Orientteppich Täbris 296 x 205 cm Wolle handgeknüpft

4308$

Handgeknüpfter Täbris Orientteppich | Knotendichte: 50 Raj, hochwertige Qualität | Material: Flor Wolle mit Seidenanteil | Größe: 296 x 205 cm | Muster: Traditionelles persisches Design | Zustand: Sehr gut erhalten

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 98D0E14B

Beschreibung

Täbris Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser handgeknüpfte Orientteppich aus Täbris verbindet einen Flor aus Wolle mit einem Seidenanteil. Die Materialkombination gehört zu den Merkmalen, die bei Täbris-Teppichen häufig mit einer feinen Oberfläche und einem dezenten Seidenglanz verbunden werden. Die Wolle bildet den wesentlichen Flor, während der Seidenanteil dem Teppich eine besondere Lichtwirkung verleiht. Der Glanz tritt je nach Betrachtungswinkel unterschiedlich hervor und kann die Zeichnung des Musters zusätzlich betonen.

Die Ausführung ist handgeknüpft. Jeder Knoten wird einzeln in die vorbereitete Struktur eingearbeitet, wodurch das Muster Schritt für Schritt entsteht. Im Unterschied zu einem maschinell gefertigten Teppich beruht die Oberfläche damit auf einer traditionellen manuellen Arbeitstechnik. Die im Titel genannte Qualität von 50 Raj steht für eine hohe Knotendichte. Raj ist bei Täbris-Teppichen eine Bezeichnung, mit der die Feinheit der Knüpfung eingeordnet wird.

Die Verbindung von Wolle und Seide wird bei orientalischen Teppichen eingesetzt, wenn eine strapazierfähige Wolloberfläche mit einer differenzierten, leicht schimmernden Wirkung verbunden werden soll. Bei Täbris-Arbeiten kann Seide insbesondere dazu beitragen, Konturen und feine Musterpartien klar hervortreten zu lassen. Bei diesem Stück ist der Seidenanteil im Flor angegeben; eine separate Angabe zur Kette liegt nicht vor. Die Verarbeitung bleibt deshalb auf die genannten Materialien und die handgeknüpfte Technik bezogen.

Herkunft und Tradition

Täbris liegt in Ost-Aserbaidschan und zählt zu den bekannten Zentren persischer Teppichkunst. Die Stadt ist seit langer Zeit ein bedeutender Ort für Entwurf, Knüpferei und Handel. Täbris-Teppiche werden für ihre differenzierten Zeichnungen, ihre ausgearbeitete Ornamentik und ihre unterschiedlichen Qualitätsstufen eingeordnet. Die Bezeichnung Täbris verweist dabei auf die überlieferte Gestaltungstradition der Region, nicht automatisch auf den Herstellungsort jedes einzelnen Teppichs.

Dieses Exemplar ist aus Indien. Es gehört damit im Handel zu den Orientteppichen und nicht zu den Perserteppichen. Seine Gestaltung greift ein traditionelles persisches Design auf, während die Herstellung in Indien erfolgte. Diese Unterscheidung ist bei Teppichen mit regional benannten Mustern wichtig: Ein Muster kann auf eine persische Tradition Bezug nehmen, ohne dass der konkrete Teppich im Iran geknüpft wurde. Die ursprüngliche regionale Zuordnung des Designs liegt bei Täbris in Ost-Aserbaidschan.

Die Teppichtradition von Täbris ist durch eine große Bandbreite an Qualitäten geprägt. Knüpfer arbeiten mit verschiedenen Knotendichten, Materialien und Musteraufbauten, um sowohl ruhig gegliederte als auch sehr detailreiche Kompositionen umzusetzen. Die Einordnung in Raj dient dabei als Hinweis auf die Feinheit der Knüpfung. Eine höhere Raj-Zahl wird traditionell mit einer größeren Anzahl von Knoten und damit mit der Möglichkeit verbunden, kleinere Konturen und differenziertere Ornamente darzustellen.

Wolle hat in der orientalischen Teppichherstellung eine lange Bedeutung, weil sie sich für einen belastbaren Flor und für die Aufnahme von Farben eignet. Seide wird ergänzend verwendet, wenn einzelne Partien oder die gesamte Oberfläche eine feinere Struktur und einen sichtbaren Glanz erhalten sollen. Täbris-Teppiche können deshalb sowohl vollständig aus Wolle als auch mit Seidenanteilen oder mit Seide in ausgewählten Bereichen gearbeitet sein. Dieses Stück steht mit seinem Wollflor und Seidenanteil in dieser regional geprägten Materialtradition.

Die Stadt Täbris ist außerdem ein wichtiger Bezugspunkt für persische Teppichmuster, die in anderen Ländern aufgegriffen und weitergeführt wurden. Das erklärt, warum ein in Indien gefertigter Teppich die Bezeichnung Täbris tragen oder ein Täbris-inspiriertes Design zeigen kann. Herkunft und Mustertradition sind zwei getrennte Informationen. Bei diesem Teppich werden beide offen benannt: Die Herstellung erfolgte in Indien, während das Design auf die persische Täbris-Tradition und damit auf Ost-Aserbaidschan verweist.

Im weiteren Umfeld der persischen Teppichkunst werden auch Isfahan, Kashan, Kerman und Nain häufig als eigenständige Stilrichtungen genannt. Isfahan ist für florale Kompositionen und die Verwendung von Seide bekannt, Kashan für ausgearbeitete Entwürfe und hohe Knotendichten, Kerman für komplexe Muster und lebhafte Farben. Nain wird häufig mit feinen, detailreichen Arbeiten und hochwertigen Materialien verbunden. Diese Namen beschreiben jeweils eigene Traditionen; sie ändern nichts an der Einordnung dieses Stücks als indischer Orientteppich mit Täbris-Design.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles persisches Design beschrieben. Persische Teppichentwürfe beruhen häufig auf einer klar gegliederten Fläche, in der zentrale Motive, verbindende Ranken, Blütenformen oder wiederkehrende Ornamente miteinander in Beziehung stehen. Die konkrete Musterbezeichnung dieses Stücks ist nicht weiter spezifiziert. Deshalb steht hier die übergeordnete Einordnung im Vordergrund: eine persische Gestaltungstradition in der Ausprägung, die mit Täbris verbunden wird.

Bei Täbris-Kompositionen spielt die Zeichnung eine wichtige Rolle. Feine Linien können Blätter, Blüten, Ranken, Medaillons oder geometrisch gefasste Partien miteinander verbinden. Je nach Entwurf kann der Blick zu einem Zentrum geführt werden oder sich über die gesamte Fläche bewegen. Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich die Darstellung kleinerer Details, ohne dass daraus für dieses einzelne Stück eine nicht genannte konkrete Musterstruktur abgeleitet wird.

Die Farben sind sorgfältig aufeinander abgestimmt. Eine ausgewogene Farbordnung hilft dabei, die verschiedenen Musterbereiche voneinander zu unterscheiden und der Gesamtkomposition Zusammenhalt zu geben. Der angegebene Seidenanteil kann die Wirkung einzelner Farbbereiche durch wechselnden Glanz verändern. Eine Farbe kann dadurch heller oder dunkler erscheinen, wenn sich die Faserrichtung oder der Lichteinfall ändert. Diese optische Variation gehört zur Wirkung von Flor mit Seidenanteil.

Die Beschreibung nennt natürliche Farbstoffe als Merkmal der Teppichtradition und verbindet sie mit einer dauerhaften Farberscheinung. Bei orientalischen Teppichen sind Farben nicht nur dekorative Elemente, sondern tragen auch zur Lesbarkeit des Entwurfs bei. Helle und dunkle Bereiche können Konturen herausarbeiten, während abgestimmte Töne Übergänge zwischen Ornamenten und Grundflächen schaffen. Die Farbgestaltung dieses Teppichs wird als warm und einladend beschrieben, ohne dass einzelne Farbtöne benannt werden.

Persische Muster sind nicht auf eine einzige Formensprache begrenzt. Florale Elemente können neben geometrischen Linien stehen, stilisierte Pflanzenmotive können in ein streng gegliedertes Feld eingebunden werden, und Bordüren können die zentrale Fläche rahmen. Die Täbris-Tradition ist für diese Verbindung von Präzision und ornamentaler Vielfalt bekannt. Ein Teppich mit hoher Knotendichte kann solche Beziehungen besonders fein ausarbeiten, wobei die tatsächliche Ausführung immer vom jeweiligen Entwurf und der Arbeit des Knüpfers abhängt.

Ähnliche regionale Muster werden mit Isfahan, Kashan, Kerman und Nain verbunden. Diese Vergleiche dienen der stilistischen Orientierung und sind keine zusätzliche Herkunftsangabe für das vorliegende Stück. Isfahan-Muster werden oft mit floralen Motiven und Seide in Verbindung gebracht. Kashan steht häufig für prachtvolle, dicht gearbeitete Entwürfe. Kerman ist für komplexe Muster und lebhafte Farbwirkungen bekannt, während Nain häufig feine Zeichnungen und sorgfältige Detailarbeit zeigt. Der hier beschriebene Teppich bleibt ein indischer Orientteppich mit traditionellem persischem Täbris-Design.

Besonderheiten

Zu den klar benannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte von 50 Raj und der Wollflor mit Seidenanteil. Zusammen ergeben diese Angaben ein nachvollziehbares Bild der Verarbeitung und der Materialwirkung, ohne zusätzliche Eigenschaften vorauszusetzen. Der Seidenanteil steht für den beschriebenen Glanz, während die Wollbasis den Flor prägt. Die Musterwirkung wird durch sorgfältig abgestimmte Farben und ein traditionelles persisches Design bestimmt.

Der Teppich ist sehr gut erhalten. Diese Zustandsangabe beschreibt den erhaltenen Gesamtzustand, ohne eine bestimmte Restaurierung, ein bestimmtes Alter oder einzelne Gebrauchsspuren zu behaupten. Eine Signatur, ein exaktes Knüpferatelier oder ein Herstellungsjahr sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt. Ebenso wird keine zusätzliche Angabe zur Kette gemacht.

Als Orientteppich aus Indien verbindet dieses Einzelstück eine indische Herstellung mit einem Musterbezug zu Täbris und Ost-Aserbaidschan. Es kann in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden, etwa im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Büro. Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Bei stärkerer Verschmutzung sollte eine Fachkraft für Teppichreinigung hinzugezogen werden.

FAQ

Wie reinige ich diesen Täbris-Teppich am besten?

Für die regelmäßige Pflege genügt eine schonende Reinigung mit dem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. Dadurch wird loser Schmutz aufgenommen, ohne den Wollflor und den Seidenanteil unnötig mechanisch zu beanspruchen. Bei intensiveren Verschmutzungen empfiehlt sich die Konsultation eines Fachmanns für Teppichreinigung. Eine professionelle Reinigung kann die unterschiedlichen Eigenschaften von Wolle und Seide berücksichtigen. Aggressive Eigenbehandlungen, starke Reibung und nicht geprüfte Reinigungsmittel sollten vermieden werden, weil sie die Oberfläche und die Farberscheinung beeinträchtigen können.

Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?

Viele Täbris-Teppiche können über einer Fußbodenheizung verwendet werden. Dabei sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Fasern nicht geschädigt werden. Für diesen Teppich mit Wollflor und Seidenanteil ist deshalb auf eine maßvolle Wärmeeinstellung zu achten. Eine gleichmäßige, nicht übermäßige Wärme unterstützt den schonenden Umgang mit dem Material. Bei besonderen technischen Bedingungen der Heizung oder Unsicherheit zur Verlegung sollte vorab fachlicher Rat eingeholt werden.

Woran erkenne ich die Qualität eines Täbris-Teppichs?

Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte und die verwendeten Materialien. Die Angabe 50 Raj weist auf eine hohe Knotendichte hin. Höhere Raj-Zahlen werden bei Täbris-Teppichen traditionell mit einer feineren Knüpfung verbunden. Auch Seide gilt als Material, das eine feine Oberfläche und einen sichtbaren Glanz ermöglichen kann. Bei diesem Teppich kommen ein Wollflor, ein Seidenanteil und die handgeknüpfte Verarbeitung zusammen. Zusätzlich geben die Ausarbeitung des Musters, die Farbabstimmung und der erhaltene Zustand Hinweise auf die Beschaffenheit des jeweiligen Einzelstücks.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen