





Perserteppich 155 x 104 cm Wolle handgeknüpft
2069$
Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: 500.000 Knoten/m² | Material: 95% Schurwolle, 5% Seide | Größe: 155 x 104 cm | Muster: Floral mit Medaillon | Zustand: Neu, unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 70440EF0
Beschreibung
Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 95% Schurwolle sowie 5% Seide. Die Kombination dieser beiden Naturfasern verbindet die griffige und weiche Beschaffenheit von Wolle mit dem feinen Charakter eines Seidenanteils. Schurwolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer widerstandsfähigen Faserstruktur eingesetzt. Seide kann eine glattere Oberfläche und eine feinere Ausarbeitung einzelner Bereiche ermöglichen. Die Kette wird in der Beschreibung nicht gesondert ausgewiesen.
Beim Handknüpfen werden die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Die Oberfläche entsteht Schritt für Schritt, während das Muster aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut wird. Diese Arbeitsweise unterscheidet einen handgeknüpften Teppich grundsätzlich von einem maschinell gefertigten Bodenbelag. Der Fertigungsprozess erfordert wiederholte, sorgfältige Handgriffe und verbindet die Vorbereitung des Grundgewebes mit dem Aufbau von Flor, Konturen und ornamentalen Flächen.
Die Knotendichte beträgt 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine engere Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleineren Ornamenten. Wie deutlich sich diese technische Möglichkeit im fertigen Bild zeigt, hängt immer vom jeweiligen Entwurf und von der Verteilung der Muster ab. Knotendichte ist deshalb zunächst ein technisches Merkmal der Konstruktion. Sie beschreibt, wie eng die Knoten in der Fläche angeordnet sind, und ist nicht mit einer Herkunftsbezeichnung gleichzusetzen.
Als weitere Eigenschaft ist eine Dicke von etwa 8 mm angegeben. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Seine handgeknüpfte Herstellung bildet eine textile Oberfläche, die als Bodenbelag eingesetzt werden kann. Die Pflegehinweise für handgeknüpfte Teppiche orientieren sich allgemein an einem schonenden Umgang mit Flor, Fasern und Farben. Für dieses Stück sind regelmäßiges Staubsaugen, das Vermeiden direkter Sonneneinstrahlung und bei stärkerer Verschmutzung eine professionelle Reinigung genannt.
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Damit wird sein Zustand eindeutig beschrieben, ohne eine Nutzungsgeschichte oder frühere Reparaturen zu behaupten. Die Kombination aus Schurwolle und Seide, die hohe Knotendichte und die handgeknüpfte Technik bilden die wesentlichen Angaben zu Material und Verarbeitung dieses Einzelstücks.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien. Persische Teppiche gehören zu einer großen orientalischen Tradition des Knüpfens und Webens, deren Formen, Herstellungsverfahren und Gestaltungsideen über viele Generationen weitergegeben wurden. In dieser Tradition ist ein Teppich zugleich Gebrauchsgegenstand und textile Bildfläche. Das Grundgewebe trägt die Knoten, während die Anordnung von Farben und Ornamenten die sichtbare Komposition entstehen lässt.
Die Geschichte persischer Teppiche ist mit verschiedenen Regionen, Werkstätten und handwerklichen Schulen verbunden. Jede regionale Tradition kann eigene Vorstellungen von Aufbau, Ornament, Farbwirkung und Proportion entwickeln. Manche Entwürfe betonen ein zentrales Feld, andere arbeiten mit durchgehenden Ranken, geometrischen Wiederholungen oder klar gegliederten Bordüren. Die Bezeichnung Persien benennt bei diesem Teppich die angegebene Herkunft. Eine genauere Stadt, Provinz oder Werkstatt ist nicht genannt und wird daher nicht ergänzt.
Zur Herstellung eines geknüpften Teppichs gehören mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsschritte. Zunächst wird ein Grundgerüst aus Kette und Schuss vorbereitet. Anschließend setzen die Knüpfer die Knoten in Reihen und verdichten die Fläche nach und nach. Je nach Knüpftechnik, Faser und Entwurf können sich unterschiedliche Oberflächen und Musterwirkungen ergeben. Nach dem Einbringen der Knoten wird die Oberfläche bearbeitet, damit der Flor eine gleichmäßige Wirkung erhält. Auch das Ausarbeiten von Konturen und das Ordnen der Musterflächen gehören zur handwerklichen Umsetzung.
Persische Teppiche werden häufig nach ihrer Herkunft, ihrer Gestaltung oder ihrer handwerklichen Tradition eingeordnet. Diese Einordnung kann Hinweise auf typische Musterfamilien und Arbeitsweisen geben, darf aber nicht ohne Grundlage auf eine bestimmte Stadt übertragen werden. Ein florales Medaillon ist ein Gestaltungsthema, keine zusätzliche Provinzangabe. Ebenso beschreibt die hohe Knotendichte die Konstruktion des Teppichs und nicht seinen Herstellungsort.
Die orientalische Teppichkunst umfasst unterschiedliche Verwendungen. Teppiche können Räume gliedern, Sitzbereiche zusammenfassen und eine textile Grundlage für Möbel schaffen. Ihre Gestaltung steht dabei in Beziehung zur Architektur, zur Raumgröße und zur Einrichtung. Ein zentraler Entwurf kann einen Bereich optisch ordnen, während eine florale Zeichnung den Übergang zwischen der Mitte und den äußeren Partien gestaltet. Diese Funktionen gehören zum allgemeinen Gebrauch solcher Teppiche und sind nicht auf eine bestimmte Raumart beschränkt.
In der persischen Tradition werden Naturformen häufig stilisiert. Blüten, Blätter und Ranken erscheinen nicht zwingend als naturgetreue Abbildungen, sondern werden in ein rhythmisches Ornament übertragen. Dadurch können sie wiederholt, gespiegelt oder um ein Zentrum angeordnet werden. Die Gestaltung beruht auf dem Zusammenspiel von Entwurf und handwerklicher Umsetzung. Der Knüpfer überträgt Linien und Farbfelder in eine textile Struktur, wobei das fertige Bild aus zahlreichen einzelnen Knoten entsteht.
Die Weitergabe des Wissens erfolgt über praktische Erfahrung und über die Kenntnis von Materialien, Werkzeugen und Mustern. Dazu gehören die Vorbereitung der Fasern, der Aufbau des Grundgewebes, das Lesen eines Entwurfs und die gleichmäßige Ausführung der Knoten. Eine hohe Dichte verlangt eine entsprechend enge Anordnung der Arbeitsschritte. Sie kann eine differenzierte Zeichnung unterstützen, ersetzt aber nicht den Entwurf selbst. Muster, Material und Technik müssen gemeinsam betrachtet werden, wenn die Wirkung eines geknüpften Teppichs beschrieben wird.
Persische Teppiche haben die internationale Sprache orientalischer Inneneinrichtung stark geprägt. Zentrale Medaillons, florale Ranken, stilisierte Pflanzenformen und gegliederte Felder gehören zu den wiederkehrenden Gestaltungsmitteln. Diese Elemente können in vielen Varianten kombiniert werden. Der hier beschriebene Teppich wird durch seine Herkunft aus Persien, seine handgeknüpfte Ausführung und sein florales Medaillonmuster charakterisiert. Darüber hinaus wird keine genauere regionale Zuordnung vorgenommen.
Design und Muster
Das Muster ist floral und mit einem Medaillon gestaltet. Ein Medaillon bildet in einem Teppichentwurf üblicherweise den Mittelpunkt des Innenfeldes. Es kann die Fläche ordnen, den Blick zur Mitte führen und eine klare Beziehung zwischen dem zentralen Ornament und den darum angeordneten Formen schaffen. Je nach Entwurf kann ein Medaillon rund, oval, polygonal oder aus mehreren miteinander verbundenen Formen aufgebaut sein.
Florale Motive gehören zu den verbreiteten Themen der orientalischen Teppichkunst. Blüten, Blätter, Zweige und Ranken werden häufig stilisiert und in ein festes ornamentales System übertragen. Sie können Wachstum, Fruchtbarkeit und die Schönheit der Natur symbolisieren. Dabei steht nicht die naturwissenschaftlich genaue Darstellung einer Pflanze im Vordergrund. Wichtiger sind Rhythmus, Wiederholung, Symmetrie und die Verbindung einzelner Formen zu einer geschlossenen Musterfläche.
Bei einem floralen Medaillonmuster ergänzen sich zwei Gestaltungsebenen. Das Medaillon gibt dem Entwurf eine Mitte und eine visuelle Ordnung. Die floralen Elemente bringen geschwungene Linien und wiederkehrende Bewegungen in das Umfeld des Zentrums. Ranken können den Blick von der Mitte nach außen führen, während kleinere Ornamente Zwischenräume füllen. So entsteht ein Ausgleich zwischen klarer Gliederung und organischer Formensprache.
In vielen persischen Entwürfen wird das zentrale Feld durch eine Bordüre oder durch weitere Rahmenzonen begleitet. Solche Randbereiche können das Innenfeld abschließen und die Komposition zusammenhalten. Die genaue Ausführung der Bordüre ist für dieses Stück nicht näher beschrieben. Festgehalten sind das florale Muster und das Medaillon. Deshalb wird keine zusätzliche Ornamentfolge, keine bestimmte Bordürenform und keine einzelne Pflanzenart behauptet.
Farben werden in der Beschreibung nicht einzeln genannt. Beschrieben ist, dass die Farben harmonisch miteinander wirken. Die visuelle Wirkung beruht somit auf dem Zusammenspiel der Farbfelder mit der zentralen Form und den floralen Ornamenten, ohne eine bestimmte Farbpalette vorauszusetzen. Bei handgeknüpften Teppichen entstehen Konturen und Farbflächen aus einzelnen Knoten. Die hohe Knotendichte kann eine feinere Darstellung unterstützen, doch die konkrete Farb- und Detailverteilung bleibt an den jeweiligen Entwurf gebunden.
Die traditionelle orientalische beziehungsweise persische Stilrichtung ist vielseitig einsetzbar. Ein Teppich mit zentralem Medaillon kann in einem Raum als ordnendes Element wirken. Die floralen Motive können Möbel und angrenzende Flächen optisch miteinander verbinden. Im Wohnbereich kann ein solcher Entwurf eine Sitzgruppe zusammenfassen, im Schlafzimmer eine textile Grundlage bilden oder in einem Büro einen klassischen Gestaltungsschwerpunkt setzen. Diese allgemeine Verwendung beschreibt die Designwirkung und keine zusätzliche Eigenschaft des einzelnen Teppichs.
Die Symbolik floraler Formen gehört zu einer langen ornamentalen Tradition. Naturmotive werden abstrahiert, wiederholt und in geometrisch oder symmetrisch geordnete Flächen eingebunden. Aus dieser Verbindung entsteht ein Muster, das sowohl Bewegung als auch Ruhe vermitteln kann. Das Medaillon übernimmt die zentrale Funktion, während Blüten und Ranken die Fläche beleben. Die handgeknüpfte Technik macht die Darstellung zu einer Folge vieler kleiner textiler Entscheidungen.
Ein floraler Entwurf kann unterschiedlich streng oder frei angelegt sein. Manche Muster arbeiten mit eng gesetzten Details, andere lassen größere ruhige Flächen stehen. Eine hohe Knotendichte bietet grundsätzlich die Möglichkeit, Linien und kleine Ornamente eng zu staffeln. Sie legt jedoch nicht fest, wie der Entwurf tatsächlich aufgebaut ist. Bei diesem Teppich bleibt die sachliche Beschreibung daher bei den genannten Merkmalen: floral, mit Medaillon, harmonische Farben und traditionelle orientalische beziehungsweise persische Stilrichtung.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die Knotendichte von 500.000 Knoten pro Quadratmeter, die handgeknüpfte Herstellung und das florale Muster mit Medaillon. Die Knotendichte verweist auf eine eng gearbeitete textile Konstruktion und kann eine feinere Musterung ermöglichen. Der Teppich besteht aus 95% Schurwolle und 5% Seide. Seine Dicke ist mit etwa 8 mm angegeben. Er ist neu und unbenutzt.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Zur Pflege sollte die Oberfläche regelmäßig abgesaugt werden, damit Staub und Schmutz entfernt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um ein Ausbleichen der Farben zu verhindern. Bei stärkeren Verschmutzungen wird eine professionelle Reinigung empfohlen. Die Hinweise beziehen sich auf den schonenden Erhalt der Oberfläche und der Farbwirkung.
Als handgeknüpftes Einzelstück verbindet der Teppich eine traditionelle persische Herkunft mit einer floral gegliederten Gestaltung. Seine besonderen Eigenschaften ergeben sich aus der Materialkombination, der Knüpftechnik, der hohen Knotendichte, dem Medaillon und dem neuen, unbenutzten Zustand.
FAQ
Wie pflege ich den Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, um Staub und Schmutz von seiner Oberfläche zu entfernen. Eine gleichmäßige und schonende Reinigung ist für einen handgeknüpften Teppich sinnvoll. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie zum Ausbleichen der Farben beitragen kann. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine professionelle Reinigung. Diese Maßnahmen bilden eine geeignete Grundpflege für die textile Oberfläche. Je nach Art der Verschmutzung und der Nutzung kann eine fachgerechte Reinigung erforderlich sein.
Wo kann ich den Teppich am besten auslegen?
Der Perserteppich passt in das Wohnzimmer, Esszimmer oder Schlafzimmer. Er kann dort Wärme und Stil in die Einrichtung bringen und als zentrales Element eingesetzt werden. In einem größeren Raum lässt er sich als Akzent zur Gliederung eines bestimmten Bereichs verwenden. In einem kleineren Raum kann er als Hauptstück der Einrichtung wirken. Das Medaillon bietet eine klare Mitte, während die floralen Motive die Verbindung zu Möbeln und angrenzenden Flächen unterstützen.
Sind Perserteppiche eine gute Investition?
Perserteppiche werden wegen ihrer handwerklichen Qualität und ihrer Langlebigkeit häufig als wertige Einrichtungsstücke betrachtet. Ob ein Teppich seinen Wert erhält oder im Laufe der Zeit an Wert gewinnt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem die handwerkliche Ausführung, die Materialien, der Zustand, die Herkunft und besondere Gestaltungs- oder Qualitätsmerkmale. Dieser Teppich ist handgeknüpft, besteht aus Schurwolle und Seide, hat eine hohe Knotendichte und ist neu sowie unbenutzt. Er ist damit nicht nur ein Dekorationsobjekt, sondern steht auch für eine textile Kultur- und Handwerkstradition.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














