






Perserteppich Bakhtiar 185 x 132 cm Wolle handgeknüpft
1093$
Handgeknüpfter Bakhtiar Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 185 x 132 cm | Muster: Gartenmuster Kheshti mit Pflanzen- und Tiermotiven | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 058D338F
Beschreibung
Bakhtiar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bakhtiar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die handwerkliche Herstellung verbindet die einzelnen Knoten zu einer belastbaren Teppichfläche, während die Wollfasern für eine weiche Haptik sorgen. Wolle wird bei Bakhtiar-Teppichen traditionell wegen ihrer Strapazierfähigkeit verwendet. Sie eignet sich für einen Teppich, der sowohl im täglichen Wohnumfeld als auch als dekoratives Element eingesetzt werden kann.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 150.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte steht für eine sorgfältig ausgeführte Knüpfarbeit und ermöglicht eine klar ausgearbeitete Zeichnung. Das handgeknüpfte Verfahren macht jedes Stück zu einem Einzelstück, da die Ausführung von Hand nicht in vollkommen identischer Weise wiederholt wird. Die hochwertige Wolle verbindet dabei eine angenehme Oberfläche mit einer robusten Beschaffenheit.
Die Verarbeitung passt zur traditionellen Arbeitsweise der Bakhtiar-Region. Beim Knüpfen entsteht das Muster Schritt für Schritt aus einzelnen Knoten. Dadurch erhält der Teppich seine textile Struktur und seine charakteristische handwerkliche Ausstrahlung. Die im Muster sichtbaren Pflanzen- und Tiermotive werden durch die dichte Ausführung deutlich voneinander abgegrenzt.
Herkunft und Tradition
Der Bakhtiar stammt aus dem westlichen Iran, aus dem Gebiet westlich von Isfahan am Zagros-Gebirge. Die Bakhtiar-Region ist mit den nomadischen Völkern der Bakhtiar verbunden, deren textile Tradition einen wichtigen Hintergrund für diese Teppichart bildet. Das Leben in einer bewegten Landschaft prägte eine Gebrauchs- und Handwerkskultur, in der Teppiche zugleich praktische Gegenstände und Träger überlieferter Gestaltung waren.
Bakhtiar-Teppiche gehören zur iranischen Teppichtradition. Ihre Herkunft wird nicht allein durch ein Muster bestimmt, sondern durch die Verbindung von regionaler Handarbeit, überlieferten Entwürfen und der Verwendung von Wolle. Die Nähe zu Isfahan verweist auf eine bedeutende Teppichlandschaft des westlichen Iran, während das Zagros-Gebirge den geografischen Rahmen der Bakhtiar-Region bildet. Der Name Bakhtiar bezeichnet hier daher die regionale und kulturelle Zuordnung des Teppichs.
Die handwerkliche Herstellung ist eng mit der Weitergabe von Wissen innerhalb der Region verbunden. Motive, Anordnungen und die Verarbeitung werden über Generationen hinweg als Teil der lokalen Textilkultur bewahrt und zugleich in einzelnen Arbeiten individuell umgesetzt. Bei einem handgeknüpften Teppich wird die Gestaltung nicht maschinell wiederholt. Jeder Arbeitsschritt, von der Anlage der Fläche bis zur Ausarbeitung des Motivs, trägt zur eigenen Erscheinung des Stücks bei.
Die Bakhtiar-Tradition steht außerdem für die Verbindung von nomadisch geprägter Gestaltung und dauerhaftem Gebrauch. Ein Teppich kann den Wohnbereich schmücken und zugleich eine widerstandsfähige textile Oberfläche bilden. Diese Verbindung erklärt, weshalb Bakhtiar-Teppiche sowohl wegen ihrer Muster als auch wegen ihrer praktischen Eigenschaften geschätzt werden. Die hochwertige Wolle unterstützt diese traditionelle Ausrichtung, ohne den dekorativen Charakter des Teppichs zu mindern.
Im weiteren Umfeld iranischer Teppiche werden Bakhtiar häufig mit anderen bekannten Herkunftsregionen verglichen. Isfahan-Teppiche sind für komplexe Muster und florale Entwürfe bekannt. Kerman-Teppiche werden häufig mit lebhaften Farben und detaillierten Darstellungen der persischen Kultur verbunden. Auch Nain steht für feine, elegante Teppiche mit hoher Knotendichte. Diese Bezüge zeigen die Vielfalt iranischer Knüpftraditionen; sie verändern jedoch nicht die Herkunft dieses Stücks aus der Bakhtiar-Region westlich von Isfahan.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist ein Gartenmuster, das als Kheshti bezeichnet wird. Kheshti-Kompositionen gliedern die Fläche in einzelne Felder, die an Gartenbeete oder abgegrenzte Gartenbereiche erinnern. Innerhalb dieser Felder können verschiedene Pflanzen- und Tiermotive erscheinen. Die Einteilung schafft eine klare Ordnung, während die wiederkehrenden Motive eine abwechslungsreiche Gesamtzeichnung ergeben.
Die Pflanzenmotive greifen die Natur als zentrale Quelle der iranischen Teppichornamentik auf. Blätter, Blüten, Zweige und stilisierte Pflanzenformen können in einem Kheshti-Muster so angeordnet werden, dass jedes Feld seinen eigenen Akzent erhält. Tiermotive ergänzen diese Bildwelt. Sie machen die einzelnen Felder unterscheidbar und verleihen der Gesamtkomposition eine erzählerische, zugleich geordnete Struktur.
Ein Gartenmuster wirkt nicht durch ein einzelnes dominantes Zeichen, sondern durch das Zusammenspiel vieler kleiner Bildbereiche. Die Feldaufteilung führt den Blick über die gesamte Teppichfläche. Wiederholung sorgt für Zusammenhang, während Unterschiede in den Pflanzen- und Tierdarstellungen die Gestaltung beleben. Die dichte Knüpfarbeit unterstützt eine präzise Wiedergabe dieser Details.
In der Bakhtiar-Tradition werden Naturmotive nicht zwingend als naturgetreue Abbildungen ausgeführt. Sie erscheinen häufig stilisiert und in einer für die Knüpftechnik geeigneten Form. Dadurch bleibt die Herkunft aus einer textilen Gestaltungstradition sichtbar. Das Kheshti-Muster verbindet die Vorstellung eines Gartens mit dem geometrischen Aufbau der Teppichfläche und bringt damit Natur und Ordnung in ein gemeinsames System.
Die im Muster verwendeten Pflanzen- und Tiermotive geben dem Teppich eine vielseitige dekorative Wirkung. Das Gartenmotiv kann sich in rustikale, traditionelle und moderne Wohnumgebungen einfügen, weil seine Grundidee leicht lesbar bleibt und nicht an eine einzelne Einrichtungsform gebunden ist. Entscheidend ist dabei die geordnete Feldstruktur, die dem Teppich eine ruhige Grundlage gibt, sowie die Vielfalt der Motive innerhalb dieser Ordnung.
Die Bezeichnung Kheshti beschreibt somit nicht lediglich ein beliebiges Blumenmuster. Sie verweist auf eine bestimmte Art der Flächengliederung, bei der einzelne Gartenfelder nebeneinanderstehen. In Verbindung mit Bakhtiar-Handarbeit entsteht ein Muster, das regionale Tradition, Naturdarstellung und eine klar gegliederte Komposition zusammenführt.
Besonderheiten
Dieser Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand. Als handgeknüpftes Einzelstück ist er einzigartig und verbindet die regionale Bakhtiar-Zuordnung mit einem Kheshti-Gartenmuster. Die hochwertige Wolle macht ihn weich und langlebig. Seine Ausführung ist widerstandsfähig und eignet sich dadurch sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für eine dekorative Verwendung.
Zu den besonderen Merkmalen gehört die Verbindung von Pflanzen- und Tiermotiven in einer klar gegliederten Gartenkomposition. Die handwerkliche Herstellung bewahrt dabei den individuellen Charakter jedes einzelnen Teppichs. Es handelt sich nicht um ein industriell identisch reproduziertes Muster, sondern um ein eigenständiges Stück aus der iranischen Bakhtiar-Tradition.
FAQ
Wie pflege ich meinen Bakhtiar-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen entfernt Staub und Schmutz aus dem Flor und unterstützt die Erhaltung der Wolloberfläche. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern und die Musterwirkung unnötig beanspruchen. Für eine gründliche Pflege sind professionelle Teppichreinigungen zu empfehlen. Sie helfen dabei, Farben und Struktur des handgeknüpften Teppichs zu erhalten. Die widerstandsfähige Wolle ist für den täglichen Gebrauch geeignet, sollte aber ebenso sorgfältig behandelt werden wie jedes hochwertige textile Einzelstück.
Wo kann ich einen authentischen Bakhtiar-Perserteppich kaufen?
Authentische Bakhtiar-Teppiche werden in spezialisierten Teppichgeschäften, auf Kunstmessen und bei Online-Händlern angeboten, die sich auf persische Teppiche konzentrieren. Bei der Auswahl sollten Herkunft und Knotendichte berücksichtigt werden. Für einen Bakhtiar ist die regionale Zuordnung zur Gegend westlich von Isfahan am Zagros-Gebirge ein wichtiges Merkmal. Zusätzlich geben die handgeknüpfte Verarbeitung, die verwendete Wolle und die Ausführung des Kheshti-Musters Hinweise auf den Charakter des Stücks. Eine genaue Produktbeschreibung erleichtert den Vergleich verschiedener Teppiche.
Wie erkenne ich einen hochwertigen Bakhtiar-Perserteppich?
Ein hochwertiger Bakhtiar zeichnet sich durch eine sorgfältige Knüpfarbeit, eine hohe Knotendichte, lebendige Farben und ein gut definiertes Muster aus. Auch die Wolle sollte weich und zugleich strapazierfähig sein. Bei diesem Teppichtyp lohnt sich ein Blick auf die Rückseite, weil dort die Regelmäßigkeit und Ausführung der Knotentechnik beurteilt werden können. Die Pflanzen- und Tiermotive eines Kheshti-Musters sollten klar erkennbar sein und sich nachvollziehbar in die Feldaufteilung einfügen. Ebenso gehören ein sehr guter Zustand und die regionale Einordnung zur Beurteilung des konkreten Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














