








Orientteppich Tabriz 140×70 cm Kaschmir handgeknüpft
615$
Handgeknüpfter Tabriz Orientteppich | Knotendichte: Sehr fein | Material: Flor Wolle und Kaschmir | Größe: 140×70 cm | Muster: Tabriz Mahi, traditionell, violett-rosarot mit dunkelblauer Bordüre | Zustand: Neu mit Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 15AD4758
Beschreibung
Tabriz Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Orientteppich wird als klassischer Kaschmir-Seidenteppich bezeichnet. In der Materialangabe werden Wolle und Kaschmir genannt. Die Kombination steht bei diesem Stück im Mittelpunkt der Materialbeschreibung und prägt seine weiche, feine Anmutung. Die Oberfläche zeigt ein leicht violettes Rosarot, das von einer dunkelblauen Bordüre eingefasst wird. Dadurch erhält die Materialwirkung eine sichtbare Verbindung mit der Farbgestaltung.
Die Ausführung ist handgeknüpft und wird mit einer sehr feinen Knotenzahl beschrieben. Das verweist auf eine sorgfältige, detaillierte Arbeitsweise. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Schritt für Schritt durch einzelne Knoten. Die Gestaltung wird dadurch nicht industriell aufgedruckt, sondern in der Knüpfarbeit aufgebaut. Der Teppich besitzt eine Florhöhe von 1 cm und ist rechteckig gearbeitet.
Die Beschreibung nennt eine feine Verarbeitung, Weichheit, Langlebigkeit und einen besonderen Glanz der Kaschmirseide. Diese Eigenschaften ergänzen die traditionelle Wirkung des Musters. Der Teppich ist neu mit Etikett und kann laut Beschreibung in Räumen mit Fußbodenheizung eingesetzt werden. Die Angabe zur Eignung ersetzt dabei keine angemessene Temperaturregelung.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft dieses Teppichs ist Indien. Die Bezeichnung Tabriz Mahi beschreibt daher nicht seine Herstellung in Tabriz, sondern die stilistische Zuordnung des Musters. Tabriz ist als bedeutendes Zentrum der persischen Teppichkunst bekannt und steht in der Musterwelt für fein gezeichnete, klassisch aufgebaute Teppiche. Bei diesem Stück verbindet sich diese Tabriz-Tradition mit einer Herstellung in Indien.
Tabriz liegt im Nordwesten Irans und ist die Hauptstadt der Provinz Ost-Aserbaidschan. Die Stadt besitzt eine lange Geschichte der Teppichknüpfkunst, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Ihre Teppiche werden mit vielfältigen Mustern, klarer Zeichnung und kräftigen Farben verbunden. In der regionalen Tradition spielen sowohl zentrale Medaillonaufbauten als auch durchlaufende Ornamente, florale Formen und fein gegliederte Bordüren eine wichtige Rolle.
Die Tabrizer Teppichkunst ist eng mit der kulturellen Geschichte der Region verbunden. Ihre Entwürfe greifen Einflüsse aus Pflanzenwelt, Tierwelt, Architektur und historischem Ornament auf. Dabei werden einzelne Formen nicht isoliert betrachtet, sondern in ein geordnetes Ganzes eingebunden. Die sorgfältige Linienführung und die ausgewogene Verteilung der Motive sind typische Gründe dafür, dass Tabriz als Musterbezeichnung auch außerhalb Irans verwendet wird.
Die indische Teppichknüpferei hat diese und andere persische Entwurfstraditionen aufgenommen und in eigener Herstellung weitergeführt. Das Ergebnis ist kein persischer Teppich im Sinn einer iranischen Herkunft, sondern ein indischer Orientteppich mit Tabriz-Mahi-Design. Diese Unterscheidung ist für die Einordnung wichtig: Herkunft und Mustername bezeichnen hier zwei verschiedene Ebenen. Der Teppich stammt aus Indien und trägt zugleich eine Gestaltung, die sich an Tabrizer Traditionen orientiert.
Die Bezeichnung Mahi gehört zu den bekannten Musterbegriffen der persischen Teppichsprache. Sie wird häufig mit fischartigen Formen und einem fein verteilten Ornament in Verbindung gebracht. In der Tradition können solche Muster Naturbezüge, Harmonie und fortlaufende Bewegung ausdrücken. Die Motive werden meist so angeordnet, dass das Auge dem Rapport über die Fläche folgen kann. Dadurch entsteht ein geschlossenes, rhythmisches Gesamtbild.
Design und Muster
Das Design dieses Tabriz Mahi Teppichs ist klassisch und traditionell. Die Grundwirkung entsteht aus einem leicht violetten Rosarot und einer dunkelblauen Bordüre. Das Rosarot wirkt nicht rein rot, sondern trägt einen violetten Einschlag. Die dunkle Bordüre setzt dazu einen klaren Rahmen und grenzt die Binnenzeichnung von der Außenwirkung des Teppichs ab.
Das Mahi-Muster wird mit fischartigen Ornamenten beschrieben. Solche Formen können in einem wiederholten Rapport miteinander verbunden sein und eine kontinuierliche Bewegung über die Fläche erzeugen. Der Begriff bezeichnet dabei eine Mustertradition und keine Aussage über die Herkunft dieses konkreten Teppichs. In Tabriz-inspirierten Entwürfen werden kleine Motive häufig dicht und präzise miteinander verknüpft, sodass die Fläche reich gegliedert erscheint.
Eine Bordüre erfüllt bei klassischen Orientteppichen nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie bildet einen Übergang zwischen dem zentralen Musterfeld und dem Rand und gibt dem Entwurf eine visuelle Ordnung. Die dunkelblaue Farbwahl verstärkt bei diesem Teppich den Kontrast zum violett-rosaroten Grundton. So bleibt die Umrandung deutlich erkennbar, ohne dass die traditionelle Gesamtwirkung verloren geht.
Die Farbpalette verbindet Zurückhaltung mit einer markanten Akzentfarbe. Leicht violettes Rosarot verleiht dem Teppich eine weiche, wohnliche Grundstimmung, während Dunkelblau für Tiefe und Abgrenzung sorgt. Die traditionelle Gestaltung kann sich deshalb in klassisch eingerichtete Räume ebenso einfügen wie in modernere Umgebungen, in denen ein orientalisches Muster als strukturierendes Element eingesetzt wird.
Die sehr feine Knotenzahl unterstützt die detaillierte Wirkung des Musters. Feine Knüpfung ermöglicht es, kleine Formen und Übergänge klarer auszuarbeiten als eine grobe Ausführung. Sie ist zugleich ein Kennzeichen der aufwendigen Arbeitsweise, die mit diesem Teppich verbunden wird. Das Design steht daher nicht unabhängig von der Technik, sondern wird durch die handgeknüpfte Ausführung und die feine Zeichnung gemeinsam bestimmt.
Besonderheiten
Zu den genannten Besonderheiten gehören die sehr feine Knotenzahl, die handgeknüpfte Verarbeitung und die Materialbezeichnung Kaschmirseide. Die Beschreibung hebt außerdem die Kombination aus Wolle und Kaschmir, den besonderen Glanz und die weiche Anmutung hervor. Der Teppich ist neu mit Etikett. Seine traditionelle Farbgestaltung besteht aus leicht violettem Rosarot und einer dunkelblauen Bordüre.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Dabei sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden. Seine rechteckige Form und das klassische Tabriz-Mahi-Design machen ihn vielseitig einsetzbar. Genannt werden Wohnzimmer, Essbereiche und Flure. Die Farbgebung erlaubt eine Einordnung in traditionelle wie auch modernere Wohnkonzepte.
FAQ
Wie pflege ich den Tabriz Orientteppich am besten?
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe, damit Staub und Schmutz entfernt werden. Eine professionelle Reinigung durch einen Fachmann kann die Lebensdauer des Teppichs verlängern. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Die Pflege sollte besonders behutsam erfolgen, weil die handgeknüpfte Ausführung, die sehr feine Knotenzahl und die genannten Materialien eine sorgfältige Behandlung nahelegen. Bei einer professionellen Reinigung sollte auf die Materialangabe mit Wolle und Kaschmir beziehungsweise die Bezeichnung Kaschmirseide hingewiesen werden.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, der handgeknüpfte Tabriz Orientteppich ist laut Beschreibung grundsätzlich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Temperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden. Eine gleichmäßige und maßvolle Wärme unterstützt den schonenden Umgang mit dem Teppich. Bei der Verwendung auf einer Fußbodenheizung bleiben außerdem die allgemeinen Pflegehinweise wichtig: regelmäßiges Entfernen von Staub, Vermeidung direkter Sonne und eine fachgerechte Reinigung bei stärkerer Verschmutzung.
Wo kann ich den Teppich einsetzen?
Der rechteckige Teppich eignet sich für Wohnzimmer, Essbereiche oder als dekoratives Element in Fluren. Sein klassisches Tabriz-Mahi-Muster verbindet leicht violettes Rosarot mit einer dunkelblauen Bordüre und lässt sich dadurch in verschiedene Einrichtungskonzepte einordnen. Die traditionelle Gestaltung kann einen klassisch eingerichteten Raum ergänzen, während sie in einer moderneren Umgebung einen bewusst orientalischen Akzent setzt. Die genannte Eignung für Fußbodenheizung erweitert die möglichen Einsatzbereiche zusätzlich.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |
















