








Perserteppich Bidjar Boukan 267 x 267 cm Wolle handgeknüpft
8579$
Handgeknüpfter Bidjar Boukan Perserteppich | Knotendichte: 400.000 Knoten/m² | Material: 95% Wolle, 5% Seide | Größe: 267 x 267 cm | Muster: geometrisch, orientalisch | Zustand: perfekt, unbenutzt
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Beschreibung
Bidjar Boukan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser neue Perserteppich aus Bidjar Boukan ist handgeknüpft und besteht aus 95% Wolle sowie 5% Seide. Die Materialkombination verbindet den Wollanteil mit dem seidigen Anteil und prägt damit die Oberfläche, die Haptik und das Erscheinungsbild des Teppichs. Wolle gehört seit jeher zu den wichtigsten Materialien der orientalischen Teppichherstellung. Seide wird eingesetzt, wenn neben einer angenehmen Textur auch Glanz und eine feinere Wirkung in der Oberfläche gewünscht sind. Bei diesem Teppich bilden beide Materialien gemeinsam den ausgewiesenen Materialaufbau.
Die Knotendichte beträgt 400.000 Knoten pro Quadratmeter. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Gewebe eingebracht. Dieser Aufbau unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Bodenbelag, denn das Muster entsteht Schritt für Schritt aus vielen einzelnen Arbeitsvorgängen. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine differenzierte Darstellung von Linien, Flächen und geometrischen Details. Die handgeknüpfte Ausführung macht diesen Teppich zu einem Einzelstück.
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Er hat eine Dicke von etwa 15 mm und ein Gewicht von 6 kg/m². Die runde Form gehört ebenso zu den angegebenen Eigenschaften wie die Eignung für Fußbodenheizung. Diese Angaben beschreiben die Ausführung und die vorgesehene Nutzung des Teppichs, ohne weitere Eigenschaften zu behaupten, die für dieses Stück nicht genannt sind.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien, also aus dem heutigen Iran, und wird der Region Bidjar Boukan zugeordnet. Bidjar liegt in der iranischen Provinz Kurdistan. Die Region ist mit einer traditionsreichen kurdischen Knüpfkultur verbunden, in der Teppiche über lange Zeit als Gebrauchsgegenstände und als Ausdruck handwerklicher Gestaltung entstanden. Die Bezeichnung Bidjar verweist daher nicht nur auf eine geografische Herkunft, sondern auch auf eine eigenständige Teppichtradition innerhalb der persischen Knüpfkunst.
Persische Teppiche werden in zahlreichen Regionen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen, Ornamenten und Farbauffassungen hergestellt. Bei Bidjar steht die handwerkliche Ausführung im Mittelpunkt. Das Knüpfen verlangt Geduld, eine genaue Orientierung am Muster und die wiederholte Abstimmung von Knoten, Reihen und Flächen. Anders als bei einem gedruckten oder maschinell erzeugten Muster wird die Gestaltung beim Handknüpfen unmittelbar in die Struktur des Teppichs eingebunden.
Bidjar-Teppiche sind traditionell für ihre dichte Knüpftechnik und ihre robuste Wollverarbeitung bekannt. Wolle ist in den persischen Gebirgsregionen ein naheliegendes Material, weil sie sich verspinnen, färben und zu belastbaren Teppichen verarbeiten lässt. In der regionalen Tradition werden dichte Strukturen mit klar gegliederten Ornamenten verbunden. Das erklärt, weshalb Bidjar in der Geschichte persischer Teppiche häufig mit präziser Musterwirkung und einer festen, tragfähigen Ausführung in Verbindung gebracht wird. Diese allgemeine Tradition beschreibt den Stil der Herkunftsregion; sie ersetzt keine zusätzlichen Angaben zu diesem einzelnen Teppich.
Die kurdische Teppichkultur ist von überlieferten Mustern und handwerklichem Wissen geprägt. Kenntnisse über Material, Knotentechnik und Musteraufbau wurden innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Dabei konnten traditionelle Formen über lange Zeit erhalten bleiben und zugleich an unterschiedliche Raumvorstellungen angepasst werden. Persische Teppiche aus solchen Regionen verbinden deshalb eine erkennbare Herkunftstradition mit der individuellen Arbeit der jeweiligen Knüpfer.
Die Bezeichnung Perserteppich ist bei diesem Stück durch die Herkunft aus Persien begründet. Bidjar Boukan bezeichnet die im Angebot genannte regionale Zuordnung. Der Teppich steht damit in der Tradition iranischer Orientteppiche und nicht in der Tradition einer maschinellen Reproduktion. Seine Herstellung als handgeknüpfter Teppich ordnet ihn in eine Arbeitsweise ein, die in Persien seit vielen Generationen gepflegt wird.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als geometrisch und orientalisch angegeben. Geometrische Teppichmuster arbeiten mit Linien, Winkeln, Flächen, Wiederholungen und klar abgegrenzten Formen. Solche Elemente können zu einem Zentrum, einer Bordüre oder einer rhythmischen Gesamtfläche verbunden werden. Entscheidend ist die strukturierte Anordnung, durch die das Auge eine Ordnung innerhalb des Teppichfeldes erkennt.
In der persischen Teppichkunst stehen geometrische Formen neben floralen Ornamenten, stilisierten Pflanzenmotiven und medaillonartigen Kompositionen. Bei regionalen Bidjar-Entwürfen können geometrische Gliederungen der Fläche eine besonders deutliche Kontur geben. Die Bezeichnung des vorliegenden Musters bleibt dabei bewusst bei den Angaben geometrisch und orientalisch. Eine genauere Benennung einzelner Ornamente oder einer Farbfolge wäre für dieses Stück nicht belegt.
Orientalische Muster sind häufig so angelegt, dass sich einzelne Motive wiederholen und miteinander in Beziehung treten. Wiederholung schafft Rhythmus, während unterschiedliche Größen und Richtungen Spannung innerhalb der Fläche erzeugen. Bordüren können ein Innenfeld fassen, Übergänge ordnen und den Blick zur Mitte führen. Auch bei geometrischen Entwürfen kann eine solche Gliederung die Wahrnehmung des gesamten Teppichs bestimmen.
Die persische Mustertradition kennt sowohl streng symmetrische als auch frei angelegte Kompositionen. Symmetrie vermittelt eine klare Ordnung; kleinere Abweichungen und die individuelle Ausführung des Handknüpfens verleihen dem Muster zugleich eine handwerkliche Eigenart. Bei einem handgeknüpften Einzelstück wird das Design nicht als vollkommen identische industrielle Wiederholung hergestellt. Jeder Knoten trägt dazu bei, dass Linien und Flächen in der fertigen Arbeit zusammenfinden.
Farben spielen in der orientalischen Teppichkunst grundsätzlich eine wichtige Rolle, weil sie Konturen hervorheben, Flächen voneinander trennen und die Hierarchie eines Musters unterstützen. In der überlieferten Symbolik werden Rot, Blau und Gold häufig mit Wohlstand, Glück und Segen verbunden. Diese Bedeutungen gehören zur allgemeinen Kulturgeschichte orientalischer Teppiche. Für diesen Teppich ist als konkrete Musteraussage ausschließlich die geometrisch-orientalische Gestaltung angegeben.
Ein geometrisches Muster kann in klassischen ebenso wie in zeitgenössisch eingerichteten Räumen eingesetzt werden, weil seine Wirkung aus der Ordnung der Formen entsteht. Die runde Form des Teppichs bildet dabei einen eigenen Rahmen für das orientalische Muster. Sie verändert die übliche rechteckige Grundform und lenkt die Gestaltung auf eine geschlossene, umlaufende Fläche. Das Zusammenspiel aus runder Form, geometrischer Anordnung und persischer Herkunft bestimmt den Charakter dieses Stücks.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die Verbindung von 95% Wolle mit 5% Seide, die handgeknüpfte Herstellung und die Knotendichte von 400.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Wollanteil und der Seidenanteil erzeugen gemeinsam eine Materialkombination mit unterschiedlicher Wirkung in Haptik und Oberfläche. Die Seide bringt dabei den im Ausgangstext beschriebenen Glanz ein, während die Wolle den wesentlichen Anteil des Materials bildet.
Der Teppich ist neu, unbenutzt und als perfekt erhalten angegeben. Seine runde Form, die Dicke von etwa 15 mm, das Gewicht von 6 kg/m² und die Eignung für Fußbodenheizung ergänzen die Beschreibung. Handgeknüpfte Teppiche sind jeweils das Ergebnis vieler einzelner Arbeitsschritte. Geringe Abweichungen im Muster können bei dieser Technik normal sein und gehören zur individuellen Ausführung eines handgefertigten Stücks.
Orientalische Teppiche werden nicht nur als Bodenbeläge betrachtet, sondern auch als textile Zeugnisse von Geschichte, Kultur und handwerklicher Überlieferung. Muster und Farben können in verschiedenen Kulturen symbolische Bedeutungen tragen. Dieser Teppich verbindet diese allgemeine kulturelle Ebene mit einer klar benannten Herkunft aus Persien und der regionalen Zuordnung Bidjar Boukan.
FAQ
Wie reinige ich diesen handgeknüpften Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich vorsichtiges Saugen mit einer weichen Bürste. Dadurch lassen sich Staub und loser Schmutz entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte möglichst rasch mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlauge gearbeitet werden. Aggressive Reinigungsmittel und Chemikalien sollten vermieden werden, weil sie die Fasern angreifen können. Die Materialkombination aus Wolle und Seide spricht für eine zurückhaltende Behandlung. Bei einer umfassenden Reinigung ist eine auf handgeknüpfte Teppiche abgestimmte Fachreinigung sinnvoll.
Woran erkenne ich die Qualität eines Orientteppichs?
Eine hohe Knotendichte, geeignete Materialien und eine sorgfältige Färbung gelten allgemein als wichtige Qualitätsmerkmale eines Orientteppichs. Die Knotenzahl pro Fläche kann Hinweise darauf geben, wie fein ein Muster ausgearbeitet werden kann. Auch die Eigenschaften der verwendeten Wolle und Seide sowie die handwerkliche Gleichmäßigkeit des Knüpfens sind relevant. Bei diesem Teppich beträgt die Knotendichte 400.000 Knoten pro Quadratmeter, und der Materialaufbau besteht aus 95% Wolle und 5% Seide. Qualität lässt sich dennoch nicht anhand einer einzigen Zahl beurteilen, sondern aus dem Zusammenspiel von Material, Technik, Muster und Ausführung.
Ist ein handgeknüpfter Teppich nachhaltig?
Handgeknüpfte Teppiche können im Vergleich zu maschinell hergestellten Teppichen eine nachhaltige Wahl sein, weil ihre Herstellung weniger auf energieintensive Maschinen angewiesen ist. Die Fertigung erfolgt in vielen einzelnen Arbeitsschritten und beruht auf einer traditionellen Technik. Hinzu kommt, dass handgeknüpfte Teppiche bei sorgfältiger Pflege lange verwendet werden können und dadurch seltener ersetzt werden müssen. Diese allgemeine Betrachtung gilt für die Knüpftechnik. Bei diesem Stück kommen die ausgewiesene Materialkombination aus Wolle und Seide, die neue und unbenutzte Beschaffenheit sowie die Eignung für Fußbodenheizung als weitere beschriebene Eigenschaften hinzu.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
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