






Perserteppich Bakhtiar 310 x 210 cm Wolle handgeknüpft
1522$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 310 x 210 cm | Muster: Gartenmuster (Kheshti) | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: E9238448
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die handwerkliche Fertigung verbindet das Material mit einer Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Jeder Knoten wird einzeln in die textile Grundstruktur eingebracht. Dadurch entsteht die für handgeknüpfte Teppiche typische feste Oberfläche, in der das Muster unmittelbar mit der Verarbeitung verbunden ist.
Wolle ist ein traditionelles Material der persischen Teppichherstellung. Bei Bakhtiar-Teppichen wird sie wegen ihrer Substanz und ihrer Eignung für robuste Gebrauchsqualität verwendet. Die im Ursprungstext beschriebene Wolle ist hochwertig. Ihre natürliche Struktur kann die Oberfläche griffig und zugleich angenehm begehbar machen. Der Flor nimmt die Farben Rot, Braun und Creme klar auf und unterstützt die geometrische Gliederung des Gartenmusters.
Die Handknüpfung verlangt Ausdauer, Konzentration und Erfahrung. Beim Knüpfen entsteht Reihe für Reihe ein textiles Bild, dessen Konturen aus der Folge der einzelnen Knoten hervorgehen. Die angegebene Knotendichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung des Kheshti-Musters. Sie steht bei diesem Teppich nicht für eine maschinelle Gleichförmigkeit, sondern für eine dicht gearbeitete handwerkliche Oberfläche mit sichtbarem Bezug zur traditionellen iranischen Teppichkultur.
Der Zustand dieses Einzelstücks ist sehr gut. Damit sind die im Angebot genannten Angaben zu Material, Herstellung und Erhaltung zusammengeführt: ein handgeknüpfter Flor aus hochwertiger Wolle, eine ausgewiesene Knotendichte und eine gut erhaltene Oberfläche. Weitere Materialbestandteile werden für diesen Teppich nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region um Isfahan im Iran und ist der Bakhtiar-Tradition zugeordnet. Die Bakhtiar leben als nomadisches Volk in der westiranischen Bergwelt. Ihre Teppiche stehen für eine Verbindung von mobiler Lebensweise, lokaler Gestaltung und praktischer textiler Arbeit. Das Nomadenleben prägte die Auswahl widerstandsfähiger Materialien ebenso wie die klare, gut erkennbare Sprache vieler Muster.
Die Region der Bakhtiar liegt im Einflussbereich des Zagros-Gebirges. Diese Landschaft ist von Höhenzügen, Weideflächen und wechselnden klimatischen Bedingungen geprägt. In der traditionellen Herstellung spielt Wolle eine zentrale Rolle, weil Schafe in dieser Umgebung gehalten werden und Wolle vor Ort als wichtiges textiles Material zur Verfügung steht. Die Beschreibung der Bakhtiar-Teppiche verweist deshalb auf Schafe, die in der rauen Landschaft des Zagros grasen. Aus dieser Verbindung von Landschaft, Tierhaltung und Handarbeit entwickelte sich eine eigenständige Teppichtradition.
Isfahan ist zugleich ein bedeutendes Zentrum persischer Kunst und des Teppichhandwerks. Die Nennung Isfahans beschreibt bei diesem Stück die Herkunftsregion im Iran. Bakhtiar-Teppiche werden dabei nicht mit Isfahan-Teppichen gleichgesetzt. Die Bakhtiar-Zuordnung verweist auf die Tradition der Bakhtiar-Nomaden, während Isfahan den regionalen Bezug nennt. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil persische Teppiche je nach Herkunft, Webergruppe und Musterfamilie unterschiedliche handwerkliche Identitäten besitzen.
In der iranischen Teppichkultur wird Wissen häufig über Generationen weitergegeben. Dazu gehören der Umgang mit Wolle, die Vorbereitung der Fasern, die Farbgestaltung und das Übertragen eines Musters in eine knüpfbare Struktur. Handgeknüpfte Teppiche sind daher sowohl Gebrauchsgegenstände als auch textile Zeugnisse einer regionalen Handwerksgeschichte. Beim Bakhtiar-Stil treffen die Anforderungen des Alltags auf eine dekorative Bildsprache, die von Landschaft, Pflanzen und geometrischer Ordnung beeinflusst ist.
Die robuste Bauweise, die der Bakhtiar-Tradition zugeschrieben wird, ist mit der nomadischen Herkunft verbunden. Teppiche mussten im täglichen Leben belastbar und funktional sein, ohne auf eine sorgfältige Gestaltung zu verzichten. Aus diesem Zusammenhang erklärt sich die anhaltende Bedeutung von Bakhtiar-Teppichen innerhalb der persischen Teppichkunde. Vergleichbare iranische Herkunftsgruppen wie Nain, Isfahan oder Tabriz besitzen jeweils eigene Gestaltungstraditionen; sie sind mit diesem Bakhtiar-Stück jedoch nicht gleichzusetzen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Gartenmuster, persisch Kheshti, bezeichnet. Kheshti-Muster gliedern die Fläche in einzelne Felder, die an einen geordneten Garten oder an eine Folge kleiner Beete erinnern. Die Felder bilden ein wiederkehrendes Raster. Innerhalb dieser Einteilungen können florale und naturbezogene Motive erscheinen. So entsteht ein Wechsel von geometrischer Struktur und pflanzlicher Anmutung.
Die Bezeichnung Kheshti leitet sich von der Vorstellung einzelner rechteckiger oder quadratischer Gartenabschnitte ab. In der persischen Gartenkultur besitzt die Aufteilung von Raum eine wichtige Bedeutung: Wege, Beete und Wasserläufe werden zu einer klaren Gesamtordnung verbunden. Im Teppich wird diese Idee nicht als naturalistische Landschaft wiedergegeben, sondern als dekoratives System. Die regelmäßigen Felder geben dem Auge Orientierung, während die Motive innerhalb der Felder für Abwechslung sorgen.
Ein Gartenmuster kann florale Formen, Blätter, Blüten und stilisierte Pflanzenzeichen aufnehmen. Diese Elemente werden in der Teppichkunst nicht unbedingt naturgetreu dargestellt. Sie werden vereinfacht, gespiegelt, rhythmisch wiederholt oder geometrisch angepasst, damit sie in die Knüpfstruktur passen. Beim vorliegenden Stück ist das Muster als Gartenmuster Kheshti angegeben. Einzelne nicht genannte Motive oder eine bestimmte Bordürenaufteilung werden nicht näher bezeichnet.
Die Farbpalette umfasst Rot, Braun und Creme. Rot kann in persischen Teppichen als kräftiger Grund- oder Akzentton eingesetzt werden, während Braun eine erdverbundene Wirkung in die Komposition bringt. Creme schafft helle Flächen und kann die Abgrenzung der Musterfelder unterstützen. Entscheidend ist dabei nicht nur der einzelne Farbton, sondern das Verhältnis der Farben zueinander. Die warme Palette verbindet die geometrische Kheshti-Struktur mit dem naturbezogenen Charakter des Gartenmotivs.
Durch die Wiederholung der Felder erhält das Design einen ausgewogenen Rhythmus. Das Muster ist dekorativ, ohne seine klare Ordnung zu verlieren. In der Bakhtiar-Tradition wird Geometrie häufig mit pflanzlichen Formen verbunden, wodurch ein Bild entsteht, das zugleich strukturiert und naturbezogen wirkt. Die handgeknüpfte Ausführung trägt dazu bei, dass Linien, Farbflächen und Motive als textile Oberfläche und nicht als gedrucktes Muster erscheinen.
Die Kheshti-Idee begegnet in verschiedenen persischen Teppichtraditionen, doch ihre konkrete Ausarbeitung hängt von Region, Webergruppe und individuellem Entwurf ab. Bei einem Bakhtiar-Teppich steht sie in Beziehung zu einer handwerklichen Bildsprache, die klare Flächenaufteilung und Naturmotive miteinander verbindet. Die hier ausgewiesenen Farben und das Gartenmuster beschreiben die Gestaltung dieses Einzelstücks; weitergehende Aussagen über eine nicht genannte Bordüre, ein Medaillon oder eine bestimmte Pflanzenart gehören nicht zu den Angaben.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören seine Bakhtiar-Zuordnung, die Herkunft aus der Region um Isfahan im Iran, die handgeknüpfte Fertigung und der Flor aus hochwertiger Wolle. Hinzu kommt das Kheshti-Gartenmuster mit den Farben Rot, Braun und Creme. Die Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter ist ebenfalls ausdrücklich ausgewiesen. Der Zustand ist sehr gut.
Die Verbindung aus nomadisch geprägter Bakhtiar-Tradition und geordnetem Gartenmuster macht die textile Aussage des Teppichs nachvollziehbar. Die robuste, handwerkliche Orientierung der Herkunft trifft auf eine klar gegliederte Dekoration. Der Teppich ist damit sowohl durch seine Herstellung als auch durch seine Musterbezeichnung charakterisiert. Angaben zu Signatur, Herstellungsjahr, Alter, Kette oder einer besonderen Restaurierung liegen nicht vor und werden nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Bakhtiar Perserteppich richtig?
Für die Pflege dieses handgeknüpften Bakhtiar-Teppichs wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Dabei sollte die Oberfläche ohne unnötig harte Behandlung gereinigt werden, damit der Wollflor geschont wird. Frische Flecken können mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben sollte vermieden werden, weil es die Fasern belasten und die betroffene Stelle optisch verändern kann. Flüssigkeiten sollten möglichst zeitnah aufgenommen werden, statt in den Flor einzuziehen. Für eine gründliche Pflege wird alle paar Jahre eine professionelle Reinigung empfohlen. Die geeignete Behandlung richtet sich dabei nach der handgeknüpften Konstruktion und dem Wollmaterial. Aggressive Reiniger, Bleichmittel und eigenständige intensive Waschversuche sind für einen Orientteppich nicht die passende Standardpflege.
Woher stammt der Bakhtiar Perserteppich?
Dieser Bakhtiar Perserteppich stammt aus der Region um Isfahan im Iran. Er ist der Teppichtradition der Bakhtiar zugeordnet, eines nomadischen Volkes im westlichen Iran. Die Herkunft erklärt den Bezug zu den Landschaften des Zagros-Gebirges und zu einer Handwerkskultur, in der Wolle und handgeknüpfte Teppiche eine wichtige Rolle spielen. Bakhtiar-Teppiche sind für ihre robuste Bauweise und ihre ansprechenden, häufig geometrisch gegliederten Muster bekannt. Bei diesem Stück wird die Gestaltung als Gartenmuster Kheshti bezeichnet. Die Herkunft Isfahan beschreibt den regionalen Ursprung im Iran; sie macht den Teppich nicht zu einem Isfahan-Teppich im engeren Sinn. Seine textile Identität bleibt die eines Bakhtiar-Perserteppichs.
Was macht den Bakhtiar Perserteppich besonders?
Besonders ist die Verbindung aus traditioneller Handknüpfung, hochwertiger Wolle, Bakhtiar-Herkunft und dem Kheshti-Gartenmuster. Die Gestaltung ordnet florale und naturbezogene Anklänge in einer klaren geometrischen Feldstruktur. Rot, Braun und Creme prägen die angegebene Farbpalette. Die ausgewiesene Knotendichte von 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine dicht gearbeitete Oberfläche. Hinzu kommt der sehr gute Zustand dieses Einzelstücks. Bakhtiar-Teppiche verbinden im Allgemeinen praktische textile Anforderungen mit einer eigenständigen Ornamentik. Ihre Muster können deshalb sowohl wegen der regelmäßigen Ordnung als auch wegen der pflanzlichen Bezüge wahrgenommen werden. Bei diesem Teppich beruhen die besonderen Eigenschaften auf den genannten Materialien, der Herstellung, der Herkunft und dem ausdrücklich beschriebenen Design.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








