






Perserteppich Fars 180 x 117 cm Wolle handgeknüpft
852$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 180 x 117 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars. Für den Flor wird hochwertige Schurwolle verwendet. Schurwolle ist für ihre angenehme Haptik und ihre Strapazierfähigkeit bekannt. Sie kann Wärme speichern und trägt damit zu einer warmen, wohnlichen Oberfläche bei. Das Material verbindet eine weiche textile Wirkung mit einer Beschaffenheit, die sich für den Einsatz in Wohnräumen eignet.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfolgt nicht durch das Aufdrucken eines fertigen Musters. Das Muster entsteht während des Knüpfens, indem die einzelnen Knoten in Reihen gesetzt und mit den weiteren Bestandteilen des Teppichs verbunden werden. Die Ausführung erfordert daher Zeit, Konzentration und ein sicheres Verständnis für die geplante Gestaltung. Bei einem Gabbeh Shuli treffen diese handwerklichen Grundlagen auf eine freie und fantasievolle Mustergebung.
Für diesen Teppich wird eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Knotendichte beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche. Sie steht in Verbindung mit der Ausarbeitung der Teppichoberfläche und damit, wie differenziert Formen und Übergänge gestaltet werden können. Eine höhere Dichte kann eine feinere Ausarbeitung ermöglichen; sie ist jedoch immer gemeinsam mit Material, Knüpftechnik und Entwurf zu betrachten. Bei diesem Gabbeh Shuli gehört die genannte Dichte zu den technischen Merkmalen der Verarbeitung.
Die Quelle bezeichnet das Stück als neu und als Unikat. Seine Individualität ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Handarbeit und einem Entwurf, der von den Knüpfern selbst gestaltet wurde. Hochwertige Schurwolle, handgeknüpfte Verarbeitung und ausgefallene Designs bilden somit die wesentlichen Merkmale dieses Teppichs. Die Wolle ist nicht nur ein funktionaler Werkstoff, sondern prägt auch das Griffgefühl und die Wirkung der Oberfläche.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars ist ein bedeutender Bezugsraum der persischen Teppichkultur. In der Quelle wird die Region in der Nähe von Shiraz eingeordnet. Ihre Teppichtraditionen sind über Jahrhunderte gewachsen und stehen in Verbindung mit den Lebensweisen nomadischer Völker. Die regionale Herkunft verweist daher nicht nur auf einen Ort, sondern auch auf ein historisches Umfeld, in dem textile Handarbeit eine wichtige Rolle spielte.
Bei nomadisch geprägten Gemeinschaften hatten Teppiche und andere gewebte Textilien eine praktische Funktion. Sie konnten als textile Unterlage, als Schutz vor Kälte oder als Bestandteil der täglichen Ausstattung dienen. Gleichzeitig boten sie Raum für Farben, Zeichen und persönliche Gestaltung. Aus der Verbindung von Gebrauch und Ausdruck entwickelte sich eine Handwerkskultur, in der ein Teppich sowohl zweckmäßig als auch bildnerisch sein konnte. Diese Verbindung ist für das Verständnis der Gabbeh-Tradition wesentlich.
Traditionen werden in der Teppichherstellung nicht nur durch die Wiederholung eines einzigen Musters weitergegeben. Überliefert werden auch Kenntnisse über das Vorbereiten der Wolle, das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, das Verdichten der Reihen und das Ausarbeiten der Ränder. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, Farben und Formen innerhalb einer gegebenen Tradition eigenständig zu ordnen. In Fars treffen solche handwerklichen Kenntnisse auf eine Gestaltung, die der Kreativität der jeweiligen Knüpfer Raum lässt.
Gabbeh-Teppiche werden häufig mit einer klaren, unmittelbaren und von der jeweiligen Person geprägten Bildsprache verbunden. Ihre Muster müssen nicht den streng festgelegten Aufbau eines höfischen oder städtischen Teppichentwurfs wiederholen. Stattdessen kann die Gestaltung stärker von einfachen Flächen, markanten Formen und einer persönlichen Interpretation geprägt sein. Das bedeutet nicht, dass die Herstellung ohne Regeln erfolgt. Die freie Wirkung beruht auf Erfahrung, technischem Können und einer bewussten Entscheidung für den jeweiligen Entwurf.
Die Region Fars ist außerdem mit verschiedenen Gabbeh-Bezeichnungen verbunden. Gabbeh Fars verweist ebenfalls auf den regionalen Zusammenhang, während andere persische Teppichzentren jeweils eigene Traditionen ausgebildet haben. Tabriz und Kashan werden in der Quelle als weitere Namen genannt, deren Teppiche für kunstvolle Motive und hohe Knotendichten bekannt sind. Solche Vergleiche zeigen die Vielfalt der persischen Teppichkultur. Ein Gabbeh Shuli aus Fars ist dabei in einer Tradition verankert, die sich durch die Verbindung von nomadischem Hintergrund, Handarbeit und individueller Gestaltung beschreiben lässt.
Die Nähe zu Shiraz ergänzt die regionale Einordnung um einen wichtigen kulturellen Bezugspunkt. Shiraz ist eine bekannte Stadt im Süden Persiens und steht für die Geschichte und kulturelle Bedeutung der Landschaft Fars. Die Herkunft aus dieser Region bildet den historischen Rahmen für die Gestaltung des Teppichs. Sie macht verständlich, warum bei Gabbeh nicht nur die technische Ausführung, sondern auch die Beziehung zwischen Landschaft, Lebensweise und persönlichem Ausdruck betrachtet wird.
Persische Teppichtraditionen sind über lange Zeiträume durch Austausch und Weitergabe geprägt worden. Muster konnten sich verändern, Farben wurden unterschiedlich kombiniert und handwerkliche Verfahren wurden an neue Anforderungen angepasst. Trotzdem blieb die Arbeit am einzelnen Teppich an die Fähigkeiten der Knüpfer gebunden. Die Entstehung eines Unikats ist somit mit einer Tradition vereinbar, die nicht auf industrielle Gleichförmigkeit ausgerichtet ist. Der regionale Hintergrund von Fars bleibt in dieser Verbindung von Überlieferung und eigener Auslegung erkennbar.
Design und Muster
Die Gestaltung dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Die Designs sind einzigartig und wurden von den Knüpfern selbst gestaltet. Damit ist die Musterung ein unmittelbarer Ausdruck der ausführenden Handarbeit. Ein solcher Entwurf folgt nicht lediglich einer unveränderten Vorlage, sondern entsteht aus der Verbindung von überlieferten Gestaltungsideen und persönlicher Kreativität. Jedes einzelne Stück kann dadurch eine eigene Anordnung von Formen und Farbbereichen erhalten.
Gabbeh-Muster werden im regionalen Zusammenhang von Fars häufig mit einer direkten und eigenständigen Formensprache verbunden. Vereinfachte Darstellungen, großzügige Flächen oder ungewöhnliche Kombinationen können die Wirkung bestimmen. Entscheidend ist dabei nicht die möglichst naturgetreue Wiedergabe eines Motivs, sondern die Beziehung zwischen Zeichen, Fläche, Farbe und Rhythmus. Durch das Knüpfen erhält die Gestaltung eine textile Struktur, in der jede Form aus der Anordnung der Knoten hervorgeht.
Für diesen Teppich werden lebhaftes Rot, sanftes Beige, elegantes Grau und erdiges Braun genannt. Die Farbtöne werden harmonisch miteinander kombiniert. Rot kann innerhalb einer Komposition einen deutlichen Akzent bilden, während Beige und Braun eine warme, erdverbundene Grundlage schaffen. Grau ergänzt die Palette um einen zurückhaltenden Ton. Gemeinsam erzeugen die genannten Farben eine warme und einladende Wirkung, ohne dass die Musterung auf ein einziges festes Farbschema reduziert werden muss.
Farbe und Muster erfüllen bei einem Gabbeh nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie können auch Eindrücke aus der Umgebung, Erinnerungen oder Vorstellungen der Knüpfer aufnehmen. In nomadisch geprägten Traditionen wurde die Gestaltung nicht zwangsläufig nach einem zentral vorgegebenen Entwurf ausgeführt. Die eigene Wahrnehmung konnte in die Auswahl und Anordnung der Elemente einfließen. Fantasievolle Muster sind deshalb als Teil einer handwerklichen Bildsprache zu verstehen, in der die Person hinter dem Teppich sichtbar bleibt.
Die Musterung lässt sich neben modernen Möbeln einsetzen, weil sie eine Verbindung zwischen traditioneller Handarbeit und einer zeitgemäßen Einrichtung herstellen kann. In einem Wohnraum kann der Teppich einen Bereich markieren, im Esszimmer eine textile Grundlage schaffen oder im Arbeitszimmer einen farblichen Schwerpunkt bilden. Diese Einsatzmöglichkeiten ergeben sich aus der beschriebenen Farbpalette und den eigenständigen Designs. Sie verändern nicht die Herkunft oder die handwerkliche Einordnung des Stücks.
Im Unterschied zu streng symmetrischen Mustertraditionen kann die Wirkung eines Gabbeh stärker von einzelnen Formen und bewusst gesetzten Abständen abhängen. Dabei entsteht ein Rhythmus, der nicht ausschließlich durch eine Vielzahl kleiner Details bestimmt wird. Auch größere Farbflächen und klar erkennbare Zeichen können eine wichtige Rolle spielen. Die Knotendichte ermöglicht eine sorgfältige Ausarbeitung der Oberfläche, während der Entwurf selbst seine fantasievolle und individuelle Richtung behält.
Die Bezeichnung Gabbeh Shuli beschreibt somit nicht nur eine Farb- oder Stilvorliebe. Sie steht in diesem Zusammenhang für einen Teppich, dessen regionale Herkunft, handgeknüpfte Herstellung und eigenständige Gestaltung zusammengehören. Die Muster erzählen keine festgelegte Geschichte mit einem einheitlichen Inhalt. Sie tragen jedoch den kulturellen Hintergrund von Fars und die schöpferische Arbeit der Knüpfer in die Gestaltung dieses Einzelstücks.
Besonderheiten
Die besonderen Merkmale dieses Teppichs liegen in der Verbindung von Fars-Herkunft, Handknüpfung, Schurwolle und eigenständiger Mustergebung. Er wird als Gabbeh Shuli bezeichnet, stammt aus dem Süden Persiens und ist neu. Seine ausgefallenen, fantasievollen Designs wurden von den Knüpfern selbst gestaltet. Dadurch erhält das Unikat eine individuelle visuelle Identität innerhalb der Gabbeh-Tradition.
Auch das Material prägt die Eigenschaften des Teppichs. Die hochwertige Schurwolle wird als angenehm in der Haptik, strapazierfähig und wärmespeichernd beschrieben. Der Teppich eignet sich laut Quelle für Räume mit Fußbodenheizung. Seine lebhaften Farben in Rot, Beige, Grau und Braun können mit modernen Möbeln kombiniert werden und einen besonderen Akzent in Wohnräumen, Esszimmern oder Arbeitszimmern setzen.
FAQ
Wie pflege ich den Gabbeh Shuli richtig?
Für die regelmäßige Pflege wird Staubsaugen mit einer sanften Bürste empfohlen. So lässt sich die Oberfläche im Alltag sauber halten, während der Flor schonend behandelt wird. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Bei einem Fleck empfiehlt sich eine sofortige, vorsichtige Behandlung mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel. Starkes Reiben sollte vermieden werden, damit die Schurwolle und die individuell gestalteten Farben geschont werden.
Kann ich den Teppich auf einer Fußbodenheizung verwenden?
Ja, der Gabbeh Shuli eignet sich für Räume mit Fußbodenheizung. Die verwendete Schurwolle speichert Wärme und wird zugleich als atmungsaktiv beschrieben. Dadurch bleibt die textile Oberfläche angenehm, ohne dass der Teppich seine wohnliche Materialwirkung verliert. Bei der Verwendung sollte darauf geachtet werden, dass er eben aufliegt und die Wärme gleichmäßig in den Raum abgegeben werden kann.
Wo kann ich den Gabbeh Shuli am besten platzieren?
Der Teppich passt in Wohnräume, Esszimmer oder Arbeitszimmer. Dort kann er einen Bereich hervorheben, die Farben einer Einrichtung verbinden oder einen eigenständigen Akzent setzen. Die Kombination aus lebhaftem Rot, sanftem Beige, elegantem Grau und erdigem Braun lässt sich mit modernen Möbeln verbinden. Die ausgefallenen Muster machen ihn für unterschiedliche Raumkonzepte geeignet, ohne ihn auf einen einzigen Einrichtungsstil festzulegen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














