







Perserteppich Abadeh 148 x 100 cm Wolle handgeknüpft
1247$
Handgeknüpfter Abadeh Perserteppich | Knotendichte: 320.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 148 x 100 cm | Muster: Pferdefiguren, geometrisch | Zustand: perfekt, unbenutzt
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Beschreibung
Abadeh Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Abadeh Perserteppich besitzt einen Flor aus 100% Schurwolle. Schurwolle ist ein traditionelles Material der persischen Teppichherstellung. Sie wird wegen ihrer natürlichen Griffigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Eignung für einen belastbaren Flor verwendet. Anders als bei einem bedruckten Teppich entsteht die Zeichnung bei einem handgeknüpften Stück während der Fertigung. Die farbigen Knoten bilden nach und nach die sichtbare Oberfläche.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 320.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Konturen und kleinen Ornamenten. Sie entsteht nicht in einem einzelnen Arbeitsschritt, sondern durch das wiederholte Einsetzen einzelner Knoten in die vorbereitete Grundstruktur. Die Knüpferin oder der Knüpfer orientiert sich dabei an einer Vorlage oder an einem überlieferten Musteraufbau. Gleichmäßigkeit bei Spannung, Reihenfolge und Farbwechseln ist entscheidend, damit die Gestaltung auf der Fläche zusammenhängend wirkt.
Bei der traditionellen Handknüpfung wird zunächst die textile Grundlage vorbereitet. Anschließend werden die Knoten Reihe für Reihe eingearbeitet. Zwischen den einzelnen Arbeitsgängen wird die Struktur verdichtet und ausgerichtet. Der Flor wird danach bearbeitet, damit eine gleichmäßige Oberfläche entsteht. Diese Vorgehensweise unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem Kelim: Beim Kelim werden Schussfäden miteinander verwoben, während der Flor eines geknüpften Teppichs aus einzelnen Knoten aufgebaut ist.
Wolle besitzt Eigenschaften, die sie für diese Herstellung geeignet machen. Die Faser kann gesponnen, gefärbt und zu einem kompakten Flor verarbeitet werden. Ihre natürliche Oberfläche nimmt Farbtöne unterschiedlich auf und kann dadurch eine nuancierte textile Wirkung erzeugen. Beim Begehen gibt ein Wollflor leicht nach und richtet sich wieder auf. Die konkrete Ausführung wird durch Knotendichte, Garn, Scherung und die Arbeitsweise der jeweiligen Werkstatt geprägt.
Für dieses Stück sind außerdem eine Dicke von etwa 8 mm und ein Gewicht von etwa 5 kg angegeben. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben gehören zur praktischen Beschreibung seiner Verarbeitung und Nutzung. Die Verbindung von Schurwolle und handgeknüpfter Konstruktion steht zugleich für eine klassische Form persischer Teppicharbeit.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Abadeh Perserteppich bezeichnet und stammt aus Zentral-Persien. Abadeh liegt in der Provinz Fars im Süden Irans. Fars ist ein historisch bedeutender Kulturraum mit vielfältigen handwerklichen Traditionen. In der persischen Teppichkunde werden Herkunftsorte nicht nur als geografische Angaben verstanden. Sie können auch auf bestimmte Vorlieben bei Musteraufbau, Farbwahl, Kontur und Ausführung hinweisen.
Abadeh-Teppiche werden mit dekorativen geometrischen Mustern und leuchtenden Farben verbunden. Die Tradition der Teppichknüpferei in der Region reicht nach der Produktbeschreibung bis in das 16. Jahrhundert zurück. Wie in vielen Knüpfgebieten wurden Kenntnisse über Materialien, Knoten, Muster und Arbeitsabläufe häufig innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Eine solche Überlieferung schafft eine gemeinsame regionale Formensprache, ohne dass jedes einzelne Stück identisch aussehen muss.
Die Geschichte persischer Teppiche ist eng mit der Entwicklung von Wohnkultur, Handwerk und regionalem Handel verbunden. Teppiche dienten als textile Bodenbeläge, als dekorative Elemente und als Ausdruck lokaler Gestaltung. Ihre Herstellung verband die Verfügbarkeit von Wolle mit der Fähigkeit, auf einer begrenzten Fläche komplexe Ornamente zu entwickeln. Die Motive konnten geometrisch, floral oder figürlich angelegt sein. Durch die Handarbeit wurde jeder Entwurf unmittelbar in das Gewebe übertragen.
Fars umfasst unterschiedliche Landschaften, Siedlungen und handwerkliche Gemeinschaften. Entsprechend vielfältig sind die Erzeugnisse, die mit dieser Region in Verbindung gebracht werden. Abadeh steht innerhalb dieser Vielfalt für eine klar gegliederte, ornamentale Gestaltung. Geometrische Formen können ein Feld strukturieren, Motive wiederholen oder den Übergang zwischen Innenfläche und Rand betonen. Leuchtende Farben verstärken dabei die Lesbarkeit von Linien und Figuren.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist bei diesem Stück auf seine iranische Herkunft. Der Ortsname Abadeh ist die Herkunftsangabe und nicht lediglich die Bezeichnung eines Musters. Das ist bei orientalischen Teppichen wichtig, weil Musterbegriffe und Herkunftsbezeichnungen unterschiedliche Informationen tragen. Ein Motiv kann in mehreren Regionen vorkommen, während ein Herkunftsname eine bestimmte geografische Tradition bezeichnet. Hier bilden Zentral-Persien, Abadeh und Fars den genannten regionalen Rahmen.
Handknüpftraditionen werden durch Übung und Wiederholung weiterentwickelt. Das Wissen umfasst die Auswahl und Vorbereitung der Wolle, das Spannen der Grundstruktur, das Lesen eines Musteraufbaus und die Kontrolle der Knotenreihen. Auch das Scheren und Ausrichten des Flors gehört zur handwerklichen Arbeit. Die Qualität einer regionalen Tradition zeigt sich deshalb nicht nur in einem einzelnen Ornament, sondern im Zusammenspiel von Materialkenntnis, technischer Routine und überliefertem Zeichenvokabular.
Persische Teppiche aus unterschiedlichen Orten lassen sich anhand ihrer Muster nicht immer eindeutig voneinander trennen. Regionale Merkmale sind Orientierungshilfen, keine schematischen Regeln. Bei einem Abadeh-Teppich bilden die genannte Herkunft und die regionale Tradition den Ausgangspunkt für die Einordnung. Die konkrete Komposition bleibt die individuelle Ausführung dieses Einzelstücks. So verbindet der Teppich den historischen Hintergrund der Fars-Region mit einer eigenen handgeknüpften Gestaltung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als geometrisch beschrieben und enthält Pferdefiguren. Damit treffen zwei Gestaltungsebenen aufeinander: Die Pferde sind bildhafte Motive, während die Geometrie für die ordnende Struktur der Darstellung steht. In einem geknüpften Teppich werden Figuren nicht wie auf einer glatten Bildfläche ausgeführt. Sie müssen in Knotenreihen übersetzt werden. Linien werden vereinfacht, Flächen werden gegliedert und charakteristische Konturen werden durch Farbwechsel sichtbar gemacht.
Pferdefiguren gehören zu den figürlichen Motiven, die in orientalischen und persischen Textiltraditionen verwendet werden. In einem Teppich können sie als einzelne Ornamente, als wiederholte Figuren oder als Teil einer größeren Komposition auftreten. Die Produktbeschreibung nennt Pferdefiguren, macht jedoch keine zusätzliche Angabe zu ihrer genauen Anzahl, Anordnung oder Farbgebung. Deshalb bleibt die Beschreibung bei diesem belegten Motiv und ergänzt keine konkrete Feld- oder Bordürenstruktur.
Geometrische Muster beruhen auf Ordnung, Wiederholung und Proportion. Gerade Linien, gestufte Formen, Winkel und symmetrische Elemente können einer Teppichfläche einen klaren Rhythmus geben. Ein Motiv kann gespiegelt, aneinandergereiht oder in ein größeres Feld eingesetzt werden. Durch diese Verfahren entsteht ein Zusammenhang zwischen einzelnen Zeichen. Die Geometrie erleichtert außerdem die Übertragung eines Entwurfs in die Reihenfolge der Knoten.
Abadeh-Teppiche werden allgemein für verzierende geometrische Muster und leuchtende Farben beschrieben. Farbe übernimmt in solchen Entwürfen mehrere Aufgaben. Sie hebt Figuren vom Untergrund ab, trennt benachbarte Ornamente und kann den Blick auf bestimmte Bereiche lenken. Unterschiedliche Farbtöne erzeugen eine Gliederung, während wiederkehrende Farben einzelne Motive miteinander verbinden. Auf Wolle wirkt die Farbe nicht völlig flach, sondern wird durch die Faserrichtung und die Oberfläche des Flors beeinflusst.
Die Stilangabe traditionell orientalisch und persisch ordnet das Muster in die größere Geschichte persischer Teppichornamentik ein. Diese Tradition kennt sowohl streng geometrische als auch florale und figürliche Entwürfe. Das hier genannte Design ist durch Pferdefiguren und Geometrie bestimmt. Weitere Musterbestandteile werden in der Quelle nicht festgelegt. Die Einordnung als Abadeh-Teppich erklärt den regionalen Zusammenhang, ersetzt aber nicht die konkrete Beschreibung des sichtbaren Musters.
Bei der Betrachtung eines handgeknüpften Teppichs wirken Muster und Technik zusammen. Die Knotendichte beeinflusst, wie fein eine Kontur ausgeführt werden kann. Der Wollflor erzeugt eine fühlbare Oberfläche, auf der Farben je nach Blickrichtung unterschiedlich erscheinen können. Eine Figur wird daher nicht nur durch ihre Zeichnung, sondern auch durch die Struktur des Flors wahrgenommen. Diese Verbindung von Bild, Farbe und Material gehört zur besonderen Ausdrucksweise geknüpfter Teppiche.
Geometrische Kompositionen können sowohl ruhig als auch rhythmisch wirken. Wiederholte Formen schaffen Ordnung, während figürliche Motive für Abwechslung sorgen. Pferdefiguren geben dem Entwurf einen klar erkennbaren gegenständlichen Bezug. Ihre Einbindung in geometrische Strukturen bewahrt zugleich den ornamentalen Charakter der Fläche. So steht das Muster zwischen Darstellung und Abstraktion, ohne dass zusätzliche, nicht genannte Motive vorausgesetzt werden müssen.
Die Gestaltung lässt sich daher anhand der ausdrücklich beschriebenen Merkmale zusammenfassen: Abadeh als regionale Einordnung, Pferdefiguren als figürliches Motiv und eine geometrische Komposition als formales Prinzip. Die traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung bildet den kulturellen Hintergrund. Die handgeknüpfte Ausführung macht die Musterzeichnung zu einem Bestandteil der Textilkonstruktion und nicht zu einer nachträglich aufgebrachten Dekoration.
Besonderheiten
Der Zustand dieses Teppichs ist als perfekt und unbenutzt angegeben. Er wird somit als nicht verwendetes Stück angeboten. Der Flor besteht aus 100% Schurwolle, die Herstellung ist handgeknüpft, und die Knotendichte beträgt 320.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Merkmale beschreiben Material, Technik und Ausführung klar und erlauben eine eindeutige Einordnung als handgeknüpften Abadeh Perserteppich.
Zu den praktischen Angaben gehören eine Dicke von etwa 8 mm, ein Gewicht von etwa 5 kg und die Eignung für Fußbodenheizung. Die Pferdefiguren und das geometrische Muster geben dem Stück seine erkennbare dekorative Gestaltung. Seine Herkunft aus Zentral-Persien beziehungsweise Abadeh in Fars verbindet die sichtbaren Merkmale mit einer iranischen regionalen Tradition.
Als handgeknüpfter Teppich ist dieses Stück ein Einzelobjekt. Die Kombination aus Schurwollflor, traditioneller Knüpftechnik, figurativ-geometrischem Muster und unbenutztem Zustand macht seine Produktbeschreibung vollständig nachvollziehbar. Die genannten Eigenschaften stehen nebeneinander: Herkunft, Material, Verarbeitung, Muster, Zustand und praktische Eignung werden nicht durch zusätzliche Zuschreibungen ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgeknüpften Perserteppich am besten?
Regelmäßiges vorsichtiges Saugen entfernt Staub und lose Verschmutzungen. Bei Flecken sollte sofort mit einem feuchten Tuch reagiert werden. Chemische Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden, da sie die Wolle und die Farbwirkung beeinträchtigen können. Eine professionelle Reinigung mindestens alle paar Jahre wird empfohlen. Sie sollte auf einen handgeknüpften Teppich aus Schurwolle abgestimmt sein und die Konstruktion, den Flor und die Farben berücksichtigen.
Kann der Perserteppich in einem Wohnraum mit Fußbodenheizung verwendet werden?
Ja, dieser Perserteppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Die Heiztemperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Wolle nicht geschädigt wird. Eine gleichmäßige und moderate Wärme ermöglicht eine schonende Nutzung des natürlichen Materials. Zusätzlich sollten die technischen Vorgaben der jeweiligen Heizungsanlage beachtet werden. Die Eignung für Fußbodenheizung ist als Eigenschaft dieses Teppichs angegeben.
Wie erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die Verarbeitung und die verwendeten Materialien. Eine sorgfältige Ausführung, klar erkennbare Details und ein hochwertiger Flor können bei der Beurteilung helfen. Wolle und Seide werden in der Teppichkunde als traditionelle Materialien betrachtet, wobei ihre Eignung je nach Konstruktion unterschiedlich ausfällt. Auch die Herkunft kann Orientierung geben, da Regionen wie Abadeh für eigene Gestaltungstraditionen bekannt sind. Bei diesem Stück sind die handgeknüpfte Technik, der Flor aus 100% Schurwolle, die Knotendichte von 320.000 Knoten pro Quadratmeter und die Herkunft die maßgeblichen angegebenen Merkmale.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















