









Perserteppich Bidjar 372×400 cm Wolle handgeknüpft
15383$
Handgeknüpfter Bidjar Perserteppich | Knotendichte: 350.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 372×400 cm | Muster: Geometrisches Medaillon | Zustand: Perfekt, unbenutzt
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 13EEB0AE
Beschreibung
Bidjar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Der Bidjar Tagavi ist ein handgeknüpfter Perserteppich mit einem Flor aus 100% Wolle und einer Kette aus 100% Baumwolle. Die Kombination dieser beiden Materialien entspricht der traditionellen Konstruktion vieler geknüpfter Teppiche: Die Kette bildet das tragende Grundgerüst, während der Wollflor die sichtbare Oberfläche und die fühlbare Struktur bestimmt. Wolle wird wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer elastischen Faser und ihrer angenehmen Haptik seit langer Zeit für Teppiche verwendet. Sie kann Farbe gut aufnehmen und lässt die Zeichnung eines Teppichs klar hervortreten.
Die Knotendichte des Teppichs beträgt 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine dichte Knüpfung ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Linien, Flächen und Konturen. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Anschließend werden die Schussfäden eingelegt und die Knotenreihe verdichtet. Dieser wiederkehrende Arbeitsablauf verlangt Erfahrung, gleichmäßige Spannung und sorgfältige Kontrolle der Musterfolge. Die Verarbeitung ist deshalb unmittelbar mit dem Erscheinungsbild und der Formstabilität des Teppichs verbunden.
Der Flor besteht aus Wolle, während die Baumwollkette dem Gewebe eine geordnete und belastbare Basis gibt. Die im Produkt beschriebene Dicke beträgt etwa 12 mm. Das Ergebnis ist eine handgeknüpfte Oberfläche mit klarer Struktur. Der Teppich befindet sich in perfektem, unbenutztem Zustand. Seine dichte Knüpfung wird in der Beschreibung außerdem mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber Flecken und Abnutzung verbunden.
Herkunft und Tradition
Der Bidjar Tagavi stammt aus Persien, aus der Region Bidjar im Iran. Bidjar ist als Teppichregion für robuste, dicht gearbeitete Knüpfungen bekannt. Die Bezeichnung Bidjar steht dabei nicht nur für einen geografischen Ursprung, sondern auch für eine gewachsene regionale Handwerkstradition. In den Werkstätten werden Kenntnisse über Material, Färbung, Musteraufbau und das Verdichten des Gewebes über Generationen weitergegeben.
Bidjar-Teppiche werden häufig mit einer besonders festen Konstruktion in Verbindung gebracht. Ihre Robustheit wird in der Teppichkunde bildhaft mit der Bezeichnung „Eisen der Teppiche“ beschrieben. Gemeint ist die Fähigkeit, bei sachgemäßer Nutzung ihre Struktur und Form über lange Zeit zu bewahren. Diese Eigenschaft entsteht nicht durch einen einzelnen Arbeitsschritt. Sie hängt mit dem Zusammenspiel aus dicht gesetzten Knoten, festem Grundgewebe, geeigneten Fasern und der Erfahrung der Knüpfer zusammen.
Die Region Bidjar liegt im westlichen Iran und gehört zu einem Kulturraum, in dem Teppiche sowohl für den täglichen Gebrauch als auch als Ausdruck lokaler Gestaltung hergestellt wurden. Geometrische Ordnungen, klar gegliederte Felder und wiederkehrende Bordüren sind in der regionalen Teppichsprache wichtige Mittel, um eine Fläche übersichtlich zu strukturieren. Auch florale Elemente können in Bidjar-Mustern vorkommen und werden oft in strengere geometrische Kompositionen eingebunden.
Die Geschichte orientalischer Teppiche reicht weit zurück. Teppiche aus dem iranischen Kulturraum wurden als Gebrauchsgegenstände, textile Kunstwerke und Träger überlieferter Zeichen gefertigt. Ihre Muster konnten Vorstellungen von Natur, Ordnung, Schutz oder Wohlstand aufnehmen. Dabei besitzt nicht jedes Motiv überall dieselbe Bedeutung; die Deutung hängt von Region, Zeit, Entwurf und handwerklichem Zusammenhang ab. Sicher ist jedoch, dass die Mustertradition eine Verbindung zwischen praktischer Nutzung und kultureller Überlieferung herstellt.
Bei einem Bidjar steht die Herkunft deshalb neben der technischen Ausführung im Mittelpunkt. Die regionale Tradition erklärt, warum eine feste, dichte Knüpfung und eine klar aufgebaute Zeichnung für diese Teppichgruppe charakteristisch sind. Der Bidjar Tagavi verbindet diese Herkunftsbezeichnung mit der handwerklichen Ausführung eines Teppichs, der als unbenutztes Einzelstück angeboten wird. Sein angegebenes Alter liegt bei 10 bis 15 Jahren.
Design und Muster
Das Muster des Bidjar Tagavi ist als geometrisches Medaillon bezeichnet. Ein Medaillon bildet in der persischen Teppichgestaltung häufig den Mittelpunkt der Komposition. Es ordnet die Fläche um eine zentrale Form und schafft eine erkennbare Beziehung zwischen Zentrum, Umgebung und Begrenzung. Bei einer geometrischen Ausarbeitung entsteht diese Ordnung durch Linien, Winkel, wiederholte Formen und klar voneinander abgegrenzte Felder.
Geometrische Muster beruhen auf einer bewussten Gliederung. Einzelne Elemente können gespiegelt, gereiht oder in unterschiedlichen Größen wiederholt werden. Dadurch entsteht ein Rhythmus, der das Auge über die Teppichfläche führt. Ein Medaillon kann von Nebenmotiven, Ecklösungen und Bordüren begleitet werden. Diese Bestandteile erfüllen nicht nur eine dekorative Aufgabe, sondern helfen auch, das zentrale Motiv in die Gesamtfläche einzubinden.
Die persische Teppichkunst kennt sowohl streng geometrische als auch stärker floral geprägte Entwürfe. Geometrische Zeichnungen lassen Formen besonders deutlich hervortreten und sind für die handwerkliche Umsetzung präzise zu planen. Bei einer dichten Knüpfung können feine Konturen, abgestufte Flächen und wiederkehrende Details sorgfältig ausgeführt werden. Die Knotung bildet dabei nicht bloß die Oberfläche, sondern setzt den Entwurf Schritt für Schritt in ein textiles Bild um.
Der Name Tagavi bezeichnet hier die Ausführung innerhalb der Produktbezeichnung und wird mit Bidjar verbunden. Das konkrete Muster dieses Teppichs ist nicht als freies Streumuster oder als rein florale Komposition beschrieben, sondern ausdrücklich als geometrisches Medaillon. Diese Einordnung macht die zentrale Struktur zum maßgeblichen Merkmal der Gestaltung. Aussagen über einzelne Farbtöne oder über bestimmte Nebenmotive sind nicht Bestandteil der Produktbeschreibung und werden daher nicht ergänzt.
Orientalische Teppichmuster werden oft über ihre sichtbare Form hinaus betrachtet. Ein zentrales Medaillon kann als Zeichen von Ordnung und Mitte gelesen werden, während Bordüren den Übergang zwischen Bildfeld und Rand markieren. Solche Lesarten gehören zur allgemeinen Mustertradition und sind nicht als eindeutige Aussage über jedes einzelne Exemplar zu verstehen. Beim Bidjar Tagavi bleibt die gesicherte Beschreibung die klare geometrische Medaillon-Komposition.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Fertigung, die hohe Knotendichte und die Verwendung von Wolle im Flor. Der Teppich wird als perfekt und unbenutzt geführt. Er ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die dichte Konstruktion wird außerdem mit einer hohen Resistenz gegenüber Flecken und Abnutzung in Verbindung gebracht. Dadurch lässt sich seine technische Ausführung mit einer Nutzung in stärker frequentierten Wohnbereichen verbinden, ohne über den konkreten Zustand hinauszugehen.
Der geschätzte Wert im Fachhandel beträgt 25.000,- €. Dieser Wert ist als Schätzung ausgewiesen und beschreibt keine Garantie für einen späteren Verkaufs- oder Marktpreis. Der Teppich ist ein Einzelstück; die Verbindung aus Bidjar-Herkunft, geometrischem Medaillon, Wollflor und handwerklicher Knüpfung ist in dieser konkreten Ausführung nur einmal vorhanden.
FAQ
Was macht den Bidjar Tagavi besonders?
Besonders sind seine Herkunft aus Bidjar in Persien, die handgeknüpfte Ausführung, die Knotendichte von 350.000 Knoten pro Quadratmeter und der Flor aus 100% Wolle auf einer Kette aus 100% Baumwolle. Hinzu kommen das geometrische Medaillon, der perfekte unbenutzte Zustand und die Eignung für Fußbodenheizung. Die Bidjar-Tradition ist für robuste und dicht gearbeitete Teppiche bekannt.
Wie pflege ich meinen Bidjar Teppich am besten?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Schmutz und Staub nicht in der Oberfläche festsetzen. Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre wird empfohlen. Bei der Pflege sollte außerdem die handgeknüpfte Konstruktion berücksichtigt und auf eine schonende Behandlung geachtet werden.
Woher stammt der Bidjar Tagavi?
Der Bidjar Tagavi stammt aus Persien, aus der gleichnamigen Region Bidjar im Iran. Die Region ist für robuste, qualitativ hochwertige Teppiche und eine lange Handwerkstradition bekannt. Diese Tradition zeigt sich in der dichten Knüpfung, der festen Konstruktion und der klaren Gestaltung mit geometrischen und teilweise auch floralen Musterformen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















