten Hof- und Stadtteppichen anderer Zentren unterscheidet.
Das Handknüpfen ist eine Technik, bei der der Flor aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut wird. Jeder Knoten verbindet den Florfaden mit dem Grundgewebe. Danach wird die nächste Reihe vorbereitet und die Arbeit wiederholt sich über die gesamte Fläche. Diese Vorgehensweise verlangt Zeit, Übung und eine verlässliche Abstimmung von Fadenspannung und Musterverlauf. Die Knotendichte kann bei persischen Teppichen je nach Region, Ausführung und gewünschter Wirkung stark variieren. Sie ist deshalb ein technisches Merkmal, aber nicht allein die Erklärung für die gestalterische Qualität eines Teppichs.
Gabbeh wird häufig mit den ländlichen und nomadisch geprägten Web- und Knüpftraditionen von Fars in Verbindung gebracht. Charakteristisch ist dabei die Möglichkeit, Motive nicht streng nach einem festgelegten, überall gleichen Schema auszuführen. Die Gestaltung kann auf einfachen Formen, deutlichen Farbflächen und einer persönlichen Interpretation beruhen. Diese Offenheit erklärt, weshalb Gabbeh-Teppiche innerhalb derselben regionalen Tradition sehr unterschiedlich aussehen können.
Persische Teppiche werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Schurwolle ist wegen ihrer Eignung für den Flor besonders verbreitet; Seide kann bei anderen Teppicharten für Feinheit und Glanz eingesetzt werden. Dieser Teppich ist aus Schurwolle gefertigt. Die regionale Zuordnung zu Fars und die Gabbeh-Tradition bilden daher den kulturellen und handwerklichen Rahmen für dieses konkrete Stück, ohne dass ihm Merkmale anderer persischer Herkunftsregionen zugeschrieben werden.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als frei erfundenes, ausgefallenes Design beschrieben. Es handelt sich um ein Shuli-Design innerhalb der Gabbeh-Gestaltung. Die Bezeichnung verweist hier auf die angegebene Musterwelt und nicht auf eine zusätzliche Herkunftsregion. Die Gestaltung folgt damit keiner im Quelltext genannten klassischen Vorlage aus Tabriz, Isfahan oder Kashan. Im Mittelpunkt steht vielmehr die freie, kreative Ausarbeitung.
Gabbeh-Muster sind oft einfacher aufgebaut als die stark gegliederten Kompositionen klassischer persischer Teppiche. Ein klarer Umgang mit Flächen, Formen und Kontrasten kann dem Teppich eine unmittelbare Wirkung geben. Das bedeutet nicht, dass die Gestaltung ohne handwerkliche Planung entsteht. Auch ein scheinbar spontanes Motiv muss beim Knüpfen in eine Reihe von Knoten und Farbwechseln übersetzt werden. Die Einfachheit der Bildsprache kann daher mit einer sorgfältigen technischen Ausführung verbunden sein.
Die Farben dieses Teppichs sind Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farbpalette verbindet warme und zurückgenommene Töne. Rot kann in der persischen Textilgestaltung als kräftiger Schwerpunkt auftreten, während Beige und Braun eine erdige Grundlage bilden. Grau setzt dazu einen neutralen Kontrast. Für dieses konkrete Stück sind nur diese Farben angegeben; eine weitergehende Zuordnung einzelner Farbfelder oder Motive wird nicht vorgenommen.
Die freie Gestaltung ist ein wichtiger Teil der Gabbeh-Idee. Bei dieser Teppichart können Motive aus der Vorstellungskraft der Knüpfer hervorgehen. Linien müssen nicht zwingend ein dichtes florales Ornament bilden, und geometrische Formen können mit offenen Flächen verbunden werden. Dadurch entsteht eine Bildsprache, die sowohl dekorative als auch abstrakte Elemente aufnehmen kann. Das vorliegende Shuli-Muster wird als ausgefallen und frei erfunden bezeichnet und lässt sich daher nicht auf ein im Quelltext genanntes traditionelles Einzelmotiv reduzieren.
Im Vergleich dazu stehen Kelims, die ebenfalls aus Iran stammen, aber in einer flachen Webtechnik hergestellt werden. Ihre Muster sind häufig geometrisch und entstehen durch das Weben anstelle des Knüpfens. Nain und Kashan sind wiederum für andere persische Teppichtraditionen bekannt. Diese Beispiele zeigen die Bandbreite iranischer Teppichkunst, sind aber keine Herkunfts- oder Stilangabe für diesen Gabbeh Shuli. Sein Bezug bleibt die Region Fars, seine Technik das Handknüpfen und sein Muster die frei erfundene Shuli-Gestaltung.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Einzelstücks ist die Verbindung aus der Gabbeh-Tradition von Fars und einem frei erfundenen Shuli-Design. Der Teppich wird nicht über ein streng beschriebenes klassisches Muster charakterisiert, sondern über seine ausgefallene, kreative Gestaltung. Dadurch liegt der Schwerpunkt der Beschreibung auf der individuellen Musteridee und nicht auf einer Zuordnung zu einem historischen Ornamenttyp.
Die Farben Rot, Beige, Grau und Braun geben dem Design seine angegebene farbliche Grundlage. Zusammen mit der Schurwolle und der handgeknüpften Ausführung entsteht ein Teppich, dessen Material und Gestaltung klar benannt sind. Der Zustand ist neu und kunstvoll gefertigt. Angaben zu einer Signatur, zu einem Alter, zu Reparaturen oder zu Gebrauchsspuren liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Die Einordnung als Perserteppich ergibt sich aus der Herkunft aus der Region Fars in Südpersien. Gabbeh ist dabei die Teppichart, während Shuli die angegebene Designbezeichnung ist. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil ein Mustername nicht automatisch eine andere Herkunft begründet. Der Teppich bleibt ein handgeknüpfter Gabbeh aus Fars.
FAQ
Woran erkennt man einen echten Perserteppich?
Ein Perserteppich wird zunächst über seine Herkunft aus Iran beziehungsweise einer iranischen Region, seine Herstellung und seine textile Ausführung eingeordnet. Bei diesem Stück sind die Region Fars, die Handknüpftechnik und Schurwolle genannt. Auch die Knotendichte liefert eine technische Information: Sie beträgt 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Zusätzlich helfen Muster, Farbgebung und die Verarbeitung bei der Beschreibung. Bei diesem Gabbeh Shuli sind ein frei erfundenes, ausgefallenes Design sowie die Farben Rot, Beige, Grau und Braun angegeben. Eine einzelne Eigenschaft sollte jedoch nicht isoliert betrachtet werden; Herkunft, Material, Technik und Gestaltung bilden zusammen das erkennbare Profil.
Wie pflegt man einen handgeknüpften Wollteppich?
Für einen handgeknüpften Teppich aus Schurwolle ist regelmäßiges, schonendes Staubsaugen eine grundlegende Maßnahme. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark beansprucht werden. Der Teppich sollte an einem kühlen und trockenen Ort gelagert werden, wenn er nicht ausgelegt ist. Bei einer stärkeren Verschmutzung empfiehlt sich eine professionelle Reinigung, damit Farben und Wollmaterial möglichst geschont werden. Hausmittel, starke Feuchtigkeit oder aggressive Reinigungsmittel können die textile Oberfläche belasten. Die Pflegehinweise beziehen sich auf handgeknüpfte Wollteppiche allgemein; eine besondere Behandlung oder ein spezielles Reinigungsverfahren ist für dieses Stück nicht angegeben.
Sind Perserteppiche eine gute Investition?
Perserteppiche werden wegen ihrer handwerklichen Herstellung, ihrer Langlebigkeit und ihrer zeitlosen Bedeutung häufig als langfristige Einrichtungsgegenstände betrachtet. Handgeknüpfte Teppiche können bei sorgfältiger Pflege über lange Zeit erhalten bleiben und innerhalb einer Familie weitergegeben werden. Ob ein konkreter Teppich seinen Wert steigert, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, etwa von Herkunft, Material, Ausführung, Zustand, Alter, Seltenheit und Nachfrage. Für diesen neuen Gabbeh Shuli sind Region Fars, Schurwolle, Handknüpfung, Knotendichte und das freie Shuli-Design bekannt. Eine Wertsteigerung oder eine bestimmte Anlageeignung wird für dieses Stück nicht zugesichert.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













