




Perserteppich Fars 160 x 118 cm Schurwolle handgeknüpft
781$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 160 x 118 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und hochwertig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 074D2096
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars. Als Material für den Flor wird glänzende Schurwolle verwendet. Schurwolle bezeichnet neue, noch nicht zuvor verarbeitete Wolle. Bei einem handgeknüpften Teppich wird der Flor Knoten für Knoten auf dem Grundgewebe aufgebaut. Das Verfahren verlangt eine gleichmäßige Führung des Garns und eine sorgfältige Bearbeitung jeder einzelnen Reihe. Die Herstellung unterscheidet sich damit grundsätzlich von maschinell gefertigten Bodenbelägen, bei denen das Muster nicht in derselben Weise durch die Handarbeit des Knüpfers entsteht.
Die verwendete Wolle verbindet eine weiche Oberfläche mit einem natürlichen Glanz. Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit eingesetzt, weil sie sich zu einem belastbaren Garn verspinnen lässt und zugleich eine angenehme Haptik bewahrt. Bei einem Gabbeh spielt diese textile Qualität eine sichtbare Rolle: Der Flor wirkt nicht nur farbig, sondern erhält durch die Oberfläche des Wollgarns auch eine wechselnde Lichtwirkung. Je nach Blickrichtung kann der Glanz unterschiedlich erscheinen, ohne dass dafür ein künstlicher Effekt erforderlich ist.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und gibt damit einen technischen Hinweis auf den Aufbau des Teppichs. Sie ist nicht mit der Gestaltung gleichzusetzen: Ein ausdrucksstarkes Gabbeh-Muster entsteht durch die Verbindung von Knüpfarbeit, Farbwahl und Formensprache. Die Handarbeit bleibt dabei das zentrale Herstellungsmerkmal.
Gabbeh-Knüpfer arbeiten traditionell mit einer klar lesbaren, oft unmittelbar wirkenden Gestaltung. Das Handwerk kann regelmäßige Abläufe mit freien Entscheidungen verbinden. Dadurch wird der Teppich nicht zu einem exakt wiederholten Druckbild, sondern zu einem Textil, in dem kleine Unterschiede der Handarbeit sichtbar bleiben können. Beim Gabbeh Shuli wird diese handwerkliche Grundlage mit ausgefallenen und fantasievollen Designs verbunden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars gehört zu den bekannten Landschaften der persischen Teppichkultur und ist eng mit nomadischen, dörflichen und städtischen Formen des Webens und Knüpfens verbunden. In der Region treffen unterschiedliche Lebensweisen und handwerkliche Traditionen aufeinander. Teppiche aus Fars werden deshalb nicht durch ein einziges, überall gleiches Erscheinungsbild bestimmt. Je nach Ort, Werkstatt und Tradition können sich Materialeinsatz, Musteraufbau und Farbwirkung unterscheiden.
Die Stadt Shiraz liegt in der weiteren kulturellen Umgebung von Fars und wird häufig als wichtiger Bezugspunkt für die Region genannt. Fars ist zugleich eine historische Landschaft Persiens, deren textile Überlieferung sich über viele Generationen entwickelt hat. Teppiche wurden dort für den häuslichen Gebrauch, für den Alltag und als Teil einer regionalen Handwerkspraxis hergestellt. Das Wissen über das Spinnen, Färben, Knüpfen und Fertigstellen von Wolle wurde innerhalb von Gemeinschaften weitergegeben und immer wieder an die Bedürfnisse der jeweiligen Umgebung angepasst.
Gabbeh-Teppiche stehen innerhalb dieser Tradition für eine eigenständige, gut erkennbare Form der persischen Knüpfkunst. Der Begriff Gabbeh wird mit Teppichen aus dem südwestlichen Persien verbunden, insbesondere mit Gebieten, in denen nomadische und ländliche Knüpftraditionen eine wichtige Rolle spielen. Ihre Gestaltung kann einfacher und freier wirken als die streng geordneten Kompositionen anderer persischer Teppichgruppen. Diese Klarheit bedeutet jedoch keine Abwesenheit von handwerklicher Arbeit. Gerade die Konzentration auf wenige starke Formen verlangt ein sicheres Gespür für Fläche, Rhythmus und Farbverteilung.
Die regionale Herkunft erklärt den kulturellen Rahmen des Teppichs, ersetzt aber nicht die Betrachtung seines konkreten Musters. Ein Teppich aus Fars kann traditionelle Elemente aufnehmen und zugleich eine individuelle Gestaltung zeigen. Beim Gabbeh Shuli wird die Herkunft mit fantasievollen Designs verbunden. Damit steht das Stück sowohl in der Geschichte der persischen Wollteppiche als auch in einer Gestaltungspraxis, die der eigenen Vorstellungskraft des Knüpfers Raum gibt.
Im Umfeld der persischen Teppichkultur existieren außerdem zahlreiche weitere Teppicharten. Gabbeh Fars Teppiche können ähnliche Bezüge zur Region aufweisen und häufig traditioneller oder reduzierter gestaltet sein. Kelim werden nicht geknüpft, sondern gewebt und zeigen daher eine andere textile Struktur. Nain und Tabriz sind weitere bekannte Namen der persischen Teppichwelt, die mit jeweils eigenen Mustertraditionen verbunden werden. Diese Vielfalt macht deutlich, dass die persische Teppichkunst aus zahlreichen regionalen Sprachen besteht. Der vorliegende Teppich ist dabei als Gabbeh Shuli aus Fars einzuordnen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Diese Bezeichnung weist auf eine Gestaltung hin, die nicht ausschließlich einem streng wiederholten geometrischen Rapport folgt. Stattdessen können ungewöhnliche Formen, freie Anordnungen und individuell entwickelte Bildelemente den Charakter bestimmen. Das Muster ist damit ein wesentlicher Bestandteil der Identität des Gabbeh Shuli. Es verbindet die reduzierte Direktheit vieler Gabbeh-Kompositionen mit einer schöpferischen, nicht schematisch wirkenden Bildsprache.
Die Gestaltung eines Gabbeh entsteht aus dem Verhältnis von Fläche, Kontur und Farbe. Bei klaren Formen ist die Größe eines Elements ebenso wichtig wie sein Abstand zu den übrigen Motiven. Ein kleiner Wechsel in der Kontur kann das gesamte Erscheinungsbild verändern. Handgeknüpfte Muster entwickeln sich nicht wie eine gedruckte Vorlage auf einer vollkommen identischen Oberfläche. Die Knüpfer übertragen die Gestaltung Schritt für Schritt in das textile Gefüge. So entsteht eine direkte Verbindung zwischen Entwurf, Handbewegung und fertigem Teppich.
Die überlieferte Gabbeh-Gestaltung arbeitet häufig mit gut erkennbaren Formen und einer bewusst überschaubaren Komposition. In der regionalen Teppichkunst können dabei Motive aus der Umgebung, aus dem Alltag oder aus der Vorstellungswelt der Knüpfer eine Rolle spielen. Nicht jedes Element muss naturalistisch ausgearbeitet sein. Ein Motiv kann durch eine vereinfachte Kontur, eine ungewöhnliche Proportion oder eine freie Farbfläche seine Wirkung erhalten. Beim Shuli-Stil liegt der Schwerpunkt hier auf fantasievollen und ausgefallenen Designs.
Die angegebene Farbpalette umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot kann in einer Teppichkomposition als kräftiger Akzent oder als tragende Farbfläche eingesetzt werden. Beige, Grau und Braun schaffen dazu abgestufte, erdige Beziehungen. Je nachdem, wie die Farben im Muster verteilt sind, kann die Komposition geschlossen, kontrastreich oder ruhig erscheinen. Die Wirkung entsteht nicht aus einer einzelnen Farbe, sondern aus dem Zusammenspiel der vier genannten Farbbereiche mit der Struktur der Schurwolle.
Die Farben stehen zugleich in Verbindung mit der charakteristischen Oberfläche des Materials. Glänzende Schurwolle nimmt Licht anders auf als eine völlig matte Faser. Dadurch können Farbtöne innerhalb derselben Fläche leicht unterschiedlich erscheinen, wenn sich die Faserrichtung oder der Blickwinkel verändert. Diese textile Lichtwirkung ergänzt das fantasievolle Muster, ohne dessen Formen zu ersetzen. Design und Material bleiben als zwei getrennte, aber zusammenwirkende Aspekte lesbar.
Ein Gabbeh Shuli muss deshalb nicht über eine Vielzahl kleiner Ornamente definiert werden. Seine Gestaltung kann durch einzelne ungewöhnliche Formen, durch freie Zwischenräume und durch eine bewusste Farbsetzung wirken. Die handwerkliche Ausführung hält diese Entscheidungen dauerhaft in der Teppichfläche fest. So wird das Muster nicht als austauschbare Dekoration verstanden, sondern als Ergebnis einer regional geprägten Knüpftradition und einer individuellen gestalterischen Entscheidung.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Stücks ist die Verbindung von Fars-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung und ausgefallenen, fantasievollen Designs. Hinzu kommt der Glanz der verwendeten Schurwolle. Die Farben Rot, Beige, Grau und Braun geben dem Muster eine klar benennbare Palette. Der Teppich wird als neu und hochwertig beschrieben. Diese Angaben beziehen sich auf das konkrete Stück und ergänzen seine Einordnung als Gabbeh Shuli.
Die Nutzungsmöglichkeiten werden für Wohnräume, Schlafzimmer und Essbereiche genannt. Seine warme Oberfläche und die wollene Haptik passen zu Bereichen, in denen ein textiler Bodenbelag wahrgenommen und genutzt wird. Welche Wirkung der Teppich im Raum entfaltet, hängt von der Umgebung, dem Lichteinfall und der übrigen Einrichtung ab. Die Farbpalette kann sowohl mit rustikalen als auch mit modernen Einrichtungsstilen kombiniert werden, ohne dass der regionale Charakter des Teppichs verloren geht.
Zur Erhaltung der Oberfläche wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Bei Bedarf kann eine professionelle Reinigung eingesetzt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Diese Pflegehinweise beziehen sich auf die im Teppich verwendete Wolle und auf die farbige Gestaltung. Eine sachgerechte Behandlung unterstützt den Erhalt von Flor, Farbe und textilem Erscheinungsbild.
FAQ
Was macht den Gabbeh Shuli besonders?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung von fantasievollen, ausgefallenen Mustern und hochwertiger Schurwolle. Der Teppich wird in der Region Fars gefertigt und handgeknüpft. Dadurch verbindet er eine regionale persische Handwerkstradition mit einer Gestaltung, die der Vorstellungskraft der Knüpfer Raum gibt. Rot, Beige, Grau und Braun prägen die genannte Farbpalette. Die glänzende Oberfläche der Schurwolle ergänzt die Musterwirkung durch eine natürliche textile Lichtwirkung.
Wie pflege ich den Gabbeh Shuli?
Für die regelmäßige Pflege wird Staubsaugen empfohlen. Dabei sollte die Oberfläche gleichmäßig und ohne unnötig aggressive Behandlung gereinigt werden. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, kommt eine professionelle Teppichreinigung infrage. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zum Ausbleichen der Farben beitragen kann. Diese einfache Pflege unterstützt den Erhalt der wollenen Oberfläche und der farbigen Gestaltung über die Nutzungszeit hinweg.
Kann der Gabbeh Shuli in jedem Raum verwendet werden?
Der Teppich kann in Wohnräumen, Schlafzimmern und Essbereichen eingesetzt werden. Seine warme Oberfläche und die weiche Schurwolle eignen sich für Räume, in denen ein textiler Bodenbelag eine sichtbare und funktionale Rolle übernimmt. Die Farben Rot, Beige, Grau und Braun lassen sich mit rustikalen ebenso wie mit modernen Einrichtungen verbinden. Ob er im jeweiligen Raum passend wirkt, hängt von der vorhandenen Möblierung, dem Licht und der gewünschten Farbwirkung ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












