Perserteppich 300 x 213 cm Wolle handgeknüpft

1607$

Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: 200.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 300 x 213 cm | Muster: klassisch, orientalisches Muster | Zustand: sehr gut, fachmännisch gewaschen

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Inventarnummer: 0FE0E157

Beschreibung

Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser handgeknüpfte Perserteppich besteht aus einem Flor aus 100% Schurwolle und einer Kette aus 100% Baumwolle. Die Materialangaben unterscheiden klar zwischen dem sichtbaren Flor und dem tragenden Grundgewebe. Schurwolle bildet die Oberfläche, während die Baumwollkette die Grundlage der Knüpfarbeit bildet. Die rechteckige Ausführung und die handgeknüpfte Herstellung gehören zu den ausdrücklich beschriebenen Merkmalen dieses Teppichs.

Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die Kette eingebracht und anschließend durch die weitere Knüpfarbeit gesichert. Die Florfäden werden danach auf eine einheitliche Oberfläche gebracht. Dieses Verfahren unterscheidet sich vom Weben, weil die sichtbare Struktur aus einzelnen Knoten entsteht. Die angegebene Knotendichte beträgt 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und ist ein technisches Merkmal der Ausführung.

Der Flor ist mit einer Höhe von 10 mm angegeben. Dadurch lässt sich die Oberfläche dieses Stücks technisch einordnen, ohne seine Gestaltung mit der Verarbeitung zu vermischen. Das Gewicht beträgt 4 kg/m². Zusammen mit der genannten Knotendichte und dem Material ergibt sich eine klare Beschreibung des Aufbaus: ein handgeknüpfter Flor aus Schurwolle auf einer Baumwollkette.

Der Teppich wurde fachmännisch gewaschen und befindet sich in sehr gutem Zustand. Diese Angabe bezieht sich auf den beschriebenen Pflege- und Erhaltungszustand. Sie ersetzt keine Aussage über einzelne Gebrauchsspuren, sondern fasst den dokumentierten Gesamtzustand zusammen. Der Teppich ist außerdem für die Verwendung auf einer Fußbodenheizung geeignet.

Herkunft und Tradition

Die Herkunft ist mit Persien angegeben. Persische Teppiche gehören zu einer weit verzweigten Knüpftradition, in der Gestaltung, Materialwahl und handwerkliche Ausführung eng miteinander verbunden sind. Der Begriff Persien verweist auf den historischen und kulturellen Raum, aus dem zahlreiche eigenständige Teppichtraditionen hervorgegangen sind. Je nach Ort entwickelten sich unterschiedliche Farbwelten, Bordüren, Medaillons und Arten der Flächengliederung. Eine einzelne allgemeine Form kann diese Vielfalt nicht vollständig abbilden.

Die persische Teppichkunst verbindet den praktischen Zweck eines Bodenbelags mit einer sorgfältig aufgebauten Ornamentik. Ein Teppich kann dabei eine geschlossene Komposition bilden, in der ein Innenfeld von einer oder mehreren Bordüren eingefasst wird. Andere Entwürfe arbeiten mit einer durchgehenden Musterung oder mit kleineren wiederkehrenden Motiven. Solche Gestaltungsprinzipien werden über lange Zeit weitergegeben und von Knüpferinnen und Knüpfern an neue Farb- und Formvorstellungen angepasst.

Traditionelle Teppiche entstehen nicht allein durch die Auswahl eines Musters. Entscheidend ist auch das Verhältnis von Kette, Flor, Knotung, Scherhöhe und Abschluss. Die Kette bestimmt die Grundordnung des Gewebes, in die der Flor eingeknüpft wird. Nach jeder Arbeitsreihe wird die Struktur durch Schussfäden und weitere Arbeitsschritte stabilisiert. Die Dichte der Knoten beeinflusst, wie fein ein Entwurf wiedergegeben werden kann. Bei 200.000 Knoten pro Quadratmeter gehört diese Angabe zur technischen Identität dieses Teppichs.

Persische Knüpftraditionen beruhen auf überlieferten Arbeitsabläufen, die in Familien, Werkstätten und regionalen Gemeinschaften weitergegeben wurden. Dazu gehören das Vorbereiten der Materialien, das Spannen der Kette, das Übertragen eines Entwurfs und das gleichmäßige Arbeiten über die gesamte Fläche. Auch das Waschen nach der Fertigung ist ein bekannter Arbeitsschritt, der das Erscheinungsbild eines Teppichs verändern und die Oberfläche von Produktionsrückständen befreien kann. Bei diesem Stück wird ausdrücklich eine fachmännische Wäsche genannt.

Die Einordnung als Perserteppich beschreibt die angegebene Herkunft Persien. Sie sagt nicht, dass alle persischen Teppiche gleich aussehen oder nach einem einzigen Verfahren gearbeitet werden. Innerhalb der persischen Tradition existieren viele regionale und zeitliche Unterschiede. Gemeinsam ist ihnen die Bedeutung des Handwerks: Der Entwurf wird nicht industriell auf die Oberfläche gedruckt, sondern durch die Abfolge der Knoten in das Gewebe eingebracht.

Design und Muster

Das Muster ist als klassisch und orientalisch beschrieben. Die Grundfarbe ist leuchtendes Rot. Damit sind zwei wesentliche Gestaltungselemente dieses Teppichs benannt: eine kräftige, warme Farbwirkung und eine traditionelle ornamentale Ausrichtung. Die Bezeichnung orientalisches Muster ist eine Stilbeschreibung. Sie benennt keine zusätzliche Herkunft und wird hier nicht als Hinweis auf eine bestimmte Stadt oder Provinz verwendet.

Klassische orientalische Teppichmuster können auf unterschiedlichen Ordnungssystemen beruhen. Häufig wird eine Fläche durch ein zentrales Medaillon, symmetrische Seitenachsen und eine umlaufende Bordüre gegliedert. Ebenso verbreitet sind wiederholte Ranken, Blütenformen, Palmetten, Blätter und geometrische Elemente. Welche dieser Formen bei einem einzelnen Teppich tatsächlich vorkommen, lässt sich aus der vorliegenden Beschreibung nicht ableiten. Sicher angegeben sind der klassische Stil, das orientalische Muster und die rote Farbgestaltung.

Rot nimmt in der Teppichkunst traditionell eine wichtige Rolle ein. Die Farbe kann aus unterschiedlichen Färbemitteln gewonnen werden, deren Wirkung von Rohstoff, Beize, Konzentration und Alterung abhängt. In der Gestaltung erzeugt Rot eine zusammenhängende Grundfläche und lässt helle, dunkle oder kontrastierende Ornamente deutlich hervortreten. Die Farbwahrnehmung hängt außerdem vom Lichteinfall, vom Flor und von der Umgebung ab. Bei diesem Teppich ist Rot ausdrücklich als prägende Farbe genannt.

Ornamentik erfüllt in klassischen Teppichen mehrere Aufgaben. Sie strukturiert die Fläche, schafft Übergänge zwischen Innenfeld und Randzone und sorgt für eine lesbare Beziehung zwischen größeren und kleineren Formen. Wiederholung und Symmetrie können Ruhe erzeugen, während variierte Details die Handarbeit sichtbar machen. Beim Handknüpfen wird das Muster Schritt für Schritt aufgebaut. Die Knotendichte stellt dabei die technische Grundlage für die Wiedergabe feinerer Konturen dar, ohne allein über die konkrete Motivwahl zu entscheiden.

Die rote Farbgebung und der klassische orientalische Stil lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsrichtungen verbinden, doch der Teppich bleibt in seiner Beschreibung ein eigenständiges persisches Knüpfstück. Eine Stilbezeichnung ist keine Aussage über den Raum, in dem er später liegt. Sie beschreibt die Gestaltung des Teppichs selbst. Die rechteckige Form unterstützt die traditionelle Flächenkomposition, während die Handarbeit dem Muster eine aus Knoten aufgebaute Oberfläche gibt.

Bei der Betrachtung eines solchen Teppichs ist es sinnvoll, Farbe, Muster und Knüpftechnik gemeinsam zu sehen. Die Farbe bestimmt den ersten Eindruck, die Ornamentik ordnet die Fläche, und die Knotung setzt den Entwurf in textile Struktur um. Diese drei Ebenen gehören zur persischen Teppichgestaltung, bleiben aber voneinander unterscheidbar. Für dieses Einzelstück sind die Angaben klassisch, orientalisch gemustert, leuchtend rot und handgeknüpft festgehalten.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter, der Flor aus 100% Schurwolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Hinzu kommen die handgeknüpfte Herstellung, die leuchtend rote Farbgebung und das klassische orientalische Muster. Diese Merkmale beschreiben Material, Technik und Erscheinungsbild, ohne zusätzliche Eigenschaften zu behaupten.

Der Teppich wurde fachmännisch gewaschen und ist mit dem Zustand sehr gut beschrieben. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eignung sollte mit den technischen Bedingungen des jeweiligen Heizsystems und einer geeigneten Unterlage verbunden werden. Als Teppich-Nr. ist 108803 angegeben. Das Stück ist rechteckig und als einmaliges Angebot zu behandeln.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe entfernt Staub und Schmutz, ohne die Wollfasern unnötig zu belasten. Bei einem frischen Fleck sollte die Flüssigkeit vorsichtig aufgenommen und die Stelle mit einem feuchten Tuch sowie einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Nicht stark reiben, damit Flor und Muster nicht beeinträchtigt werden. Für eine gründliche Reinigung ist eine fachkundige Teppichwäsche sinnvoll. Dieser Teppich wurde bereits fachmännisch gewaschen.

Woher stammen die Materialien für diesen Teppich?

Der Flor besteht aus 100% Schurwolle, die Kette aus 100% Baumwolle. Die Herkunft des Teppichs ist mit Persien angegeben. Eine genauere Herkunft der einzelnen Rohstoffe wird nicht genannt. Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer textilen Eigenschaften häufig für den Flor verwendet, während Baumwolle als Kettenmaterial eingesetzt werden kann. Für dieses Stück sind die genannten Materialanteile maßgeblich.

Kann ich den Teppich auch im Freien verwenden?

Der Teppich ist für den Innenbereich bestimmt. Orientteppiche sind nicht für einen dauerhaften Einsatz im Freien ausgelegt, weil Feuchtigkeit, Nässe, direkte Witterung und starke Temperaturschwankungen die Fasern und das Gewebe beeinträchtigen können. Ein geschützter Außenbereich bietet keine gleichbleibenden Bedingungen. Innen, auf einem trockenen Untergrund, lässt sich der Teppich entsprechend seiner beschriebenen Verwendung einsetzen.

Zusätzliche Informationen
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