








Perserteppich 206 x 150 cm Wolle handgeknüpft
1316$
Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 206 x 150 cm | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 98218503
Beschreibung
Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Für die Kette wurde 100% Baumwolle verwendet. Die Verbindung verschiedener Fasern entspricht einer in der Teppichherstellung verbreiteten Materialaufteilung: Wolle bildet einen strapazierfähigen und angenehm griffigen Flor, während Seide für feine Akzente und eine glatte Oberfläche eingesetzt werden kann. Baumwolle wird häufig als stabiles Kettenmaterial verwendet, weil sie eine gleichmäßige Grundlage für die Knüpfarbeit bildet.
Die Schurwolle stammt aus einer Nutzung als neues Wollmaterial und unterscheidet sich damit von wiederverwendeten Fasern. In einem handgeknüpften Teppich wird das Garn Knoten für Knoten in die Kette eingearbeitet. Nach jeder Reihe wird das Gewebe verdichtet, sodass Flor, Kette und Schuss zu einer zusammenhängenden Struktur werden. Die Seidenbeimischung ergänzt den Wollflor mit einer anderen Faserqualität. Sie kann im Licht eine feinere Oberflächenwirkung erzeugen, während die Wolle für den größeren Anteil des Florvolumens verantwortlich ist.
Die Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte steht für eine detaillierte handwerkliche Ausführung und erlaubt die Umsetzung klar gegliederter klassischer Teppichzeichnungen. Der Teppich ist neu und wird als perfekt beschrieben. Er ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet und als haustierfreundlich angegeben. Diese Eigenschaften gehören zu den Produktangaben und ergänzen die Beschreibung von Material und Verarbeitung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich ist als Perserteppich aus Persien bezeichnet. Persische Teppiche gehören zu einer eigenständigen Handwerkstradition, die sich über viele Regionen und Werkstätten entwickelt hat. Die Bezeichnung Persien verweist dabei auf den historischen Kulturraum der persischen Teppichkunst; sie nennt keine einzelne Stadt oder Provinz. Deshalb lässt sich diesem Stück keine bestimmte lokale Schule zuordnen. Seine Einordnung als Perserteppich beruht auf der im Produkttext genannten Herkunft.
Die persische Teppichkunst ist eng mit der Technik des Handknüpfens verbunden. Beim Knüpfen werden einzelne Florfäden um Kettfäden gelegt und anschließend befestigt. Die Kette verläuft längs durch den Teppich, während Schussfäden quer eingefügt werden und die Reihen stabilisieren. Ein Knüpfer arbeitet das Muster schrittweise auf, statt es wie bei einem Druckverfahren auf eine fertige Fläche aufzubringen. Dadurch entsteht ein textiles Gefüge, in dem die Gestaltung unmittelbar mit dem Aufbau des Teppichs verbunden ist.
In Persien wurden Teppiche sowohl in städtischen Werkstätten als auch in kleineren regionalen Arbeitsgemeinschaften gefertigt. Die Unterschiede zwischen diesen Traditionen können sich auf Knüpftechnik, Farbgebung, Ornamentik, Materialwahl und die Organisation der Arbeit beziehen. Manche Werkstätten entwickelten stark geordnete Medaillonkompositionen, andere bevorzugten durchgehende Ranken, Gebetsnischen oder Wiederholungsmuster. Ohne die Nennung einer Stadt, eines Stammes oder einer bestimmten Schule ist eine genauere regionale Zuschreibung dieses Teppichs nicht möglich.
Die Geschichte persischer Teppiche umfasst Gebrauchsgegenstände, repräsentative Stücke und textile Kunstwerke. Teppiche konnten in Wohnräumen, Empfangsräumen und religiösen Zusammenhängen verwendet werden. Ihre Muster wurden über Generationen weitergegeben und zugleich an neue Räume, Materialien und Auftraggeber angepasst. Die handwerkliche Tradition besteht deshalb nicht nur aus einem einzigen festgelegten Muster, sondern aus einer großen Gruppe von Gestaltungsprinzipien und regionalen Varianten.
Auch die Verbindung aus Wolle, Seide und Baumwolle lässt sich in die allgemeine Entwicklung hochwertiger Knüpfarbeiten einordnen. Wolle ist wegen ihrer Elastizität und Belastbarkeit seit Langem ein wichtiges Floraterial. Seide wurde in der persischen Teppichherstellung für feinere Linien, Kontraste und differenzierte Oberflächen verwendet. Baumwolle eignet sich als Kettfaser, weil sie gleichmäßig gesponnen und straff gespannt werden kann. Die Materialkombination dieses Teppichs steht damit in einem bekannten technischen Zusammenhang der persischen Knüpftradition, ohne eine bestimmte Werkstatt zu benennen.
Design und Muster
Der Stil ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch angegeben. Eine konkrete Musterbezeichnung, ein Medaillon, ein bestimmtes Rankenmotiv oder eine einzelne Farbfolge nennt die Beschreibung nicht. Deshalb wird das Design hier als allgemeine traditionelle persische beziehungsweise orientalische Gestaltung eingeordnet, ohne dem Teppich ein nicht genanntes Motiv zuzuschreiben. Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich die Ausarbeitung feiner Konturen und geordneter Ornamentflächen, sagt aber allein nicht aus, welches Muster tatsächlich geknüpft wurde.
Traditionelle persische Teppichmuster beruhen häufig auf einer klaren Ordnung. Ein zentrales Medaillon kann von einer Bordüre und einem Feld umgeben sein; bei anderen Kompositionen verteilen sich Ranken, Blüten oder geometrische Formen über die gesamte Fläche. Wiederholungen schaffen Rhythmus, während die Bordüren den Übergang zwischen Innenfeld und Außenkante strukturieren. Diese Prinzipien erklären, wie persische Muster aufgebaut sein können, stellen jedoch keine zusätzliche Beschreibung des konkreten Teppichs dar.
Ein weiteres wichtiges Gestaltungsmittel ist die Spiegelung. Viele klassische Entwürfe arbeiten mit symmetrischen Achsen, damit das Muster ausgewogen erscheint. Daneben gibt es Muster, die eine fortlaufende Bewegung von Ranken oder Blattformen zeigen. Geometrische Entwürfe verwenden dagegen klar begrenzte Formen und regelmäßig wiederkehrende Elemente. Welche dieser Lösungen bei diesem Exemplar eingesetzt wurde, ist nicht angegeben. Fest steht nur die Einordnung in einen traditionellen orientalisch-persischen Stil.
Die Wirkung eines geknüpften Musters entsteht nicht allein durch die Zeichnung, sondern auch durch den Wechsel von Florhöhe, Faserrichtung und Material. Wolle nimmt Farbstoffe anders auf als Seide und kann dadurch eine mattere, weichere Wirkung neben feineren seidigen Akzenten erzeugen. Bei einer dichten Knüpfung liegen die Knoten eng beieinander, wodurch Linien und kleine Flächen präzise gegliedert werden können. Diese technischen Zusammenhänge sind typisch für die Wahrnehmung handgeknüpfter Teppiche, ohne die nicht genannten Farben oder Ornamente dieses Stücks zu bestimmen.
Die Bezeichnung traditionell orientalisch oder persisch beschreibt somit die gestalterische Richtung, nicht ein bestimmtes Einzelmotiv. Sie verweist auf die lange Verwendung geordneter Felder, Bordüren und ornamentaler Wiederholungen in der persischen Teppichkunst. Für eine exakte Musteranalyse wären Angaben oder Abbildungen zu Medaillon, Bordüre, Grundfarbe und Ornamenten erforderlich. Solche Details sind in der Produktbeschreibung nicht enthalten und werden daher nicht ergänzt.
Besonderheiten
Zu den genannten Eigenschaften gehören der neue, als perfekt beschriebene Zustand, die Eignung für Fußbodenheizung und die Bezeichnung als haustierfreundlich. Die Eignung für Fußbodenheizung ist eine praktische Produkteigenschaft: Der Teppich kann in einem entsprechend ausgestatteten Wohnbereich verwendet werden, sofern die Hinweise des Heizungs- und Teppichherstellers beachtet werden. Die Bezeichnung haustierfreundlich beschreibt die vorgesehene Alltagstauglichkeit im Zusammenleben mit Haustieren.
Die handgeknüpfte Fertigung, der Wollflor mit Seidenanteil und die Baumwollkette bilden die wesentlichen konstruktiven Merkmale. Zusammen mit der genannten Knotendichte ordnen sie den Teppich einer sorgfältig ausgeführten traditionellen Knüpfarbeit zu. Eine Signatur, ein Alter, eine bestimmte Stadt, ein Erhaltungsdetail oder eine Restaurierung werden nicht genannt.
FAQ
Aus welchem Material besteht der Teppich?
Der Flor besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Die Wolle bildet den Hauptanteil des Flors und bringt die für Teppiche typische textile Belastbarkeit und Griffigkeit mit. Die Seide ergänzt den Flor als feinere Faser. Die Baumwollkette dient als Grundlage der handgeknüpften Konstruktion. Weitere Materialien oder eine andere Faserzusammensetzung sind nicht angegeben.
Ist der Teppich handgeknüpft?
Ja. Der Teppich ist handgeknüpft und weist eine Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter auf. Beim Handknüpfen werden die Florfäden einzeln in die Kette eingearbeitet und Reihe für Reihe befestigt. Diese Technik unterscheidet den Teppich von handgewebten oder maschinell gefertigten Ausführungen. Die Produktbeschreibung nennt außerdem einen neuen, perfekten Zustand.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung verwendet werden?
Der Teppich ist als für Fußbodenheizung geeignet angegeben. Damit ist seine Verwendung auf beheizten Fußböden vorgesehen. In der Praxis sollten die allgemeinen Hinweise zur jeweiligen Heizung und zur Pflege des Teppichs beachtet werden, damit Wärmeabgabe, Unterlage und textile Oberfläche zusammenpassen. Zusätzlich wird der Teppich als haustierfreundlich beschrieben.
Zusätzliche Informationen
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